<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.dcx-zertifikat.de/blogs/trade-updates/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>DC-X Zertifikat - Blog , Trade Updates</title><description>DC-X Zertifikat - Blog , Trade Updates</description><link>https://www.dcx-zertifikat.de/blogs/trade-updates</link><lastBuildDate>Sun, 23 Aug 2026 18:08:06 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Wenn das Vertrauen bröckelt, schlägt die Stunde der Rohstoffe]]></title><link>https://www.dcx-zertifikat.de/blogs/post/Wenn-das-Vertrauen-bröckelt-schlägt-die-Stunde-der-Rohstoffe</link><description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, &nbsp; die vergangene Woche war an den Finanzmärkten außergewöhnlich – und besonders an den Rohstoffmärkten w ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_79h0tGJrRGurEzsAFVmSGw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_TONDBkarTzinGtDrx0lc1A" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_5upZymjgSiGHVK0uaeGL2w" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-12 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_dVtnqQbnRjmtPpXP3NkGbQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><div><div><p style="color:inherit;"><img src="/DCX_Teaser_23082026.jpg"/></p><div><div style="color:inherit;"><div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Liebe Leserinnen und Leser,</span></div><div><p>&nbsp;</p><div><div></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p><span></span></p><div><p><span></span></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div></div><div style="display:inline;"></div></div><div style="display:inline;">die vergangene Woche war an den Finanzmärkten außergewöhnlich – und besonders an den Rohstoffmärkten war die Bewegung kaum zu übersehen. Gold, Silber, Platin, Palladium, Agrarrohstoffe, Soft Commodities und auch der Ölmarkt legten zum Teil kräftig zu. Lediglich Kupfer konnte sich dieser Entwicklung nicht anschließen. Für mich ist dabei weniger die einzelne Kursbewegung entscheidend als vielmehr das gemeinsame Muster dahinter: Der Markt beginnt, politische und finanzielle Risiken anders zu bewerten als noch vor wenigen Wochen.</div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Besonders deutlich zeigt sich dieser Stimmungswechsel beim Ölpreis. Donald Trump hat dem Iran in der vergangenen Woche faktisch den wirtschaftlichen Krieg erklärt und mit einer nochmals deutlich härteren Sanktionspolitik gedroht. In den vergangenen Monaten war es ihm immer wieder gelungen, den Ölpreis zumindest kurzfristig mit politischen Aussagen nach unten zu bewegen. Dieses Mal geschah das Gegenteil. WTI legte kräftig zu. Der Markt scheint Trumps Aussagen nicht mehr als Signal für fallende Preise zu interpretieren, sondern zunehmend als zusätzliche Eskalation eines ohnehin ungelösten Konflikts. Die Straße von Hormus bleibt nur eingeschränkt passierbar, und Iran besitzt damit weiterhin erheblichen Einfluss auf einen der wichtigsten Energieengpässe der Welt.</div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Noch spannender ist die Entwicklung am Goldmarkt. Gold hat aktuell den stärksten Monat seit Jahrzehnten. Und das, obwohl gleichzeitig die Renditen langfristiger Staatsanleihen steigen. Normalerweise wäre genau das ein Belastungsfaktor für ein Edelmetall, das selbst keine laufenden Erträge abwirft. Doch genau hier verändert sich derzeit etwas Grundlegendes.</div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Gold kehrt zunehmend zu seiner ursprünglichen Funktion zurück: Es wird wieder als Absicherung gegen systemische Risiken gekauft.</div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Der entscheidende Punkt ist aus meiner Sicht nicht mehr allein die Frage, ob die Federal Reserve den Leitzins um 25 Basispunkte erhöht oder nicht. Es geht zunehmend um das Vertrauen in die amerikanische Finanzpolitik insgesamt. Das US-Finanzministerium versucht inzwischen aktiv, den starken Anstieg langfristiger Renditen zu bremsen. Die Ausweitung der Rückkäufe langlaufender Staatsanleihen wurde vom Markt deshalb nicht einfach als technische Liquiditätsmaßnahme interpretiert, sondern als Signal: Die steigenden Finanzierungskosten beginnen Washington ernsthaft zu beschäftigen.</div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Damit entsteht eine ungewöhnliche Situation. Auf der einen Seite steht die Federal Reserve unter Kevin Warsh, die weiterhin vor hohen Inflationsrisiken warnt und grundsätzlich eine restriktive Geldpolitik verfolgt. Auf der anderen Seite steht das Finanzministerium unter Scott Bessent, das versucht, den Renditeanstieg am langen Ende der Zinskurve zu begrenzen.</div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Die Fed möchte die Finanzierungsbedingungen straffen, während das Treasury gleichzeitig versucht, einen Teil dieser Straffung wieder abzufedern.</div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Genau diese Diskrepanz halte ich derzeit für eines der wichtigsten Themen an den Kapitalmärkten. Denn sobald Investoren den Eindruck gewinnen, dass fiskalpolitische Interessen zunehmend Einfluss auf die Zinsbildung nehmen, wird aus einer reinen Zinsdiskussion eine Vertrauensfrage. Die unmittelbare Reaktion war entsprechend deutlich: Der US-Dollar geriet unter Druck, der Euro stieg kräftig und Gold wurde massiv gekauft.</div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Gleichzeitig beschränkt sich diese Bewegung längst nicht mehr auf Edelmetalle. Mais, Sojabohnen und Weizen legten zu, Baumwolle und Kaffee entwickelten sich stark, Zucker zog deutlich an und auch Energiepreise gewannen. Es entsteht zunehmend der Eindruck einer breiteren Neubewertung realer Vermögenswerte.</div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Die kommende Woche könnte deshalb besonders wichtig werden. Am Mittwoch, dem 26. August, werden in den USA die neuen PCE-Inflationsdaten veröffentlicht – der von der Federal Reserve besonders stark beachtete Inflationsindikator.</div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Nur einen Tag später beginnt das diesjährige Jackson Hole Economic Policy Symposium. Das Treffen findet vom 27. bis 29. August statt und steht 2026 unter dem Thema „Financial Innovation: Implications for Payments and Policy“. Besonders genau wird der Markt auf den Auftritt von Fed-Chef Kevin Warsh achten. Es ist sein erster Jackson-Hole-Auftritt als Vorsitzender der Federal Reserve und angesichts der Spannungen am Anleihemarkt dürfte jedes Wort genau analysiert werden.</div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Die entscheidende Frage lautet dabei längst nicht mehr nur: Was macht die Fed mit den Zinsen?</div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Die wichtigere Frage könnte werden: Wie unabhängig kann die Geldpolitik agieren, wenn gleichzeitig das Finanzministerium versucht, die langfristigen Finanzierungskosten zu beeinflussen?</div><div><div style="display:inline;"></div><div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div></div></div></div></div><div><span></span></div>
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<div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;">Unsere Positionen im Überblick</span></strong></div>
</div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><br/><div></div>
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Auch Gold, Baumwolle, Kaffee und Sojabohnen legten deutlich zu. Damit profitierten gleich mehrere Segmente des Portfolios von einer Kombination aus geopolitischen Risiken, Wetterthemen, einem schwächeren US-Dollar und zunehmend bullischen Terminmarktdaten. Gleichzeitig bleibt die Positionierung des Managed Money in mehreren Märkten auffällig: Bei Mais, Gold, Sojabohnen, Baumwolle und Kupfer bestehen weiterhin große Long-Positionen, während Henry Hub Erdgas mit mehr als 200.000 Short-Kontrakten eine außergewöhnlich einseitige Positionierung aufweist. Neu hinzu kommt bei Live Cattle der politische Faktor, nachdem die US-Regierung zusätzliche zollfreie Rindfleischimporte angekündigt hat.<br/><br/>• Albemarle | +5,30 % | Long<br/><br/>Albemarle stieg auf 143,28 US-Dollar und setzte seine Erholung der vergangenen Wochen fort. Zusätzlichen Rückenwind erhielt der Lithiumsektor durch die Ankündigung der US-Regierung, rund 500 Millionen US-Dollar in den Aufbau einer heimischen Versorgungskette für kritische Rohstoffe zu investieren. Lithium, Kobalt sowie Verarbeitung und Recycling von Batteriemetallen stehen dabei im Mittelpunkt. Nach der langen Korrektur mehren sich damit die Anzeichen für eine Stabilisierung des Sektors.<br/><br/>• Baumwolle | +4,22 % | Long<br/><br/>Baumwolle stieg auf 88,35 US-Cent je Pfund und erreichte zwischenzeitlich mit 89,45 US-Cent den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren. Schlechtere Erntebedingungen in den USA und anhaltende Wetterrisiken unterstützen den Markt. Gleichzeitig hat das Managed Money seine Long-Position weiter auf 107.648 Kontrakte ausgebaut. Auch saisonal bleibt das Umfeld bis mindestens Mitte September freundlich.<br/><br/>• Bund-Future | -0,37 % | Short<br/><br/>Der Bund-Future fiel auf 123,78 Punkte und notiert damit unmittelbar oberhalb seines Jahrestiefs. Weltweit steigen die Renditen langfristiger Staatsanleihen, da Investoren angesichts zunehmender Staatsverschuldung höhere Zinsen verlangen. Auch in Deutschland sorgen hohe Ausgaben für Infrastruktur und Verteidigung sowie die zunehmende Neuverschuldung für Gegenwind. Charttechnisch bleibt die Marke von 123,50 Punkten entscheidend. Ein Bruch könnte weiteres Abwärtspotenzial eröffnen.<br/><br/>• EUR/USD | +0,92 % | Long<br/><br/>EUR/USD stieg auf 1,1690 und erreichte damit den höchsten Stand seit Mai. Belastet wurde der US-Dollar unter anderem durch die angekündigte Ausweitung der Anleiherückkäufe des US-Finanzministeriums und die damit verbundenen Sorgen über die Finanzierungskosten der USA. Gleichzeitig stabilisiert sich die europäische Konjunktur. Besonders interessant bleibt die Positionierung: Das Managed Money hält weiterhin 59.088 Kontrakte netto short im Euro, was bei weiter steigenden Kursen zusätzlichen Eindeckungsdruck erzeugen könnte.<br/><br/>• Gold | +5,21 % | Long<br/><br/>Gold sprang auf 4.661,60 US-Dollar je Feinunze und setzte seine Erholung mit hoher Dynamik fort. Steigende Staatsschulden, Unsicherheit an den Anleihemärkten, ein schwächerer US-Dollar und anhaltende Zentralbankkäufe sorgen für Rückenwind. Das Managed Money hat seine Netto-Long-Position weiter auf 222.189 Kontrakte ausgebaut. Gleichzeitig folgt der Goldpreis weiterhin sehr eng seinem langfristigen saisonalen Muster.<br/><br/>• Henry Hub Erdgas | +1,19 % | Long<br/><br/>Henry Hub Erdgas stieg auf 2,798 US-Dollar je MMBtu. Im Atlantik nimmt die tropische Aktivität zu und damit auch das Risiko wetterbedingter Störungen im Golf von Amerika. Besonders auffällig bleibt die Terminmarktpositionierung: Das Managed Money hält inzwischen 203.503 Kontrakte netto short. Gemeinsam mit der saisonal stärkeren Phase bis Mitte Oktober entsteht damit erhebliches Short-Squeeze-Potenzial, sobald ein konkreter bullischer Auslöser auftritt.<br/><br/>• Kaffee | +4,18 % | Long<br/><br/>Arabica Coffee stieg auf 324,90 US-Cent je Pfund und erreichte zwischenzeitlich Kurse oberhalb von 337 US-Cent. Das Managed Money hat seine Netto-Long-Position auf 30.365 Kontrakte ausgebaut. Besonders kritisch bleibt die Lagerbestandssituation an der ICE: Mit rund 228.000 Säcken liegen die Bestände auf dem niedrigsten Niveau seit Ende November 2023 und weit unter dem für diese Jahreszeit üblichen Niveau von 700.000 bis 800.000 Säcken.<br/><br/>• Kakao | +3,37 % | Long<br/><br/>Kakao stieg auf 5.981 US-Dollar je Tonne, scheiterte jedoch erneut an der Marke von 6.000 US-Dollar. Zwischenzeitlich wurden 6.160 US-Dollar erreicht. Das Managed Money bleibt mit 5.725 Kontrakten netto short positioniert. Fundamental richtet sich der Blick zunehmend auf die Ernte 2026/27, nachdem die Produktionsprognosen für Ghana und die Elfenbeinküste reduziert wurden. Gleichzeitig bleibt ein möglicher Super-El-Niño ein zusätzliches Wetterrisiko.<br/><br/>• Kupfer | -0,39 % | Long<br/><br/>Kupfer fiel leicht auf 658 US-Cent je Pfund und legte nach der starken Entwicklung der vergangenen Monate eine Verschnaufpause ein. Das Managed Money hält aktuell 79.748 Long-Kontrakte und damit weiterhin die größte Netto-Long-Position seit 2020. Strukturell sprechen Angebotsrisiken sowie die steigende Nachfrage aus Stromnetzen, Elektromobilität und Künstlicher Intelligenz für den Markt. Kurzfristig liefert die Saisonalität allerdings bis Oktober Gegenwind.<br/><br/>• Live Cattle | -0,39 % | Short<br/><br/>Live Cattle fiel auf 217,90 US-Dollar und erreichte am 21. August zwischenzeitlich ein Tief von 212,50 US-Dollar. Auslöser war die Ankündigung der US-Regierung, für 90 Tage bis zu 300.000 Tonnen für Hackfleisch geeignete Rindfleischprodukte zollfrei außerhalb der üblichen Quoten zu importieren. Gleichzeitig hat das Managed Money seine Long-Position massiv reduziert und hält nur noch 39.584 Kontrakte, nachdem es vor wenigen Monaten noch deutlich mehr als 100.000 waren. Auch saisonal besteht kurzfristig weiteres Abwärtspotenzial.<br/><br/>• Mais | +5,17 % | Long<br/><br/>Mais sprang auf 508,25 US-Cent je Scheffel und beendete die Woche praktisch auf dem Wochenhoch. Die Ergebnisse der Pro Farmer Crop Tour lagen unter den jüngsten USDA-Ertragsschätzungen und erhöhten die Sorgen über das US-Angebot. Das Managed Money hat seine Long-Position weiter auf 302.142 Kontrakte ausgebaut. Gleichzeitig bleibt die Exportnachfrage robust und der schwächere US-Dollar verbessert die Wettbewerbsfähigkeit amerikanischer Agrarprodukte.<br/><br/>• Platin | +7,67 % | Long<br/><br/>Platin war mit einem Wochenplus von 7,67 % das stärkste Edelmetall und schloss bei 1.891,40 US-Dollar je Feinunze. Zwischenzeitlich wurden 1.921,40 US-Dollar erreicht. Das Managed Money hält weiterhin 13.039 Kontrakte netto long. Niedrige Lagerbestände, Angebotsdefizite und die Schwäche des US-Dollars unterstützen den Markt. Kurzfristig könnte die Saisonalität allerdings bis Ende September für eine Konsolidierung sorgen.<br/><br/>• Silber | +6,49 % | Long<br/><br/>Silber stieg auf 69,01 US-Dollar je Feinunze und überschritt zwischenzeitlich die Marke von 70 US-Dollar. Seit dem Rücksetzer auf knapp 55 US-Dollar hat der Markt damit einen erheblichen Teil seiner Verluste aufgeholt. Das Managed Money hält mit 23.625 Kontrakten weiterhin eine stabile Netto-Long-Position. Zusätzlich zu den Faktoren, die auch Gold unterstützen, profitiert Silber von seiner industriellen Verwendung und einer günstigen Saisonalität bis etwa Mitte oder Ende September.<br/><br/>• Sojabohnen | +4,14 % | Long<br/><br/>Sojabohnen stiegen auf 1.240,25 US-Cent je Scheffel und schlossen nahezu auf dem Wochenhoch. Niedrigere Ertragserwartungen in den USA und eine robuste internationale Nachfrage stützen den Markt. Das Managed Money hält inzwischen 190.961 Long-Kontrakte und bleibt damit klar auf der Käuferseite. Zusätzlich könnte ein Super-El-Niño in den kommenden Monaten neue Wetterrisiken in wichtigen Anbauregionen schaffen.<br/><br/>• Weizen | +1,60 % | Long<br/><br/>Weizen stieg auf 700 US-Cent je Scheffel und bleibt mit einem Jahresplus von 38,27 % der stärkste der großen Getreiderohstoffe. Die geopolitischen Risiken im Schwarzen Meer bleiben hoch, da Angriffe auf Häfen, Schiffe und Exportinfrastruktur die Versorgung des Weltmarktes gefährden. Das Managed Money hat seine Netto-Short-Position weiter auf 18.765 Kontrakte reduziert. Der spekulative Verkaufsdruck nimmt damit kontinuierlich ab.<br/><br/>• WTI Crude Oil | +6,39 % | Long<br/><br/>WTI Crude Oil stieg auf 86,64 US-Dollar je Barrel und setzte seine Erholung eindrucksvoll fort. Der wichtigste Treiber bleibt die ungelöste Situation im Nahen Osten. Die Straße von Hormus ist weiterhin nur eingeschränkt befahrbar und neue Sanktionen gegen den Iran bleiben möglich. Das Managed Money hat seine Long-Position leicht auf 122.190 Kontrakte ausgebaut, ist gemessen an den geopolitischen Risiken aber weiterhin vergleichsweise moderat positioniert.<br/><br/>• USD/JPY | -0,18 % | Long<br/><br/>USD/JPY fiel leicht auf 158,973. Trotz der jüngsten Interventionen der japanischen und amerikanischen Behörden arbeitet sich der Dollar bereits wieder in Richtung der Marke von 160 Yen vor. Die Inflation in Japan erhöht zwar den Druck auf die Bank of Japan, die Geldpolitik weiter zu straffen, der Zinsunterschied zu den USA bleibt jedoch erheblich. Entscheidend bleibt, ob USD/JPY die Marke von 160 erneut überwinden kann.<br/><br/>• Zucker | +5,96 % | Long<br/><br/>Zucker gehörte mit einem Wochenplus von 5,96 % zu den stärksten Rohstoffen. Belastend wirkte gegen Ende der Woche die Entscheidung Indiens, kurzfristig zollfreie Importe von bis zu einer Million Tonnen Rohzucker zuzulassen. Gleichzeitig hat sich die Positionierung des Managed Money vollständig gedreht: Spekulative Investoren halten inzwischen 77.952 Long-Kontrakte. Mögliche Angebotsdefizite 2026/27 und zunehmende Wetterrisiken durch El Niño bleiben die zentralen bullischen Faktoren.</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div></div></div></div><div></div></div><div></div></div><div></div></div><p></p></div>
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<div><span style="font-family:inherit;font-size:inherit;"></span></div><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><span><div><p></p><div><p>Für mich war die vergangene Woche deshalb mehr als nur eine starke Rohstoffwoche. Sie könnte ein Hinweis darauf sein, dass sich das Narrativ an den Märkten verändert. Gold steigt trotz höherer Renditen, der Dollar verliert trotz vergleichsweise hoher US-Zinsen an Wert und Rohstoffe werden auf breiter Front gekauft. Hinter all diesen Bewegungen steht möglicherweise dieselbe Entwicklung: Das Vertrauen in die amerikanische Finanz- und Geldpolitik beginnt Risse zu bekommen. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, könnten reale Vermögenswerte – und insbesondere Gold – in den kommenden Monaten noch deutlich stärker in den Mittelpunkt der Anleger rücken.</p></div><p></p></div></span></div></span></span></div><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><span><span><span><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"></div></span></div></span></span></span></span></div><div></div></div>
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</div></div><div><br/></div></div></div></div><div><div><div><span style="font-weight:700;">Performance DCX&nbsp;</span><br/></div>
</div></div></div><div><br/><div><div></div><div><div> aktueller Indexstand: 175,30</div>
<div> Wochenperformance: +4,05% </div><div> Seit Jahresanfang 2026: +26,83% </div>
<div> Seit Auflegung (10. Dezember 2024): +75,48% </div><div> Performance 5 Jahre: +75,48% </div>
<div><br/></div><div><img src="/DCX%20Performance_23082026.png"/></div></div><div><span><br/></span></div>
</div><div><span style="font-weight:700;">DCX POSITIONEN</span><br/></div><div><span style="font-weight:700;"><br/></span></div><div><div><div style="font-weight:700;text-align:center;"><div style="font-weight:700;"><span>ALBEMARLE - LONG</span></div></div><div style="text-align:center;"><div style="font-weight:700;"><br/><div><div><div><div><span style="font-weight:400;">Albemarle gewinnt auf Wochenbasis +5,30 %.</span></div><div><span style="font-weight:400;">Performance 5 Jahre: -31,25%<br/></span></div><div><span style="font-weight:400;">Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart:</span></div></div></div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><img src="/TU_Albemarle_23082026.png"/></div></div></div><div><div style="font-weight:700;"></div><div><div style="font-weight:700;"></div><div><div style="font-weight:700;"></div><div><div style="font-weight:700;"></div><div><p style="font-weight:700;"><b></b></p><div style="font-weight:700;"><p><b></b></p><div><p><b><b></b></b></p><div><p><strong></strong></p></div></div></div><div><div style="font-weight:700;"></div><div><p style="font-weight:700;"><b></b></p><div style="font-weight:700;"><p><b></b></p><div><p><b></b></p><div><p><strong></strong></p></div></div></div><div><div style="font-weight:700;"></div><div><p style="font-weight:700;"><b></b></p><div style="font-weight:700;"><p><b></b></p><div><p><b></b></p><div><p><strong></strong></p></div></div></div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><b><div><span>Albemarle profitiert von neuer Fantasie im Lithiumsektor</span></div><br/></b></div><div><div style="font-weight:700;"><span style="font-weight:800;"><div><span><span style="font-weight:400;"></span></span></div></span><div style="display:inline;"><span style="font-weight:400;">Die Aktie von Albemarle legte in der vergangenen Handelswoche um 5,30 % zu und schloss bei 143,28 US-Dollar an der New York Stock Exchange. Damit setzte sich die Erholung der vergangenen Wochen fort.</span></div></div><div style="font-weight:700;"><div style="display:inline;"><span style="font-weight:400;"><br/>Rückenwind erhielt der gesamte Lithiumsektor zuletzt durch die Ankündigung der US-Regierung, rund 500 Millionen US-Dollar in den Aufbau einer heimischen Versorgungskette für kritische Rohstoffe zu investieren. Im Mittelpunkt stehen dabei Lithium, Kobalt sowie die Verarbeitung und das Recycling von Batteriemetallen. Diese Entwicklung unterstreicht die strategische Bedeutung des Lithiumsektors weit über den klassischen Elektroautomarkt hinaus.</span></div></div><div><br/><span style="font-weight:800;"><span><span style="font-weight:400;"><div><div><p></p></div></div><div style="display:inline;">Auch fundamental bleibt das Umfeld aus meiner Sicht interessant. Nach der langen Korrektur der vergangenen Monate mehren sich die Anzeichen, dass sich der Markt zunehmend stabilisiert. Gleichzeitig investieren Regierungen weltweit verstärkt in den Ausbau der Rohstoffversorgung, um die Abhängigkeit von einzelnen Lieferländern zu reduzieren.</div></span></span></span></div><div><span style="font-weight:800;"><span><span style="font-weight:400;"><div style="display:inline;"><br/>Der Lithiumsektor gehört weiterhin zu den volatilsten Bereichen des Rohstoffmarktes. Entsprechend sind auch bei Albemarle kurzfristig größere Kursschwankungen jederzeit möglich. Die strukturellen Wachstumstreiber – insbesondere die Elektrifizierung des Verkehrs, der Ausbau von Energiespeichern und die steigende Nachfrage nach Batterierohstoffen – bleiben aus meiner Sicht jedoch unverändert intakt.</div></span></span></span></div><div><span style="font-weight:800;"><span><span style="font-weight:400;"><div style="display:inline;"><br/>Fazit: Die Erholung der vergangenen Woche bestätigt, dass wieder verstärkt Kapital in den Lithiumsektor fließt. Nach der langen Schwächephase werte ich dies als positives Signal. Aus meiner Sicht bleibt Albemarle eine interessante Möglichkeit, um an einer möglichen weiteren Erholung des Lithiummarktes zu partizipieren.</div><div><p></p></div></span></span></span></div><div style="font-weight:700;"><br/></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><br/></div>
</div></div></div><div style="color:inherit;"><div><div><div><div style="font-weight:700;text-align:center;"><span style="color:inherit;">BAUMWOLLE - LONG</span></div></div></div><div><div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div><div> Baumwolle gewinnt auf Wochenbasis +4,22%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -1,22%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div></div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><img src="/TU_Baumwolle_23082026.png"/></div>
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<div><div style="font-weight:700;"></div><div><p style="font-weight:700;"><b></b></p><div style="font-weight:700;"><p><b></b></p><div><p><b><b><b></b></b></b></p><div><p><strong></strong></p></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span>Der Baumwoll-Future legte in der vergangenen Handelswoche um 4,22 % zu und schloss bei 88,35 US-Cent je Pfund. Zwischenzeitlich stieg der Markt bis auf 89,45 US-Cent und markierte damit den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren.</span></span></span></span></span></div></span></div></span></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div></div><div><div><div></div></div><div style="display:inline;"></div></div><div style="display:inline;"></div><div style="display:inline;"></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div style="display:inline;"></div></div><div><p></p><div><p>Zwar konnte das Wochenhoch nicht ganz gehalten werden, dennoch schloss der Future nahe seiner Höchststände und bestätigte damit den intakten Aufwärtstrend. Unterstützung erhielt der Markt durch eine Verschlechterung der Erntebedingungen in den USA sowie anhaltende Wetterrisiken in wichtigen Anbaugebieten.</p></div><p></p><p><br/></p><p></p><div><p>Auch die Terminmarktdaten sprechen weiterhin für steigende Kurse. Das Managed Money hat seine Long-Positionen erneut ausgebaut und hält inzwischen 107.648 Long-Kontrakte. Damit setzen spekulative Investoren unverändert auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung.</p><p><br/></p><p>Charttechnisch ist die Entwicklung besonders interessant. Nachdem sich Baumwolle über einen langen Zeitraum überwiegend in einer Handelsspanne zwischen rund 60 und 70 US-Cent bewegt hatte, ist der nachhaltige Ausbruch über diese Zone gelungen. Solche langfristigen Ausbrüche führen häufig zu einer Neubewertung des Marktes und können den Beginn einer länger anhaltenden Aufwärtsbewegung markieren.</p><p><br/></p><p>Fazit: Auch die Saisonalität spricht derzeit für den Baumwoll-Future. Historisch bestehen bis mindestens Mitte September, teilweise sogar bis Ende September, gute Chancen auf weiter steigende Kurse. Zusammen mit der bullischen Positionierung des Managed Money und der verbesserten charttechnischen Ausgangslage bleibt der mittelfristige Ausblick für Baumwolle weiterhin positiv.</p></div><p></p></div><div><div style="display:inline;"></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div><div><div style="display:inline;"></div><div><span style="color:inherit;"><span></span></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><span><span><span><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div><div><br/></div></div><div><br/></div><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">BUND FUTURE - SHORT</span></div></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></span></span></span></div><div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div> Der Bund Future verliert auf Wochenbasis -0,37%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -29,66%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><img src="/TU_Bund%20Future_23082026.png"/></div>
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<div><p style="font-weight:700;"><b></b></p><div style="font-weight:700;"><p><b></b></p><div><p><b><b></b></b></p><div><p><strong></strong></p></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Der deutsche Bund Future verlor in der vergangenen Woche 0,37 % und schloss bei 123,78 Punkten. Damit bewegt sich der Future weiterhin unmittelbar oberhalb seines Jahrestiefs.</span></span></span></span></span></span></span></span></span><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div></div></div></div></div><div></div>
</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></span></div></div></div><div style="display:inline;"></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div><p>Die Entwicklung passt in das derzeitige globale Bild: Weltweit steigen die Renditen langfristiger Staatsanleihen, da Investoren angesichts der zunehmenden Staatsverschuldung höhere Zinsen als Ausgleich für das gestiegene Risiko verlangen.</p></div></div></div><div><div style="display:inline;"><br/></div></div><div><p>Auch in Deutschland sprechen die fundamentalen Rahmenbedingungen derzeit eher gegen den Bund Future. Die Finanzierung umfangreicher Ausgabenprogramme für Infrastruktur, Verteidigung und andere staatliche Investitionen erfolgt überwiegend über neue Schulden. Gleichzeitig bleibt das langfristige Wachstumspotenzial der deutschen Wirtschaft aus meiner Sicht begrenzt. Zwar fielen die jüngsten Konjunkturdaten besser aus als erwartet, doch der Aufschwung basiert bislang nicht auf einer nachhaltig höheren Produktivität oder einer neuen Innovationsdynamik. Entsprechend dürften Investoren auch künftig höhere Renditen verlangen, um langfristige Bundesanleihen zu zeichnen.</p><p><br/></p><p>Charttechnisch befindet sich der Bund Future an einer wichtigen Unterstützung. Der Bereich um 123,50 Punkte stellt eine entscheidende Marke dar. Sollte diese unterschritten werden, dürfte sich der seit Monaten bestehende Abwärtstrend weiter beschleunigen. Steigende Renditen und fallende Kurse des Bund Future bleiben aus meiner Sicht das wahrscheinlichste Szenario, solange sich an den strukturellen Rahmenbedingungen nichts Grundlegendes ändert.</p><p><br/></p><p>Fazit: Ich bleibe für den Bund Future weiterhin vorsichtig. Die Kombination aus steigender Staatsverschuldung, einem höheren Angebot an Staatsanleihen und der Forderung der Investoren nach höheren Renditen spricht gegen eine nachhaltige Erholung. Fällt der Bund Future unter die Marke von 123,50 Punkten, dürfte sich das charttechnische Bild weiter eintrüben und den Weg für weitere Kursverluste freimachen.</p></div><div><div style="display:inline;"></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div><br/><br/></div></div></div></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div><span><div><span style="color:inherit;font-weight:700;">EUR/USD - LONG</span></div></span></div></div></div></div>
</div><div><div style="text-align:center;"><br/><div><div><div><div> Der EUR/USD gewinnt auf Wochenbasis +0,92%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -1,61%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart:&nbsp; </div>
</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_EURUSD_23082026.png"/></div></div>
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<div><br/></div><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">GOLD - LONG</span><br/></div>
<div style="text-align:center;"><div><br/></div><div><div><div><div> Gold gewinnt auf Wochenbasis +5,21%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +157,60%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div></div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Gold_23082026.png"/></div><div><br/></div>
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<div><span><span>Performance 5 Jahre: -30,20%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Henry%20Hub_23082026.png"/></div><div><br/></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div>
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</div><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Henry Hub Erdgas: Jetzt beginnt die heiße Phase der Hurrikan-Saison</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong><div><span style="font-weight:800;"><b><br/></b></span></div>
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<div><span style="font-weight:700;color:inherit;">KAFFEE - LONG</span></div><div><span style="color:inherit;"><div style="display:inline;"><div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><div> Der Kaffee-Future gewinnt auf Wochenbasis +4,18%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +79,90%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kaffee_23082026.png"/></div><div><br/></div><strong><div><b></b></div></strong><b><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Knappe Lagerbestände sorgen für Rückenwind beim Arabica-Kaffee</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></b><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div>
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<div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">KAKAO - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><div> Der Kakao-Future gewinnt auf Wochenbasis +3,37%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +155,79%</span></span>&nbsp; </div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kakao_23082026.png"/></div><div><br/></div><strong><div><b></b></div></strong><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Kakao scheitert erneut an der 6.000-Dollar-Marke</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
<div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div><div><div></div><div><div></div>
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</div></span></div></div></div><div><div style="display:inline;"><span><br/></span></div>
</div></div></div><br/></div><div style="text-align:center;"><span style="color:inherit;font-weight:700;">KUPFER - LONG</span></div>
</div></div></div></div></div><div><div><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><div> Der Kupfer-Future verliert auf Wochenbasis -0,39%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +46,59%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kupfer_23082026.png"/></div><div><br/></div><strong><span><span><span><div style="display:inline;"><span><b><span><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></span></b></span></div></span></span></span></strong><span><b><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Kupfer legt eine Verschnaufpause ein</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></b></span><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div>
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Das Managed Money hält aktuell 79.748 Long-Kontrakte und damit die größte Netto-Long-Position seit dem Jahr 2020.</p><p><br/></p><p><img src="/TU_Kupfer_CoT.png"/></p></div><p></p><p><br/></p><p></p><div><p>Diese außergewöhnlich bullische Positionierung zeigt, dass institutionelle Anleger weiterhin von einem langfristig positiven Umfeld für Kupfer ausgehen. Unterstützt wird diese Einschätzung durch anhaltende Angebotsrisiken und die Erwartung einer steigenden Nachfrage im Zuge des Ausbaus der Stromnetze, der Elektromobilität und der Künstlichen Intelligenz.</p><p><br/></p><p>Diese Entwicklung wird auch von den Lagerbeständen an den drei großen Börsen, COMEX, LME und SHFE bestätigt:</p><p><br/></p><p><img src="/TU_Kupfer_Warehouse.jpeg"/></p></div><p></p></div><p></p></div><div style="display:inline;"><div><p></p></div><div><div style="display:inline;"><br/></div></div><div><div style="display:inline;"><div><p>Kurzfristig liefert die Saisonalität allerdings Gegenwind.</p></div><br/></div></div><div><div style="display:inline;"><img src="/TU_Kupfer_saisonal.png"/></div></div><div><div style="display:inline;"><br/></div></div><div><div style="display:inline;"><div><p>Historisch tendiert der Kupfer-Future bis etwa Mitte oder Ende Oktober eher schwächer, weshalb nach der starken Entwicklung der vergangenen Monate durchaus weitere Konsolidierungen möglich sind.</p><p><br/></p><p>Fazit: Die kurzfristige saisonale Schwäche spricht zwar für eine vorsichtige Haltung in den kommenden Wochen. Die außergewöhnlich starke Positionierung des Managed Money und die unverändert positiven strukturellen Rahmenbedingungen lassen mich den langfristigen Ausblick für Kupfer jedoch weiterhin positiv einschätzen.</p></div></div></div><div><div style="display:inline;"><br/></div></div><div><div style="display:inline;"><br/></div></div><div><div style="display:inline;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">LIVE CATTLE - SHORT</span></div><div style="text-align:center;"><div></div><div><div><div><br/><div><div>Der Live Cattle-Future verliert auf Wochenbasis -0,39%.</div><div>Performance 5 Jahre: +70,89%&nbsp;<br/></div><div>Die letzte Woche im 10min Chart:&nbsp;</div></div></div><br/></div><div><img src="/TU_Live%20Cattle_23082026.png"/></div><div><strong></strong></div><div></div><div><strong><div><div><strong><br/></strong></div></div><span>Politischer Eingriff belastet Live Cattle</span></strong></div><div><strong><b><br/></b></strong></div><div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div></div></div></div></div></div><div></div><div></div><div><div></div><div><div><div></div><div></div></div><div><div><div><div><div><div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div>Die Live Cattle Futures verloren in der vergangenen Woche 0,39 % und schlossen bei 217,90 US-Dollar. Zwischenzeitlich geriet der Markt jedoch deutlich stärker unter Druck und fiel am 21. August bis auf 212,50 US-Dollar. Auslöser war die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, für einen Zeitraum von 90 Tagen bis zu 300.000 Tonnen für Hackfleisch geeignete Rindfleischprodukte zollfrei außerhalb der bestehenden Importquoten zuzulassen. Ziel der Maßnahme ist es, die Verbraucherpreise für Rindfleisch zu senken. Auch wenn sich die Regelung in erster Linie auf Hackfleischprodukte bezieht, wertete der Markt sie als Belastung für die heimischen Rinderhalter und reagierte mit deutlichen Kursabschlägen.</div><div><br/></div><div>Auch die COT-Daten sprechen derzeit für eine nachlassende bullische Stimmung. Das Managed Money hat seine Long-Positionen weiter reduziert und hält aktuell noch 39.584 Kontrakte auf der Long-Seite. Das ist ein deutlicher Rückgang gegenüber den Höchstständen der vergangenen Monate, als spekulative Marktteilnehmer noch mit deutlich über 100.000 Kontrakten netto long positioniert waren. Die sinkende Positionierung zeigt, dass institutionelle Anleger zuletzt zunehmend Gewinne mitgenommen beziehungsweise ihre Erwartungen zurückgeschraubt haben.</div><div><br/></div><div>Saisonal präsentiert sich das Bild ebenfalls etwas verhaltener. Historisch besteht in der kommenden Woche noch leichtes Abwärtspotenzial, bevor der Markt im vierten Quartal typischerweise deutlich volatiler wird. Gleichzeitig bleibt das fundamentale Umfeld mit einer historisch kleinen US-Rinderherde grundsätzlich unterstützend. Der politische Eingriff erhöht jedoch kurzfristig die Unsicherheit und könnte eine schnelle Erholung zunächst ausbremsen.</div><div><br/></div><div>Fazit: Ich bleibe kurzfristig vorsichtig. Der politische Eingriff der US-Regierung hat den Markt spürbar verunsichert, gleichzeitig bauen spekulative Investoren ihre Long-Positionen weiter ab. Solange sich das Sentiment nicht verbessert und der Markt die jüngsten politischen Maßnahmen verarbeitet hat, rechne ich eher mit einer anhaltend volatilen bis leicht schwächeren Entwicklung der Live Cattle Futures.</div></div><div><div><div><div><div><div><p></p></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><br/></div></div><div><div style="display:inline;"><br/></div></div><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">MAIS - LONG</span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><span><span><span><div><span><span><span><span><div><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div><div style="text-align:center;"><div><div></div></div><div><div><div><br/><div><div> Der Mais-Future gewinnt auf Wochenbasis +5,17%. </div>
<div> Performance 5 Jahre: -11,6%&nbsp; <br/></div><div> Die letzte Woche im 15min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Mais_23082026.png"/></div><div><strong><b></b></strong></div><div><span style="font-weight:800;"></span></div>
<div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><br/></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div></div><span><span><span>Mais-Future setzt seinen Aufwärtstrend eindrucksvoll fort</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
<div><strong><b><div><br/></div></b></strong></div><div><div></div><div><div></div>
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<div style="display:inline;"></div></div><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><span><span></span></span></div><span><span><span><span><span><span>Der Mais-Future legte in der vergangenen Handelswoche um 5,17 % zu und schloss bei 508,25 US-Cent je Scheffel. Damit gehörte Mais erneut zu den stärksten Agrarrohstoffen der Woche.</span></span></span></span></span></span><div><div><div><div></div></div><p></p></div><div><br/></div></div></div></div><div><p></p><div><p></p><div style="display:inline;"><div><p></p><div><p></p><div><p></p><div><p>Besonders positiv ist, dass der Future die gesamte Handelswoche über kontinuierlich zulegen konnte und praktisch auf dem Wochenhoch aus dem Handel ging. Dieses Kursverhalten spricht für eine anhaltend hohe Nachfrage und eine stabile Marktverfassung.</p></div><p></p></div><p></p><p><br/></p><p></p><div><p></p><div><p>Auch fundamental erhielt der Markt Unterstützung. Die Ergebnisse der Pro Farmer Crop Tour fielen schwächer aus als die jüngste Schätzung des US-Landwirtschaftsministeriums. Niedrigere Ertragserwartungen könnten das Angebot in den USA stärker begrenzen als bislang angenommen. Gleichzeitig bleibt die Exportnachfrage robust, während ein schwächerer US-Dollar die Wettbewerbsfähigkeit amerikanischer Agrarprodukte zusätzlich verbessert.</p><p><br/></p><p>Die Terminmarktdaten bestätigen den positiven Eindruck. Das Managed Money hat seine Long-Positionen in den vergangenen Wochen erneut deutlich ausgebaut und hält aktuell 302.142 Long-Kontrakte. Damit bleiben spekulative Investoren klar auf der Käuferseite positioniert und unterstützen den übergeordneten Aufwärtstrend. Auch die Jahresperformance unterstreicht die Stärke des Marktes: Seit Jahresbeginn liegt der Mais-Future bereits 15,31 % im Plus.</p><p><br/></p><p>Fazit: Die Kombination aus einer starken technischen Verfassung, einer bullischen Positionierung des Managed Money und den zuletzt gesunkenen Ertragserwartungen spricht weiterhin für einen konstruktiven Ausblick. Solange sich die Fundamentaldaten nicht deutlich verbessern, bleibe ich für den Mais-Future weiterhin positiv gestimmt.</p></div><p></p></div><p></p></div><p><span style="color:inherit;"></span></p></div></div><p></p></div><p></p></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><span><span><span><span><div><p><span><br/></span></p><p><span><br/></span></p></div></span></span></span></span><div><div style="text-align:center;"><div><span style="font-weight:700;">PLATIN- LONG</span></div></div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div>Der Platin-Future gewinnt auf Wochenbasis +7,67%.</div><div>Performance 5 Jahre: +80,92%&nbsp;<br/></div><div>Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart:</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Platin_23082026.png"/></div></div><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p><p><strong></strong></p></div><div><strong><span><span><span><span><span><span><span>Platin bleibt das stärkste Edelmetall der Woche</span></span></span></span></span></span></span></strong></div><div><br/><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div></div></div></div></div></div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div><div></div></div></div><div><div></div></div></div><div><div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div><div><div><div><div><div><div></div></div></div></div></div></div><span></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><span><span><span></span></span></span></div></div></span></span></div></div></span></span></div></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div><div><p><span><span><span><span>Der Platin-Future war in der vergangenen Handelswoche der stärkste Vertreter unter den Edelmetallen. Mit einem Wochenplus von 7,67 % schloss er bei 1.891,40 US-Dollar je Unze und beendete die Woche nahezu auf dem Wochenhoch.</span></span></span></span><br/></p><p><br/></p><p></p><div><p></p><div><p></p><div><p>Zwischenzeitlich stieg der Future sogar bis auf 1.921,40 US-Dollar und markierte damit den höchsten Stand seit mehreren Wochen. Trotz dieser beeindruckenden Erholung notiert Platin seit Jahresbeginn noch immer 1,77 % im Minus und hat damit einen Teil der Verluste der ersten Jahreshälfte aufgeholt.</p></div><p></p><p><br/></p><p></p><div><p>Auch die Terminmarktdaten sprechen weiterhin für eine konstruktive Marktstruktur. Das Managed Money hält aktuell 13.039 Long-Kontrakte. Zwar fällt die Positionierung nicht mehr ganz so bullisch aus wie noch vor einigen Monaten, dennoch bleiben spekulative Investoren netto auf der Long-Seite und unterstützen damit den Markt.</p><p><br/></p><p>Fundamental profitiert Platin derzeit von der Schwäche des US-Dollars, der allgemeinen Stärke der Edelmetalle sowie einer weiterhin angespannten Angebotslage. Niedrige Lagerbestände und anhaltende Angebotsdefizite sorgen dafür, dass Rückschläge bislang immer wieder auf Kaufinteresse treffen.</p><p><br/></p><p>Fazit: Saisonal betrachtet dürfte Platin zunächst bis etwa Ende September in eine schwächere Phase eintreten. Anschließend spricht die Statistik eher für eine Seitwärtsbewegung, bevor sich ab etwa Mitte Dezember wieder ein freundlicheres saisonales Umfeld ergibt. Aus meiner Sicht bleibt das langfristige Bild konstruktiv, kurzfristig könnte der Markt nach der starken Rally jedoch zunächst etwas Luft holen.</p></div><p></p></div><p>.</p></div></div><div><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div><br/></div></span></span></div>
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<div><span><span><div style="text-align:center;"><span style="color:inherit;font-weight:700;">SILBER- LONG</span></div></span></span></div></span></span></span></div></div></div><div style="color:inherit;"><span><span><span><span><span><span><span><span><div><br style="text-align:center;"/><div style="text-align:center;"><div><div> Der Silber-Future gewinnt auf Wochenbasis +6,49%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +171,34%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></div>
<div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Silber_23082026.png"/></div>
</div><div style="text-align:center;"><div><p><strong><b><br/></b></strong></p><p><strong><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></strong></p></div>
<div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Silber holt mit beeindruckender Dynamik verlorenes Terrain zurück</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
<div><br/><div></div><div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div>
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Zwischenzeitlich stieg der Future sogar kurzzeitig über die Marke von 70 US-Dollar, konnte dieses Niveau zum Wochenschluss jedoch nicht ganz behaupten.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div><div style="color:inherit;"><br/></div><div style="color:inherit;"><div><p></p><span></span></div><div><p></p><div><p></p><div><p></p><div><p>Dennoch erfolgte der Schlusskurs in unmittelbarer Nähe des Wochenhochs und unterstreicht die aktuell hohe Dynamik. Nachdem Silber vor wenigen Wochen noch auf knapp 55 US-Dollar gefallen war, hat sich der Markt eindrucksvoll erholt. Trotz dieser Rally liegt Silber seit Jahresbeginn noch immer 2,78 % im Minus.</p></div><p></p></div><p></p></div><p></p><p><br/></p><p></p><div><p></p><div><p></p><div><p>Auch die Terminmarktdaten liefern ein stabiles Bild. Das Managed Money hält seine Long-Positionen bereits seit Jahresbeginn weitgehend konstant und ist aktuell mit 23.625 Kontrakten netto long positioniert. Größere Gewinnmitnahmen der spekulativen Anleger sind bislang nicht zu erkennen.</p><p><br/></p><p>Fundamental profitiert Silber derzeit von denselben Faktoren wie Gold. Die Unsicherheit an den Anleihemärkten, die Schwäche des US-Dollars sowie die anhaltenden geopolitischen Spannungen sorgen für eine steigende Nachfrage nach Edelmetallen. Gleichzeitig erhält Silber zusätzliche Unterstützung durch seine industrielle Verwendung, wodurch der Markt neben dem Sicherheitsaspekt auch von einer stabilen Nachfrage aus der Wirtschaft profitieren kann.</p></div><p></p><p><br/></p><p><img src="/TU_Silber_Saisonal.png"/></p></div><p></p></div><p></p></div><div><span><div style="display:inline;"></div><div><p><br/></p><p></p><div><p>Fazit: Auch die Saisonalität spricht derzeit für Silber. Ähnlich wie beim Gold-Future besteht historisch bis etwa Mitte oder Ende September eine günstige Phase für steigende Kurse. Sollte sich das aktuelle Marktumfeld mit einem schwächeren US-Dollar und einer hohen Nachfrage nach Edelmetallen fortsetzen, bleibt der mittelfristige Ausblick aus meiner Sicht weiterhin positiv.</p></div><p></p></div><br/></span></div><div><span><div style="display:inline;"><br/></div></span></div><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">SOJABOHNEN- LONG</span></div><div><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><p>Sojabohnen gewinnen auf Wochenbasis +4,14%.</p><p>Performance 5 Jahre: -8,12%&nbsp;<br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div></div></div><br/></div><div><img src="/TU_Sojabohnen_23082026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><span><span>Sojabohnen profitieren von Wetterrisiken und starker Nachfrage</span></span></span></span></span></b></span></div></div></div></div><div><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><br/></span></span></span></b></span></div><div><span style="font-weight:800;"><b></b></span></div><span><span><span>Der Sojabohnen-Future legte in der vergangenen Handelswoche um 4,14 % zu und schloss bei 1.240,25 US-Cent je Scheffel. Damit beendete der Future die Woche nahezu auf dem Wochenhoch, das bei 1.244,50 US-Cent lag.</span></span></span><div><div><p><span></span></p></div></div><div><br/></div></div></div><div style="text-align:center;"><p></p><div style="display:inline;"><div><p></p></div><div><p></p><div><p></p><div><p>Die Getreide- und Ölsaatenmärkte präsentierten sich insgesamt freundlich, wobei Sojabohnen von Sorgen über niedrigere Erträge in den USA sowie einer weiterhin robusten Nachfrage, insbesondere aus China, profitierten.</p></div><p></p><p><br/></p><p></p><div><p>Auch die Terminmarktdaten bestätigen den positiven Eindruck. Das Managed Money hält aktuell 190.961 Long-Kontrakte und bleibt damit klar auf der Käuferseite positioniert. Diese hohe Netto-Long-Position unterstreicht das Vertrauen institutioneller Investoren in den Markt und passt zur starken Kursentwicklung der vergangenen Wochen.</p><p><br/></p><p>Die Jahresperformance kann sich inzwischen ebenfalls sehen lassen. Seit Jahresbeginn liegt der Sojabohnen-Future mit 16,89 % im Plus. Unterstützung erhält der Markt weiterhin durch die zunehmenden Wetterrisiken. Der erwartete Super-El-Niño könnte in den kommenden Monaten die Erntebedingungen in wichtigen Anbauregionen beeinflussen und damit die Angebotsseite belasten. Gleichzeitig bleibt die internationale Nachfrage nach Sojabohnen auf einem hohen Niveau.</p><p><br/></p><p>Fazit: Die Kombination aus einer starken Nachfrage, einer klar bullischen Positionierung des Managed Money und den zunehmenden Wetterrisiken spricht weiterhin für einen konstruktiven Ausblick. Solange der Markt keine deutliche Entspannung auf der Angebotsseite signalisiert, bleibe ich für den Sojabohnen-Future weiterhin positiv gestimmt.</p></div><p></p></div><p></p></div><div style="text-align:center;"><div style="display:inline;"><br/></div></div><div style="text-align:center;"><br/></div></div></div></div></span></div></span></div><div><br/></div></div><div><div><div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">WEIZEN - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><p>Weizen gewinnt auf Wochenbasis +1,60%.</p><p>Performance 5 Jahre: -0,67%&nbsp;<br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Weizen_23082026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><span><span><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Weizen behauptet seine Spitzenposition unter den Getreiderohstoffen</span></span></span></span></span></span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></span></span></span></span></span></b></span></div>
</div></div></div><div><span style="font-weight:800;"><b><span><span><br/></span></span></b></span></div>
<div><div><div><div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span><span></span></span></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div><p><span><span><span><span><span>Der Weizen-Future legte in der vergangenen Handelswoche um 1,60 % zu und schloss bei 700 US-Cent je Scheffel. Damit fiel das Wochenplus zwar geringer aus als bei Mais oder Sojabohnen, dennoch behauptete sich der Markt auf einem hohen Preisniveau.</span></span></span></span></span></p></div></div></div><div><br/><div><div><p></p></div></div></div></div></div></div><div><p></p><div style="display:inline;"><div><p></p></div><div><p></p><div><p></p><div><p>Seit Jahresbeginn ergibt sich inzwischen ein Gewinn von 38,27 %, womit Weizen weiterhin die mit Abstand stärkste Performance unter den großen Getreiderohstoffen aufweist.</p></div><p></p><p><br/></p><p></p><div><p>Fundamental bleibt die Lage angespannt. Die anhaltenden Angriffe auf Häfen, Schiffe und Exportinfrastruktur im Schwarzen Meer sorgen weiterhin für Unsicherheit über die Versorgung des Weltmarktes. Marktteilnehmer beobachten insbesondere die Entwicklungen in Russland und der Ukraine sehr genau, da weitere Störungen der Exportströme jederzeit zu neuen Preissprüngen führen könnten. Diese geopolitische Risikoprämie stützt den Weizenmarkt bereits seit Monaten.</p><p><br/></p><p>Auch die Terminmarktdaten zeigen eine deutliche Veränderung. Das Managed Money hat seine Netto-Short-Position in den vergangenen Wochen weiter reduziert und hält aktuell noch 18.765 Short-Kontrakte. Damit nimmt der Verkaufsdruck der spekulativen Marktteilnehmer zunehmend ab – ein Zeichen dafür, dass sich die Stimmung am Terminmarkt spürbar verbessert hat.</p><p><br/></p><p>Fazit: Zwar verlief die vergangene Woche ruhiger als bei den übrigen Getreiderohstoffen, der übergeordnete Aufwärtstrend bleibt jedoch intakt. Die geopolitischen Risiken im Schwarzen Meer und die deutlich reduzierte Short-Position des Managed Money sprechen aus meiner Sicht dafür, dass Weizen auch in den kommenden Wochen gut unterstützt bleiben dürfte.</p></div><p></p></div><p></p></div><div><div style="display:inline;"><br/></div></div></div><p><br/></p></div></div></div>
<div><div><div><span><span><span><span><span><span><div><span style="font-weight:700;">WTI CRUDE OIL - LONG</span></div></span></span></span></span></span></span></div>
</div></div></div></div><div><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><div><p>WTI Crude Oil gewinnt auf Wochenbasis +6,39%.</p><p><span><span>Performance 5 Jahre: +17,79%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div></div><br/></div><div><img src="/TU_WTI_23082026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p></p><p><strong><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></strong></p><div><p></p><p><strong><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></strong></p><div><p></p><p><strong><b></b></strong></p><div><p></p><p><strong><b></b></strong></p><span style="font-weight:800;background-color:rgb(255, 255, 255);"><b><b><b></b></b></b></span><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span>Nahost-Konflikt hält den Ölmarkt weiter unter Spannung</span></span></span></span></span></span></span><p><br/></p></div></div>
</div></div></div><div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><p></p><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span><span></span></span></div></div></div></div><span><span><span><span><span><span>Der WTI-Rohöl-Future legte in der vergangenen Handelswoche erneut kräftig zu und gewann 6,39 %. Der Future schloss bei 86,64 US-Dollar je Barrel und beendete die Woche damit nur knapp unter seinem Wochenhoch.</span></span></span></span></span></span></div><div><br/></div><div><div><p></p><span><div><p></p><div><p></p></div><div><p></p><div><p>Zwischenzeitlich stieg der Ölpreis sogar auf über 87 US-Dollar und setzte damit seine Erholung der vergangenen Wochen eindrucksvoll fort.</p><p>Der wichtigste Kurstreiber bleibt unverändert die geopolitische Lage im Nahen Osten.</p></div><p></p><p><br/></p><p></p><div><p>Zwar gibt es immer wieder Signale, dass sowohl die USA als auch der Iran grundsätzlich an einer Beendigung des Konflikts interessiert sind, von einer echten Entspannung kann jedoch keine Rede sein. Die Straße von Hormus ist nach wie vor nur eingeschränkt befahrbar, neue Sanktionen gegen den Iran stehen im Raum und die Unsicherheit über die künftigen Ölströme aus der Region bleibt hoch. Solange diese Risikoprämie bestehen bleibt, dürfte der Ölmarkt strukturell gut unterstützt bleiben.</p><p><br/></p><p>Auch die Terminmarktdaten liefern ein solides Bild. Das Managed Money hat seine Long-Position zuletzt wieder leicht ausgebaut und hält aktuell 122.190 Long-Kontrakte. Gemessen an der aktuellen geopolitischen Lage ist diese Positionierung aus meiner Sicht weiterhin eher moderat. Sollten sich die Spannungen im Nahen Osten erneut verschärfen, besteht durchaus Potenzial für einen weiteren Aufbau spekulativer Long-Positionen.</p><p><br/></p><p>Fazit: Auch die Saisonalität spricht derzeit für den Ölmarkt. Historisch reicht die freundliche Phase häufig bis Ende Oktober. In Kombination mit der weiterhin ungelösten Situation im Nahen Osten und der vergleichsweise moderaten Positionierung des Managed Money bleibe ich für den WTI-Rohöl-Future weiterhin konstruktiv gestimmt.</p></div><p></p></div><div><p></p></div><p></p></div></span><p></p></div><div><span><br/></span></div><div><br/></div></div></div><div><span><span><span><div style="display:inline;"><div><div style="text-align:center;"><div><div><span style="font-weight:700;">USD/JPY - LONG</span><br/></div><div><span style="font-weight:700;"><br/></span></div><div><div><p>USD/JPY verliert auf Wochenbasis -0,18%.</p><p>Performance 5 Jahre: +44,94%&nbsp;<br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div></div><br/><div><img src="/TU_USDJPY_23082026.png"/></div><div><div><div><div><div><div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b></b></span></div></div></div></div><strong><span style="font-weight:800;"><span><span>Die Wirkung der Yen-Intervention lässt bereits wieder nach</span></span></span></strong><br/><div><div></div><div></div><div></div></div></div></div><div><div></div><div></div><div></div></div></div></div><div><div></div><div></div><div></div></div></div></div><div><div><div></div></div><div></div><div><div></div></div></div></div></div></div><div><span><br/></span></div><span><span><span><span>Der USD/JPY verlor in der vergangenen Handelswoche leicht um 0,18 % und schloss bei 158,973. Damit notiert das Währungspaar zwar noch unter der Marke von 160 Yen je US-Dollar, allerdings zeigt sich bereits, dass die Wirkung der gemeinsamen Intervention der japanischen und US-amerikanischen Behörden zunehmend nachlässt.</span></span></span></span></div><div style="text-align:center;"><br/></div><div style="text-align:center;"><div><div><p></p><div><p></p><div><p></p><div><p>Noch vor wenigen Wochen war der Wechselkurs nach der Intervention deutlich zurückgekommen, inzwischen arbeitet sich der Markt jedoch Schritt für Schritt wieder nach oben.</p></div><p></p><p><br/></p><p></p><div><p>Fundamental bleibt die Situation spannend. Zwar hat sich die Inflation in Japan zuletzt weiter beschleunigt, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung durch die Bank of Japan gestiegen ist. Gleichzeitig bleibt das Zinsniveau in Japan im internationalen Vergleich weiterhin niedrig. Genau dieser Zinsunterschied spricht nach wie vor eher für einen starken US-Dollar gegenüber dem Yen.</p><p><br/></p><p>Auch am Terminmarkt zeigt sich eine vorsichtigere Haltung. Das Managed Money hat seine Long-Positionen im US-Dollar gegenüber dem Yen zuletzt reduziert. Das könnte darauf hindeuten, dass ein Teil der Marktteilnehmer angesichts möglicher weiterer Interventionen zunächst etwas vorsichtiger agiert.</p><p><br/></p><p>Fazit: Aus meiner Sicht bleibt die entscheidende Marke weiterhin bei 160 Yen je US-Dollar. Sollte der Markt diese Zone erneut überschreiten, dürfte der Druck auf die japanischen Währungsbehörden wieder deutlich zunehmen. Gleichzeitig zeigt sich einmal mehr, dass Interventionen den Trend zwar kurzfristig bremsen können, ihre Wirkung jedoch mit der Zeit immer schneller nachlässt.</p></div><p></p></div><p></p></div><p></p></div></div></div></div><br/></div></span></span></span></div><div><span><span><span><div style="display:inline;"><br/></div></span></span></span></div><div><span><span><span><div style="display:inline;"><br/></div></span></span></span></div></div></div></div><div><div style="text-align:center;"><span><span><div><div><span><span style="font-weight:700;">ZUCKER - LONG</span></span><br/></div><div><span><span style="font-weight:700;"><br/></span></span></div><div><div style="text-align:center;"><div><div><div><p>Zucker gewinnt auf Wochenbasis +5,96%.</p><p><span><span>Performance 5 Jahre: -1,40%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div></div><br/><div><img src="/TU_Zucker_23082026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>El Niño und Terminmarkt treiben Zucker-Future auf neue Jahreshochs</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></div>
</div></div></div><br/><div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
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</div></span></span></div></div><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; 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font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; 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</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 23 Aug 2026 10:00:52 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Zwischen schwacher Konjunktur und wachsender Sorglosigkeit]]></title><link>https://www.dcx-zertifikat.de/blogs/post/zwischen-schwacher-konjunktur-und-wachsender-sorglosigkeit</link><description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, &nbsp; die vergangene Handelswoche hat einmal mehr gezeigt, wie weit Wahrnehmung und Realität an den Finanzmä ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_79h0tGJrRGurEzsAFVmSGw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_TONDBkarTzinGtDrx0lc1A" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_5upZymjgSiGHVK0uaeGL2w" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-12 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_dVtnqQbnRjmtPpXP3NkGbQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><div><div><p style="color:inherit;"><img src="/DCX_Teaser_16082026.jpg"/></p><div><div style="color:inherit;"><div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Liebe Leserinnen und Leser,</span></div><div><p>&nbsp;</p><div><div></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p><span></span></p><div><p><span></span></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div></div><div style="display:inline;">die vergangene Handelswoche hat einmal mehr gezeigt, wie weit Wahrnehmung und Realität an den Finanzmärkten derzeit auseinanderliegen. Auf der einen Seite lieferten die USA eine ganze Reihe von Konjunkturdaten, die eher auf eine Abschwächung der Wirtschaft als auf eine anhaltende Stärke hindeuten. Sowohl die Verbraucher- als auch die Erzeugerpreise fielen moderater aus als erwartet und haben die Spekulationen auf eine weitere Zinserhöhung der US-Notenbank deutlich zurückgedrängt. Am Terminmarkt wird inzwischen sogar wieder verstärkt über mögliche Zinssenkungen diskutiert.</div></div><div><div style="display:inline;"><br/>Besonders nachdenklich stimmt mich allerdings das Verbrauchervertrauen der University of Michigan. Mit 51,0 Punkten fiel der Index deutlich schwächer aus als erwartet und liegt weit unter dem Konsens von 55,2 Punkten. Das ist ein Signal, das man nicht ignorieren sollte. Denn am Ende entscheidet nicht die politische Kommunikation über die Verfassung einer Volkswirtschaft, sondern die Stimmung der Verbraucher und Unternehmen. Die jüngsten Daten sprechen dafür, dass die US-Wirtschaft derzeit deutlich weniger dynamisch unterwegs ist, als es die öffentliche Darstellung aus Washington vermuten lässt.</div></div><div><div style="display:inline;"><br/>Gleichzeitig bleibt die geopolitische Lage angespannt. Die Straße von Hormus ist nach wie vor kein sicherer Seeweg. Schiffe werden weiterhin angegriffen, die Spannungen zwischen den USA und dem Iran sind keineswegs gelöst und auch im Roten Meer bleibt die Sicherheitslage fragil. Auffällig ist lediglich, dass diese Ereignisse inzwischen deutlich weniger mediale Aufmerksamkeit erhalten als noch vor einigen Wochen. An der Realität vor Ort hat sich jedoch wenig geändert.</div></div><div><div style="display:inline;"><br/>Umso bemerkenswerter ist die Reaktion der Finanzmärkte. Aktienindizes notieren auf oder nahe ihrer Höchststände, die Volatilität bleibt niedrig und geopolitische Risiken scheinen kaum noch eingepreist zu werden. Genau diese Sorglosigkeit bereitet mir Sorgen. Märkte neigen dazu, Risiken über lange Zeit auszublenden – bis sie plötzlich wieder eine entscheidende Rolle spielen. Ob dieser Zeitpunkt unmittelbar bevorsteht, weiß niemand. Aber die Kombination aus einer nachlassenden US-Konjunktur und unverändert hohen geopolitischen Spannungen sollte Anlegern zumindest Anlass geben, die Risiken nicht aus den Augen zu verlieren.</div><div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div></div></div></div></div><div><span></span></div>
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<div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;">Unsere Positionen im Überblick</span></strong></div>
</div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><br/><div></div>
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Auch unser Neueinstieg Albemarle setzte nach der jüngsten Schwäche ein positives Zeichen. Gold, Silber, Baumwolle und mehrere Soft Commodities entwickelten sich ebenfalls freundlich. Belastungen blieben dagegen überschaubar: Kaffee und Platin gaben leicht nach, während unsere Short-Position im Bund-Future von den erneut fallenden Anleihekursen profitierte. Auffällig bleibt die außergewöhnlich starke Positionierung institutioneller Investoren in mehreren Märkten. Bei Kupfer, Baumwolle, Mais und Gold hält das Managed Money sehr große Long-Positionen, während bei Henry Hub Erdgas weiterhin eine extreme Short-Position besteht. Gleichzeitig bleiben geopolitische Risiken, die US-Zinserwartungen und die Auswirkungen des Super El Niño die entscheidenden Treiber für unser Portfolio.<br/><br/>• Albemarle | +3,78 % | Long<br/><br/>Albemarle stieg auf 136,13 US-Dollar und zeigte nach der kräftigen Korrektur der vergangenen Monate erste Anzeichen einer Stabilisierung. Wir haben die Schwäche genutzt und sind wieder in die Aktie eingestiegen. Kurzfristig belasten niedrige Lithiumpreise und eine schwächere Nachfrage aus dem chinesischen Elektroautomarkt. Mittel- bis langfristig bleiben der steigende Bedarf an Batteriespeichern, der Ausbau von Rechenzentren und der weltweit zunehmende Stromverbrauch jedoch wichtige strukturelle Wachstumstreiber.<br/><br/>• Baumwolle | +0,49 % | Long<br/><br/>Baumwolle stieg auf 84,80 US-Cent je Pfund und liegt seit Jahresbeginn mittlerweile 31,76 % im Plus. Besonders bemerkenswert bleibt die Positionierung des Managed Money, das seine Netto-Long-Position auf 103.255 Kontrakte ausgebaut hat – die größte Long-Position seit 2021. Gleichzeitig bleiben die US-Exportzahlen robust und die ICE-Lagerbestände gehen weiter zurück. Auch saisonal bleibt das Umfeld bis Anfang September freundlich.<br/><br/>• Bund-Future | -0,66 % | Short<br/><br/>Der Bund-Future fiel auf 124,24 Punkte und entwickelte sich damit erneut in Richtung unserer Short-Position. Ein zwischenzeitlicher Anstieg über 125 Punkte wurde unmittelbar wieder verkauft. Steigende Renditen, hohe Staatsausgaben und die zunehmende Neuverschuldung in Deutschland bleiben strukturelle Belastungsfaktoren. Solange keine deutliche Entspannung bei Inflation und Renditen eintritt, sehen wir weiterhin gute Argumente für unsere Short-Position.<br/><br/>• EUR/USD | +0,07 % | Long<br/><br/>EUR/USD stieg leicht auf 1,15835 und erreichte zwischenzeitlich den höchsten Stand seit rund acht Wochen. Die zuletzt moderateren US-Inflationsdaten haben die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung der Federal Reserve im September deutlich reduziert und den Dollar belastet. Das Managed Money hält allerdings weiterhin mehr als 60.000 Kontrakte netto short im Euro und setzt damit unverändert auf einen stärkeren US-Dollar.<br/><br/>• Gold | +0,70 % | Long<br/><br/>Gold stieg auf 4.432 US-Dollar je Feinunze und setzte damit seine Erholung fort. Seit dem Tief Ende Juni konnte der Future bereits knapp 14 % zulegen. Das Managed Money hat seine Netto-Long-Position deutlich auf 217.940 Kontrakte ausgebaut – die größte Position seit Januar 2026. Sinkende Zinserwartungen, ein schwächerer US-Dollar, anhaltende Notenbankkäufe und eine saisonal starke Phase bis in den Oktober hinein sprechen weiterhin für Gold.<br/><br/>• Henry Hub Erdgas | +1,65 % | Long<br/><br/>Henry Hub Erdgas stieg auf 2,715 US-Dollar je MMBtu und konnte sich nach mehreren schwachen Wochen erstmals wieder stabilisieren. Rekordhohe US-Produktion und komfortable Lagerbestände begrenzen zwar weiterhin das Aufwärtspotenzial. Gleichzeitig hält das Managed Money inzwischen extreme 197.135 Kontrakte netto short. Mitten in der Hurrikansaison schafft diese Positionierung erhebliches Short-Squeeze-Potenzial, sollte ein größerer Sturm den Golf von Mexiko treffen.<br/><br/>• Kaffee | -0,51 % | Long<br/><br/>Arabica Coffee fiel leicht auf 312 US-Cent je Pfund, nachdem der Future zwischenzeitlich über 327 US-Cent gestiegen war. Die laufende brasilianische Ernte sorgt kurzfristig für zusätzliches Angebot, gleichzeitig liegen die ICE-Lagerbestände mit rund 236.000 Sack auf dem niedrigsten Niveau seit fast drei Jahren. Das Managed Money hält weiterhin 27.179 Kontrakte netto long. Zusätzlich bleibt die Saisonalität bis Anfang September unterstützend.<br/><br/>• Kakao | +1,12 % | Long<br/><br/>Kakao stieg auf 5.786 US-Dollar je Tonne und stabilisiert sich nach der Schwäche der vergangenen Monate weiter. Gute Wetterbedingungen in der Elfenbeinküste und Ghana sowie hohe ICE-Lagerbestände begrenzen kurzfristig das Aufwärtspotenzial. Gleichzeitig nehmen die Risiken für die Ernte 2026/27 durch den Super El Niño zu. Das Managed Money hält lediglich 5.473 Kontrakte netto short. Saisonale Unterstützung ist ab Mitte August bis Ende September zu erwarten.<br/><br/>• Kupfer | +0,34 % | Long<br/><br/>Kupfer stieg auf 660,65 US-Cent je Pfund und konsolidiert nach der starken Rally der vergangenen Monate. Die chinesische Nachfrage zeigt kurzfristig leichte Schwächesignale, während Produktionsprobleme bei Codelco und die insgesamt angespannte Angebotslage den Markt stützen. Besonders auffällig ist die Positionierung: Das Managed Money hält inzwischen 80.388 Kontrakte netto long und damit eine außergewöhnlich hohe, möglicherweise sogar rekordhohe Long-Position.<br/><br/>• Mais | +4,82 % | Long<br/><br/>Mais sprang auf 483,75 US-Cent je Scheffel und schloss nahezu auf dem Wochenhoch. Rückenwind kam von der starken Weizenrally und den zunehmenden geopolitischen Spannungen im Schwarzen Meer. Gleichzeitig bleibt die US-Ernte im Fokus. Das Managed Money hält mit 244.912 Kontrakten weiterhin eine sehr große Netto-Long-Position. Die anstehende Crop Tour könnte in den kommenden Tagen neue Impulse liefern.<br/><br/>• Platin | -0,02 % | Long<br/><br/>Platin bewegte sich nahezu unverändert und schloss bei 1.756,8 US-Dollar je Feinunze. Zwischenzeitlich wurde sogar die Marke von 1.800 US-Dollar überschritten. Fundamental bleibt das Bild konstruktiv: Der Markt dürfte weiterhin ein Angebotsdefizit aufweisen, während Produktionsprobleme in Südafrika und eine robuste Nachfrage aus dem Hybridfahrzeugsektor unterstützen. Das Managed Money hält weiterhin 13.540 Kontrakte netto long. Saisonale Unterstützung ist insbesondere im vierten Quartal zu erwarten.<br/><br/>• Silber | +1,65 % | Long<br/><br/>Silber stieg auf 64,825 US-Dollar je Feinunze und erreichte im Wochenverlauf mit 66,98 US-Dollar den höchsten Stand seit mehreren Wochen. Sinkende Zinserwartungen und ein schwächerer US-Dollar sorgten für Rückenwind. Gleichzeitig bleibt die industrielle Nachfrage aus Solarenergie und Stromnetzen robust. Das Managed Money hält 23.646 Kontrakte netto long. Auch saisonal bleibt das Bild bis Ende September grundsätzlich freundlich.<br/><br/>• Sojabohnen | +1,32 % | Long<br/><br/>Sojabohnen stiegen auf 1.191,25 US-Cent je Scheffel. Besonders positiv entwickelt sich die Exportnachfrage aus China, nachdem das USDA mehrere Tage in Folge neue Großverkäufe melden konnte. Gleichzeitig bleiben die US-Ernteaussichten ein entscheidender Faktor. Das Managed Money hat seine Position zwar etwas reduziert, hält aber weiterhin 159.945 Kontrakte netto long und bleibt damit klar auf der Käuferseite.<br/><br/>• USD/JPY | +0,94 % | Long<br/><br/>USD/JPY stieg auf 159,24 Yen. Damit hat der Dollar bereits einen erheblichen Teil der Verluste nach der gemeinsamen Intervention der japanischen und amerikanischen Behörden wieder aufgeholt. Auffällig ist, wie schnell die Wirkung solcher Interventionen inzwischen nachlässt. Solange die Bank of Japan ihre Geldpolitik nicht deutlicher strafft und der Zinsvorteil der USA bestehen bleibt, dürfte der grundsätzliche Aufwertungsdruck auf den Dollar erhalten bleiben.<br/><br/>• Weizen | +5,60 % | Long<br/><br/>Weizen sprang auf 674 US-Cent je Scheffel und beendete die Woche nahezu auf dem Wochenhoch. Die erneute Eskalation zwischen Russland und der Ukraine und die zunehmenden Risiken für Exporte aus dem Schwarzmeerraum haben eine deutliche geopolitische Risikoprämie zurück in den Markt gebracht. Das Managed Money hält zwar weiterhin 24.910 Kontrakte netto short, hat diese Position jedoch deutlich reduziert. Weitere Short-Eindeckungen könnten die Bewegung zusätzlich verstärken.<br/><br/>• WTI Crude Oil | +5,80 % | Long<br/><br/>WTI Crude Oil stieg kräftig auf 81,49 US-Dollar je Barrel. Die Krise im Nahen Osten bleibt ungelöst, eine vollständige Wiederöffnung der Straße von Hormus ist weiterhin nicht absehbar. Gleichzeitig hält das Managed Money mit 99.196 Kontrakten eine vergleichsweise moderate Netto-Long-Position. Der Markt setzt damit nach wie vor auf eine spätere diplomatische Lösung. Solange diese ausbleibt, bleibt jedoch eine erhebliche geopolitische Risikoprämie im Ölpreis gerechtfertigt.<br/><br/>• Zucker | +0,97 % | Long<br/><br/>Zucker stieg auf 16,60 US-Cent je Pfund und erreichte zwischenzeitlich Kurse oberhalb von 17 US-Cent. Besonders wichtig ist der Stimmungswechsel bei den institutionellen Investoren: Das Managed Money ist erstmals seit Mai 2025 wieder netto long positioniert. Gleichzeitig nehmen die Sorgen um die weltweite Zuckerproduktion zu. Wetterprobleme in Brasilien, Indien und Thailand sowie die Risiken durch den Super El Niño sprechen weiterhin für ein konstruktives Umfeld.</div></div></div></div></div></div></div></div></div><div></div></div></div><div></div></div><div></div></div><div></div></div><p></p></div>
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<div><span style="font-family:inherit;font-size:inherit;"></span></div><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><span><div><p>Für uns als Trader bedeutet dieses Umfeld vor allem eines: diszipliniert bleiben und Chancen dort suchen, wo das Chance-Risiko-Verhältnis attraktiv ist. Nachlassende Zinserwartungen sprechen derzeit für Edelmetalle und ausgewählte Wachstumswerte, während die geopolitischen Risiken im Nahen Osten aus meiner Sicht von den Aktienmärkten weiterhin unterschätzt werden. Genau deshalb konzentrieren wir uns auf Märkte mit überzeugenden fundamentalen Treibern – etwa Gold, Uran, ausgewählte Agrarrohstoffe oder Energie. Kurzfristige Schwankungen gehören dazu, entscheidend ist jedoch, die langfristigen Trends konsequent für sich zu nutzen.</p></div></span></div></span></span></div><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><span><span><span><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"></div></span></div></span></span></span></span></div><div></div></div>
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</div></div></div><div><br/><div><div></div><div><div> aktueller Indexstand: 168,48</div>
<div> Wochenperformance: +1,84% </div><div> Seit Jahresanfang 2026: +21,89% </div>
<div> Seit Auflegung (10. Dezember 2024): +68,65% </div><div> Performance 5 Jahre: +68,65% </div>
<div><br/></div><div><img src="/DCX_Performance_16082026.png"/></div></div><div><span><br/></span></div>
</div><div><span style="font-weight:700;">DCX POSITIONEN</span><br/></div><div><span style="font-weight:700;"><br/></span></div><div><span style="font-weight:700;"><div><div style="text-align:center;"><div style="font-weight:700;"><span>ALBEMARLE - LONG</span></div></div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div><div><span style="font-weight:400;">Albemarle gewinnt auf Wochenbasis +3,78%.</span></div><div><span style="font-weight:400;">Performance 5 Jahre: -34,66%<br/></span></div><div><span style="font-weight:400;">Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart:</span></div></div></div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><img src="/TU_Albemarle_16082026.png"/></div></div></div><div><div style="font-weight:700;"></div><div><div style="font-weight:700;"></div><div><div style="font-weight:700;"></div><div><div style="font-weight:700;"></div><div><p style="font-weight:700;"><b></b></p><div style="font-weight:700;"><p><b></b></p><div><p><b><b></b></b></p><div><p><strong></strong></p></div></div></div><div><div></div><div><p><b></b></p><div><p><b></b></p><div><p><b></b></p><div><p><strong></strong></p></div></div></div><div><div></div><div><p><b></b></p><div><p><b></b></p><div><p><b></b></p><div><p><strong></strong></p></div></div></div><div><br/></div><div><b><div>Albemarle: Zurück im Lithium-Sektor</div><br/></b></div><div><div><div><span style="font-weight:800;"><div><span><span style="font-weight:400;">Die Aktie von Albemarle legte in der vergangenen Woche um 3,78 % zu und schloss an der New York Stock Exchange bei 136,13 US-Dollar. Nach einer längeren Schwächephase zeigt die Aktie erste Anzeichen einer Stabilisierung. In den vergangenen drei Monaten hatte Albemarle zeitweise fast 30 % an Wert verloren und gehörte damit zu den schwächsten Titeln im Rohstoffsektor.</span></span></div><div><span><span style="font-weight:400;"><br/></span></span></div><div><span><span style="font-weight:400;"><div><p>Wir haben die Korrektur genutzt und sind wieder in die Aktie eingestiegen. Aus unserer Sicht hat sich am langfristigen Investmentcase wenig verändert. Zwar stehen die Lithiumpreise kurzfristig unter Druck, weil sich die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in China zuletzt etwas abgeschwächt hat und gleichzeitig zusätzliche Produktionskapazitäten auf den Markt kommen. Diese Faktoren belasten derzeit die Margen der gesamten Branche.</p><p><br/></p><p></p><div><p>Langfristig bleibt Lithium jedoch ein Schlüsselrohstoff der Energiewende. Neben Elektrofahrzeugen entwickelt sich insbesondere der Markt für stationäre Batteriespeicher zu einem immer wichtigeren Nachfragetreiber. Gleichzeitig steigt der weltweite Stromverbrauch durch den Ausbau von Rechenzentren und Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz deutlich an. Damit wächst auch der Bedarf an leistungsfähigen Energiespeichern – und damit an Lithium.</p><p><br/></p><p>Albemarle zählt weiterhin zu den weltweit führenden Lithiumproduzenten und investiert konsequent in den Ausbau seiner Förder- und Verarbeitungskapazitäten.</p><p><br/></p><p><img src="/TU_Lithium%20und%20Albemarle.jpeg"/></p></div><br/><p></p></div><div><p>Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen an einer weiteren Verbesserung der Produktivität und konnte in den vergangenen Quartalen erhebliche Kosteneinsparungen erzielen. Die solide Bilanz und der starke operative Cashflow verschaffen dem Konzern zudem genügend finanziellen Spielraum, um auch eine längere Phase niedriger Lithiumpreise gut zu überstehen.</p><p>Fazit:</p><p>Kurzfristig bleibt das Umfeld für Lithium-Aktien anspruchsvoll. Mittel- bis langfristig sehen wir jedoch weiterhin attraktive Chancen. Albemarle gehört zu den qualitativ stärksten Unternehmen der Branche, und die deutliche Kurskorrektur der vergangenen Monate eröffnet aus unserer Sicht wieder ein interessantes Einstiegsniveau.</p></div></span></span></div></span></div><div><br/></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><br/></span></div>
</div></div></div><div style="color:inherit;"><div><div><div><div style="font-weight:700;text-align:center;"><span style="color:inherit;">BAUMWOLLE - LONG</span></div></div></div><div><div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div><div> Baumwolle gewinnt auf Wochenbasis +0,49%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -5,19%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div></div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><img src="/TU_Baumwolle_16082026.png"/></div>
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<div><div style="font-weight:700;"></div><div><p style="font-weight:700;"><b></b></p><div style="font-weight:700;"><p><b></b></p><div><p><b><b><b></b></b></b></p><div><p><strong></strong></p></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><span><span><span><span>Der Baumwolle-Future setzte seine Aufwärtsbewegung in der vergangenen Woche fort und gewann 0,49 %. Zum Wochenschluss notierte der Kontrakt bei 84,80 US-Cent je Pfund. Damit bestätigt Baumwolle den starken Aufwärtstrend des laufenden Jahres eindrucksvoll. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus mittlerweile auf 31,76 % und zählt damit zu den stärksten Entwicklungen innerhalb der Agrarrohstoffe.</span></span></span></span></div></span></div></span></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div></div><div><div><div></div></div><div style="display:inline;"></div></div><div style="display:inline;"></div><div style="display:inline;"></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div style="display:inline;"></div></div><div><p>Auch die Terminmarktdaten sprechen weiterhin für den Markt. Das Managed Money hat seine Netto-Long-Position erneut ausgebaut und hält aktuell 103.255 Long-Kontrakte. Damit haben institutionelle Investoren ihre größte Netto-Long-Position seit 2021 aufgebaut. Diese Entwicklung unterstreicht das hohe Vertrauen großer Marktteilnehmer in den bestehenden Aufwärtstrend und sorgt weiterhin für eine stabile strukturelle Unterstützung.</p><p><br/></p><p>Fundamental präsentiert sich der Markt ebenfalls robust. Die US-Exportnachfrage bleibt außergewöhnlich stark. Die Exportverkäufe der alten Ernte liegen bereits über den offiziellen USDA-Prognosen, während auch die Verkäufe der neuen Ernte deutlich über dem Vorjahresniveau verlaufen. Gleichzeitig gehen die zertifizierten Lagerbestände an der ICE weiter zurück, was das verfügbare Angebot zusätzlich verknappt.</p><p><br/></p><p>Aus charttechnischer Sicht behauptet sich Baumwolle weiterhin oberhalb der jüngsten Ausbruchszone. Dass Rücksetzer bislang konsequent gekauft werden, spricht für eine intakte Aufwärtsstruktur und anhaltendes Kaufinteresse.</p><p><br/></p><p>Auch die Saisonalität liefert derzeit keinen Gegenwind. Historisch entwickelt sich der Baumwolle-Future bis Anfang September häufig<span style="color:inherit;">&nbsp;freundlich und könnte damit den bestehenden Trend zusätzlich unterstützen.</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p>Fazit:</p><p>Baumwolle bleibt einer der stärksten Agrarrohstoffe des Jahres. Die Kombination aus einer außergewöhnlich starken Positionierung institutioneller Investoren, robuster Exportnachfrage und einer weiterhin konstruktiven saisonalen Entwicklung spricht dafür, dass der übergeordnete Aufwärtstrend zunächst intakt bleibt.</p></div><div><div style="display:inline;"></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div><div><div style="display:inline;"></div><div><span style="color:inherit;"><span></span></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><span><span><span><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div><div><br/></div></div><div><br/></div><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">BUND FUTURE - SHORT</span></div></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></span></span></span></div><div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div> Der Bund Future verliert auf Wochenbasis -0,66%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -29,40%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><img src="/TU_Bund%20Future_16082026.png"/></div>
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<div><p style="font-weight:700;"><b></b></p><div style="font-weight:700;"><p><b></b></p><div><p><b><b></b></b></p><div><p><strong></strong></p></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div><span><span><span><span><span><span><span><span>Der Euro-Bund-Future geriet in der vergangenen Woche erneut unter Druck und verlor 0,66 %. Mit einem Wochenschlusskurs von 124,24 Punkten setzte sich die Schwäche der vergangenen Wochen fort. Besonders auffällig war, dass der Future nach einem zwischenzeitlichen Anstieg über die Marke von 125 Punkten kräftig abverkauft wurde. Aus technischer Sicht bestätigt das unsere Einschätzung, dass die Verkäufer derzeit klar die Oberhand behalten.</span></span></span></span></span></span></span></span><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div></div></div></div></div><div></div>
</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></span></div></div></div><div style="display:inline;"></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;">Fundamental bleibt das Umfeld für Staatsanleihen schwierig. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten halten die Energiepreise auf einem hohen Niveau und erhöhen damit das Risiko, dass sich der Inflationsdruck länger hält als bislang erwartet. Gleichzeitig steigen die Renditen deutscher Staatsanleihen weiter an und bewegen sich inzwischen in der Nähe ihrer höchsten Niveaus seit vielen Jahren.</div></div><div><div style="display:inline;"><br/>Hinzu kommt die deutsche Fiskalpolitik. Die Bundesregierung setzt auf deutlich höhere Staatsausgaben und eine steigende Neuverschuldung. Ein größeres Angebot an Staatsanleihen trifft damit auf ein Umfeld, in dem Investoren gleichzeitig höhere Renditen verlangen. Diese Kombination spricht weiterhin gegen dauerhaft steigende Kurse beim Bund-Future und stützt unsere negative Einschätzung.</div></div><div><div style="display:inline;"><br/>Auch charttechnisch bleibt das Bild angeschlagen. Der Fehlausbruch über 125 Punkte wurde unmittelbar wieder verkauft und hat den kurzfristigen Abwärtstrend bestätigt. Solange keine deutliche Entspannung bei Inflation und Renditen eintritt, bleibt das Risiko weiterer Kursverluste erhöht.</div></div><div><div style="display:inline;"><br/>Fazit:<br/>Wir halten an unserer Short-Position fest. Die Kombination aus anhaltendem Inflationsdruck, steigenden Staatsausgaben, höheren Renditen und einem weiterhin schwachen Chartbild spricht aus unserer Sicht dafür, dass der Bund-Future auch in den kommenden Wochen unter Druck bleiben dürfte.</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div><br/><br/></div></div></div></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div><span><div><span style="color:inherit;font-weight:700;">EUR/USD - LONG</span></div></span></div></div></div></div>
</div><div><div style="text-align:center;"><br/><div><div><div><div> Der EUR/USD gewinnt auf Wochenbasis +0,07%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -2,53%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart:&nbsp; </div>
</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_EURUSD_16082026.png"/></div></div>
<div><br/></div><strong><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>EUR/USD: Euro behauptet sich trotz Dollar-Stärke</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b><br/></span></b></span></b></span></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></strong><div><div><div><p><br/></p></div>
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<div><br/></div><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">GOLD - LONG</span><br/></div>
<div style="text-align:center;"><div><br/></div><div><div><div><div> Gold gewinnt auf Wochenbasis +0,70%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +144,21%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div></div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Gold_16082026.png"/></div><div><br/></div>
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<div><span><span>Performance 5 Jahre: -31,21%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Henry%20Hub_16082026.png"/></div><div><br/></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div>
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<div><span style="font-weight:700;color:inherit;">KAFFEE - LONG</span></div><div><span style="color:inherit;"><div style="display:inline;"><div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><div> Der Kaffee-Future verliert auf Wochenbasis -0,51%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +75,24%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kaffee_16082026.png"/></div><div><br/></div><strong><div><b></b></div></strong><b><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Arabica Coffee: Konsolidierung trotz strukturell positivem Umfeld</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></b><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div>
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<div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">KAKAO - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><div> Der Kakao-Future gewinnt auf Wochenbasis +1,12%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +144,72%</span></span>&nbsp; </div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kakao_16082026.png"/></div><div><br/></div><strong><div><b></b></div></strong><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Kakao: Markt wartet auf neue Impulse</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
<div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div><div><div></div><div><div></div>
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</div></div></div><br/></div><div style="text-align:center;"><span style="color:inherit;font-weight:700;">KUPFER - LONG</span></div>
</div></div></div></div></div><div><div><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><div> Der Kupfer-Future gewinnt auf Wochenbasis +0,34%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +47,17%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kupfer_16082026.png"/></div><div><br/></div><strong><span><span><span><div style="display:inline;"><span><b><span><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></span></b></span></div></span></span></span></strong><span><b><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Kupfer: Institutionelle Investoren setzen weiter auf steigende Preise</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></b></span><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div>
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<div style="text-align:center;"><div><div></div></div><div><div><div><br/><div><div> Der Mais-Future gewinnt auf Wochenbasis +4,82%. </div>
<div> Performance 5 Jahre: -16,13%&nbsp; <br/></div><div> Die letzte Woche im 15min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Mais_16082026.png"/></div><div><strong><b></b></strong></div><div><span style="font-weight:800;"></span></div>
<div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><br/></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div></div><span><span>Mais: Bullen bleiben klar am Ruder</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
<div><strong><b><div><br/></div></b></strong></div><div><div></div><div><div></div>
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Die zunehmenden Spannungen zwischen Russland und der Ukraine sorgten für eine kräftige Erholung am Weizenmarkt, von der auch Mais profitierte.</p></div><p></p><p><br/></p><p></p><div><p>Gleichzeitig bleibt die Aufmerksamkeit auf die US-Ernte gerichtet. In der kommenden Woche beginnt die traditionelle Crop Tour durch den Mittleren Westen, deren Ergebnisse wichtige Hinweise auf die tatsächlichen Ertragserwartungen liefern könnten.</p><p><br/></p><p>Fundamental präsentiert sich der Markt insgesamt solide. Die Exportnachfrage nach US-Mais bleibt robust, während die jüngsten Schätzungen des US-Landwirtschaftsministeriums eine etwas engere Versorgungslage erwarten lassen als noch vor wenigen Monaten.</p><p><br/></p><p>Besonders konstruktiv bleibt die Positionierung institutioneller Investoren. Das Managed Money hält aktuell eine Netto-Long-Position von 244.912 Kontrakten und bleibt damit klar auf steigende Preise ausgerichtet. Eine derart große Long-Position unterstreicht das Vertrauen professioneller Marktteilnehmer in den mittelfristigen Aufwärtstrend.</p><p><br/></p><p>Fazit:</p><p>Der Maismarkt befindet sich derzeit in einer starken Verfassung. Der dynamische Wochenschluss, die unverändert hohe Netto-Long-Position institutioneller Investoren und mögliche neue Impulse durch die anstehende US-Crop-Tour sprechen dafür, dass der Aufwärtstrend zunächst intakt bleibt.</p></div><p></p></div><p><span style="color:inherit;"></span></p></div></div><p></p></div><p></p></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><span><span><span><span><div><p><span><br/></span></p><p><span><br/></span></p></div></span></span></span></span><div><div style="text-align:center;"><div><span style="font-weight:700;">PLATIN- LONG</span></div></div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div>Der Platin-Future verliert auf Wochenbasis -0,02%.</div><div>Performance 5 Jahre: +67,68%&nbsp;<br/></div><div>Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart:</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Platin_16082026.png"/></div></div><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p><p><strong></strong></p></div><div><strong><span><span><span><span><span><span>Platin: Fundamentaldaten bleiben konstruktiv</span></span></span></span></span></span></strong></div><div><br/><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div></div></div></div></div></div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div><div></div></div></div><div><div></div></div></div><div><div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div><div><div><div><div><div><div></div></div></div></div></div></div><span></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><span><span><span></span></span></span></div></div></span></span></div></div></span></span></div></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div><div><p><span><span><span>Der Platin-Future bewegte sich in der vergangenen Woche nahezu unverändert und schloss mit einem minimalen Minus von 0,02 % bei 1.756,8 US-Dollar je Unze. Im Wochenverlauf kletterte der Preis zeitweise sogar über die Marke von 1.800 US-Dollar, konnte dieses Niveau jedoch nicht behaupten. Zum Wochenschluss setzte eine Erholung ein, die das insgesamt stabile Marktbild bestätigte.</span></span></span><br/></p><p><br/></p><p></p><div><p></p><div><p>Fundamental erhält Platin weiterhin Unterstützung von mehreren Seiten. Die Nachfrage aus der Automobilindustrie bleibt dank der weltweit steigenden Produktion von Hybridfahrzeugen robust, da diese weiterhin Platin für Abgaskatalysatoren benötigen. Gleichzeitig gehen viele Marktbeobachter davon aus, dass der Platinmarkt auch in diesem Jahr ein strukturelles Angebotsdefizit aufweisen wird. Produktionsprobleme und Stromengpässe in Südafrika, dem weltweit größten Förderland, sorgen zusätzlich für Unsicherheit auf der Angebotsseite.</p><p><br/></p><p>Darüber hinaus entstehen neue Nachfrageimpulse. So gewinnt Platin zunehmend als Alternative in der Schmuckindustrie an Bedeutung, während der Ausbau von Rechenzentren und Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz langfristig zusätzliche industrielle Nachfrage schaffen könnte.</p><p><br/></p><p>Die Positionierung institutioneller Investoren bleibt ebenfalls konstruktiv. Das Managed Money hält unverändert eine Netto-Long-Position von 13.540 Kontrakten. Auch wenn sich diese Positionierung in den vergangenen Wochen kaum verändert hat, signalisiert sie weiterhin Vertrauen in den mittelfristigen Trend.</p><p><br/></p><p>Saisonal spricht das Umfeld kurzfristig noch nicht für größere Impulse. Historisch beginnt die stärkere Phase für Platin erst im vierten Quartal und reicht häufig bis zum Jahresende.</p><p><br/></p><p>Fazit:</p><p>Platin konsolidiert derzeit auf hohem Niveau und verfügt weiterhin über eine solide fundamentale Unterstützung. Das erwartete Angebotsdefizit, die stabile Positionierung institutioneller Investoren und mögliche neue Nachfragequellen sprechen dafür, dass der Markt im weiteren Jahresverlauf wieder an Dynamik gewinnen könnte.</p></div><p>.</p></div><p></p></div><div><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div><div style="display:inline;"></div><p></p></div><div><div style="display:inline;"><br/></div></div><div><br/></div></span></span></div>
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<div><span><span><div style="text-align:center;"><span style="color:inherit;font-weight:700;">SILBER- LONG</span></div></span></span></div></span></span></span></div></div></div><div style="color:inherit;"><span><span><span><span><span><span><span><span><div><br style="text-align:center;"/><div style="text-align:center;"><div><div> Der Silber-Future gewinnt auf Wochenbasis +1,65%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +154,08%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></div>
<div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Silber_16082026.png"/></div>
</div><div style="text-align:center;"><div><p><strong><b><br/></b></strong></p><p><strong><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></strong></p></div>
<div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Silber: Industriemetall und Edelmetall zugleich</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
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Trotz der jüngsten Erholung liegt Silber seit Jahresbeginn noch 8,7 % im Minus und notiert weiterhin rund 46,8 % unter seinem Allzeithoch.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div><div style="color:inherit;"><br/></div><div style="color:inherit;"><div><p></p><span></span></div><div><p></p><div><p></p><div><p>Unterstützung erhielt Silber zuletzt – ähnlich wie Gold – durch die nachlassenden Zinserhöhungserwartungen in den USA. Die jüngsten Inflationsdaten fielen weitgehend im Rahmen der Erwartungen aus und erhöhten die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank die Leitzinsen im September unverändert lässt.</p></div><p></p></div><p></p><p><br/></p><p></p><div><p></p><div><p>Ein schwächerer US-Dollar sorgte zusätzlich für Rückenwind bei den Edelmetallen.</p><p><br/></p><p>Im Gegensatz zu Gold profitiert Silber jedoch nicht nur von seiner Rolle als sicherer Hafen, sondern auch von einer robusten Industrienachfrage. Vor allem der Ausbau der Stromnetze sowie die weltweit hohe Nachfrage aus der Solarindustrie sorgen weiterhin für strukturelle Unterstützung. Zusätzlich stiegen Chinas Importe silberhaltiger Erze im Juni um mehr als 60 % gegenüber dem Vorjahr und unterstreichen die anhaltend hohe industrielle Nachfrage.</p><p><br/></p><p>Auch die Terminmarktdaten bleiben konstruktiv. Das Managed Money hält aktuell eine Netto-Long-Position von 23.646 Kontrakten und zeigt damit weiterhin Vertrauen in den Markt. Zwar fällt die Positionierung nicht ganz so ausgeprägt aus wie bei Gold, dennoch bleibt die institutionelle Unterstützung erhalten.</p><p><br/></p><p>Die Saisonalität spricht ebenfalls leicht für den Silberpreis. Historisch entwickeln sich die Notierungen bis Ende September häufig freundlich.</p><p><br/></p><p><img src="/TU_Silber%20Saisonal.png"/></p></div><p></p></div><p></p></div><div><span><div style="display:inline;"></div><div><p><br/></p><p>Bemerkenswert ist zudem, dass Silber seinem saisonalen Verlauf in diesem Jahr bislang außergewöhnlich genau folgt.</p><p><br/></p><p>Fazit:</p><p>Silber profitiert derzeit sowohl von sinkenden Zinserwartungen als auch von einer unverändert starken Industrienachfrage. Zusammen mit der stabilen Positionierung institutioneller Investoren und dem positiven saisonalen Umfeld spricht dies dafür, dass die Erholung in den kommenden Wochen weiter anhalten könnte.</p></div><br/></span></div><div><span><div style="display:inline;"><br/></div></span></div><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">SOJABOHNEN- LONG</span></div><div><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><p>Sojabohnen gewinnen auf Wochenbasis +1,32%.</p><p>Performance 5 Jahre: -11,60%&nbsp;<br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div></div></div><br/></div><div><img src="/TU_Sojabohnen_16082026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><span>Sojabohnen: Institutionelle Investoren bleiben optimistisch</span></span></span></span></b></span></div></div></div></div><div><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><br/></span></span></span></b></span></div><div><span style="font-weight:800;"><b></b></span></div><span><span>Der Sojabohnen-Future konnte in der vergangenen Woche um 1,32 % zulegen und schloss bei 1.191,25 US-Cent je Scheffel. Unterstützung erhielt der Markt unter anderem durch die feste Entwicklung bei Weizen sowie eine anhaltend robuste Exportnachfrage aus China.</span></span><div><div><p><span></span></p></div></div><div><br/></div></div></div><div style="text-align:center;"><p></p><div style="display:inline;"><div><p></p></div><div><p></p><div><p>Besonders erfreulich ist die Entwicklung auf der Nachfrageseite. Das US-Landwirtschaftsministerium meldete bereits an mehreren Tagen in Folge neue Exportverkäufe an China. Die wiederkehrenden Großaufträge unterstreichen, dass die chinesische Nachfrage nach US-Sojabohnen trotz des zuletzt gestiegenen Preisniveaus hoch bleibt und den Markt stabilisiert.</p><p><br/></p><p>Auf der Angebotsseite bleibt die Situation dagegen ausgeglichen. Zwar hat das US-Landwirtschaftsministerium die Anbaufläche zuletzt leicht nach oben angepasst, gleichzeitig wurden jedoch die Ertragserwartungen reduziert. In den kommenden Tagen dürfte deshalb die Entwicklung der US-Ernten wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. Die traditionelle Crop Tour durch den Mittleren Westen könnte neue Hinweise auf die tatsächlichen Ertragspotenziale liefern und für erhöhte Schwankungen sorgen.</p><p><br/></p><p>Auch die Positionierung institutioneller Investoren spricht weiterhin für den Markt. Das Managed Money hat seine Netto-Long-Position zwar leicht reduziert, hält aber unverändert 159.945 Long-Kontrakte. Damit bleiben große Marktteilnehmer klar auf der Käuferseite positioniert und signalisieren weiterhin Vertrauen in den mittelfristigen Ausblick.</p><p><br/></p><p>Fazit:</p><p>Die Kombination aus einer robusten chinesischen Nachfrage und einer weiterhin deutlichen Netto-Long-Position institutioneller Investoren sorgt für eine solide Grundlage am Sojabohnenmarkt. Kurzfristig dürfte sich der Fokus jedoch zunehmend auf die Entwicklung der US-Ernte richten, die in den kommenden Wochen für neue Impulse sorgen könnte.</p></div><p></p></div><div style="text-align:center;"><div style="display:inline;"><br/></div></div><div style="text-align:center;"><br/></div></div></div></div></span></div></span></div><div><br/></div></div><div><div><div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">WEIZEN - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><p>Weizen gewinnt auf Wochenbasis +5,60%.</p><p>Performance 5 Jahre: -4,15%&nbsp;<br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Weizen_16082026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><span><span><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Weizen: Eskalation im Schwarzen Meer sorgt für Kurssprung</span></span></span></span></span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></span></span></span></span></span></b></span></div>
</div></div></div><div><span style="font-weight:800;"><b><span><span><br/></span></span></b></span></div>
<div><div><div><div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span><span></span></span></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div><p><span><span><span><span>Der US-Weizen-Future legte in der vergangenen Woche kräftig um 5,60 % zu und schloss bei 674 US-Cent je Scheffel. Besonders bemerkenswert war der Wochenschluss: Der Future beendete den Handel nahezu auf Wochenhoch und signalisiert damit weiterhin hohe Kaufbereitschaft.</span></span></span></span></p></div></div></div><div><br/><div><div><p></p></div></div></div></div></div></div><div><p></p><div style="display:inline;"><div><p></p></div><div><p></p><div><p>Auslöser der Rally war die erneute Eskalation im Schwarzen Meer. Nachdem Russland eine Waffenruhe für die Region abgelehnt hatte und ukrainische Angriffe auf russische Infrastruktur die geopolitischen Spannungen weiter verschärften, kehrten Sorgen über mögliche Störungen der Getreideexporte zurück. Russland und die Ukraine zählen gemeinsam zu den wichtigsten Weizenexporteuren der Welt. Entsprechend sensibel reagiert der Markt auf jede Veränderung der Sicherheitslage in dieser Region.</p><p><br/></p><p>Auch die jüngsten Schätzungen des US-Landwirtschaftsministeriums lieferten Unterstützung. Niedrigere Produktionserwartungen in den USA sowie Unsicherheiten über die weitere Entwicklung der Ernten tragen zu einem freundlicheren Marktumfeld bei. In den kommenden Tagen dürfte zudem die traditionelle Crop Tour durch den Mittleren Westen zusätzliche Hinweise auf die Ertragsaussichten liefern.</p><p><br/></p><p>Bei den Terminmarktdaten zeigt sich dagegen noch Zurückhaltung. Das Managed Money hat seine Netto-Short-Position zwar deutlich reduziert, hält aber weiterhin 24.910 Short-Kontrakte. Institutionelle Investoren sind also noch nicht auf die Long-Seite gewechselt. Sollten die geopolitischen Risiken anhalten, könnte weiteres Short-Covering den Aufwärtstrend zusätzlich beschleunigen.</p><p><br/></p><p>Fazit:</p><p>Der Weizenmarkt wird derzeit in erster Linie von geopolitischen Entwicklungen bestimmt. Die Eskalation im Schwarzen Meer hat dem Markt neue Dynamik verliehen. Solange die Spannungen anhalten und institutionelle Investoren ihre Short-Positionen weiter abbauen, bestehen durchaus Chancen auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung.</p></div><p></p></div><div><div style="display:inline;"><br/></div></div></div><p><br/></p></div></div></div>
<div><div><div><span><span><span><span><span><span><div><span style="font-weight:700;">WTI CRUDE OIL - LONG</span></div></span></span></span></span></span></span></div>
</div></div></div></div><div><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><div><p>WTI Crude Oil gewinnt auf Wochenbasis +5,80%.</p><p><span><span>Performance 5 Jahre: +11,49%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div></div><br/></div><div><img src="/TU_WTI_16082026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p></p><p><strong><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></strong></p><div><p></p><p><strong><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></strong></p><div><p></p><p><strong><b></b></strong></p><div><p></p><p><strong><b></b></strong></p><span style="font-weight:800;background-color:rgb(255, 255, 255);"><b><b><b></b></b></b></span><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span>WTI-Rohöl: Geopolitische Risiken treiben den Ölpreis</span></span></span></span></span></span><p><br/></p></div></div>
</div></div></div><div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><p></p><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span><span></span></span></div></div></div></div><span><span><span><span><span>Der WTI-Rohöl-Future legte in der vergangenen Woche kräftig um 5,8 % zu und schloss bei 81,49 US-Dollar je Barrel. Damit setzte sich die Erholung der vergangenen Wochen fort. Auslöser bleibt unverändert die angespannte Lage im Nahen Osten, nachdem eine Einigung über die Wiederöffnung der Straße von Hormus bislang ausgeblieben ist und die USA den wirtschaftlichen und militärischen Druck auf den Iran weiter erhöhen.</span></span></span></span></span></div><div><br/></div><div><div><p></p><span><div><p></p><div><p></p></div><div><p>Fundamental bleibt das Umfeld angespannt. Die Internationale Energieagentur erwartet für das laufende Jahr das größte globale Angebotsdefizit seit fünf Jahren. Gleichzeitig bleibt der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus erheblich beeinträchtigt, während auch die Sicherheitslage im Roten Meer angespannt ist. Diese Faktoren sorgen weiterhin für eine geopolitische Risikoprämie im Ölpreis.</p><p><br/></p><p>Bemerkenswert ist jedoch die Positionierung der institutionellen Investoren. Das Managed Money hat seine Netto-Long-Position zuletzt erneut leicht reduziert und hält aktuell noch 99.196 Long-Kontrakte. Angesichts der unverändert hohen geopolitischen Risiken ist diese Positionierung vergleichsweise moderat. Der Terminmarkt scheint damit weiterhin davon auszugehen, dass sich der Konflikt letztlich entschärfen wird und es nicht zu einer längerfristigen Unterbrechung der weltweiten Ölversorgung kommt.</p><p><br/></p><p>Auch die Saisonalität spricht derzeit für den Markt. Historisch entwickelt sich der WTI-Future bis etwa Mitte beziehungsweise Ende Oktober häufig freundlich und liefert damit zusätzlichen Rückenwind.</p><p><br/></p><p>Fazit:</p><p>Der Ölpreis bleibt derzeit vor allem ein geopolitischer Markt. Solange die Lage im Nahen Osten ungelöst ist und die Straße von Hormus nicht vollständig geöffnet wird, dürfte eine Risikoprämie im Ölpreis bestehen bleiben. Die vergleichsweise zurückhaltende Positionierung institutioneller Investoren zeigt jedoch, dass der Markt weiterhin auf eine diplomatische Lösung setzt.</p></div><div><p></p></div><p></p></div></span><p></p></div><div><span><br/></span></div><div><br/></div></div></div><div><span><span><span><div style="display:inline;"><div><div style="text-align:center;"><div><div><span style="font-weight:700;">USD/JPY - LONG</span><br/></div><div><span style="font-weight:700;"><br/></span></div><div><div><p>USD/JPY gewinnt auf Wochenbasis +0,94%.</p><p>Performance 5 Jahre: +45,25%&nbsp;<br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div></div><br/><div><img src="/TU_USDJPY_16082026.png"/></div><div><div><div><div><div><div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b></b></span></div></div></div></div><strong><span style="font-weight:800;"><span>USD/JPY: Wirkung der Intervention lässt spürbar nach</span></span></strong><br/><div><div></div><div></div><div></div></div></div></div><div><div></div><div></div><div></div></div></div></div><div><div></div><div></div><div></div></div></div></div><div><div><div></div></div><div></div><div><div></div></div></div></div></div></div><div><span><br/></span></div><span><span><span>Der US-Dollar legte gegenüber dem japanischen Yen in der vergangenen Woche um 0,94 % zu und schloss bei 159,24 Yen. Damit hat der Dollar einen Großteil der Verluste wieder aufgeholt, die nach der gemeinsamen Intervention der japanischen und US-amerikanischen Behörden Anfang August entstanden waren.</span></span></span></div><div style="text-align:center;"><br/></div><div style="text-align:center;"><div><div><p></p><div><p></p><div><p>Bemerkenswert ist vor allem, wie schnell die Wirkung der Intervention wieder verpuffte. Während frühere Eingriffe der japanischen Notenbank den Yen teilweise über mehrere Wochen stützen konnten, scheint die Reaktionsdauer des Marktes inzwischen deutlich kürzer zu werden. Bereits wenige Tage nach der gemeinsamen Intervention setzte sich der übergeordnete Aufwärtstrend im USD/JPY wieder fort. Viele Marktteilnehmer gehen inzwischen davon aus, dass Interventionen allein nicht ausreichen, um den Yen nachhaltig zu stabilisieren. Dafür wären weitere Zinserhöhungen der Bank of Japan erforderlich.</p><p><br/></p><p>Der wesentliche Treiber bleibt damit die unterschiedliche Geldpolitik beider Notenbanken. Trotz der jüngsten Zinserhöhungen in Japan liegen die Zinsen dort weiterhin deutlich unter dem US-Niveau. Solange dieser Zinsvorteil des US-Dollars bestehen bleibt, dürfte der Aufwertungsdruck auf den Dollar gegenüber dem Yen grundsätzlich erhalten bleiben.</p><p><br/></p><p>Fazit:</p><p>Die jüngste Entwicklung zeigt, dass Devisenmarktinterventionen zwar kurzfristig Wirkung entfalten können, ihre Nachhaltigkeit jedoch zunehmend abnimmt. Ohne eine straffere Geldpolitik der Bank of Japan dürfte es dem Yen schwerfallen, den langfristigen Abwertungstrend gegenüber dem US-Dollar zu durchbrechen.</p></div><p></p></div><p></p></div></div></div></div><br/></div></span></span></span></div><div><span><span><span><div style="display:inline;"><br/></div></span></span></span></div><div><span><span><span><div style="display:inline;"><br/></div></span></span></span></div></div></div></div><div><div style="text-align:center;"><span><span><div><div><span><span style="font-weight:700;">ZUCKER - LONG</span></span><br/></div><div><span><span style="font-weight:700;"><br/></span></span></div><div><div style="text-align:center;"><div><div><div><p>Zucker gewinnt auf Wochenbasis +0,97%.</p><p><span><span>Performance 5 Jahre: -7,05%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div></div><br/><div><img src="/TU_Zucker_16082026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Zucker: Institutionelle Investoren drehen wieder auf Long</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></div>
</div></div></div><br/><div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span><span></span></span></div></div></div></div></div></div><span><span><span><span><span>Der Zucker-Future setzte seine Aufwärtsbewegung auch in der vergangenen Woche fort und gewann 0,97 %. Zum Wochenschluss notierte der Kontrakt bei 16,60 US-Cent je Pfund. Zwischenzeitlich stieg der Preis sogar über die Marke von 17 US-Cent und erreichte damit den höchsten Stand seit mehr als einem Jahr. Nach der starken Rally kam es zum Wochenschluss zwar zu leichten Gewinnmitnahmen, am insgesamt positiven Chartbild änderte dies jedoch nichts.</span></span></span></span></span></span></span></div><div style="text-align:center;"><br/></div><div style="text-align:center;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div><p></p><div><p></p><div><p>Fundamental bleibt die Lage konstruktiv. Immer mehr Marktbeobachter erwarten für die kommenden Erntejahre wieder ein globales Angebotsdefizit. Wetterprobleme in wichtigen Anbauregionen wie Indien, Thailand und Europa sowie eine rückläufige Zuckerproduktion in Brasilien sorgen für ein engeres Angebotsbild.</p></div><p></p></div><p></p><p><br/></p><p></p><div><p></p><div><p>Gleichzeitig erhöht der sich weiter verstärkende Super El Niño das Risiko zusätzlicher Ernteausfälle in mehreren der weltweit wichtigsten Zuckeranbaugebiete.</p><p>Besonders positiv fällt derzeit die Entwicklung bei den Terminmarktdaten aus. Das Managed Money hat seine Netto-Position erstmals seit Mai 2025 wieder auf Long gedreht.</p><p><br/></p><p><img src="/TU_Zucker_CoT.png"/></p></div><p></p></div><p></p></div></div><p></p></div><div><p><br/></p><p>Die zuvor dominierenden Short-Positionen wurden weitgehend eingedeckt, was als wichtiger Stimmungswechsel gewertet werden kann. Häufig markiert ein solcher Wechsel den Beginn einer längerfristigen Aufwärtsbewegung, da institutionelle Investoren wieder Kapital auf der Käuferseite aufbauen.</p><p>Auch aus technischer Sicht hat sich das Bild deutlich verbessert. Der Ausbruch über die Hochs der vergangenen Monate bestätigt den neuen Aufwärtstrend und spricht dafür, dass Rücksetzer zunächst eher als Konsolidierung innerhalb einer intakten Rally zu werten sind.</p><p>Fazit:</p><p>Der Zucker-Future präsentiert sich derzeit so stark wie seit langer Zeit nicht mehr. Der Wechsel des Managed Money auf die Long-Seite, die zunehmenden Sorgen um das weltweite Angebot und die wetterbedingten Risiken durch den Super El Niño sprechen dafür, dass der übergeordnete Aufwärtstrend weiterhin Bestand haben könnte.</p></div><div style="text-align:center;"><br/></div><br/><span><span><span></span><div><div style="text-align:center;"><br/></div>
</div></span></span></div></div><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; 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font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; 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</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 16 Aug 2026 12:06:34 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Es ist verdächtig ruhig]]></title><link>https://www.dcx-zertifikat.de/blogs/post/es-ist-verdächtig-ruhig</link><description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, &nbsp; manchmal sind es nicht die lauten Schlagzeilen, sondern die plötzliche Stille, die an den Finanzmärkte ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_79h0tGJrRGurEzsAFVmSGw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_TONDBkarTzinGtDrx0lc1A" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_5upZymjgSiGHVK0uaeGL2w" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-12 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_dVtnqQbnRjmtPpXP3NkGbQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><div><div><p style="color:inherit;"><img src="/DCX%20Teaser_09082026.jpg"/></p><div><div style="color:inherit;"><div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Liebe Leserinnen und Leser,</span></div><div><p>&nbsp;</p><div><div></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p><span></span></p><div><p><span></span></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div>manchmal sind es nicht die lauten Schlagzeilen, sondern die plötzliche Stille, die an den Finanzmärkten misstrauisch machen sollte. Genau diesen Eindruck habe ich aktuell.</div><div><br/></div><div>Noch vor wenigen Wochen dominierte Donald Trump nahezu täglich die Schlagzeilen. Neue Drohungen, neue Forderungen, neue Ankündigungen rund um den Konflikt mit Iran sorgten regelmäßig für heftige Marktbewegungen. Inzwischen ist es erstaunlich ruhig geworden. Gleichzeitig mehren sich Berichte, wonach den USA wichtige Präzisionsmunition ausgehen könnte und eine Fortsetzung der militärischen Eskalation deutlich schwieriger geworden ist. Ob diese Meldungen letztlich zutreffen oder nicht, lässt sich derzeit kaum überprüfen. Fest steht jedoch, dass sich die Verhandlungsposition zuletzt spürbar zugunsten Irans verschoben hat. Während Washington noch vor wenigen Wochen den Takt vorgab, scheint Teheran inzwischen die Bedingungen für eine mögliche Einigung rund um die Straße von Hormus maßgeblich mitzubestimmen.</div><div><br/></div><div>Fast unbemerkt entwickelt sich gleichzeitig an anderer Stelle ein deutlich größeres Risiko. Die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe ist erstmals seit 2007 wieder über die Marke von fünf Prozent gestiegen. Das ist alles andere als eine Randnotiz. Langfristige Zinsen auf diesem Niveau verteuern die Finanzierung für Unternehmen und Staaten erheblich und könnten sich zu einem ernsthaften Belastungsfaktor für die Weltwirtschaft entwickeln. Die Anleihemärkte verdienen derzeit mindestens genauso viel Aufmerksamkeit wie die Aktienmärkte.</div><div><br/></div><div>Zum Wochenschluss rückte dann der US-Arbeitsmarkt in den Mittelpunkt. Statt der erwarteten 80.000 neuen Stellen gingen im Juli überraschend 23.000 Arbeitsplätze verloren. Gleichzeitig wurden die Beschäftigungszahlen der beiden Vormonate deutlich nach unten revidiert. Die Reaktion der Märkte ließ nicht lange auf sich warten: Die Zinserwartungen wurden kräftig zurückgenommen, Gold legte um mehr als sieben Prozent zu, Silber sogar um über zehn Prozent. Auch Platin und Palladium zeigten beeindruckende Kursgewinne. Kupfer markierte zwischenzeitlich sogar ein neues Allzeithoch und unterstreicht damit eindrucksvoll die strukturelle Stärke des Industriemetallsektors.</div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div></div></div></div></div><div><span></span></div>
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<div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;">Unsere Positionen im Überblick</span></strong></div>
</div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><br/><div></div>
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Belastend wirkten dagegen vor allem der kräftige Rückgang bei WTI Crude Oil sowie die erneute Schwäche bei Henry Hub Erdgas. Auch unsere Short-Position im Bund-Future entwickelte sich aufgrund steigender Anleihekurse gegen uns. Insgesamt zeigt sich derzeit ein außergewöhnlich heterogenes Marktbild: Edelmetalle profitieren von sinkenden Zinserwartungen, Soft Commodities zunehmend vom Super El Niño, während Energie weiterhin stark von den geopolitischen Entwicklungen rund um die Straße von Hormus geprägt wird.<br/><br/>• Baumwolle | +3,20 % | Long<br/><br/>Baumwolle stieg auf 84,40 US-Cent je Pfund und beendete die Handelswoche auf dem Wochenhoch. Robuste US-Exportzahlen, die Entwicklung der Energiepreise und eine außergewöhnlich hohe Long-Position des Managed Money von 96.376 Kontrakten stützen den Markt. Zusätzlich verbessert sich ab Mitte August das saisonale Umfeld, sodass die Chancen auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung gut bleiben.<br/><br/>• Bund-Future | +0,69 % | Short<br/><br/>Der Bund-Future erholte sich auf 125,07 Punkte und entwickelte sich damit gegen unsere Short-Position. Schwache US-Arbeitsmarktdaten und weltweit fallende Anleiherenditen sorgten für Unterstützung. Strukturell bleiben die hohe europäische Neuverschuldung und das steigende Angebot an Staatsanleihen jedoch Belastungsfaktoren. Für eine nachhaltige Trendwende nach oben sehen wir bislang noch zu wenige Argumente.<br/><br/>• EUR/USD | +0,26 % | Long<br/><br/>EUR/USD stieg auf 1,15570 und setzte seine Stabilisierung fort. Die schwachen US-Arbeitsmarktdaten belasteten den Dollar zusätzlich. Interessant bleibt die Positionierung des Managed Money, das rund 58.000 Kontrakte netto short im Euro hält. Damit entwickelt sich der Markt derzeit entgegen der institutionellen Positionierung. Setzt sich die Euro-Stärke fort, könnten Short-Eindeckungen zusätzlichen Kaufdruck erzeugen.<br/><br/>• Gold | +7,40 % | Long<br/><br/>Gold sprang auf 4.401,30 US-Dollar je Feinunze und schloss nahezu auf Wochenhoch. Die Rally hatte bereits zu Wochenbeginn eingesetzt und wurde durch die schwachen US-Arbeitsmarktdaten am Freitag nochmals deutlich beschleunigt. Das Managed Money baute seine Netto-Long-Position auf 197.634 Kontrakte aus. Gleichzeitig beginnt nun die saisonal stärkste Phase des Jahres, die bis in den Oktober hinein reicht.<br/><br/>• Henry Hub Erdgas | -4,30 % | Long<br/><br/>Henry Hub Erdgas fiel auf 2,671 US-Dollar je MMBtu und bleibt klar unter Druck. Rekordhohe Produktion und komfortable Lagerbestände belasten weiterhin. Gleichzeitig hält das Managed Money inzwischen extreme 197.546 Kontrakte netto short. Mit der bevorstehenden Hochphase der Hurrikansaison steigt das Potenzial für eine kräftige Gegenbewegung, sobald ein wetterbedingter Trigger auftritt.<br/><br/>• Kaffee | +0,03 % | Long<br/><br/>Arabica Coffee bewegte sich mit einem Schlusskurs von 313,65 US-Cent je Pfund praktisch seitwärts. Das Managed Money hält weiterhin 24.855 Kontrakte netto long. Gleichzeitig rücken die möglichen Auswirkungen des starken El Niño auf Brasilien stärker in den Fokus. Auch saisonal verbessert sich das Bild ab Mitte August, sodass wir für die kommenden Wochen weiterhin konstruktiv bleiben.<br/><br/>• Kakao | +6,14 % | Long<br/><br/>Kakao stieg kräftig auf 5.724 US-Dollar je Tonne. Die Wetterrisiken in Westafrika im Zusammenhang mit dem starken El Niño rücken wieder stärker in den Mittelpunkt. Das Managed Money hat seine Short-Position inzwischen auf nur noch 2.908 Kontrakte reduziert. Gleichzeitig beginnt ab Mitte August eine saisonal freundlichere Marktphase, was der laufenden Erholung zusätzlichen Rückenwind verleihen könnte.<br/><br/>• Kupfer | +1,20 % | Long<br/><br/>Kupfer stieg auf 658,5 US-Cent je Pfund und testete im Wochenverlauf erneut das bisherige Allzeithoch oberhalb von 680 US-Cent. Charttechnisch steht nun die Entscheidung zwischen einem möglichen Triple Top und einem nachhaltigen Ausbruch an. Das Managed Money hält 77.123 Kontrakte netto long, während das Open Interest mit 271.760 Kontrakten auf einem außergewöhnlich hohen Niveau liegt.<br/><br/>• Mais | -0,49 % | Long<br/><br/>Mais gab leicht auf 461,5 US-Cent je Scheffel nach. Trotz der schwächeren Kursentwicklung baute das Managed Money seine Netto-Long-Position weiter auf 255.068 Kontrakte aus. Die institutionellen Anleger nutzen Rücksetzer damit weiterhin zum Positionsaufbau. Neben dem bevorstehenden WASDE-Bericht könnten vor allem die möglichen Auswirkungen des Super El Niño in den kommenden Monaten für neue Impulse sorgen.<br/><br/>• Platin | +6,18 % | Long<br/><br/>Platin stieg kräftig auf 1.757,40 US-Dollar je Feinunze. Trotz der starken Woche notiert der Future weiterhin deutlich unter seinem Allzeithoch von Ende Januar. Das Managed Money nutzte die vorangegangene Schwäche zum Ausbau seiner Long-Position auf 14.761 Kontrakte. Zusätzlich bleibt der Markt strukturell von einem Angebotsdefizit geprägt. Saisonale Unterstützung ist insbesondere im vierten Quartal zu erwarten.<br/><br/>• Silber | +10,45 % | Long<br/><br/>Silber gehörte mit einem Wochenplus von 10,45 % zu den stärksten Märkten und schloss bei 63,80 US-Dollar je Feinunze. Zwischenzeitlich wurde sogar die Marke von 65 US-Dollar überschritten. Sinkende Zinserwartungen, ein schwächerer US-Dollar und die robuste industrielle Nachfrage sorgten für Rückenwind. Das Managed Money hält weiterhin 22.280 Kontrakte netto long. Auch saisonal bleibt das Bild bis weit in den September hinein freundlich.<br/><br/>• Sojabohnen | -1,03 % | Long<br/><br/>Sojabohnen gaben leicht auf 1.176 US-Cent je Scheffel nach. Gute US-Ernteaussichten begrenzen derzeit die Aufwärtsbewegung, während robuste chinesische Nachfrage stützend wirkt. Das Managed Money hält mit 175.542 Kontrakten weiterhin eine sehr hohe Netto-Long-Position. Zusätzlich beginnt eine saisonal freundliche Phase, die häufig bis Mitte September anhält.<br/><br/>• USD/JPY | +0,18 % | Long<br/><br/>USD/JPY stieg leicht auf 157,794 Yen. Trotz der unspektakulären Wochenperformance bleibt das Währungspaar aufgrund der koordinierten Interventionen der japanischen und amerikanischen Behörden im Fokus. Der Zinsvorteil der USA spricht weiterhin für den Dollar, während schwächere US-Arbeitsmarktdaten und die ständige Gefahr erneuter Interventionen die Aufwärtsbewegung begrenzen.<br/><br/>• Weizen | +0,04 % | Long<br/><br/>Weizen bewegte sich praktisch seitwärts und schloss bei 638,25 US-Cent je Scheffel. Geopolitische Risiken im Schwarzmeerraum stützen den Markt, während das komfortable globale Angebot größere Kursanstiege bislang verhindert. Das Managed Money hält 14.759 Kontrakte netto short und ist damit nicht außergewöhnlich stark positioniert. Neue Exportstörungen könnten deshalb rasch für zusätzliche Bewegung sorgen.<br/><br/>• WTI Crude Oil | -11,17 % | Long<br/><br/>WTI Crude Oil fiel massiv auf 77,08 US-Dollar je Barrel. Der Markt setzt zunehmend darauf, dass eine zumindest teilweise Öffnung der Straße von Hormus zustande kommt, wobei sich die Verhandlungsposition deutlich zugunsten Irans verschoben hat. Von einer vollständigen geopolitischen Entspannung kann dennoch keine Rede sein. Das Managed Money hält weiterhin 112.443 Kontrakte netto long. Auch saisonal bleibt WTI bis etwa Mitte Oktober unterstützt.<br/><br/>• Zucker | +12,21 % | Long<br/><br/>Zucker war mit einem Plus von 12,21 % einer der stärksten Märkte der Woche und schloss bei 16,45 US-Cent je Pfund. Sorgen über die globale Produktion sowie die möglichen Auswirkungen des Super El Niño auf Brasilien, Indien und Thailand treiben die Preise. Das Managed Money reduzierte seine Netto-Short-Position auf 68.468 Kontrakte. Weitere Short-Eindeckungen könnten die laufende Bewegung zusätzlich beschleunigen.</div></div></div></div></div></div></div></div><div></div></div></div><div></div></div><div></div></div><div></div></div><p></p></div>
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<div><span style="font-family:inherit;font-size:inherit;"></span></div><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><span>Für uns als Trader bedeutet das vor allem eines: Wir dürfen uns von der scheinbaren Ruhe nicht täuschen lassen. Unter der Oberfläche verschieben sich derzeit gleich mehrere wichtige Kräfte. Die Geldpolitik, der Anleihemarkt, geopolitische Entwicklungen und außergewöhnliche Wetterphänomene wie der Super El Niño könnten in den kommenden Wochen für deutlich mehr Bewegung sorgen, als es die Schlagzeilen derzeit vermuten lassen. Genau in solchen Marktphasen entstehen häufig die interessantesten Chancen – vorausgesetzt, man bleibt diszipliniert, flexibel und richtet den Blick auf die Entwicklungen, die andere noch unterschätzen.</span></div></span></span></div><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><span><span><span><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"></div></span></div></span></span></span></span></div><div></div></div>
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<div> Wochenperformance: +3,05% </div><div> Seit Jahresanfang 2026: +19,69% </div>
<div> Seit Auflegung (10. Dezember 2024): +65,60% </div><div> Performance 5 Jahre: +65,60% </div>
<div><br/></div><div><img src="/DCX_Performace_09082026.png"/></div></div><div><span><br/></span></div>
</div><div><span style="font-weight:700;">DCX POSITIONEN</span><br/></div><div><span style="font-weight:700;"><br/></span></div>
</div></div></div><div style="color:inherit;"><div><div><div><div style="font-weight:700;text-align:center;"><span style="color:inherit;">BAUMWOLLE - LONG</span></div></div></div><div><div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div><div> Baumwolle gewinnt auf Wochenbasis +3,20%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -5,64%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div></div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><img src="/TU_Baumwolle_09082026.png"/></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><span><span><span>Der Baumwolle-Future setzte seine Aufwärtsbewegung in der vergangenen Woche eindrucksvoll fort. Mit einem Wochenplus von 3,20 % schloss der Future bei 84,40 US-Cent je Pfund und beendete die Handelswoche zugleich auf dem Wochenhoch. Das spricht für eine anhaltend hohe Kaufbereitschaft und deutet darauf hin, dass der Markt den jüngsten Ausbruch zunächst fortsetzen möchte.</span></span></span></div></span></div></span></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div></div><div><div><div></div></div><div style="display:inline;"></div></div><div style="display:inline;"></div><div style="display:inline;"></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div style="display:inline;">Fundamental erhält Baumwolle derzeit von mehreren Seiten Unterstützung. Ein wichtiger Faktor bleibt die Entwicklung am Ölmarkt. Steigende Rohölpreise verteuern die Herstellung synthetischer Fasern wie Polyester, wodurch Baumwolle im Vergleich wettbewerbsfähiger wird. Gleichzeitig entwickeln sich die US-Exportzahlen weiterhin erfreulich. Die Exportverkäufe liegen sowohl für die alte als auch für die neue Ernte über dem Vorjahresniveau und bestätigen, dass die internationale Nachfrage trotz der zuletzt gestiegenen Preise robust bleibt.</div></div><div><div style="display:inline;"><br/>Besonders auffällig bleibt die Positionierung der professionellen Marktteilnehmer. Das Managed Money hält inzwischen 96.376 Netto-Long-Kontrakte und baut seine optimistische Positionierung damit weiter aus. Für den vergleichsweise kleinen Baumwollmarkt ist dies eine außergewöhnlich hohe Long-Position und unterstreicht das Vertrauen institutioneller Investoren in weiter steigende Preise. Unterstützung erhält dieses positive Bild zusätzlich durch die Saisonalität. Historisch beginnt ab Mitte August eine Phase, in der der Baumwolle-Future häufig weiter zulegen kann. Treffen eine starke institutionelle Positionierung und ein saisonaler Rückenwind zusammen, erhöht das die Wahrscheinlichkeit einer Fortsetzung des bestehenden Aufwärtstrends.</div></div><div><div style="display:inline;"><br/>Fazit:<br/>Der Baumwolle-Future präsentiert sich derzeit in einer ausgezeichneten Verfassung. Der Ausbruch auf ein neues Mehrmonatshoch, die robuste Nachfrage, die außergewöhnlich hohe Long-Position des Managed Money sowie die bevorstehende saisonal starke Phase sprechen weiterhin für steigende Kurse. Solange sich an diesen Rahmenbedingungen nichts Wesentliches ändert, bleibt Baumwolle aus unserer Sicht einer der aussichtsreichsten Märkte innerhalb der Soft Commodities.</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div><div><div style="display:inline;"></div><div><span style="color:inherit;"><span></span></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><span><span><span><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div><div><br/></div></div><div><br/></div><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">BUND FUTURE - SHORT</span></div></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></span></span></span></div><div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div> Der Bund Future gewinnt auf Wochenbasis +0,69%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -28,92%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><img src="/TU_Bund%20Future_09082026.png"/></div>
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</div><div style="display:inline;"><div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div></div>
<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div><span><span><span><span><span><span><span>Der deutsche Bund Future legte in der vergangenen Woche um 0,69 % zu und schloss bei 125,07 Punkten. Nach den deutlichen Verlusten der vergangenen Wochen konnte sich der Markt damit erstmals wieder etwas stabilisieren. Auslöser für die Erholung waren vor allem die schwächeren Konjunktur- und Arbeitsmarktdaten aus den USA, die weltweit zu sinkenden Anleiherenditen führten. Gleichzeitig sorgten nachgebende Energiepreise, insbesondere beim Öl, für etwas Entspannung bei den Inflationserwartungen.</span></span></span></span></span></span></span><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div></div></div></div></div><div></div>
</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></span></div></div></div><div style="display:inline;">Den entscheidenden Impuls lieferte am Freitag der US-Arbeitsmarktbericht. Statt der erwarteten 80.000 neuen Stellen gingen im Juli überraschend 23.000 Arbeitsplätze verloren, während die Beschäftigungszahlen der beiden Vormonate zusätzlich um insgesamt 103.000 Stellen nach unten revidiert wurden. Die Märkte interpretierten diese Entwicklung als Zeichen einer nachlassenden wirtschaftlichen Dynamik. Entsprechend gingen die Renditen sowohl bei US-Staatsanleihen als auch bei europäischen Staatsanleihen zurück. Da Anleihekurse und Renditen gegenläufig verlaufen, profitierte der Bund Future unmittelbar von dieser Entwicklung.</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Trotz der Erholung bleibt das übergeordnete Bild allerdings herausfordernd. Die hohe Neuverschuldung vieler europäischer Staaten sorgt weiterhin für ein deutlich steigendes Angebot an Staatsanleihen, während gleichzeitig die Inflation zwar zurückgeht, aber noch nicht vollständig besiegt ist. Entsprechend dürfte die Europäische Zentralbank auch in den kommenden Monaten vorsichtig bleiben. Nach der kräftigen Erholung der vergangenen Woche wird entscheidend sein, ob die Renditen ihren kurzfristigen Abwärtstrend fortsetzen können oder bereits wieder nach oben drehen.</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Fazit:<br/>Der Bund Future profitierte in der vergangenen Woche vor allem von den überraschend schwachen US-Arbeitsmarktdaten und den daraufhin weltweit fallenden Renditen. Kurzfristig hat sich das Chartbild dadurch aufgehellt. Für eine nachhaltige Trendwende sprechen aus unserer Sicht jedoch noch zu wenige Faktoren, weshalb wir den Rentenmarkt weiterhin mit einer gewissen Zurückhaltung beurteilen.</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div><br/><br/></div></div></div></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div><span><div><span style="color:inherit;font-weight:700;">EUR/USD - LONG</span></div></span></div></div></div></div>
</div><div><div style="text-align:center;"><br/><div><div><div><div> Der EUR/USD gewinnt auf Wochenbasis +0,26%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -2,64%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart:&nbsp; </div>
</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_EURUSD_09082026.png"/></div></div>
<div><br/></div><strong><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Euro/US-Dollar: Der Wechselkurs steigt – doch das Managed Money setzt dagegen</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b><br/></span></b></span></b></span></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></strong><div><div><div><p><br/></p></div>
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<div><br/></div><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">GOLD - LONG</span><br/></div>
<div style="text-align:center;"><div><br/></div><div><div><div><div> Gold gewinnt auf Wochenbasis +7,40%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +142,14%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div></div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Gold_09082026.png"/></div><div><br/></div>
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<div style="display:inline;"><div><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
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<div><span><span>Performance 5 Jahre: -33,00%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Henry%20Hub_09082026.png"/></div><div><br/></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div>
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<div><span style="font-weight:700;color:inherit;">KAFFEE - LONG</span></div><div><span style="color:inherit;"><div style="display:inline;"><div><div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><div> Der Kaffee-Future gewinnt auf Wochenbasis +0,03%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +87,09%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kaffee_09082026.png"/></div><div><br/></div><strong><div><b></b></div></strong><b><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Arabica-Kaffee: Der Markt wartet auf den nächsten Impuls</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></b><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div>
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<div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">KAKAO - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><div> Der Kakao-Future gewinnt auf Wochenbasis +6,14%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +145,10%</span></span>&nbsp; </div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kakao_09082026.png"/></div><div><br/></div><strong><div><b></b></div></strong><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Kakao: El Niño rückt wieder in den Mittelpunkt</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
<div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div><div><div></div><div><div></div>
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</div></div></div><br/></div><div style="text-align:center;"><span style="color:inherit;font-weight:700;">KUPFER - LONG</span></div>
</div></div></div></div></div><div><div><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><div> Der Kupfer-Future gewinnt auf Wochenbasis +1,20%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +46,68%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kupfer_09082026.png"/></div><div><br/></div><strong><span><span><span><div style="display:inline;"><span><b><span><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></span></b></span></div></span></span></span></strong><span><b><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Kupfer: Steht jetzt der Ausbruch auf neue Allzeithochs bevor?</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></b></span><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div>
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<div style="text-align:center;"><div><div></div></div><div><div><div><br/><div><div> Der Mais-Future verliert auf Wochenbasis -0,49%. </div>
<div> Performance 5 Jahre: -19,78%&nbsp; <br/></div><div> Die letzte Woche im 15min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Mais_09082026.png"/></div><div><strong><b></b></strong></div><div><span style="font-weight:800;"></span></div>
<div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><br/></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div></div><span>Mais: Institutionelle Investoren bleiben trotz Kursrückgang optimistisch</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
<div><strong><b><div><br/></div></b></strong></div><div><div></div><div><div></div>
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Einerseits wurden erneut größere Exportverkäufe an Mexiko gemeldet, was die anhaltend robuste internationale Nachfrage unterstreicht. Andererseits richtet sich der Blick der Marktteilnehmer zunehmend auf den kommenden WASDE-Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums, von dem neue Hinweise auf die Größe der diesjährigen US-Ernte erwartet werden. Solange hier keine größeren Überraschungen auftreten, dürfte der Maismarkt zunächst in seiner aktuellen Handelsspanne verbleiben.</p><p><br/></p><p>Ein deutlich bullischeres Signal liefern dagegen die Terminmarktdaten. Das Managed Money hat seine Netto-Long-Position trotz der schwächeren Kursentwicklung weiter ausgebaut und hält inzwischen 255.068 Long-Kontrakte. Für uns ist das besonders bemerkenswert. Institutionelle Investoren haben den jüngsten Rücksetzer also nicht zum Ausstieg genutzt, sondern ihre Positionen weiter aufgestockt. Das spricht dafür, dass die größeren Marktteilnehmer mittel- bis langfristig weiterhin von steigenden Maispreisen ausgehen. Hinzu kommt der Blick auf das Wetter. Mit dem außergewöhnlich starken El Niño könnten sich die Risiken für die weltweite Agrarproduktion in den kommenden Monaten wieder erhöhen. Zwar ist heute noch nicht absehbar, wie stark Mais tatsächlich betroffen sein wird, grundsätzlich nehmen wetterbedingte Unsicherheiten in einem solchen Umfeld jedoch deutlich zu.</p><p><br/></p><p>Fazit:</p><p>Der Mais-Future zeigte in der vergangenen Woche zwar nur wenig Bewegung, die Positionierung des Managed Money bleibt jedoch ausgesprochen konstruktiv. Die weiter steigenden Long-Positionen institutioneller Anleger und die möglichen wetterbedingten Risiken im Zuge des Super El Niño sprechen dafür, dass der Maismarkt mittelfristig durchaus weiteres Aufwärtspotenzial besitzen könnte.</p></div><p><span style="color:inherit;"></span></p></div></div><p></p></div><p></p></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><span><span><span><span><div><p><span><br/></span></p><p><span><br/></span></p></div></span></span></span></span><div><div style="text-align:center;"><div><span style="font-weight:700;">PLATIN- LONG</span></div></div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div>Der Platin-Future gewinnt auf Wochenbasis +6,18%.</div><div>Performance 5 Jahre: +67,93%&nbsp;<br/></div><div>Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart:</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Platinum_09082026.png"/></div></div><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p><p><strong></strong></p></div><div><strong><span><span><span><span><span>Platin: Institutionelle Anleger bauen ihre Long-Positionen weiter aus</span></span></span></span></span></strong></div><div><br/><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div></div></div></div></div></div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div><div></div></div></div><div><div></div></div></div><div><div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div><div><div><div><div><div><div></div></div></div></div></div></div><span></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><span><span><span></span></span></span></div></div></span></span></div></div></span></span></div></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div><div><p><span><span>Der Platin-Future legte in der vergangenen Woche kräftig um 6,18 % zu und schloss bei 1.757,4 US-Dollar je Unze. Damit setzte sich die Erholung der vergangenen Wochen fort. Trotz dieser positiven Entwicklung notiert Platin allerdings noch immer deutlich unter seinem Allzeithoch vom 26. Januar, als der Future zeitweise über 2.900 US-Dollar gehandelt wurde. Das zeigt, dass der Markt trotz der jüngsten Kursgewinne weiterhin erhebliches Aufholpotenzial besitzt.</span></span><br/></p><p><br/></p><p></p><div><p>Unterstützt wurde die Aufwärtsbewegung durch das insgesamt freundlichere Umfeld für Edelmetalle. Die überraschend schwachen US-Arbeitsmarktdaten zum Wochenschluss sorgten für sinkende Anleiherenditen und einen schwächeren US-Dollar, was den gesamten Edelmetallsektor zusätzlich stützte. Gleichzeitig gehen viele Marktbeobachter weiterhin davon aus, dass der Platinmarkt auch in diesem Jahr ein strukturelles Angebotsdefizit aufweisen wird. Hinzu kommt die Hoffnung auf eine steigende industrielle Nachfrage, unter anderem durch den Ausbau der KI-Infrastruktur und der Energieversorgung, in denen Platin ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.</p><p><br/></p><p>Auch die Terminmarktdaten sprechen für eine zunehmend konstruktive Marktstimmung. Das Managed Money hat die vorangegangene Kursschwäche genutzt, um seine Long-Positionen weiter auszubauen, und hält inzwischen 14.761 Netto-Long-Kontrakte. Diese Entwicklung zeigt, dass institutionelle Investoren den Rücksetzer nicht als Warnsignal, sondern als Kaufgelegenheit interpretiert haben. Saisonale Unterstützung erhält Platin ebenfalls. Historisch entwickelt sich der Markt insbesondere im vierten Quartal häufig freundlich, sodass sich das ohnehin positive fundamentale Umfeld zum Jahresende zusätzlich verbessern könnte.</p><p><br/></p><p>Fazit:</p><p>Der Platin-Future arbeitet sich Schritt für Schritt aus seiner langen Schwächephase heraus. Die steigende Long-Position des Managed Money, das strukturell knappe Angebot und die historisch starke Saisonalität im vierten Quartal sprechen dafür, dass die Erholung in den kommenden Monaten durchaus noch weiteres Potenzial besitzen könnte.</p></div><p></p></div><div><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div><div style="display:inline;"></div><p></p></div><div><div style="display:inline;"><br/></div></div><div><br/></div></span></span></div>
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<div><span><span><div style="text-align:center;"><span style="color:inherit;font-weight:700;">SILBER- LONG</span></div></span></span></div></span></span></span></div></div></div><div style="color:inherit;"><span><span><span><span><span><span><span><span><div><br style="text-align:center;"/><div style="text-align:center;"><div><div> Der Silber-Future gewinnt auf Wochenbasis +10,45%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +147,80%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></div>
<div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Silber_09082026.png"/></div>
</div><div style="text-align:center;"><div><p><strong><b><br/></b></strong></p><p><strong><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></strong></p></div>
<div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Silber: Befreiungsschlag mit Rückenwind aus zwei Richtungen</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
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Ähnlich wie bei Gold deutet diese Entwicklung auf einen wichtigen Befreiungsschlag nach der mehrwöchigen Konsolidierung hin.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div><div style="color:inherit;"><br/></div><div style="color:inherit;"><div><p></p><span></span></div><div><p></p><div><p>Bereits im Verlauf der Woche setzte eine dynamische Aufwärtsbewegung ein, die sich zum Wochenschluss nochmals deutlich beschleunigte. Zusätzlichen Rückenwind erhielt Silber am Freitag durch die überraschend schwachen US-Arbeitsmarktdaten. Die deutlich niedrigere Beschäftigung sowie die Abwärtsrevisionen der Vormonate führten zu sinkenden Anleiherenditen und einem schwächeren US-Dollar. Davon profitierten die Edelmetalle insgesamt. Im Gegensatz zu Gold verfügt Silber jedoch über einen zweiten wichtigen Kurstreiber: die industrielle Nachfrage. Insbesondere die weiterhin hohe Nachfrage aus den Bereichen Solarenergie, Elektrifizierung und Stromnetzausbau sorgt dafür, dass Silber nicht nur als Edelmetall, sondern auch als Industriemetall gefragt bleibt.</p></div><p></p><p><br/></p><p></p><div><p>Auch die Positionierung am Terminmarkt spricht weiterhin für den Markt. Das Managed Money hält aktuell 22.280 Netto-Long-Kontrakte und signalisiert damit, dass institutionelle Investoren trotz der kräftigen Kursgewinne weiterhin auf steigende Silberpreise setzen. Aus saisonaler Sicht fällt das Bild zwar etwas weniger ausgeprägt aus als bei Gold, dennoch beginnt auch für Silber nun eine historisch freundliche Marktphase. Bis weit in den September hinein entwickelte sich der Silberpreis in der Vergangenheit überdurchschnittlich häufig positiv, sodass sich auch von dieser Seite zusätzlicher Rückenwind ergibt.</p><p><br/></p><p>Fazit:</p><p>Der Silber-Future hat in der vergangenen Woche ein starkes charttechnisches Signal geliefert und sich eindrucksvoll über der Marke von 60 US-Dollar etabliert. Die Kombination aus einer wieder freundlicheren Zinslandschaft, einer robusten industriellen Nachfrage, der weiterhin positiven Positionierung des Managed Money und einer saisonal günstigen Phase spricht dafür, dass die Aufwärtsbewegung in den kommenden Wochen durchaus noch weiteres Potenzial besitzen könnte.</p></div><p></p></div><div><span><div style="display:inline;"></div><br/></span></div><div><span><div style="display:inline;"><br/></div></span></div><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">SOJABOHNEN- LONG</span></div><div><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><p>Sojabohnen verlieren auf Wochenbasis -1,03%.</p><p>Performance 5 Jahre: -12,81%&nbsp;<br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div></div></div><br/></div><div><img src="/TU_Sojabohnen_09082026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span>Sojabohnen: Ruhiger Markt mit konstruktivem Gesamtbild</span></span></span></b></span></div></div></div></div><div><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><br/></span></span></span></b></span></div><div><span style="font-weight:800;"><b></b></span></div><span>Der Sojabohnen-Future gab in der vergangenen Woche leicht nach und verlor 1,03 %. Zum Wochenschluss notierte der Future bei 1.176 US-Cent je Scheffel. Insgesamt verlief die Handelswoche ohne größere Impulse. Auf der einen Seite sorgten die guten Ernteaussichten in den USA für Zurückhaltung, auf der anderen Seite verhinderte die weiterhin robuste Exportnachfrage aus China einen stärkeren Preisrückgang.</span><div><div><p><span></span></p></div></div><div><br/></div></div></div><div style="text-align:center;"><p></p><div style="display:inline;"><div><p></p></div><div><p>Fundamental präsentiert sich der Markt derzeit insgesamt ausgeglichen. Die Wetterbedingungen in den wichtigsten US-Anbaugebieten haben sich zuletzt verbessert und sprechen für eine solide Ernte. Gleichzeitig bleibt China als weltweit größter Importeur von Sojabohnen ein wichtiger Nachfragefaktor. In den vergangenen Wochen wurden erneut größere Käufe amerikanischer Sojabohnen gemeldet, was die Preise stabilisiert und zeigt, dass die internationale Nachfrage weiterhin auf einem hohen Niveau liegt. Damit treffen derzeit ein komfortables Angebot und eine robuste Nachfrage aufeinander, weshalb sich der Markt bislang nur wenig bewegt.</p><p><br/></p><p>Ein positives Signal liefern weiterhin die Terminmarktdaten. Das Managed Money hält aktuell 175.542 Netto-Long-Kontrakte und bleibt damit klar auf der Käuferseite. Diese hohe Long-Positionierung zeigt, dass institutionelle Investoren unverändert von steigenden Preisen ausgehen und dem Markt mittelfristig weiteres Potenzial zutrauen. Unterstützung erhält dieses Bild zusätzlich durch die Saisonalität. Historisch beginnt jetzt eine freundliche Phase, die häufig bis Mitte September anhält. Auch wenn die saisonale Entwicklung allein kein ausreichender Kaufgrund ist, liefert sie derzeit zusätzlichen Rückenwind für den Sojabohnen-Future.</p><p><br/></p><p>Fazit:</p><p>Der Sojabohnen-Future zeigte in der vergangenen Woche zwar wenig Dynamik, das übergeordnete Bild bleibt aus unserer Sicht jedoch konstruktiv. Die starke Positionierung des Managed Money, die anhaltend robuste Nachfrage aus China und die saisonal günstige Phase sprechen dafür, dass der Markt in den kommenden Wochen durchaus wieder an Aufwärtsdynamik gewinnen könnte.</p></div><div style="text-align:center;"><div style="display:inline;"><br/></div></div><div style="text-align:center;"><br/></div></div></div></div></div></span></div></span></div><div><br/></div></div><div><div><div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">WEIZEN - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><p>Weizen gewinnt auf Wochenbasis +0,04%.</p><p>Performance 5 Jahre: -9,13%&nbsp;<br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Weizen_09082026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><span><span><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Weizen: Der Markt wartet auf neue Impulse</span></span></span></span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></span></span></span></span></span></b></span></div>
</div></div></div><div><span style="font-weight:800;"><b><span><span><br/></span></span></b></span></div>
<div><div><div><div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span><span></span></span></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div><p><span><span><span>Der Weizen-Future bewegte sich in der vergangenen Woche kaum von der Stelle. Mit einem minimalen Plus von 0,04 % schloss der Future bei 638,25 US-Cent je Scheffel. Damit setzte sich die zuletzt beobachtete Seitwärtsbewegung fort. Weder die geopolitischen Risiken im Schwarzmeerraum noch die insgesamt komfortable globale Versorgungslage konnten den Markt in eine klare Richtung bewegen.</span></span></span></p></div></div></div><div><br/><div><div><p></p></div></div></div></div></div></div><div><p></p><div style="display:inline;"><div><p></p></div><div><p>Fundamental stehen sich derzeit zwei gegenläufige Faktoren gegenüber. Einerseits sorgen die anhaltenden Spannungen zwischen Russland und der Ukraine immer wieder für Unsicherheit hinsichtlich der Exporte über das Schwarze Meer. Angriffe auf Hafeninfrastruktur und Schiffe verdeutlichen, dass die Risiken für den internationalen Getreidehandel weiterhin bestehen. Andererseits bleibt das globale Angebot insgesamt hoch. Solange die Exporte aus der Schwarzmeerregion nicht nachhaltig beeinträchtigt werden, dürfte das ausreichende weltweite Angebot größere Kursanstiege zunächst begrenzen.</p><p><br/></p><p>Auch die Terminmarktdaten liefern derzeit kein eindeutiges Signal. Das Managed Money hat seine Netto-Short-Position zuletzt leicht auf 14.759 Kontrakte ausgebaut. Im historischen Vergleich handelt es sich dabei jedoch um keine außergewöhnlich große Positionierung. Weder auf der Long- noch auf der Short-Seite haben institutionelle Investoren aktuell eine besonders klare Meinung zum Weizenmarkt. Entsprechend dürfte der Blick der Marktteilnehmer in den kommenden Tagen vor allem auf den neuen WASDE-Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums gerichtet sein, der frische Hinweise zur globalen Angebots- und Nachfragesituation liefern könnte.</p><p><br/></p><p>Fazit:</p><p>Der Weizen-Future befindet sich derzeit in einer Phase der Orientierung. Die geopolitischen Risiken im Schwarzmeerraum stützen den Markt zwar weiterhin, werden jedoch durch das insgesamt komfortable globale Angebot weitgehend ausgeglichen. Solange sich an diesem Kräfteverhältnis nichts ändert, dürfte Weizen vorerst in einer breiten Handelsspanne bleiben.</p></div><div><div style="display:inline;"><br/></div></div></div><p><br/></p></div></div></div>
<div><div><div><span><span><span><span><span><span><div><span style="font-weight:700;">WTI CRUDE OIL - LONG</span></div></span></span></span></span></span></span></div>
</div></div></div></div><div><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><div><p>WTI Crude Oil verliert auf Wochenbasis -11,17%.</p><p><span><span>Performance 5 Jahre: +6,78%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div></div><br/></div><div><img src="/TU_WTI_09082026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p></p><p><strong><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></strong></p><div><p></p><p><strong><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></strong></p><div><p></p><p><strong><b></b></strong></p><div><p></p><p><strong><b></b></strong></p><span style="font-weight:800;background-color:rgb(255, 255, 255);"><b><b><b></b></b></b></span><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span>WTI-Rohöl: Der Markt setzt auf einen Deal zu iranischen Bedingungen</span></span></span></span></span><p><br/></p></div></div>
</div></div></div><div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><p></p><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span><span></span></span></div></div></div></div><span><span><span><span>Der WTI-Rohöl-Future geriet in der vergangenen Woche massiv unter Druck. Mit einem Minus von 11,17 % schloss der Future bei 77,08 US-Dollar je Barrel. Nach den starken Kursanstiegen der vergangenen Monate hat der Markt damit einen erheblichen Teil seiner jüngsten Gewinne wieder abgegeben. Der Rückgang bedeutet allerdings keineswegs, dass die geopolitische Risikoprämie aus dem Ölpreis verschwunden wäre. Dafür bleibt die Lage rund um die Straße von Hormus viel zu angespannt.</span></span></span></span></div><div><br/></div><div><div><p></p><span><div><p></p><div><p>Entscheidend war vielmehr die zunehmende Erwartung, dass es zu einer Vereinbarung über den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus kommen könnte. Dabei zeichnet sich allerdings immer deutlicher ab, dass die Bedingungen hierfür vor allem von Iran vorgegeben werden. Teheran knüpft eine Normalisierung des Schiffsverkehrs unter anderem an die Aufhebung der amerikanischen Blockade iranischer Häfen und will sich offenbar gleichzeitig erheblichen Einfluss auf die Nutzung der Straße von Hormus sichern. Die USA verfügen damit deutlich weniger über die Bedingungen einer möglichen Lösung, als dies noch vor einigen Wochen den Anschein hatte.</p></div><p></p><p><br/></p><p></p><div><p>Genau diese Erwartung hat die Preise zuletzt belastet. Der Markt setzt darauf, dass zumindest ein Teil der bislang blockierten oder eingeschränkten Ölströme wieder auf den Weltmarkt zurückkehren könnte. Gleichzeitig zeigen die fortgesetzten Angriffe auf Schiffe und die Aktivitäten der Huthi-Milizen, dass von einer wirklichen Entspannung im Nahen Osten noch lange keine Rede sein kann.</p><p><br/></p><p>Das Managed Money hat seine Positionierung zuletzt kaum verändert und hält weiterhin 112.443 Netto-Long-Kontrakte. Damit zeigen sich institutionelle Investoren trotz des starken Preisrückgangs nicht wesentlich pessimistischer. Auch die Saisonalität bleibt unterstützend. Historisch befindet sich WTI bis etwa Mitte Oktober weiterhin in einer freundlichen Phase.</p><p><br/></p><p>Fazit:</p><p>Der starke Rückgang der vergangenen Woche ist weniger Ausdruck einer Entspannung als vielmehr die Folge der Erwartung, dass eine teilweise Öffnung der Straße von Hormus zu Bedingungen Irans zustande kommen könnte. Die geopolitischen Risiken bleiben hoch, und solange keine belastbare Vereinbarung vorliegt, dürfte auch die Risikoprämie im Ölpreis bestehen bleiben.</p></div><p></p></div></span><p></p></div><div><span><br/></span></div><div><br/></div></div></div><div><span><span><span><div style="display:inline;"><div><div style="text-align:center;"><div><div><span style="font-weight:700;">USD/JPY - LONG</span><br/></div><div><span style="font-weight:700;"><br/></span></div><div><div><p>USD/JPY gewinnt auf Wochenbasis +0,18%.</p><p>Performance 5 Jahre: +43,83%&nbsp;<br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div></div><br/><div><img src="/TU_USDJPY_09082026.png"/></div><div><div><div><div><div><div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b></b></span></div></div></div></div><strong><span style="font-weight:800;">US-Dollar/Japanischer Yen: Der Markt bleibt im Bann der Interventionen</span></strong><br/><div><div></div><div></div><div></div></div></div></div><div><div></div><div></div><div></div></div></div></div><div><div></div><div></div><div></div></div></div></div><div><div><div></div></div><div></div><div><div></div></div></div></div></div></div><div><span><br/></span></div><span><span>Der US-Dollar legte gegenüber dem japanischen Yen in der vergangenen Woche leicht um 0,18 % zu und schloss bei 157,794 Yen. Auf den ersten Blick verlief die Handelswoche damit vergleichsweise ruhig. Tatsächlich gehörte das Währungspaar jedoch erneut zu den spannendsten Märkten überhaupt, da sich die Anleger weiterhin mit den Folgen der koordinierten Interventionen der amerikanischen und japanischen Behörden auseinandersetzen mussten.</span></span></div><div style="text-align:center;"><br/></div><div style="text-align:center;"><div><div><p></p><div><p>Die Kursbewegungen wurden dabei von zwei gegensätzlichen Kräften bestimmt. Einerseits bleibt der deutliche Zinsvorteil der USA grundsätzlich ein Argument für einen starken US-Dollar gegenüber dem Yen. Andererseits hat der überraschend schwache US-Arbeitsmarktbericht zum Wochenschluss die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen der Federal Reserve deutlich gedämpft. Gleichzeitig nutzten japanische Vertreter erneut die Gelegenheit, den Markt an ihre Bereitschaft zu erinnern, bei übermäßigen Wechselkursbewegungen erneut einzugreifen. Dadurch blieb die Aufwärtsdynamik des US-Dollars insgesamt begrenzt.</p><p><br/></p><p>Aus charttechnischer Sicht befindet sich das Währungspaar weiterhin in einer spannenden Phase. Die Marke von 160 Yen bleibt eine wichtige psychologische Hürde, an der in den vergangenen Wochen wiederholt Verkäufe beziehungsweise Interventionssorgen aufkamen. Gleichzeitig spricht der nach wie vor bestehende Zinsunterschied zwischen den USA und Japan dagegen, den Dollar bereits abzuschreiben. Solange keine grundlegende Veränderung der Geldpolitik auf einer der beiden Seiten erfolgt, dürfte der Markt zwischen diesen beiden Kräften gefangen bleiben.</p><p><br/></p><p>Fazit:</p><p>Der US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen bleibt derzeit vor allem ein politischer Markt. Neben den klassischen Fundamentaldaten bestimmen vor allem mögliche Interventionen und Aussagen der japanischen Behörden das kurzfristige Geschehen. Solange diese Unsicherheit bestehen bleibt, dürfte die Volatilität hoch bleiben und größere Trendbewegungen immer wieder ausgebremst werden.</p></div><p></p></div></div></div></div><br/></div></span></span></span></div><div><span><span><span><div style="display:inline;"><br/></div></span></span></span></div><div><span><span><span><div style="display:inline;"><br/></div></span></span></span></div></div></div></div><div><div style="text-align:center;"><span><span><div><div><span><span style="font-weight:700;">ZUCKER - LONG</span></span><br/></div><div><span><span style="font-weight:700;"><br/></span></span></div><div><div style="text-align:center;"><div><div><div><p>Zucker gewinnt auf Wochenbasis +12,21%.</p><p><span><span>Performance 5 Jahre: -7,89%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div></div><br/><div><img src="/TU_Zucker_09082026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Zucker: Angebotsängste lösen Kursexplosion aus</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></div>
</div></div></div><br/><div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span><span></span></span></div></div></div></div></div></div><span><span><span><span>Der Zucker-Future gehörte in der vergangenen Woche zu den stärksten Rohstoffen überhaupt. Mit einem Wochenplus von 12,21 % schloss der Future bei 16,45 US-Cent je Pfund und erreichte damit den höchsten Stand seit rund zehn Monaten. Auslöser der dynamischen Aufwärtsbewegung waren vor allem zunehmende Sorgen über die globale Zuckerproduktion. Immer mehr Marktbeobachter rechnen inzwischen damit, dass sich die Versorgungslage im Erntejahr 2026/27 deutlich stärker eintrüben könnte als noch vor wenigen Monaten erwartet.</span></span></span></span></span></span></div><div style="text-align:center;"><br/></div><div style="text-align:center;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div><p></p><div><p>Im Mittelpunkt steht dabei der außergewöhnlich starke El Niño. Die Wetterveränderungen erhöhen das Risiko von Trockenheit in den wichtigsten Anbauregionen Brasiliens, Indiens und Thailands – den drei größten Zuckerproduzenten der Welt. Gleichzeitig mehren sich die Hinweise auf rückläufige Erträge in Europa. Mehrere Analysehäuser haben ihre Prognosen zuletzt deutlich nach unten angepasst und erwarten inzwischen ein globales Produktionsdefizit für die kommende Saison. Diese Entwicklung hat den Markt in der vergangenen Woche kräftig angeschoben.</p></div><p></p><p><br/></p><p></p><div><p>Zusätzlichen Rückenwind liefert die Positionierung am Terminmarkt. Das Managed Money hat seine Netto-Short-Position in den vergangenen Wochen kontinuierlich reduziert und hält aktuell noch 68.468 Short-Kontrakte. Damit befinden sich zwar weiterhin viele spekulative Leerverkäufer im Markt, gleichzeitig erhöht sich aber das Potenzial für weitere Short-Eindeckungen. Sollten die fundamentalen Nachrichten angesichts der Wetterentwicklung weiter positiv bleiben, könnten zusätzliche Rückkäufe der Short-Positionen den Aufwärtstrend weiter beschleunigen.</p><p><br/></p><p>Aus saisonaler Sicht könnte der Markt ebenfalls Unterstützung erhalten. Historisch beginnt für den Zucker-Future ab Ende September eine freundliche Marktphase. Sollten sich die wetterbedingten Risiken bis dahin bestätigen, könnte sich der saisonale Rückenwind mit den fundamentalen Faktoren zu einem ausgesprochen positiven Gesamtbild verbinden.</p><p><br/></p><p>Fazit:</p><p>Die Kombination aus wachsenden Sorgen über die globale Zuckerproduktion, einem außergewöhnlich starken El Niño und einer weiterhin hohen Short-Position des Managed Money hat den Zucker-Future in der vergangenen Woche kräftig nach oben getrieben. Solange sich die Wetterprognosen nicht deutlich verbessern und weitere Short-Positionen eingedeckt werden müssen, bleiben die Aussichten für den Zucker-Future aus unserer Sicht konstruktiv.</p></div><p></p></div></div><p></p></div><br/><span><span><span></span><div><div style="text-align:center;"><br/></div>
</div></span></span></div></div><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; 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</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 09 Aug 2026 14:21:23 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Wenn ein Hedgefonds den gesamten Markt bewegt]]></title><link>https://www.dcx-zertifikat.de/blogs/post/wenn-ein-hedgefonds-den-gesamten-markt-bewegt</link><description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, &nbsp; selten lässt sich eine turbulente Handelswoche im Nachhinein so klar erklären wie die vergangene. Noch ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_79h0tGJrRGurEzsAFVmSGw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_TONDBkarTzinGtDrx0lc1A" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_5upZymjgSiGHVK0uaeGL2w" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-12 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_dVtnqQbnRjmtPpXP3NkGbQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><div><div><p style="color:inherit;"><img src="/Sun%20Aug%2002%202026.png"/></p><div><div style="color:inherit;"><div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Liebe Leserinnen und Leser,</span></div><div><p>&nbsp;</p><div><div></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p><span></span></p><div><p><span></span></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;">selten lässt sich eine turbulente Handelswoche im Nachhinein so klar erklären wie die vergangene. Noch bis Mitte der Woche schien der Technologiesektor völlig den Boden unter den Füßen zu verlieren. Selbst nach der aus Sicht der Aktienmärkte weitgehend erwarteten Zinsentscheidung der US-Notenbank setzte sich der Ausverkauf zunächst unvermindert fort. Viele Marktteilnehmer fragten sich, warum selbst qualitativ hochwertige Unternehmen aus dem KI- und Halbleitersektor derart massiv unter Druck gerieten.<br/><br/>Die Antwort folgte nur wenige Stunden später. Auslöser war offenbar nicht eine grundlegende Neubewertung der Wachstumsaussichten, sondern die Schieflage des Hedgefonds Situational Awareness des deutschen Leopold Aschenbrenner. Der Fonds hatte sich innerhalb von weniger als zwei Jahren vom Newcomer zu einem der spektakulärsten Hedgefonds der Wall Street entwickelt. Mit einem stark konzentrierten und hoch gehebelten Portfolio profitierte er zunächst enorm vom Boom rund um Künstliche Intelligenz und verwaltete in der Spitze rund 45 Milliarden US-Dollar. Als die wichtigsten KI-Infrastrukturwerte im Juli jedoch deutlich korrigierten, geriet der Fonds unter massiven Druck. Margin Calls zwangen zu umfangreichen Liquidationen und lösten genau jene Verkaufswelle aus, die den Technologiesektor in den vergangenen Tagen belastete.<br/><br/>Die Situation entspannte sich erst, als Citadel den Großteil des Aktienportfolios in einem milliardenschweren Block-Trade übernahm und damit einen ungeordneten Fire Sale verhinderte. Im Anschluss setzte an den Aktienmärkten eine ebenso dynamische Gegenbewegung ein. Der Nasdaq 100 machte einen Großteil seiner Verluste innerhalb weniger Stunden wieder wett und zeigte einmal mehr, wie stark kurzfristige Marktbewegungen inzwischen von Positionierung und Liquidität beeinflusst werden können.<br/><br/>Parallel dazu bestätigte die US-Notenbank unter ihrem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh erwartungsgemäß ihren geldpolitischen Kurs und beließ die Leitzinsen unverändert. Überraschungen blieben aus. Die neue Kommunikationsstrategie der Fed, die bereits im Juni angekündigt wurde, setzt weiterhin deutlich weniger auf konkrete Zinssignale und überlässt den Märkten mehr Interpretationsspielraum.<br/><br/>Zum Wochenschluss rückte schließlich wieder die Geopolitik in den Vordergrund. Nachdem US-Präsident Donald Trump dem Iran erneut mit militärischen Konsequenzen gedroht hatte, legten die Ölpreise am Freitag deutlich zu. Über das Wochenende folgten jedoch erneut versöhnlichere Töne aus Washington. Damit bleibt der Energiemarkt weiterhin stark von politischen Schlagzeilen geprägt und kurzfristig nur schwer kalkulierbar.</div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div></div></div></div></div><div><span></span></div>
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<div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;">Unsere Positionen im Überblick</span></strong></div>
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Positive Impulse kamen dagegen von Kaffee, Platin, Kupfer, Baumwolle und Kakao. Zudem entwickelte sich unsere Short-Position im Bund-Future erneut in die gewünschte Richtung. Der Euro legte gegenüber dem US-Dollar kräftig zu. Insgesamt bleibt das Marktumfeld von wechselnden Wetterprognosen, hohen geopolitischen Risiken, starkem Einfluss der Geldpolitik und ungewöhnlich ausgeprägten spekulativen Positionierungen geprägt.<br/><br/>• Baumwolle | +2,28 % | Long<br/><br/>Baumwolle stieg auf 81,79 US-Cent je Pfund und schloss nahezu auf Wochenhoch. Seit Jahresbeginn liegt der Future bereits rund 27 % im Plus. Das Managed Money hält inzwischen 93.531 Kontrakte netto long und bestätigt damit den seit Ende März vollzogenen Stimmungsumschwung. Robuste US-Exporte und höhere Energiepreise wirken unterstützend. Kurzfristig könnte die saisonal häufig schwächere Phase bis Mitte August jedoch für Rücksetzer sorgen.<br/><br/>• Bund-Future | -0,17 % | Short<br/><br/>Der Bund-Future fiel auf 124,22 Punkte und entwickelte sich damit erneut zugunsten unserer Short-Position. Der Future notiert weiterhin nur knapp über seinem Jahrestief bei 123,74 Punkten. Steigende langfristige Renditen, die höhere deutsche Neuverschuldung und das wachsende Angebot an Bundesanleihen sprechen weiterhin gegen eine nachhaltige Erholung. Ein Bruch des Jahrestiefs könnte den bestehenden Abwärtstrend nochmals beschleunigen.<br/><br/>• EUR/USD | +1,47 % | Long<br/><br/>EUR/USD stieg kräftig auf 1,15365 US-Dollar und schloss nahezu auf Wochenhoch. Auslöser war vor allem eine deutliche Schwäche des US-Dollars nach der Sitzung der Federal Reserve. Gleichzeitig stützten robuste Konjunkturdaten und eine höhere Inflation in der Eurozone den Euro. Das Managed Money baute seine Netto-Short-Position allerdings auf mehr als 72.000 Kontrakte aus und begegnet der jüngsten Euro-Stärke damit weiterhin mit Skepsis.<br/><br/>• Gold | -0,37 % | Long<br/><br/>Gold fiel leicht auf 4.098,60 US-Dollar je Feinunze, beendete den Juli jedoch erstmals seit mehreren Monaten wieder mit einer positiven Monatsbilanz. Das Managed Money hält weiterhin rund 182.000 Kontrakte netto long. Fortgesetzte Zentralbankkäufe, insbesondere durch die chinesische Notenbank, und die nun beginnende saisonal starke Phase sprechen für eine mögliche Erholung in den kommenden Wochen.<br/><br/>• Henry Hub Erdgas | -3,96 % | Long<br/><br/>Henry Hub Erdgas fiel auf 2,792 US-Dollar je MMBtu. Hohe US-Produktion, Lagerbestände von rund 6,4 % über dem Fünfjahresdurchschnitt und Wartungsarbeiten an LNG-Anlagen belasten den Markt weiterhin. Das Managed Money hält inzwischen mehr als 190.000 Netto-Short-Kontrakte. Diese extreme Positionierung erhöht jedoch das Potenzial für einen kräftigen Short Squeeze, sobald sich die Wetterlage oder die fundamentale Situation verbessert.<br/><br/>• Kaffee | +5,56 % | Long<br/><br/>Arabica Coffee stieg kräftig auf 331,50 US-Cent je Pfund und notierte zwischenzeitlich über 340 US-Cent. Niedrige ICE-Lagerbestände, starke Niederschläge in Minas Gerais und dadurch verzögerte Erntearbeiten stützten den Markt. Das Managed Money hält weiterhin 27.408 Kontrakte netto long. Ein nachhaltiger Ausbruch über 340 US-Cent könnte die laufende Erholungsbewegung weiter beschleunigen.<br/><br/>• Kakao | +1,20 % | Long<br/><br/>Kakao stieg auf 5.394 US-Dollar je Tonne. Besonders stark war die Bewegung am Freitag, als der Future um mehr als 5 % zulegte. Produktionsrisiken in Ghana und der Elfenbeinküste, Pflanzenkrankheiten und ein sich verstärkender El Niño erhöhen die Wetterprämie. Das Managed Money hält nur noch 5.556 Kontrakte netto short. In Verbindung mit der saisonal häufig freundlichen Phase bis Anfang Oktober besteht damit zusätzliches Short-Covering-Potenzial.<br/><br/>• Kupfer | +2,67 % | Long<br/><br/>Kupfer stieg auf 650,75 US-Cent je Pfund und schloss nahezu auf Wochenhoch. Seit Jahresbeginn liegt der Future bereits 14,33 % im Plus. Die strukturell steigende Nachfrage aus Elektrifizierung, Stromnetzausbau, Rechenzentren und Künstlicher Intelligenz bleibt ein zentraler Preistreiber. Das Managed Money hält mehr als 67.280 Kontrakte netto long. Mögliche US-Importzölle auf raffiniertes Kupfer könnten den amerikanischen Markt zusätzlich verknappen.<br/><br/>• Mais | -4,82 % | Long<br/><br/>Mais fiel deutlich auf 463,75 US-Cent je Scheffel. Verbesserte Niederschlagsprognosen für den US-Corn-Belt reduzierten die Wetterprämie und sorgten für Verkaufsdruck. Das Managed Money baute seine Netto-Long-Position dennoch auf mehr als 254.300 Kontrakte aus und bewertet den Rücksetzer offenbar als Kaufgelegenheit. Die Exportnachfrage bleibt robust. Der USDA-Erntebericht im August dürfte nun zum nächsten entscheidenden Impulsgeber werden.<br/><br/>• Platin | +3,53 % | Long<br/><br/>Platin stieg auf 1.655,50 US-Dollar je Feinunze und bewegte sich damit weiterhin innerhalb der seit Mitte Juni bestehenden Handelsspanne zwischen rund 1.500 und 1.700 US-Dollar. Das strukturelle Angebotsdefizit und sinkende oberirdische Lagerbestände wirken unterstützend. Das Managed Money hält 11.635 Kontrakte netto long. Das niedrige Open Interest zeigt jedoch, dass bislang noch die breite Beteiligung der Investoren für einen nachhaltigen neuen Trend fehlt.<br/><br/>• Silber | -1,20 % | Long<br/><br/>Silber fiel auf 57,775 US-Dollar je Feinunze, nachdem der Future zu Wochenbeginn noch über 60 US-Dollar gestiegen war. Steigende Renditen und die Erwartung einer möglichen US-Zinserhöhung belasten den Markt weiterhin. Das Managed Money hält dennoch mehr als 22.200 Kontrakte netto long. Gleichzeitig beginnt im August historisch häufig eine freundlichere saisonale Phase, die eine technische Gegenbewegung unterstützen könnte.<br/><br/>• Sojabohnen | -5,11 % | Long<br/><br/>Sojabohnen fielen auf 1.188,25 US-Cent je Scheffel und schlossen nahezu auf Wochentief. Verbesserte Niederschlagsaussichten für den Mittleren Westen der USA reduzierten die Sorgen während der wichtigen Hülsenbildungsphase. Das Managed Money hält mit 211.757 Kontrakten weiterhin eine außergewöhnlich hohe Netto-Long-Position und nutzte die Schwäche sogar zum weiteren Positionsaufbau. Zusätzliche Unterstützung kommt von neuen US-Exportverkäufen, unter anderem nach China.<br/><br/>• USD/JPY | -3,85 % | Long<br/><br/>USD/JPY fiel kräftig auf 157,501 Yen. Umfangreiche Interventionen der japanischen Behörden und ein restriktiverer Ton der Bank of Japan sorgten für eine der stärksten Yen-Wochen seit Monaten. Gleichzeitig signalisierte die Bank of Japan eine mögliche Zinserhöhung im September. Das Managed Money hält dennoch weiterhin eine große Long-Position im US-Dollar gegenüber dem Yen und setzt offenbar darauf, dass die Zinsdifferenz mittelfristig wieder zugunsten des Dollars wirkt.<br/><br/>• Weizen | -6,00 % | Long<br/><br/>Weizen fiel deutlich auf 638 US-Cent je Scheffel. Nach der vorangegangenen Rally sorgten zum Monatsende umfangreiche Gewinnmitnahmen für Verkaufsdruck. Die geopolitischen Risiken im Schwarzen Meer bleiben jedoch bestehen, nachdem ukrainische Drohnen den russischen Hafen Taman angriffen. Das Managed Money hält nur noch 1.292 Kontrakte netto short und ist damit nahezu neutral positioniert. Neue Störungen der Exportströme könnten deshalb schnell wieder für Aufwärtsdruck sorgen.<br/><br/>• WTI Crude Oil | -3,98 % | Long<br/><br/>WTI fiel auf 86,80 US-Dollar je Barrel, nachdem der Future zwischenzeitlich unter 80 US-Dollar notiert hatte. Kurzfristige Hoffnungen auf eine diplomatische Entspannung zwischen den USA und dem Iran belasteten den Markt, erwiesen sich zum Wochenschluss jedoch erneut als verfrüht. Risiken für Förderanlagen, Raffinerien und Transportwege bleiben bestehen. Das Managed Money erhöhte seine Netto-Long-Position auf 120.108 Kontrakte und reagiert damit auf die weiterhin hohe geopolitische Unsicherheit.<br/><br/>• Zucker | -0,74 % | Long<br/><br/>Zucker fiel leicht auf 14,66 US-Cent je Pfund und blieb in seiner seit mehreren Wochen bestehenden Seitwärtsbewegung. Für August und September werden in Indien erneut unterdurchschnittliche Niederschläge erwartet. Gleichzeitig erhöht ein stärkerer El Niño die Produktionsrisiken in Brasilien, Indien und Thailand. Das Managed Money hält inzwischen 84.629 Kontrakte netto short. Sollte sich die Angebotslage wetterbedingt verschärfen, könnte diese Positionierung eine dynamische Short-Covering-Rally auslösen.</div></div></div></div></div></div></div><div></div></div></div><div></div></div><div></div></div><div></div></div><p></p></div>
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<div><span style="font-family:inherit;font-size:inherit;"></span></div><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;">Die vergangenen Wochen waren geprägt von außergewöhnlich hoher Unsicherheit. Geopolitische Risiken, geldpolitische Spekulationen und erzwungene Liquidationen einzelner Marktteilnehmer sorgten immer wieder für abrupte und teilweise schwer nachvollziehbare Kursbewegungen. In einem solchen Umfeld ist Geduld häufig die beste Strategie.<br/><br/>Wir haben uns deshalb bewusst mit neuen Positionen zurückgehalten und verfügen aktuell über eine vergleichsweise hohe Cash-Quote. Das verschafft uns die notwendige Flexibilität, um auf neue Chancen zu reagieren. Mit dem Ende der Sommermonate, einer nachlassenden politischen Unsicherheit und den bevorstehenden saisonal starken Phasen in zahlreichen Rohstoffmärkten dürfte die Zahl attraktiver Trading-Setups wieder deutlich zunehmen. Genau darauf werden wir in den kommenden Wochen unseren Fokus richten.</div></span></span></div><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><span><span><span><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"></div></span></div></span></span></span></span></div><div></div></div>
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<div> Wochenperformance: -1,99% </div><div> Seit Jahresanfang 2026: +16,14% </div>
<div> Seit Auflegung (10. Dezember 2024): +60,69% </div><div> Performance 5 Jahre: +60,69% </div>
<div><br/></div><div><img src="/DCX%20Performance_02082026.png"/></div></div><div><span><br/></span></div>
</div><div><span style="font-weight:700;">DCX POSITIONEN</span><br/></div><div><span style="font-weight:700;"><br/></span></div>
</div></div></div><div style="color:inherit;"><div><div><div><div style="font-weight:700;text-align:center;"><span style="color:inherit;">BAUMWOLLE - LONG</span></div></div></div><div><div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div><div> Baumwolle gewinnt auf Wochenbasis +2,28%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -3,83%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div></div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><img src="/TU_Baumwolle_02082026.png"/></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><span><span>Der an der ICE US gehandelte Baumwolle-Future knüpfte in der vergangenen Woche an seine starke Entwicklung der letzten Monate an. Auf Wochensicht gewann der Dezember-Kontrakt 2,28 Prozent und schloss mit 81,79 US-Cent je Pfund nahezu auf Wochenhoch. Damit setzt sich der seit dem Frühjahr bestehende Aufwärtstrend eindrucksvoll fort.</span></span></div></span></div></span></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div></div><div><div><div></div></div><div style="display:inline;"></div></div><div style="display:inline;"></div><div style="display:inline;"></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;">Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung im laufenden Jahr. Seit Jahresbeginn hat der Baumwolle-Future bereits rund 27 Prozent zugelegt. Noch im vergangenen Jahr bewegte sich der Markt über weite Strecken in einer engen Handelsspanne zwischen 60 und 70 US-Cent. Der Ausbruch aus dieser langjährigen Konsolidierung unterstreicht die deutlich verbesserte Marktstruktur.</div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Ein wesentlicher Treiber bleibt die Positionierung der spekulativen Marktteilnehmer. Das Managed Money hält aktuell netto 93.531 Kontrakte long und zählt damit zu den bullischsten Positionierungen der vergangenen Jahre. Besonders bemerkenswert ist der Strategiewechsel, der Ende März begann. Damals drehten die institutionellen Spekulanten von einer Netto-Short- auf eine deutliche Netto-Long-Position und haben diese seitdem kontinuierlich ausgebaut. Ein solcher Positionswechsel spricht häufig für einen nachhaltigen Stimmungsumschwung am Markt.</div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Auch fundamental bleibt das Umfeld konstruktiv. Die US-Exportnachfrage entwickelt sich weiterhin robust und liegt bereits über den Erwartungen des US-Landwirtschaftsministeriums. Gleichzeitig sorgen die höheren Energiepreise für Unterstützung, da sie synthetische Fasern wie Polyester verteuern und damit die Wettbewerbsfähigkeit von Baumwolle verbessern.</div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Saisonal könnte der Markt kurzfristig zwar noch etwas Gegenwind bekommen. Historisch zeigt Baumwolle bis etwa Mitte August häufig eine schwächere Tendenz, bevor sich bis Mitte September wieder eine freundlichere Marktphase anschließt.</div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Fazit: Der langfristige Aufwärtstrend bleibt vollkommen intakt. Die starke Positionierung des Managed Money, die robuste Exportnachfrage und die verbesserte Marktstruktur sprechen weiterhin für steigende Kurse. Kurzfristige saisonale Rücksetzer würden aus unserer Sicht das übergeordnete bullische Bild derzeit nicht infrage stellen.</div></div><div><div style="display:inline;"></div><div><span style="color:inherit;"><span></span></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><span><span><span><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div><div><br/></div></div><div><br/></div><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">BUND FUTURE - SHORT</span></div></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></span></span></span></div><div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div> Der Bund Future verliert auf Wochenbasis -0,17%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -27,57%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><img src="/TU_Bund%20Future_02082026.png"/></div>
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</div><div style="display:inline;"><div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div></div>
<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div><span><span><span><span><span><span>Der deutsche Bund Future setzte seine Schwäche in der vergangenen Woche fort. Auf Wochensicht verlor der richtungsweisende Dezember-Kontrakt 0,17 Prozent und schloss bei 124,22 Punkten – nur knapp über dem Wochentief. Damit bewegt sich der Future weiterhin in unmittelbarer Nähe seines Jahrestiefs von 123,74 Punkten, das im Mai markiert wurde.</span></span></span></span></span></span><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div></div></div></div></div><div></div>
</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;">Die Belastungsfaktoren bleiben unverändert. Weltweit steigen die Renditen langfristiger Staatsanleihen weiter an. Besonders deutlich zeigt sich dieser Trend bei den zehn-, zwanzig- und dreißigjährigen Laufzeiten. Anleger verlangen zunehmend höhere Zinsen, um sich langfristig an Staaten zu binden. Von dieser Entwicklung kann sich auch der deutsche Anleihemarkt nicht abkoppeln.</div></div></div></span></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Hinzu kommt die veränderte Fiskalpolitik Deutschlands. Die deutlich höhere Neuverschuldung zur Finanzierung umfangreicher Investitions- und Rüstungsprogramme führt zu einem steigenden Angebot an Bundesanleihen. Ein größeres Angebot trifft auf Investoren, die angesichts der höheren Staatsverschuldung und der anhaltenden Inflationsrisiken höhere Renditen fordern. Entsprechend geraten die Kurse der Anleihen weiter unter Druck.</div></div></div></span></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Auch aus charttechnischer Sicht bleibt das Bild angespannt. Der Bund Future notiert weiterhin unter den wichtigen gleitenden Durchschnitten und hat sich bislang nicht nachhaltig von den Tiefständen der vergangenen Monate lösen können. Die Marke von 124 Punkten fungiert derzeit lediglich als kurzfristige Unterstützung. Ein Bruch des Jahrestiefs bei 123,74 Punkten würde den bestehenden Abwärtstrend bestätigen und könnte weitere Verkäufe nach sich ziehen.</div></div></div></span></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>An der Positionierung institutioneller Anleger hat sich zuletzt wenig geändert. Der Markt bleibt insgesamt von der Erwartung geprägt, dass langfristige Renditen vorerst eher steigen als fallen.</div></div></div></span></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Fazit: Der Bund Future bleibt im Würgegriff steigender Kapitalmarktzinsen und einer expansiveren Fiskalpolitik. Solange das Jahrestief bei 123,74 Punkten nicht verteidigt werden kann, spricht das technische Bild weiterhin für fallende Anleihekurse beziehungsweise weiter steigende Renditen.</div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div><br/><br/></div></div></div></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div><span><div><span style="color:inherit;font-weight:700;">EUR/USD - LONG</span></div></span></div></div></div></div>
</div><div><div style="text-align:center;"><br/><div><div><div><div> Der EUR/USD gewinnt auf Wochenbasis +1,47%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -2,77%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart:&nbsp; </div>
</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_EURUSD_02082026.png"/></div></div>
<div><br/></div><strong><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Euro/US-Dollar: Vertrauensverlust in den Dollar treibt den Euro nach oben</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b><br/></span></b></span></b></span></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></strong><div><div><div><p><br/></p></div>
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<div><br/></div><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">GOLD - LONG</span><br/></div>
<div style="text-align:center;"><div><br/></div><div><div><div><div> Gold verliert auf Wochenbasis -0,37%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +131,93%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div></div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Gold_02082026.png"/></div><div><br/></div>
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<div><span><span>Performance 5 Jahre: -26,67%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_NatGas_02082026.png"/></div><div><br/></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div>
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<div><span style="font-weight:700;color:inherit;">KAFFEE - LONG</span></div><div><span style="color:inherit;"><div style="display:inline;"><div><div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><div> Der Kaffee-Future gewinnt auf Wochenbasis +5,56%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +106,15%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kaffee_02082026.png"/></div><div><br/></div><strong><div><b></b></div></strong><b><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Arabica Coffee Future: Niedrige ICE-Lagerbestände geben den Bullen neue Kraft</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></b><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div>
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</div></span></div></div></div></div></div></div><br/></div></span></div><div><span style="color:inherit;"><div style="display:inline;"><br/></div></span></div>
<div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">KAKAO - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><div> Der Kakao-Future gewinnt auf Wochenbasis +1,20%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +125,91%</span></span>&nbsp; </div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kakao_02082026.png"/></div><div><br/></div><strong><div><b></b></div></strong><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Kakao Future: El Niño rückt in den Fokus – Bullen melden sich eindrucksvoll zurück</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
<div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div><div><div></div><div><div></div>
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</div></div></div><br/></div><div style="text-align:center;"><span style="color:inherit;font-weight:700;">KUPFER - LONG</span></div>
</div></div></div></div></div><div><div><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><div> Der Kupfer-Future gewinnt auf Wochenbasis +2,67%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +50,75%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kupfer_02082026.png"/></div><div><br/></div><strong><span><span><span><div style="display:inline;"><span><b><span><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></span></b></span></div></span></span></span></strong><span><b><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Kupfer Future: Strukturelle Nachfrage sorgt für ein konstruktives Marktbild</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></b></span><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
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<div><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">MAIS - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div></div></div><div><div><div><br/><div><div> Der Mais-Future verliert auf Wochenbasis -4,82%. </div>
<div> Performance 5 Jahre: -27,15%&nbsp; <br/></div><div> Die letzte Woche im 15min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Mais_02082026.png"/></div><div><br/></div>
<div><strong><b></b></strong></div><div><span style="font-weight:800;"></span></div>
<div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Mais Future: Regen im Corn Belt drückt die Preise</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
<div><strong><b><div><br/></div></b></strong></div><div><div></div><div><div></div>
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<div style="display:inline;"></div></div><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><span><span></span></span></div><span><span><span>Der Mais Future geriet in der vergangenen Woche deutlich unter Druck. Auf Wochensicht verlor der Future 4,82 Prozent und schloss bei 463,75 US-Cent je Scheffel nahezu auf Wochentief. Damit setzte sich die Korrektur fort, nachdem sich die Wetteraussichten für die wichtigsten Anbaugebiete in den USA deutlich verbessert hatten.</span></span></span><div><div><div><div></div></div><p></p></div><div><br/></div></div></div></div><div><p></p><div><p></p><div style="display:inline;"><div><p>Im Mittelpunkt standen erneut die Niederschläge im amerikanischen Corn Belt. Der Regen kommt für viele Anbauflächen genau zur richtigen Zeit und verbessert die Ertragsperspektiven für die diesjährige Maisernte. Entsprechend reduzierten viele Marktteilnehmer ihre Risikoprämien, was zusätzlichen Verkaufsdruck auslöste.</p><p><br/></p><p>Interessanterweise zeigen die COT-Daten ein anderes Bild. Das Managed Money nutzte die Kursverluste zum weiteren Ausbau seiner Netto-Long-Position und hält inzwischen mehr als 254.300 Kontrakte long. Die großen institutionellen Anleger scheinen den jüngsten Rücksetzer somit eher als Kaufgelegenheit denn als Beginn eines neuen Abwärtstrends zu interpretieren.</p><p><br/></p><p>Unterstützend wirkt außerdem die weiterhin robuste Exportnachfrage. Die kumulierten US-Maisexporte liegen bereits leicht über der Prognose des US-Landwirtschaftsministeriums und unterstreichen, dass amerikanischer Mais auf dem Weltmarkt weiterhin wettbewerbsfähig ist.</p><p><br/></p><p>Der Fokus der kommenden Wochen dürfte nun auf den Ertragsschätzungen des USDA liegen. Der August-Bericht gilt traditionell als einer der wichtigsten Termine des Jahres für den Maismarkt und könnte die Erwartungen an die US-Ernte nochmals deutlich verändern.</p><p><br/></p><p>Fazit: Kurzfristig bestimmt das Wetter die Preisentwicklung am Maismarkt. Mittelfristig bleiben jedoch sowohl die robuste Exportnachfrage als auch die unverä<span style="color:inherit;">ndert optimistische Positionierung institutioneller Anleger konstruktive Faktoren. Der USDA-Erntebericht im August dürfte nun zum nächsten entscheidenden Impulsgeber werden.</span></p></div></div><p></p></div><p></p></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><span><span><span><span><div><p><span><br/></span></p><p><span><br/></span></p></div></span></span></span></span><div><div style="text-align:center;"><div><span style="font-weight:700;">PLATIN- LONG</span></div></div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div>Der Platin-Future gewinnt auf Wochenbasis +3,53%.</div><div>Performance 5 Jahre: +54,79%&nbsp;<br/></div><div>Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart:</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Platin_02082026.png"/></div></div><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p><p><strong></strong></p></div><div><strong><span><span><span><span>Platin Future: Stabilisierung in enger Handelsspanne – Investoren bleiben zurückhaltend</span></span></span></span></strong></div><div><br/><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div></div></div></div></div></div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div><div></div></div></div><div><div></div></div></div><div><div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div><div><div><div><div><div><div></div></div></div></div></div></div><span></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><span><span><span></span></span></span></div></div></span></span></div></div></span></span></div></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div><div><p><span>Der Platin Future konnte in der vergangenen Woche zulegen. Auf Wochensicht gewann der Future 3,53 Prozent und schloss bei 1.655,50 US-Dollar je Feinunze. Damit behauptete sich der Markt innerhalb der seit Mitte Juni bestehenden Handelsspanne zwischen rund 1.500 und 1.700 US-Dollar.</span><br/></p><p><br/></p><p>Trotz der freundlichen Wochenentwicklung bleibt die Jahresbilanz enttäuschend. Seit Jahresbeginn notiert Platin weiterhin rund 14 Prozent im Minus. Nach der kräftigen Korrektur der vergangenen Monate scheint sich der Markt aktuell zunächst in einer Konsolidierungsphase zu befinden.</p><p><br/></p><p>Fundamental stehen sich weiterhin positive und negative Faktoren gegenüber. Einerseits bleibt das Angebot angespannt. Der Platinmarkt dürfte auch in diesem Jahr ein strukturelles Angebotsdefizit aufweisen, da die Minenproduktion begrenzt bleibt und die oberirdischen Lagerbestände weiter zurückgehen. Andererseits sorgen die Unsicherheit über die weltweite Industriekonjunktur sowie der langfristige Wandel hin zur Elektromobilität für Zurückhaltung auf der Nachfrageseite.</p><p><br/></p><p>Auch die COT-Daten zeichnen ein insgesamt stabiles Bild. Das Managed Money hält aktuell netto 11.635 Kontrakte long. Zwar ist diese Position deutlich kleiner als noch Ende des vergangenen Jahres oder im Frühjahr, dennoch bleiben die institutionellen Anleger per Saldo auf der Käuferseite.</p><p><br/></p><p>Bemerkenswert ist vor allem das niedrige Open Interest. Die geringe Zahl offener Kontrakte deutet darauf hin, dass das Interesse der Marktteilnehmer am Platinmarkt derzeit vergleichsweise gering ist. Solche Phasen gehen häufig mit einer ruhigen Kursentwicklung einher, können aber auch die Grundlage für stärkere Bewegungen bilden, sobald wieder neues Kapital in den Markt fließt.</p><p><br/></p><p>Fazit: Der Platin Future befindet sich derzeit in einer Konsolidierungsphase. Die stabile Long-Positionierung des Managed Money und das strukturell knappe Angebot wirken unterstützend. Das geringe Open Interest zeigt jedoch, dass dem Markt aktuell noch die breite Beteiligung der Investoren fehlt, um einen nachhaltigen neuen Trend zu etablieren.</p></div><div><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div><div style="display:inline;"></div><p></p></div><div><div style="display:inline;"><br/></div></div><div><br/></div></span></span></div>
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<div><span><span><div style="text-align:center;"><span style="color:inherit;font-weight:700;">SILBER- LONG</span></div></span></span></div></span></span></span></div></div></div><div style="color:inherit;"><span><span><span><span><span><span><span><span><div><br style="text-align:center;"/><div style="text-align:center;"><div><div> Der Silber-Future verliert auf Wochenbasis -1,20%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +120,14%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></div>
<div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Silber_02082026.png"/></div>
</div><div style="text-align:center;"><div><p><strong><b><br/></b></strong></p><p><strong><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></strong></p></div>
<div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Silber Future: Zinsängste bremsen die Erholung – Saisonalität macht Hoffnung</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
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Im weiteren Verlauf geriet der Markt wieder unter Verkaufsdruck und beendete die Woche nahe dem Wochentief.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div><div style="color:inherit;"><br/></div><div style="color:inherit;"><div><p></p><span></span></div><div><p>Das übergeordnete Bild bleibt damit weiterhin enttäuschend. Gegenüber dem Hoch vom 29. Januar liegt der Silber Future inzwischen mehr als 52 Prozent im Minus. Seit Jahresbeginn beträgt der Rückgang rund 18,6 Prozent. Damit hinkt Silber der Entwicklung von Gold weiterhin deutlich hinterher.</p><p><br/></p><p>Ein wesentlicher Belastungsfaktor bleibt die Zinsperspektive in den USA. Die Federal Reserve ließ die Leitzinsen auf ihrer Sitzung zwar unverändert, gleichzeitig preist der Markt aber weiterhin eine mögliche Zinserhöhung im September ein. Steigende Zinsen beziehungsweise höhere langfristige Anleiherenditen erhöhen die Opportunitätskosten für Edelmetalle, da diese keine laufenden Erträge abwerfen. Silber reagiert darauf meist besonders sensibel, weil neben der monetären Komponente auch die industrielle Nachfrage eine wichtige Rolle spielt.</p><p><br/></p><p>Bemerkenswert bleibt dagegen die Positionierung der spekulativen Marktteilnehmer. Das Managed Money hält weiterhin mehr als 22.200 Kontrakte netto long. Trotz der erheblichen Kursverluste haben die institutionellen Anleger ihre grundsätzlich bullische Haltung damit noch nicht aufgegeben.</p><p><br/></p><p>Auch die saisonale Entwicklung verbessert sich nun deutlich. Historisch beginnt für Silber im August häufig eine freundlichere Phase, die sich bis Mitte oder Ende September fortsetzen kann. Nach dem starken Rückgang der vergangenen Monate könnte dieser saisonale Rückenwind zumindest eine technische Erholung begünstigen.</p><p><br/></p><p>Fazit: Silber bleibt kurzfristig durch steigende Renditen und Zinserhöhungsängste belastet. Die hohe Long-Positionierung des Managed Money und die nun deutlich freundlichere Saisonalität sprechen jedoch dafür, dass sich in den kommenden Wochen eine stärkere Gegenbewegung entwickeln könnte.</p></div><div><span><div style="display:inline;"></div><br/></span></div><div><span><div style="display:inline;"><br/></div></span></div><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">SOJABOHNEN- LONG</span></div><div><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><p>Sojabohnen verlieren auf Wochenbasis -5,11%.</p><p>Performance 5 Jahre: -15,33%&nbsp;<br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div></div></div><br/></div><div><img src="/TU_Sojabohnen_02082026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span>Sojabohnen-Future: Wetterdruck belastet – Spekulanten bleiben dennoch optimistisch</span></span></b></span></div></div></div></div><div><span style="font-weight:800;"><b><br/></b></span></div><div><div><div></div><div></div></div><div><p><span><span>Der an der CBOT gehandelte Sojabohnen-Future stand in der vergangenen Woche deutlich unter Druck. Auf Wochensicht verlor der Future 5,11 Prozent und schloss bei 1.188,25 US-Cent je Scheffel nahezu auf Wochentief. Über weite Strecken der Woche dominierten Verkäufe, nachdem sich die Wetteraussichten für die wichtigsten Anbaugebiete im Mittleren Westen der USA verbessert hatten.</span>.</span></p></div></div><div><br/></div></div></div><div style="text-align:center;"><p></p><div style="display:inline;"><div><p>Vor allem die erwarteten Niederschläge kommen für die Pflanzen in einer entscheidenden Entwicklungsphase, der Hülsenbildung, und haben die Sorgen über mögliche Ernteausfälle deutlich reduziert. Entsprechend nahmen viele Marktteilnehmer Gewinne mit, nachdem Sojabohnen in den vergangenen Monaten eine solide Aufwärtsbewegung verzeichnet hatten.</p><p><br/></p><p>Interessant bleibt jedoch die Positionierung der institutionellen Anleger. Das Managed Money hält weiterhin eine außergewöhnlich hohe Netto-Long-Position von 211.757 Kontrakten.</p></div><div style="text-align:center;"><div style="display:inline;"><br/></div></div><div style="text-align:center;"><div style="display:inline;"><img src="/TU_Sojabohnen_CoT_02082026.png"/></div></div><br/><div><p>Trotz der jüngsten Korrektur haben die großen Spekulanten ihre bullische Grundhaltung damit nicht aufgegeben und nutzten die Schwächephase sogar zum weiteren Positionsaufbau.</p><p><br/></p><p>Unterstützend wirken zudem die Exportnachrichten aus den USA. Das US-Landwirtschaftsministerium meldete zuletzt mehrere größere Sojabohnenverkäufe für die Ernte 2026/27, darunter Lieferungen nach China sowie weitere Verkäufe an zunächst nicht näher genannte Abnehmer. Diese Nachfrage zeigt, dass das Interesse am US-Sojabohnenmarkt trotz des jüngsten Preisrückgangs weiterhin vorhanden ist.</p><p><br/></p><p>Fazit: Kurzfristig bleibt der Wetterverlauf der entscheidende Einflussfaktor für den Sojabohnenmarkt. Die hohe Netto-Long-Position des Managed Money und die anhaltend robuste Exportnachfrage sprechen jedoch dafür, dass die institutionellen Anleger den übergeordneten Ausblick weiterhin positiv einschätzen. Nach der kräftigen Korrektur dürfte nun vor allem die weitere Wetterentwicklung über die nächste größere Kursbewegung entscheiden.</p></div></div><p></p></div></div><br/></div></span></div></span></div><div><br/></div></div><div><div><div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">WEIZEN - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><p>Weizen verliert auf Wochenbasis -6,0%.</p><p>Performance 5 Jahre: -5,85%&nbsp;<br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Weizen_02082026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><span><span><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Weizen Future: Gewinnmitnahmen überlagern wachsende Risiken im Schwarzen Meer</span></span></span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></span></span></span></span></span></b></span></div>
</div></div></div><div><span style="font-weight:800;"><b><span><span><br/></span></span></b></span></div>
<div><div><div><div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span><span></span></span></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div><p><span><span>Der Weizen Future geriet in der vergangenen Woche deutlich unter Druck. Auf Wochensicht verlor der Future rund 6,0 Prozent und schloss bei 638 US-Cent je Scheffel nahezu auf Wochentief. Nachdem der Markt zuvor kräftig gestiegen war, setzten zum Monatsende umfangreiche Gewinnmitnahmen ein.</span></span></p></div></div></div><div><br/><div><div><p></p></div></div></div></div></div></div><div><p></p><div style="display:inline;"><div><p>Auslöser der vorangegangenen Rally waren die erneut eskalierenden Spannungen im Schwarzen Meer. Ukrainische Drohnen griffen den russischen Hafen Taman an der Straße von Kertsch an, einem der wichtigsten Umschlagplätze für Getreideexporte aus der Region. Die Straße von Kertsch verbindet das Schwarze Meer mit dem Asowschen Meer und ist für den Export russischer Agrarprodukte von erheblicher Bedeutung.</p></div><div><div style="display:inline;"><br/></div></div><img src="/TU_Weizen_Kerch_02082026.jpg"/><br/><br/><div><p>Angriffe auf diese Infrastruktur erhöhen das Risiko von Verzögerungen im Getreidehandel, steigenden Transport- und Versicherungskosten sowie möglichen Lieferunterbrechungen.</p><p><br/></p><p>Obwohl sich der Markt zum Wochenschluss wieder beruhigte, bleiben diese geopolitischen Risiken bestehen. Viele Marktteilnehmer gehen derzeit davon aus, dass der Markt die Lage im Schwarzen Meer inzwischen weniger stark einpreist als noch zu Beginn der Eskalation. Sollten die Exportströme tatsächlich beeinträchtigt werden, könnte dieses Thema jedoch jederzeit wieder stärker in den Fokus rücken.</p><p><br/></p><p>Bemerkenswert ist die Entwicklung der COT-Daten. Das Managed Money hat seine Netto-Short-Position im Zuge der jüngsten Marktbewegung deutlich reduziert und hält aktuell nur noch 1.292 Kontrakte netto short. Für den Weizenmarkt ist dies eine ausgesprochen neutrale Positionierung und deutet darauf hin, dass der starke Pessimismus der vergangenen Monate weitgehend abgebaut wurde.</p><p><br/></p><p>Fazit: Der kräftige Wochenverlust war vor allem das Ergebnis technischer Gewinnmitnahmen nach der vorangegangenen Rally. Fundamental bleibt der Weizenmarkt jedoch anfällig für neue geopolitische Impulse. Die nahezu neutrale Positionierung des Managed Money lässt zudem Raum für eine neue Richtungsentscheidung, falls sich die Lage im Schwarzen Meer weiter verschärfen sollte.</p></div></div><p>.</p></div><br/></div></div><div style="text-align:center;"><br/></div>
<div><div><div><span><span><span><span><span><span><div><span style="font-weight:700;">WTI CRUDE OIL - LONG</span></div></span></span></span></span></span></span></div>
</div></div></div></div><div><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><div><p>WTI Crude Oil verliert auf Wochenbasis -3,98%.</p><p><span><span>Performance 5 Jahre: +15,20%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div></div><br/></div><div><img src="/TU_WTI_02082026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p></p><p><strong><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></strong></p><div><p></p><p><strong><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></strong></p><div><p></p><p><strong><b></b></strong></p><div><p></p><p><strong><b></b></strong></p><span style="font-weight:800;background-color:rgb(255, 255, 255);"><b><b><b></b></b></b></span><span style="font-weight:800;"><span><span><span>WTI Crude Oil Future: Friedenshoffnungen verpuffen – geopolitische Risikoprämie bleibt hoch</span></span></span></span><p><br/></p></div></div>
</div></div></div><div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><p></p><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span><span></span></span></div></div></div></div><span><span><span>Der WTI Crude Oil Future verlor in der vergangenen Woche 3,98 Prozent und schloss bei 86,80 US-Dollar je Barrel. Zwischenzeitlich war der Preis sogar unter die Marke von 80 US-Dollar gefallen. Auslöser waren erneut Hoffnungen auf eine diplomatische Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Diese Erwartungen erwiesen sich jedoch einmal mehr als verfrüht.</span></span></span></div><div><br/></div><div><div><p></p><span><div><p>Zum Wochenschluss nahm die geopolitische Unsicherheit wieder deutlich zu. Es besteht das Risiko, dass die USA ihre Angriffe auf iranische Ziele weiter intensivieren und Israel erneut stärker in die militärischen Operationen eingebunden wird. Der Iran wiederum drohte für diesen Fall mit Angriffen auf kritische Infrastruktur in den benachbarten Golfstaaten. Besonders sensibel reagiert der Markt auf mögliche Attacken gegen Energieanlagen und wichtige Transportwege.</p><p><br/></p><p>Trotz der weiterhin angespannten Lage notiert WTI inzwischen rund 27,35 Prozent unter dem Hoch, das unmittelbar nach Beginn des Krieges Anfang März erreicht wurde. Seit Jahresbeginn liegt der Future dennoch weiterhin mehr als 50 Prozent im Plus. Der Markt hat damit bereits einen erheblichen Teil der ursprünglichen Kriegsprämie abgegeben, ohne dass die fundamentalen Risiken verschwunden wären.</p><p><br/></p><p>Ein wichtiger Belastungsfaktor für Verbraucher und Unternehmen bleiben die Crack Spreads. Die Preise für Benzin, Diesel und andere raffinierte Produkte sind deutlich weniger stark gefallen als der Rohölpreis und notieren weiterhin erheblich über dem Vorkriegsniveau. Engpässe bei Raffineriekapazitäten und Störungen im internationalen Warenverkehr halten die Produktmärkte angespannt.</p><p><br/></p><p>Auch geht die Strategische Petroleum Reserve immer weiter zurück:</p></div></span><p></p></div><div><span><br/></span></div><div><img src="/TU_WTI_SPR_02082026.jpeg"/><span></span></div><div><span><span><br/></span></span></div><div><span><span><span></span></span></span></div><div><p>Die COT-Daten haben sich zuletzt wieder aufgehellt. Das Managed Money baute seine Netto-Long-Position auf 120.108 Kontrakte aus. Noch vor wenigen Wochen lag diese Positionierung nur etwa halb so hoch. Die Spekulanten reagieren damit auf die Erkenntnis, dass ein nachhaltiger Preiseinbruch bislang ausgeblieben ist.</p><p><br/></p><p>Fazit: Der Rücksetzer der vergangenen Woche beruhte vor allem auf kurzfristigen Friedenshoffnungen. Solange die Risiken für Förderanlagen, Raffinerien und Transportwege bestehen bleiben, dürfte die geopolitische Risikoprämie im Ölpreis erhalten bleiben. Der Markt bleibt entsprechend volatil und stark nachrichtengetrieben.</p></div><div><span><span><span><div style="display:inline;"><br/></div></span></span></span></div></div></div><div><span><span><span><div style="display:inline;"><br/></div></span></span></span></div><div><span><span><span><div style="display:inline;"><div><div style="text-align:center;"><div><div><span style="font-weight:700;">USD/JPY - LONG</span><br/></div><div><span style="font-weight:700;"><br/></span></div><div><div><p>USD/JPY verliert auf Wochenbasis -3,85%.</p><p>Performance 5 Jahre: +41,74%&nbsp;<br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div></div><br/><div><img src="/TU_USDJPY_02082026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span>USD/JPY: Massive Intervention setzt Dollar unter Druck</span></b></span></div></div></div></div><br/><div><div><div></div></div><div></div><div><div></div></div></div></div></div></div><span>Das Währungspaar USD/JPY geriet in der vergangenen Woche kräftig unter Druck. Der US-Dollar verlor gegenüber dem japanischen Yen 3,85 Prozent und schloss bei 157,501 Yen. Auslöser der außergewöhnlich starken Bewegung waren vor allem umfangreiche Interventionen der japanischen Behörden zur Stützung des Yen.</span></div><div style="text-align:center;"><br/></div><div style="text-align:center;"><div><div><p>Nach Medienberichten wurden Banken im Vorfeld bereits darüber informiert, sich auf weitere Eingriffe vorzubereiten. Gleichzeitig erhielt Japan offenbar Rückendeckung aus den USA, was die Glaubwürdigkeit möglicher weiterer Interventionen deutlich erhöhte. Zusätzlich sorgte die Bank of Japan für einen restriktiveren Ton. Zwar blieb der Leitzins unverändert, die Notenbank signalisierte jedoch, dass bereits auf der nächsten Sitzung im September eine weitere Zinserhöhung möglich sei. Diese Kombination aus staatlichen Eingriffen und einer zunehmend restriktiven Geldpolitik führte zu einer der stärksten Wochenbewegungen des Yen seit Monaten.</p><p><br/></p><p>Bemerkenswert ist jedoch die Entwicklung an den Terminmärkten. Das Managed Money hält weiterhin eine ausgesprochen große Long-Position im US-Dollar gegenüber dem Yen und setzt damit trotz der jüngsten Interventionen auf eine erneute Dollarstärke. Offenbar gehen viele institutionelle Anleger davon aus, dass die fundamentalen Zinsunterschiede zwischen den USA und Japan den Dollar mittelfristig wieder stützen werden.</p><p><br/></p><p>Fazit: Kurzfristig bestimmen politische Eingriffe und die Kommunikation der Notenbanken das Geschehen im USD/JPY. Solange die japanischen Behörden bereit sind, den Yen aktiv zu verteidigen, bleibt die Volatilität hoch. Die weiterhin sehr bullische Positionierung des Managed Money zeigt jedoch, dass viele professionelle Investoren den langfristigen Aufwärtstrend des US-Dollars gegenüber dem Yen noch nicht abgeschrieben haben.</p></div></div></div></div><br/></div></span></span></span></div><div><span><span><span><div style="display:inline;"><br/></div></span></span></span></div><div><span><span><span><div style="display:inline;"><br/></div></span></span></span></div></div></div></div><div><div style="text-align:center;"><span><span><div><div><span><span style="font-weight:700;">ZUCKER - LONG</span></span><br/></div><div><span><span style="font-weight:700;"><br/></span></span></div><div><div style="text-align:center;"><div><div><div><p>Zucker verliert auf Wochenbasis -0,74%.</p><p><span><span>Performance 5 Jahre: -18,19%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div></div><br/><div><img src="/TU_Zucker_02082026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Zucker Future: Wetterrisiken nehmen zu – El Niño könnte zum entscheidenden Preistreiber werden</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></div>
</div></div></div><br/><div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span><span></span></span></div></div></div></div></div></div><span><span><span>Der Zucker Future bewegte sich in der vergangenen Woche weiterhin in einer Konsolidierungsphase. Auf Wochensicht verlor der Future 0,74 Prozent und schloss bei 14,66 US-Cent je Pfund. Damit setzte sich die seit mehreren Wochen andauernde Seitwärtsbewegung zunächst fort.</span></span></span></span></span></div><div style="text-align:center;"><br/></div><div style="text-align:center;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div><p>Fundamental richtet sich der Blick der Marktteilnehmer jedoch zunehmend auf die Wetterentwicklung. Nachdem sich die Monsunregen in Indien zwischenzeitlich etwas verbessert hatten, erwarten die Meteorologen für August und September wieder unterdurchschnittliche Niederschläge. Gleichzeitig gewinnt das El-Niño-Phänomen weiter an Stärke. Da Brasilien, Indien und Thailand die drei größten Zuckerproduzenten der Welt sind und alle von El Niño betroffen sein können, steigt das Risiko für Produktionsausfälle im weiteren Jahresverlauf deutlich an.</p><p><br/></p><p>Passend dazu wurden die Prognosen für das globale Zuckerdefizit zuletzt mehrfach nach oben angepasst. Mehrere Analysten rechnen inzwischen mit einem deutlich größeren Angebotsdefizit für die Saison 2026/27 als noch vor wenigen Monaten erwartet. Sollte sich der Wettertrend bestätigen, dürfte dieses Thema in den kommenden Wochen zunehmend in den Fokus der Marktteilnehmer rücken.</p><p><br/></p><p>Auch die Entwicklung des Open Interest ist bemerkenswert. Seit April 2026 steigt die Zahl der offenen Kontrakte kontinuierlich an, während das Managed Money seine Netto-Short-Position zuletzt auf 84.629 Kontrakte ausgebaut hat. Diese ausgeprägte Short-Positionierung könnte sich bei einer wetterbedingten Verschärfung der Angebotslage schnell als Treibstoff für eine dynamische Short-Covering-Rally erweisen.</p><p><br/></p><p>Saisonal bleibt das Umfeld zwar bis in den September hinein eher verhalten. Erfahrungsgemäß beginnt jedoch anschließend eine deutlich freundlichere Marktphase.</p><p><br/></p><p>Fazit: Kurzfristig befindet sich der Zucker Future weiterhin in einer Konsolidierung. Mittelfristig sprechen jedoch die zunehmenden El-Niño-Risiken, die wachsenden Defiziterwartungen und die hohe spekulative Short-Positionierung für ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis. Sollte das Wetter die Erwartungen bestätigen, könnte Zucker zu den größten Profiteuren unter den Soft Commodities gehören.</p></div></div><p></p></div><br/><span><span><span></span><div><div style="text-align:center;"><br/></div>
</div></span></span></div></div><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; 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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p><span></span></p><div><p><span></span></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;">die geopolitische Lage im Nahen Osten bleibt der mit Abstand wichtigste Treiber für die Finanz- und Rohstoffmärkte. Nachdem die USA den Iran über 13 Nächte hinweg bombardiert hatten und der Konflikt in der vergangenen Woche nochmals deutlich eskalierte, scheint sich die Lage vorerst etwas beruhigt zu haben. US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran zunächst eine Feuerpause angeboten, die von Teheran umgehend abgelehnt wurde. Kurz darauf stellte Washington die Angriffe jedoch ein. Ob dies lediglich eine taktische Pause oder das Ende der aktuellen militärischen Eskalation ist, dürfte sich bereits in den kommenden Tagen zeigen.<br/><br/>Besonders spannend wird das Treffen zwischen Israels Premierminister Benjamin Netanyahu und Donald Trump am Dienstag in Washington. Es könnte entscheidend dafür sein, ob die militärischen Auseinandersetzungen erneut aufflammen oder ob sich die Lage weiter entspannt. Entsprechend aufmerksam werden die Märkte die Eröffnung des Ölhandels verfolgen.<br/><br/>Die Bedeutung dieser Entwicklung kann kaum überschätzt werden. Nachdem sich inzwischen auch die Huthi-Miliz im Jemen aktiv in den Konflikt eingeschaltet und Angriffe auf Tanker im Bereich der Meerenge Bab al-Mandab durchgeführt hat, stehen mittlerweile zwei der wichtigsten maritimen Nadelöhre des globalen Energiehandels unter erheblichem Druck: die Straße von Hormus und Bab al-Mandab. Über diese beiden Seewege wird rund ein Drittel des weltweiten Öl- und LNG-Handels transportiert. Die notwendigen Umleitungen verlängern die Transportzeiten erheblich und haben die Frachtraten bereits deutlich steigen lassen. Entsprechend kräftig fiel die Reaktion am Ölmarkt aus, wo die Preise in der vergangenen Woche zeitweise um rund zehn Prozent anzogen.<br/><br/>Neben der Geopolitik richtet sich der Fokus in dieser Woche auf die Geldpolitik. Am Mittwoch findet die zweite Zinssitzung der US-Notenbank unter Fed-Präsident Kevin Warsh statt. Zwar werden derzeit keine unmittelbaren Zinssenkungen erwartet, doch die zuletzt deutlich gestiegenen Energiepreise könnten den Inflationsdruck wieder erhöhen und damit den Spielraum der Notenbanken weiter einschränken. Höhere oder länger hoch bleibende Zinsen wären insbesondere für die hoch bewerteten Technologieaktien eine Belastung.<br/><br/>Bereits jetzt spiegeln die Anleihemärkte diese Entwicklung wider. Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen sind sowohl in den USA als auch in Europa deutlich gestiegen. In Deutschland erreichten sie zuletzt den höchsten Stand seit der europäischen Staatsschuldenkrise beziehungsweise der globalen Finanzkrise. Damit verschärfen sich die Finanzierungsbedingungen für Staaten, Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen.</div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div></div></div></div></div><div><span></span></div>
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<div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;">Unsere Positionen im Überblick</span></strong></div>
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Belastend wirkten dagegen vor allem Kakao und Kaffee. Auch der Euro, Weizen, Platin und Zucker gaben leicht nach. Insgesamt bleibt das Marktumfeld von den geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, steigenden Energiepreisen, zunehmenden Wetterrisiken und einer restriktiveren Einschätzung der Geldpolitik geprägt.<br/><br/>• Baumwolle | +1,74 % | Long<br/><br/>Baumwolle stieg auf 79,98 US-Cent je Pfund, nachdem der Future im Wochenverlauf zeitweise über 81 US-Cent notiert hatte. Das Managed Money baute seine Long-Position erneut aus und hält inzwischen mehr als 95.400 Kontrakte. Unterstützend wirken steigende Ölpreise sowie mögliche Wetterprobleme in Texas und Indien. Gute Produktionsaussichten in Brasilien und die saisonal schwächere Phase bis Mitte August begrenzen kurzfristig jedoch das Aufwärtspotenzial.<br/><br/>• Bund-Future | -0,31 % | Short<br/><br/>Der Bund-Future fiel auf 124,43 Punkte und entwickelte sich damit erneut zugunsten unserer Short-Position. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen erreichte mit rund 3,22 % den höchsten Stand seit 2011. Steigende Staatsverschuldung, ein wachsendes Emissionsvolumen und neue Inflationsrisiken durch höhere Energiepreise sprechen weiterhin gegen eine nachhaltige Erholung des Bund-Futures.<br/><br/>• EUR/USD | -0,60 % | Long<br/><br/>EUR/USD fiel auf 1,1365 US-Dollar und stand nahezu die gesamte Handelswoche unter Verkaufsdruck. Trotz des restriktiveren Tons der EZB belasteten steigende Energiepreise, geopolitische Unsicherheit und die Aussicht auf eine weitere Zinserhöhung der Federal Reserve den Euro. Das Managed Money erhöhte seine Netto-Short-Position auf mehr als 41.000 Kontrakte. Die Unterstützung bei 1,1360 US-Dollar bleibt kurzfristig entscheidend.<br/><br/>• Gold | +0,85 % | Long<br/><br/>Gold stieg leicht auf 4.055,70 US-Dollar je Feinunze, nachdem der Future zwischenzeitlich über 4.170 US-Dollar notiert hatte. Belastend wirken steigende Ölpreise, höhere Inflationserwartungen und anziehende Anleiherenditen. Gleichzeitig hält sich Gold weiterhin stabil oberhalb von 4.000 US-Dollar. Das Managed Money bleibt mit 183.910 Kontrakten netto long positioniert. Auch die Goldkäufe der chinesischen Zentralbank und die beginnende saisonal starke Phase wirken unterstützend.<br/><br/>• Henry Hub Erdgas | +0,90 % | Long<br/><br/>Henry Hub Erdgas stieg leicht auf 2,908 US-Dollar je MMBtu. Hohe Lagerbestände, eine robuste US-Produktion und Wartungsarbeiten an LNG-Exportanlagen begrenzen kurzfristig das Aufwärtspotenzial. Das Managed Money hält weiterhin rund 171.000 Netto-Short-Kontrakte. Mit Beginn der Hurrikansaison und der historisch freundlicheren Phase ab Mitte bis Ende August nimmt jedoch das Potenzial für eine kräftige Gegenbewegung zu.<br/><br/>• Kaffee | -2,15 % | Long<br/><br/>Arabica Coffee fiel auf 314,20 US-Cent je Pfund, nachdem der Future im Wochenverlauf noch über 335 US-Cent gestiegen war. Die Kaffeeernte in Brasilien kommt weiterhin langsamer voran als im Vorjahr. Cooxupé meldete einen Erntefortschritt von lediglich 47,3 % gegenüber 59 % im Vorjahr. Das Managed Money hält weiterhin knapp über 27.200 Long-Kontrakte. Die aktuelle Bewegung bleibt damit zunächst eine Konsolidierung innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends.<br/><br/>• Kakao | -4,92 % | Long<br/><br/>Kakao fiel auf 5.331 US-Dollar je Tonne. Belastend wirkten hohe Anlieferungen aus der Elfenbeinküste, steigende ICE-Lagerbestände und Gewinnmitnahmen nach der vorherigen Rally. Das Managed Money reduzierte seine Netto-Short-Position jedoch weiter auf nur noch rund 3.900 Kontrakte. Wetterrisiken durch einen möglichen starken El Niño und die Aussicht auf einen deutlich geringeren globalen Überschuss bleiben unterstützend.<br/><br/>• Kupfer | +1,12 % | Long<br/><br/>Kupfer stieg auf 633,95 US-Cent je Pfund und zeigte trotz der Gewinnmitnahmen zum Wochenschluss erneut relative Stärke. Das Managed Money hält inzwischen 73.977 Long-Kontrakte. Sinkende Lagerbestände, Produktionsrisiken in Chile und die geringe Zahl neuer Kupferentdeckungen sprechen langfristig für ein strukturelles Angebotsdefizit. Kurzfristig könnte die saisonal schwächere Phase bis Mitte Oktober jedoch für höhere Schwankungen sorgen.<br/><br/>• Mais | +4,06 % | Long<br/><br/>Mais stieg kräftig auf 487,25 US-Cent je Scheffel und beendete die Woche nahezu auf dem Wochenhoch. Das Managed Money baute seine Netto-Long-Position auf mehr als 186.600 Kontrakte aus. Wetterrisiken während der entscheidenden Bestäubungsphase in den USA, Trockenheit in Europa und der Schwarzmeerregion sowie ein möglicher Super El Niño stützen den Markt. Zusätzlich verbessern hohe Ölpreise die Wirtschaftlichkeit der Ethanolproduktion.<br/><br/>• Platin | -0,26 % | Long<br/><br/>Platin fiel leicht auf 1.599,10 US-Dollar je Feinunze, nachdem der Future zur Wochenmitte noch über 1.680 US-Dollar gestiegen war. Höhere Ölpreise, steigende Inflationserwartungen und zunehmende Zinssorgen belasteten den Edelmetallsektor. Das Managed Money hält weiterhin 12.484 Kontrakte netto long. Fundamental bleibt das erwartete vierte Angebotsdefizit in Folge der wichtigste Unterstützungsfaktor.<br/><br/>• Silber | +4,05 % | Long<br/><br/>Silber stieg auf 58,49 US-Dollar je Feinunze und notierte im Wochenverlauf zeitweise über 61 US-Dollar. Das Managed Money hält weiterhin eine Netto-Long-Position von 23.465 Kontrakten. Besonders unterstützend bleibt die physische Nachfrage aus China. Die chinesischen Silberimporte lagen im März rund 173 % über dem Zehnjahresdurchschnitt. Höhere Renditen bleiben kurzfristig ein Belastungsfaktor, das strukturelle Nachfragebild ist jedoch weiterhin positiv.<br/><br/>• Sojabohnen | +4,18 % | Long<br/><br/>Sojabohnen stiegen kräftig auf 1.252,5 US-Cent je Scheffel und schlossen nahezu auf dem Wochenhoch. Das Managed Money erhöhte seine Netto-Long-Position auf 175.646 Kontrakte. Eine robuste Exportnachfrage, mögliche neue Käufe aus China, steigende Sojaölpreise und die höhere Attraktivität von Biokraftstoffen stützen den Markt. Zusätzliche Chancen entstehen durch zunehmende Wetterrisiken und einen möglichen Super El Niño.<br/><br/>• Weizen | -0,80 % | Long<br/><br/>Weizen fiel leicht auf 679 US-Cent je Scheffel, nachdem der Future im Wochenverlauf zeitweise über 700 US-Cent gestiegen war und damit den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren erreicht hatte. Das Managed Money reduzierte seine Netto-Short-Position auf nur noch rund 7.000 Kontrakte. Angriffe auf ukrainische Hafenanlagen, Risiken für den Getreideexport aus dem Schwarzen Meer und zunehmende Wetterunsicherheiten sprechen weiterhin für ein konstruktives Marktumfeld.<br/><br/>• WTI Crude Oil | +10,73 % | Long<br/><br/>WTI stieg kräftig auf 90,47 US-Dollar je Barrel. Die Eskalation im Nahen Osten, die Risiken rund um die Straße von Hormus und Bab al-Mandab sowie Angriffe auf Tanker und Infrastruktur sorgten für eine deutliche Risikoprämie. Umleitungen über das Kap der Guten Hoffnung verlängern die Transportzeiten erheblich und haben die Frachtkosten teilweise mehr als verdoppelt. Gleichzeitig hält das Managed Money lediglich rund 81.600 Long-Kontrakte und ist damit historisch ungewöhnlich defensiv positioniert.<br/><br/>• Zucker | -0,40 % | Long<br/><br/>Zucker gab leicht auf 14,77 US-Cent je Pfund nach und bewegte sich weiterhin in einer engen Handelsspanne. Das Managed Money hält noch knapp über 64.000 Netto-Short-Kontrakte, nachdem die Position zu Jahresbeginn zeitweise mehr als 250.000 Kontrakte betragen hatte. Der Verkaufsdruck hat damit deutlich nachgelassen. Entscheidend bleibt die Entwicklung eines möglichen starken El Niño, der die Produktion in wichtigen Anbauregionen erheblich beeinträchtigen könnte.</div></div></div></div></div></div><div></div></div></div><div></div></div><div></div></div><div></div></div><p></p></div>
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<div><span style="font-family:inherit;font-size:inherit;"></span></div><div style="display:inline;"><span><span>Für die Rohstoffmärkte ergibt sich daraus ein differenziertes Bild. Von steigenden Inflationserwartungen profitieren derzeit vor allem Energie sowie zahlreiche Agrarrohstoffe und Soft Commodities. Edelmetalle und viele Industriemetalle tun sich dagegen schwerer, auch wenn Kupfer bislang bemerkenswerte Stärke zeigt. Die kommenden Tage dürften daher sowohl für die Finanzmärkte als auch für die Rohstoffmärkte richtungsweisend werden.</span></span></div><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><span><span><span><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"></div></span></div></span></span></span></span></div><div></div></div>
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</div></div></div><div><br/><div><div></div><div><div> aktueller Indexstand: 163,79</div>
<div> Wochenperformance: +2,74% </div><div> Seit Jahresanfang 2026: +18,50% </div>
<div> Seit Auflegung (10. Dezember 2024): +63,95% </div><div> Performance 5 Jahre: +63,95% </div>
<div><br/></div><div><img src="/DCX_Performance_26072026.png"/></div></div><div><span><br/></span></div>
</div><div><span style="font-weight:700;">DCX POSITIONEN</span><br/></div><div><span style="font-weight:700;"><br/></span></div>
</div></div></div><div style="color:inherit;"><div><div><div><div style="font-weight:700;text-align:center;"><span style="color:inherit;">BAUMWOLLE - LONG</span></div></div></div><div><div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div><div> Baumwolle gewinnt auf Wochenbasis +1,74%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -5,96%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div></div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><img src="/TU_Baumwolle_26072026.png"/></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><span>Der amerikanische Baumwolle-Future gewann in der vergangenen Woche 1,74 Prozent und schloss am Freitag bei 79,98 US-Cent je Pfund. Im Wochenverlauf konnte der Future zwischenzeitlich bis über die Marke von 81 US-Cent ansteigen, gab einen Teil dieser Gewinne zum Wochenschluss jedoch wieder ab. Trotzdem bleibt die Wochenbilanz positiv.</span></div></span></div></span></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div></div><div><div><div></div></div><div style="display:inline;"></div></div><div style="display:inline;"></div><div style="display:inline;"></div></div><div style="display:inline;">Unterstützt wurde der Markt unter anderem durch die Entwicklung des Ölpreises. Zwischen Baumwolle und Rohöl besteht eine wichtige indirekte Verbindung, da synthetische Fasern wie Polyester auf petrochemischen Ausgangsstoffen basieren. Steigt der Ölpreis, verteuert sich in der Regel auch die Herstellung synthetischer Fasern. Dadurch verbessert sich die Wettbewerbsfähigkeit natürlicher Baumwolle, was die Nachfrage aus der Textilindustrie unterstützen kann.<br/><br/>Auch die Wetterlage bleibt ein wichtiger Faktor. In Teilen von Texas, der bedeutendsten amerikanischen Anbauregion, werden in den kommenden Tagen nur geringe Niederschlagsmengen erwartet. Gleichzeitig sorgen die ungewöhnlich trockenen Bedingungen in Indien für zunehmende Unsicherheit. Da ein großer Teil der indischen Baumwollflächen nicht künstlich bewässert wird, könnten längere Trockenperioden die Aussaat und die späteren Erträge beeinträchtigen.<br/><br/>Auf der anderen Seite begrenzen die guten Produktionsaussichten in Brasilien das kurzfristige Aufwärtspotenzial. Das Land verzeichnete zuletzt Rekordexporte und erwartet für die kommende Saison einen weiteren deutlichen Produktionsanstieg.<br/><br/>Die COT-Daten bleiben dennoch klar konstruktiv. Das Managed Money hat seine Long-Positionen erneut ausgebaut und hält aktuell mehr als 95.400 Kontrakte auf der Long-Seite. Die zunehmende Positionierung institutioneller Marktteilnehmer spricht dafür, dass Rücksetzer weiterhin zum Aufbau von Positionen genutzt werden.<br/><br/>Saisonal bleibt das Umfeld zunächst schwieriger. Historisch tendiert der Baumwolle-Future bis Mitte August eher schwächer.<br/><br/>Fazit: Trotz des saisonalen Gegenwinds bleibt das strukturelle Bild positiv. Die steigende Long-Positionierung, mögliche Wetterprobleme in den USA und Indien sowie die Unterstützung durch hohe Ölpreise sprechen dafür, dass der Baumwolle-Future Rücksetzer weiterhin vergleichsweise gut abfangen könnte.</div><div><div style="display:inline;"></div><div><span style="color:inherit;"><span></span></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><span><span><span><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div><div><br/></div></div><div><br/></div><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">BUND FUTURE - SHORT</span></div></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></span></span></span></div><div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div> Der Bund Future verliert auf Wochenbasis -0,31%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -27,43%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><img src="/TU_Bund%20Future_26072026.png"/></div>
</div></div><br/><div><div><div style="font-weight:700;"></div><div><div style="font-weight:700;"></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div><span><span><span><span><span>Der deutsche Bund-Future verlor in der vergangenen Woche 0,31 Prozent und schloss am Freitag bei 124,43 Punkten. Im Wochenverlauf war der Future zeitweise bis auf 124,03 Punkte gefallen und geriet damit erneut deutlich unter Druck. Der übergeordnete Abwärtstrend bleibt intakt, während die Renditen an den internationalen Anleihemärkten weiter steigen.</span></span></span></span></span><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div></div></div></div></div><div></div>
</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div style="display:inline;">Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung bei zehnjährigen deutschen Bundesanleihen. Deren Rendite erreichte am Donnerstag, dem 23. Juli, in der Spitze rund 3,22 Prozent und damit den höchsten Stand seit 2011. Am Freitag ging sie nur geringfügig auf etwa 3,19 Prozent zurück.<br/><br/>Die Entwicklung ist nicht allein auf die gestiegenen Ölpreise und die damit verbundenen Inflationsrisiken zurückzuführen. Zunehmend macht sich auch die expansive Schuldenpolitik Deutschlands und anderer europäischer Staaten bemerkbar. Ein erheblicher Teil des aktuellen Wachstums basiert auf staatlichen Ausgabenprogrammen, neuen Schulden sowie Investitionen in die Rüstungsindustrie und den Ausbau des öffentlichen Sektors.<br/><br/>Diese Maßnahmen können die Konjunktur kurzfristig stützen. Sie schaffen jedoch nur bedingt nachhaltiges Produktivitätswachstum, neue Geschäftsmodelle oder technologische Innovationen. Gleichzeitig steigt das Angebot an Staatsanleihen, da die zusätzlichen Ausgaben über den Kapitalmarkt finanziert werden müssen.<br/><br/>Investoren verlangen deshalb eine höhere Verzinsung, um die wachsende Staatsverschuldung, mögliche Inflationsrisiken und das steigende Angebot an Anleihen zu kompensieren. Für den Bund-Future bedeutet dies anhaltenden Gegenwind, denn steigende Renditen gehen grundsätzlich mit fallenden Anleihekursen einher.<br/><br/>Fazit: Der Bund-Future bleibt strukturell unter Druck. Solange Deutschland und andere europäische Staaten ihre Ausgaben vor allem über neue Schulden finanzieren und die Inflationsrisiken durch hohe Energiepreise zunehmen, dürfte eine nachhaltige Erholung schwierig bleiben. Ein erneuter Test der Marke von 124 Punkten ist jederzeit möglich. Darunter würde sich das technische Bild noch einmal deutlich verschlechtern.</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div><br/><br/></div></div></div></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div><span><div><br/></div></span></div></div></div></div><div><span style="text-align:center;"><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">EUR/USD - LONG</span></div></span></div>
</div><div><div style="text-align:center;"><br/><div><div><div><div> Der EUR/USD verliert auf Wochenbasis -0,60%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -4,11%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart:&nbsp; </div>
</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_EURUSD_26072026.png"/></div></div>
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<div><br/></div><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">GOLD - LONG</span><br/></div>
<div style="text-align:center;"><div><br/></div><div><div><div><div> Gold gewinnt auf Wochenbasis +0,85%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +129,88%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
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<div><span><span>Performance 5 Jahre: -23,36%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Henry%20Hub_26072026.png"/></div><div><br/></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div>
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<div><span style="color:inherit;"><div style="display:inline;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">KAFFEE - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><div> Der Kaffee-Future verliert auf Wochenbasis -2,15%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +94,79%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kaffee_26072026.png"/></div><div><br/></div><strong><div><b></b></div></strong><b><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Arabica-Kaffee: Konsolidierung trotz stabiler Positionierung</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></b><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div>
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<div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">KAKAO - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><div> Der Kakao-Future verliert auf Wochenbasis -4,92%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +125,03%</span></span>&nbsp; </div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kakao_26072026.png"/></div><div><br/></div><strong><div><b></b></div></strong><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Kakao-Future: Strukturelles Bild hellt sich trotz schwacher Woche auf</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
<div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div><div><div></div><div><div></div>
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</div></div></div><br/></div><div style="text-align:center;"><span style="color:inherit;font-weight:700;">KUPFER - LONG</span></div>
</div></div></div></div></div><div><div><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><div> Der Kupfer-Future gewinnt auf Wochenbasis +1,12%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +48,23%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kupfer_26072026.png"/></div><div><br/></div><strong><span><span><span><div style="display:inline;"><span><b><span><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></span></b></span></div></span></span></span></strong><span><b><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Kupfer-Future: Strukturelles Angebotsdefizit bleibt der entscheidende Kurstreiber</span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></b></span><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div>
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<div style="text-align:center;"><div><div></div></div><div><div><div><br/><div><div> Der Mais-Future gewinnt auf Wochenbasis +4,06%. </div>
<div> Performance 5 Jahre: -23,26%&nbsp; <br/></div><div> Die letzte Woche im 15min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Mais_26072026.png"/></div><div><br/></div>
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<div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Mais-Future: Wetterrisiken treiben den Aufwärtstrend</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
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<div><span><span><div style="text-align:center;"><span style="color:inherit;font-weight:700;">SILBER- LONG</span></div></span></span></div></span></span></span></div></div></div><div style="color:inherit;"><span><span><span><span><span><span><span><span><div><br style="text-align:center;"/><div style="text-align:center;"><div><div> Der Silber-Future gewinnt auf Wochenbasis +4,05%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +124,40%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></div>
<div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Silber_26072026.png"/></div>
</div><div style="text-align:center;"><div><p><strong><b><br/></b></strong></p><p><strong><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></strong></p></div>
<div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Silber-Future: Chinas starke Importe stützen den langfristigen Ausblick</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
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Im Wochenverlauf war der Future zeitweise sogar über die Marke von 61 US-Dollar gestiegen, konnte diese Gewinne zum Wochenschluss jedoch nicht vollständig behaupten.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div><div style="color:inherit;"><br/></div><div style="color:inherit;"><div><p></p><span>Wie bereits beim Gold belastete die erneute Eskalation im Nahen Osten den Edelmetallsektor gegen Ende der Woche. Höhere Ölpreise schüren Inflationssorgen und erhöhen die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinserhöhungen durch die Notenbanken. Steigende Renditen wirken sich insbesondere auf Edelmetalle negativ aus, da Gold und Silber keine laufenden Erträge erwirtschaften. Entsprechend gerieten beide Metalle nach den zwischenzeitlichen Kursanstiegen wieder unter Druck.</span><p></p></div><div><span><br/></span></div><div><span><div style="display:inline;">Die COT-Daten bleiben dennoch konstruktiv. Das Managed Money hält weiterhin eine Netto-Long-Position von 23.465 Kontrakten und signalisiert damit, dass institutionelle Anleger den Silbermarkt trotz der jüngsten Schwankungen weiterhin positiv einschätzen.<br/><br/>Auch saisonal bleibt das Bild kurzfristig freundlich. Historisch besitzt Silber bis Anfang August noch leichtes Aufwärtspotenzial, bevor sich das saisonale Muster vorübergehend eintrübt.<br/><br/>Besonders interessant bleibt die Entwicklung der physischen Nachfrage aus China. Ein beigefügter Chart zeigt, dass die chinesischen Silberimporte im März 2026 rund 173 Prozent über dem Zehnjahresdurchschnitt lagen.</div><br/></span></div><div><span><div style="display:inline;"><br/></div></span></div><div><span><div style="display:inline;"><span><img src="/Sun%20Jul%2026%202026-3.png" alt=""/></span><br/></div></span></div><div><span><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></span></div><div><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;">Das unterstreicht die außergewöhnlich hohe Nachfrage nach physischem Silber und liefert eine wichtige strukturelle Unterstützung für den Markt. Anders als beim Gold handelt es sich dabei jedoch nicht um Käufe der People’s Bank of China, sondern um die gesamten Silberimporte Chinas. Die chinesische Zentralbank konzentriert sich weiterhin auf den Ausbau ihrer Goldreserven.<br/><br/>Fazit: Silber profitiert weiterhin von einer stabilen institutionellen Positionierung und einer außergewöhnlich starken physischen Nachfrage aus China. Kurzfristig bleiben steigende Ölpreise und höhere Zinserwartungen zwar Gegenwind für den Edelmetallsektor. Mittelfristig sprechen die robuste Nachfrage, die konstruktiven COT-Daten und die saisonal noch freundliche Entwicklung jedoch weiterhin für einen positiven Ausblick.</div><br/></span></div></span></div><div><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><br/></div></span></div></span></div><div><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div><div style="text-align:center;"><div><span style="font-weight:700;">SOJABOHNEN- LONG</span></div><div><div><div><br/><div><p>Sojabohnen gewinnen auf Wochenbasis +4,18%.</p><p>Performance 5 Jahre: -10,62%&nbsp;<br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div></div></div><br/></div><div><img src="/TU_Sojabohnen_26072026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span>Sojabohnen-Future: Exportnachfrage und El Niño sorgen für Rückenwind</span></b></span></div></div></div></div><div><span style="font-weight:800;"><b><br/></b></span></div><div><div><div></div><div></div></div><div><p><span>Der amerikanische Sojabohnen-Future gewann in der vergangenen Woche kräftige 4,18 Prozent und schloss am Freitag bei 1.252,5 US-Cent je Scheffel. Der Future beendete die Handelswoche nahezu auf dem Wochenhoch und bestätigte damit den zuletzt eingeschlagenen Aufwärtstrend. Die starke Schlussnotierung spricht dafür, dass die Käufer bis zum Wochenschluss die Kontrolle über den Markt behalten haben.</span></p></div></div><div><br/></div></div></div></div><div style="text-align:center;"><p></p><div style="display:inline;">Fundamental erhält der Markt derzeit Rückenwind aus mehreren Richtungen. Die Exportnachfrage bleibt hoch, insbesondere aus China. Zuletzt sorgten erneut Berichte über mögliche chinesische Käufe amerikanischer Sojabohnen für Unterstützung. Gleichzeitig profitieren Sojabohnen von den gestiegenen Ölpreisen, da dadurch die Nachfrage nach Sojaöl für die Biokraftstoffproduktion attraktiver wird.<br/><br/>Hinzu kommen zunehmende Wetterrisiken. In Teilen Europas und der Schwarzmeerregion sorgen Trockenheit und hohe Temperaturen für Unsicherheit über die Ernteaussichten. Gleichzeitig richtet sich der Blick zunehmend auf die Entwicklung des Super El Niño, der sich in den kommenden Monaten immer stärker auf die weltweite Agrarproduktion auswirken könnte. Historisch gehören Sojabohnen zu den Agrarrohstoffen, die besonders sensibel auf größere Wetteranomalien reagieren.<br/><br/>Auch die COT-Daten bestätigen das positive Marktbild. Das Managed Money hat seine Netto-Long-Positionen erneut deutlich ausgebaut und hält inzwischen 175.646 Long-Kontrakte. Die starke Positionierung institutioneller Anleger zeigt, dass Rücksetzer weiterhin konsequent zum Aufbau neuer Long-Positionen genutzt werden und das Vertrauen in den Aufwärtstrend hoch bleibt.<br/><br/>Auch saisonal präsentiert sich das Umfeld freundlich. Die Kombination aus einer robusten Exportnachfrage, zunehmenden Wetterrisiken und einer klar bullischen Positionierung institutioneller Investoren spricht weiterhin für ein konstruktives Marktumfeld.<br/><br/>Fazit: Der Sojabohnen-Future zählt aktuell zu den stärksten Agrarrohstoffen. Die hohe Nachfrage aus dem Exportgeschäft, die weiter steigenden Long-Positionen des Managed Money und die zunehmenden Wetterrisiken durch einen möglichen Super El Niño sprechen dafür, dass die übergeordnete Aufwärtsbewegung auch in den kommenden Wochen Bestand haben könnte.</div><p></p></div></div><br/></div></span></div></span></div><div><br/></div></div><div><div><div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">WEIZEN - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><p>Weizen verliert auf Wochenbasis -0,80%.</p><p>Performance 5 Jahre: -0,15%&nbsp;<br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Weizen_26072026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><span><span><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Weizen-Future: Geopolitik trifft auf Wetterrisiken</span></span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></span></span></span></span></span></b></span></div>
</div></div></div><div><span style="font-weight:800;"><b><span><span><br/></span></span></b></span></div>
<div><div><div><div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span><span></span></span></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div><p><span>Der amerikanische Weizen-Future verlor in der vergangenen Woche leicht um 0,80 Prozent und schloss am Freitag bei 679 US-Cent je Scheffel. Die Wochenbilanz wirkt auf den ersten Blick unspektakulär, verdeckt jedoch die enorme Volatilität. Im Wochenverlauf war der Future zeitweise auf über 700 US-Cent gestiegen und erreichte damit den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren. Erst zum Wochenschluss setzten umfangreiche Gewinnmitnahmen ein.</span></p></div></div></div><div><br/><div><div><p></p></div></div></div></div></div></div><div><p></p><div style="display:inline;">Auslöser der Rally war die erneute Eskalation im Schwarzen Meer. Russland intensivierte seine Angriffe auf ukrainische Hafenanlagen und Schiffe, wodurch erneut erhebliche Unsicherheit über den Export von Getreide entstand. Das Schwarze Meer zählt zu den wichtigsten Exportregionen für Weizen weltweit. Russland und die Ukraine stehen zusammen für rund ein Drittel des globalen Weizenexports. Jede Störung der Transportwege wirkt sich deshalb unmittelbar auf die Preisentwicklung an den internationalen Agrarmärkten aus.<br/><br/>Mehrere Reedereien haben ihre Anläufe in ukrainischen Häfen inzwischen vorübergehend ausgesetzt, während Unternehmen ihre Aktivitäten in der Region aufgrund der zunehmenden Sicherheitsrisiken einschränken. Auch wenn zum Wochenschluss Hoffnungen auf eine mögliche diplomatische Entspannung kurzfristig Gewinnmitnahmen auslösten, bleibt die Lage im Schwarzen Meer äußerst fragil.<br/><br/>Die COT-Daten entwickeln sich dagegen weiter positiv. Das Managed Money hat seine Netto-Short-Positionen erneut reduziert und hält aktuell nur noch rund 7.000 Short-Kontrakte. Damit hat sich die spekulative Positionierung gegenüber den vergangenen Monaten deutlich verbessert. Der Verkaufsdruck institutioneller Anleger nimmt damit weiter ab.<br/><br/>Zusätzlich bleibt der Wetterfaktor ein wichtiges Thema. Der sich entwickelnde Super El Niño könnte in den kommenden Monaten in vielen wichtigen Anbauregionen zu erheblichen Wetterextremen führen. Weizen gehört zu den Agrarrohstoffen, die besonders sensibel auf Trockenheit und Hitzestress reagieren. Entsprechend dürften Wetterprognosen neben der geopolitischen Lage weiterhin einer der wichtigsten Kurstreiber bleiben.<br/><br/>Fazit: Der Rückgang zum Wochenschluss war vor allem das Ergebnis von Gewinnmitnahmen nach der kräftigen Rally und ändert nichts am konstruktiven Gesamtbild. Die weiter sinkenden Short-Positionen des Managed Money, die anhaltenden Risiken im Schwarzen Meer und die zunehmenden Wetterunsicherheiten durch den Super El Niño sprechen dafür, dass der Weizenmarkt auch in den kommenden Wochen ein hohes Aufwärtspotenzial und gleichzeitig eine erhöhte Volatilität aufweisen dürfte.</div><p>.</p></div><br/></div></div><div style="text-align:center;"><br/></div>
<div><div><div><span><span><span><span><span><span><div><span style="font-weight:700;">WTI CRUDE OIL - LONG</span></div></span></span></span></span></span></span></div>
</div></div></div></div><div><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><div><p>WTI Crude Oil gewinnt auf Wochenbasis +10,73%.</p><p><span><span>Performance 5 Jahre: +21,51%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div></div><br/></div><div><img src="/TU_WTI_26072026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p></p><p><strong><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></strong></p><div><p></p><p><strong><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></strong></p><div><p></p><p><strong><b></b></strong></p><div><p></p><p><strong><b></b></strong></p><span style="font-weight:800;background-color:rgb(255, 255, 255);"><b><b><b></b></b></b></span><span style="font-weight:800;"><span><span>WTI-Rohöl: Geopolitische Eskalation treibt den Ölpreis nach oben</span></span></span><p><br/></p></div></div>
</div></div></div><div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><p></p><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span><span></span></span></div></div></div></div><span><span>Der amerikanische WTI-Rohöl-Future gewann in der vergangenen Woche 10,73 Prozent und schloss am Freitag bei 90,47 US-Dollar je Barrel. Im Wochenverlauf setzte sich damit die kräftige Aufwärtsbewegung der vergangenen Wochen fort. Auslöser war die erneute Eskalation im Nahen Osten, die das Risiko weiterer Versorgungsunterbrechungen deutlich erhöht hat</span></span></div><div><br/></div><div><div><p></p><span>Im Mittelpunkt stehen inzwischen nicht mehr nur die Straße von Hormus, sondern zunehmend auch die Meerenge von Bab al-Mandeb. Die Huthi-Miliz greift weiterhin Tanker im Roten Meer an und erschwert damit den Transport saudischen Rohöls erheblich. Viele Schiffe meiden inzwischen die Passage und müssen stattdessen den langen Weg über das Kap der Guten Hoffnung wählen.</span><p></p></div><div><span><br/></span></div><div><span><span><img src="/Sun%20Jul%2026%202026-4.png" alt=""/></span><br/></span></div><div><span><span><br/></span></span></div><div><span><span><span>Dadurch verlängert sich die Transportzeit von rund 19 auf etwa 48 Tage, während sich die Transportkosten teilweise mehr als verdoppeln. Zusätzlich wurden in der vergangenen Nacht mehrere Raketen auf Yanbu abgefeuert, den Endpunkt der wichtigen Ost-West-Pipeline Saudi-Arabiens. Die geopolitische Lage bleibt damit hoch angespannt.</span><br/></span></span></div><div><span><span><span><br/></span></span></span></div><div><span><span><span><div style="display:inline;">Der nächste beigefügte Chart verdeutlicht, wie stark die Rohölimporte Chinas seit Beginn der Krise eingebrochen sind. Der Rückgang auf den niedrigsten Stand seit 2016 zeigt, wie stark sich die globalen Handelsströme derzeit verändern und wie groß die Unsicherheit auf der Nachfrageseite geworden ist.<br/><br/></div><span><img src="/Sun%20Jul%2026%202026-5.png" alt=""/></span><br/></span></span></span></div><div>Der nächste Chart zeigt den Zusammenhang zwischen den Ölexporten aus dem Persischen Golf und dem Brent-Ölpreis. Je weniger Öl die Region verlässt, desto stärker steigt der Ölpreis. Genau dieses Muster lässt sich seit der Eskalation des Konflikts erneut beobachten und unterstreicht die enorme Bedeutung der beiden strategischen Engpässe Hormus und Bab al-Mandeb für den Weltölmarkt.</div><div><div><div><br/></div></div></div></div></div><div><span><img src="/Sun%20Jul%2026%202026-6.png" alt=""/></span><br/></div><div><span><br/></span></div><div><span><span>Hinzu kommt eine ohnehin angespannte Versorgungslage. Die strategischen Erdölreserven der USA befinden sich – wie der dritte beigefügte Chart zeigt – auf dem niedrigsten Niveau seit mehr als 40 Jahren. Damit steht im Falle weiterer Angebotsausfälle deutlich weniger staatlicher Puffer zur Verfügung als in früheren Krisen.</span><br/></span></div><div><br/></div><div><span><img src="/Sun%20Jul%2026%202026-7.png" alt=""/></span><br/></div><div><span><br/></span></div><div><span><span>Besonders interessant bleibt außerdem die Entwicklung der Crack Spreads. Bereits in den vergangenen Wochen war auffällig, dass die Preise für raffinierte Produkte trotz des zwischenzeitlich fallenden Ölpreises ungewöhnlich hoch geblieben waren. Der Chart zeigt, dass sich diese Divergenz inzwischen wieder geschlossen hat. Mit dem erneuten Anstieg des Ölpreises bewegen sich Rohöl und Crack Spreads wieder im Gleichklang. Das spricht dafür, dass der vorherige Rückgang des Ölpreises möglicherweise stärker von kurzfristigen Hoffnungen auf diplomatische Lösungen als von den tatsächlichen Fundamentaldaten geprägt war.</span><br/></span></div><div><br/></div></div><span style="text-align:center;"><div><span><span><span><span><span><span><div><span><span><span><span><span><span><div><br/></div></span></span></span></span></span></span></div></span></span></span></span></span></span></div></span></div>
</div><div><div style="text-align:center;"><span><span><div><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;"><span><img src="/Sun%20Jul%2026%202026-8.png" alt=""/></span></span></div>
<br/></div><div><div><div>Bemerkenswert sind auch die COT-Daten. Das Managed Money hält aktuell nur noch rund 81.600 Long-Kontrakte. Historisch ist das eine ausgesprochen niedrige Positionierung. In früheren Haussephasen lagen die Netto-Long-Positionen zeitweise bei mehr als 700.000 Kontrakten. Dass die institutionellen Anleger trotz der massiv eskalierenden geopolitischen Lage weiterhin so zurückhaltend positioniert sind, eröffnet aus meiner Sicht erhebliches Potenzial für weitere Positionsaufstockungen, sollte sich der Aufwärtstrend fortsetzen.</div><br/><div>Auch saisonal spricht das Umfeld für den Ölmarkt. Historisch besitzt WTI bis etwa Mitte Oktober eine positive Tendenz, was den fundamentalen Rückenwind zusätzlich unterstützt.</div><br/><div>Fazit: Der Ölmarkt wird derzeit nahezu vollständig von der geopolitischen Entwicklung im Nahen Osten bestimmt. Die Angriffe auf Tanker, die Risiken an den beiden wichtigsten maritimen Engpässen der Welt sowie historisch niedrige US-Ölreserven sprechen für ein weiterhin angespanntes Angebotsumfeld. Gleichzeitig sind institutionelle Investoren gemessen an den COT-Daten überraschend defensiv positioniert. Sollte sich die Lage weiter verschärfen, besteht daher durchaus Spielraum für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung.</div></div><div><br/></div><br/></div><div><span><span style="font-weight:700;">ZUCKER - LONG</span></span><br/></div><div><span><span style="font-weight:700;"><br/></span></span></div><div><div style="text-align:center;"><div><div><div><p>Zucker verliert auf Wochenbasis -0,40%.</p><p><span><span>Performance 5 Jahre: -17,58%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div></div><br/><div><img src="/TU_Zucker_26072026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Zucker-Future: El Niño bleibt der entscheidende Kurstreiber</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></div>
</div></div></div><br/><div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span><span></span></span></div></div></div></div></div></div><span><span>Der amerikanische Zucker-Future verlor in der vergangenen Woche 0,40 Prozent und schloss am Freitag bei 14,77 US-Cent je Pfund. Insgesamt verlief die Handelswoche unspektakulär. Der Markt bewegte sich in einer engen Handelsspanne und wartet weiterhin auf neue fundamentale Impulse.</span></span></span></span></div><div style="text-align:center;"><br/></div><div style="text-align:center;"><div><p></p><div style="display:inline;">Im Mittelpunkt steht nach wie vor die mögliche Entwicklung eines starken El Niño. Zucker gehört zu den Rohstoffen, die besonders sensibel auf wetterbedingte Ernteausfälle reagieren. Sollte sich das Wetterphänomen weiter verstärken, könnte dies die Produktion in wichtigen Anbauregionen erheblich beeinträchtigen und das weltweite Angebot verknappen.<br/><br/>Wie stark sich ein ausgeprägter El Niño auf den Markt auswirken kann, zeigte bereits die Saison 2015/2016. Damals stieg der Zuckerpreis ausgehend von einem vergleichbaren Preisniveau zeitweise um mehr als 100 Prozent. Zwar lässt sich diese Entwicklung nicht eins zu eins auf die heutige Situation übertragen, sie verdeutlicht jedoch das erhebliche Aufwärtspotenzial bei wetterbedingten Angebotsengpässen.<br/><br/>Auch die COT-Daten sprechen für eine verbesserte Ausgangslage. Das Managed Money hält aktuell noch knapp über 64.000 Netto-Short-Kontrakte. Historisch ist das jedoch keine außergewöhnlich hohe Positionierung – Anfang dieses Jahres lag die Netto-Short-Position zeitweise bei mehr als 250.000 Kontrakten. Der Großteil der zuvor extrem pessimistischen Positionierung wurde damit bereits abgebaut, was darauf hindeutet, dass der Verkaufsdruck deutlich nachgelassen hat.<br/><br/>Saisonal bleibt das Umfeld ebenfalls freundlich. Bis Anfang August weist der Zucker-Future historisch eine leicht positive Tendenz auf.<br/><br/>Fazit: Der Zuckerpreis befindet sich weiterhin auf einem niedrigen Bewertungsniveau. Sollte sich das El-Niño-Risiko in den kommenden Wochen verstärken, könnte sich die Marktstimmung rasch verbessern. Nach dem deutlichen Abbau der extremen Short-Positionen dürfte künftig vor allem die fundamentale Angebotslage darüber entscheiden, ob der Zuckerpreis wieder nachhaltig nach oben drehen kann.</div><p></p></div><br/><span><span><span></span><div><div style="text-align:center;"><br/></div>
</div></span></span></div></div><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; 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font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; 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</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 26 Jul 2026 09:33:42 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Nahost-Eskalation, steigende Ölpreise und neue Zinssorgen: Die Märkte unterschätzen das Risiko]]></title><link>https://www.dcx-zertifikat.de/blogs/post/nahost-eskalation-steigende-ölpreise-und-neue-zinssorgen-die-märkte-unterschätzen-das-risiko</link><description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, &nbsp; die vergangene Woche hat eindrucksvoll gezeigt, wie schnell sich das Marktumfeld verändern kann. Statt ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_79h0tGJrRGurEzsAFVmSGw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_TONDBkarTzinGtDrx0lc1A" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_5upZymjgSiGHVK0uaeGL2w" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-12 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_dVtnqQbnRjmtPpXP3NkGbQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><div><div><p style="color:inherit;"><img src="/DCX%20Teaser_19072026.jpg"/></p><div><div style="color:inherit;"><div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Liebe Leserinnen und Leser,</span></div><div><p>&nbsp;</p><div><div></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p><span></span></p><div><p><span></span></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;">die vergangene Woche hat eindrucksvoll gezeigt, wie schnell sich das Marktumfeld verändern kann. Statt einer weiteren Entspannung im Nahen Osten erleben wir eine erneute Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Ehrlich gesagt habe ich diese Entwicklung in dieser Form nicht erwartet. Ich bin davon ausgegangen, dass Donald Trump stärker auf Deeskalation setzen würde. Stattdessen hat sich die militärische Lage im Wochenverlauf weiter verschärft und die Intensität der Angriffe scheint auch über das Wochenende hinweg nochmals zugenommen zu haben.<br/><br/>Das betrifft auch die Rohstoffmärkte.<br/><br/>Besonders kritisch ist dabei nicht nur die Situation rund um die Straße von Hormus. Zunehmend rückt auch Bab al-Mandab in den Fokus. Sollte diese strategisch wichtige Schifffahrtsroute ebenfalls erheblich beeinträchtigt oder sogar geschlossen werden, hätte das massive Folgen für die Weltwirtschaft. Rund 10 bis 12 Prozent des weltweiten Warenverkehrs passieren diese Meerenge. Eine länger anhaltende Störung würde Lieferketten belasten, Energiepreise weiter nach oben treiben und den Inflationsdruck zusätzlich verschärfen.<br/><br/>Die Finanzmärkte scheinen diese Risiken bislang nur teilweise einzupreisen. Zwar legte der WTI-Future in der vergangenen Woche um mehr als 14 Prozent zu, doch viele andere Märkte wirken erstaunlich gelassen. Gleichzeitig geraten insbesondere Technologiewerte zunehmend unter Druck. Steigende Energiepreise und höhere Anleiherenditen sind keine gute Kombination für hoch bewertete Wachstumsaktien.<br/><br/>Auch bei den Edelmetallen fällt das Bild gemischt aus. Gold konnte sich zwar nach dem kurzfristigen Rückfall unter die Marke von 4.000 US-Dollar wieder erholen, die Reaktion auf die geopolitischen Risiken fällt bislang jedoch deutlich schwächer aus, als man es von einem klassischen sicheren Hafen erwarten würde.<br/><br/>Hinzu kommt, dass sich auch die Zinserwartungen wieder verändern. Das CME FedWatch Tool signalisiert inzwischen erneut eine etwas restriktivere Einschätzung der Geldpolitik. Der Markt rechnet wieder stärker mit weiteren Zinsschritten der US-Notenbank. Die deutlich gestiegenen Ölpreise dürften dabei eine wesentliche Rolle spielen, da sie den Inflationsdruck erneut erhöhen könnten.</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div></div></div></div></div><div><span></span></div>
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<div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;">Unsere Positionen im Überblick</span></strong></div>
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Belastend wirkten dagegen vor allem Kakao, Kaffee, Baumwolle, Gold und Platin. Auch Henry Hub Erdgas, Kupfer und Zucker gaben leicht nach. Insgesamt bleibt das Umfeld von geopolitischen Spannungen, steigenden Energiepreisen, Wetterrisiken und einer wieder restriktiveren Einschätzung der Geldpolitik geprägt.<br/><br/>• Baumwolle | -3,52 % | Long<br/><br/>Baumwolle fiel auf 78,63 US-Cents je Pfund, nachdem der Dezember-Kontrakt im Wochenverlauf zunächst noch über 82,50 US-Cents gestiegen war. Das Managed Money baute seine Long-Position dennoch weiter auf 95.447 Kontrakte aus. Unterstützend wirkt der höhere Ölpreis, während ein festerer US-Dollar, das verhaltene Exporttempo und die saisonal schwächere Phase kurzfristig belasten.<br/><br/>• Bund-Future | -0,61 % | Short<br/><br/>Der Bund-Future fiel auf 124,82 Punkte und entwickelte sich damit erneut zugunsten unserer Short-Position. Die steigende deutsche Staatsverschuldung, das hohe Emissionsvolumen und anhaltend erhöhte Renditen sprechen weiterhin gegen eine nachhaltige Erholung. Kurzfristig könnte der Markt in eine ruhigere Sommerphase übergehen, mittelfristig bleiben die Abwärtsrisiken jedoch bestehen.<br/><br/>• EUR/USD | +0,25 % | Long<br/><br/>EUR/USD stieg leicht auf 1,14389. Bemerkenswert ist, dass der Dollar trotz der erneuten Eskalation zwischen den USA und dem Iran kaum von seiner Funktion als sicherer Hafen profitieren konnte. Das Managed Money hält eine vergleichsweise geringe Netto-Short-Position von 12.605 Kontrakten im Euro. Der nächste wichtige Impuls dürfte von der Fed-Sitzung am 28. und 29. Juli ausgehen.<br/><br/>• Gold | -2,54 % | Long<br/><br/>Gold fiel auf 4.023 US-Dollar je Feinunze und konnte die Marke von 4.000 US-Dollar nur knapp verteidigen. Belastend wirkten vor allem steigende Ölpreise, neue Inflationssorgen, höhere Zinserwartungen und ein festerer US-Dollar. Das Managed Money hält jedoch weiterhin mehr als 186.000 Kontrakte long. Zudem beginnt historisch im Juli häufig die saisonal stärkere Phase.<br/><br/>• Henry Hub Erdgas | -1,09 % | Long<br/><br/>Henry Hub Erdgas gab leicht auf 2,916 US-Dollar je MMBtu nach. Kühlere Wetterprognosen, eine hohe US-Produktion und Lagerbestände von 6,4 % über dem Fünfjahresdurchschnitt begrenzen kurzfristig das Aufwärtspotenzial. Das Managed Money hält inzwischen 178.612 Kontrakte netto short. Ab Anfang August beginnt jedoch eine saisonal sehr starke Phase, in der der Future in den vergangenen drei Jahren jeweils mindestens 30 % zulegen konnte.<br/><br/>• Kaffee | -4,86 % | Long<br/><br/>Arabica Coffee fiel auf 321,10 US-Cents je Pfund. Nach der starken Rally der vergangenen Wochen ist die Bewegung bislang als Konsolidierung auf hohem Niveau zu werten. Das Managed Money erhöhte seine Long-Position auf 27.827 Kontrakte. Unterstützend bleiben das langsamere Erntetempo in Brasilien, mögliche Qualitätsprobleme nach den starken Regenfällen und die weiterhin knappen weltweiten Lagerbestände.<br/><br/>• Kakao | -6,08 % | Long<br/><br/>Kakao fiel auf 5.610 US-Dollar je Tonne. Nach der Verdopplung seit dem Märztief ist der Rückgang zunächst als Konsolidierung innerhalb des Aufwärtstrends zu bewerten. Das Managed Money reduzierte seine Netto-Short-Position auf 10.584 Kontrakte. Wetterrisiken in Westafrika, ein mögliches starkes El-Niño-Ereignis und Sorgen um eine kleinere Haupternte in der Elfenbeinküste bleiben die wichtigsten Preistreiber.<br/><br/>• Kupfer | -0,22 % | Long<br/><br/>Kupfer gab leicht auf 627,05 US-Cents je Pfund nach und zeigte damit trotz des Verkaufsdrucks an anderen Metallmärkten relative Stärke. Das Managed Money hält weiterhin 64.385 Kontrakte netto long. Produktionsprobleme in Chile, sinkende Erzgehalte, Wasserknappheit und Engpässe bei Schwefelsäure stützen das positive Angebotsbild. Bis Ende Juli bleibt auch die Saisonalität freundlich.<br/><br/>• Mais | +1,40 % | Long<br/><br/>Mais stieg auf 468,25 US-Cents je Scheffel und schloss nahe den Tageshochs. Das Managed Money baute seine Netto-Long-Position auf 139.463 Kontrakte aus. Robuste US-Exporte, schwache Ernteaussichten in Frankreich und anderen Teilen Europas, steigende Ölpreise sowie die Risiken durch El Niño und Düngerengpässe sprechen weiterhin für steigende Notierungen.<br/><br/>• Platin | -2,11 % | Long<br/><br/>Platin fiel auf 1.603,50 US-Dollar je Feinunze. Das Managed Money bleibt mit 13.748 Kontrakten netto long positioniert. Fundamental stützt vor allem das vom World Platinum Investment Council erwartete vierte Angebotsdefizit in Folge. Die oberirdischen Lagerbestände befinden sich gleichzeitig auf historisch niedrigen Niveaus. Bis Ende Juli liefert auch die Saisonalität noch Unterstützung.<br/><br/>• Sojabohnen | +1,09 % | Long<br/><br/>Sojabohnen stiegen auf 1.202,50 US-Cents je Scheffel und konnten die Marke von 1.200 US-Cents zurückerobern. Das Managed Money erhöhte seine Long-Position auf 125.403 Kontrakte. Neue US-Exportverkäufe an China, Mexiko und unbekannte Abnehmer, feste Sojaölpreise und ein Achtmonatstief bei den amerikanischen Sojaölbeständen wirken unterstützend. Zusätzliche Chancen entstehen durch El-Niño-Risiken und geopolitische Störungen im Agrarhandel.<br/><br/>• Weizen | +7,12 % | Long<br/><br/>Weizen sprang auf 684,75 US-Cents je Scheffel und gehörte damit zu den stärksten Rohstoffen der Woche. Das Managed Money reduzierte seine Netto-Short-Position deutlich auf nur noch 16.339 Kontrakte. Risiken für russische und ukrainische Getreideexporte, Angriffe auf Schiffe und Häfen, eine knappe US-Ernte sowie mögliche Ernteprobleme in Europa und Australien stützen die Rally.<br/><br/>• WTI Crude Oil | +14,43 % | Long<br/><br/>WTI stieg kräftig auf 81,77 US-Dollar je Barrel. Die erneute Eskalation zwischen den USA und dem Iran, die massiven Einschränkungen in der Straße von Hormus und die zunehmenden Risiken rund um Bab al-Mandab brachten eine deutliche Risikoprämie zurück. Niedrige US-Lagerbestände, hohe Crack Spreads und die saisonal starke Phase bis Ende Oktober sprechen für weiteres Aufwärtspotenzial.<br/><br/>• Zucker | -0,34 % | Long<br/><br/>Zucker gab leicht auf 14,83 US-Cents je Pfund nach. Das Managed Money reduzierte seine Netto-Short-Position auf 62.145 Kontrakte. Die Verbesserung des indischen Monsuns begrenzt kurzfristig das Aufwärtspotenzial. Gleichzeitig bleiben das El-Niño-Risiko, die stärkere Verarbeitung von Zuckerrohr zu Ethanol in Brasilien und die Aussicht auf einen nur kleinen Überschuss oder sogar ein Defizit unterstützend.</div></div></div></div></div><div></div></div></div><div></div></div><div></div></div><div></div></div><p></p></div>
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<div><span style="font-family:inherit;font-size:inherit;"></span></div><div style="display:inline;"><span>Für uns als Trader dürfte das Marktumfeld in den kommenden Wochen deutlich anspruchsvoller werden. Geopolitische Risiken, steigende Energiepreise und eine möglicherweise wieder restriktivere Geldpolitik sprechen für anhaltend hohe Volatilität. Gerade in einem solchen Umfeld wird es entscheidend sein, flexibel zu bleiben, Risiken konsequent zu steuern und sich nicht auf ein einziges Marktszenario festzulegen. Die nächsten Wochen könnten richtungsweisend für die zweite Jahreshälfte werden.</span></div><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><span><span><span><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"></div></span></div></span></span></span></span></div><div></div></div>
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<div> Wochenperformance: +0,76% </div><div> Seit Jahresanfang 2026: +15,34% </div>
<div> Seit Auflegung (10. Dezember 2024): +59,58% </div><div> Performance 5 Jahre: +59,58% </div>
<div><br/></div><div><img src="/DCX%20Performance_19072026.png"/></div></div><div><span><br/></span></div>
</div><div><span style="font-weight:700;">DCX POSITIONEN</span><br/></div><div><span style="font-weight:700;"><br/></span></div>
</div></div></div><div style="color:inherit;"><div><div><div><div style="font-weight:700;text-align:center;"><span style="color:inherit;">BAUMWOLLE - LONG</span></div></div></div><div><div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div><div> Baumwolle verliert auf Wochenbasis -3,52%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -7,55%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div></div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><img src="/TU_Baumwolle_19072026.png"/></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;">Der Baumwolle-Future an der ICE hat in der vergangenen Woche deutlich an Boden verloren. Auf Wochensicht gab der Dezember-Kontrakt um 3,52 Prozent nach und schloss bei 78,63 US-Cent je Pfund. Bemerkenswert war dabei vor allem die hohe Schwankungsbreite: Im Wochenverlauf war der Future zunächst noch bis auf mehr als 82,50 US-Cent gestiegen, bevor kräftige Gewinnmitnahmen einsetzten und den Markt nahezu auf das Wochentief zurückdrückten.</div></span></div></span></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div></div><div><div><div></div></div><div style="display:inline;"></div></div><div style="display:inline;"></div><div style="display:inline;">Interessant bleibt die Entwicklung bei den COT-Daten. Das Managed Money hat seine Long-Positionen weiter ausgebaut und hält aktuell 95.447 Kontrakte auf der Long-Seite. Die spekulativen Marktteilnehmer haben den jüngsten Rücksetzer damit nicht zum Ausstieg genutzt, sondern ihre Positionierung sogar verstärkt. Strukturell ist das positiv zu werten, weil größere Adressen offenbar weiterhin von steigenden Baumwollpreisen ausgehen.</div></div><div><div style="display:inline;"><br/>Fundamental liefert das Bild allerdings gemischte Signale. Die Exportverpflichtungen für die alte US-Ernte liegen bereits bei 102 Prozent der aktuellen USDA-Prognose. Die tatsächlichen Auslieferungen erreichen bislang jedoch erst 88 Prozent des erwarteten Volumens und liegen damit hinter dem Vorjahrestempo zurück. Für die neue Ernte wurden bisher Verkäufe von rund 2,51 Millionen Ballen gemeldet. Gleichzeitig blieben die zertifizierten ICE-Lagerbestände mit knapp 99.000 Ballen auf einem überschaubaren Niveau.<br/><br/></div></div><div><div style="display:inline;">Unterstützung kommt grundsätzlich vom deutlich gestiegenen Ölpreis. Baumwolle konkurriert mit synthetischen Fasern, deren Herstellung stark von den Energie- und Rohölpreisen abhängt. Steigendes Öl kann Naturfasern daher relativ attraktiver machen. Dem steht allerdings ein festerer US-Dollar gegenüber, der amerikanische Baumwolle für internationale Käufer verteuert.</div></div><div><div style="display:inline;"><br/>Aus saisonaler Sicht bleibt Vorsicht angebracht. Historisch tendiert der Baumwolle-Future in dieser Phase häufig schwächer, bevor sich im späteren Jahresverlauf wieder bessere Chancen ergeben.</div></div><div><div style="display:inline;"><br/>Fazit: Der deutliche Wochenverlust ist nach dem vorherigen Anstieg zunächst als kräftige Konsolidierung zu werten. Die saisonale Schwäche und das verhaltene Exporttempo bremsen kurzfristig. Der starke Aufbau der Long-Positionen sowie der höhere Ölpreis sprechen jedoch dagegen, den jüngsten Rücksetzer bereits als Beginn eines neuen Abwärtstrends zu interpretieren.</div><div><span style="color:inherit;"><span></span></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><span><span><span><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div><div><br/></div></div><div><br/></div><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">BUND FUTURE - SHORT</span></div></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></span></span></span></div><div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div> Der Bund Future verliert auf Wochenbasis -0,61%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -27,20%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><img src="/TU_Bund%20Future_19072026.png"/></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div><span><span><span><span>Der deutsche Bund Future hat in der vergangenen Woche erneut leicht nachgegeben. Auf Wochensicht verlor der Future 0,61 Prozent und schloss bei 124,82 Punkten. Damit setzt sich der übergeordnete Abwärtstrend fort, auch wenn sich die Handelsaktivität mit Beginn der Sommermonate spürbar verlangsamt hat.</span></span></span></span><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div></div></div></div></div><div></div>
</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;">Politisch dürfte der Markt in den kommenden Wochen zwar etwas zur Ruhe kommen, bevor im Herbst die Landtagswahlen wieder stärker in den Fokus rücken. An den grundlegenden Herausforderungen für den deutschen Anleihemarkt ändert das jedoch wenig. Die Bundesregierung plant weiterhin hohe Ausgaben und eine deutliche Ausweitung der Staatsverschuldung. Gleichzeitig steigen die Finanzierungskosten des Staates, was zusätzlichen Druck auf den Rentenmarkt ausüben kann.</div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Aus meiner Sicht bleibt genau das der entscheidende Belastungsfaktor für den Bund Future. Ein wachsendes Angebot an Staatsanleihen trifft auf Investoren, die angesichts höherer Renditen zunehmend attraktivere Alternativen finden. Solange sich an der Fiskalpolitik nichts Grundlegendes ändert, dürfte der Aufwärtsdruck auf die Renditen bestehen bleiben, was für den Bund Future tendenziell negativ ist.</div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Hinzu kommt, dass auch die Europäische Zentralbank derzeit wenig Anlass hat, die Geldpolitik deutlich lockerer auszurichten. Sollten Inflation und Staatsausgaben hoch bleiben, könnten die Marktzinsen länger auf erhöhtem Niveau verharren als viele Marktteilnehmer bislang erwarten.</div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Aus saisonaler Sicht fehlen derzeit größere Impulse. In den Sommermonaten verläuft der Handel häufig richtungslos, bevor mit dem Ende der Ferienzeit und den politischen sowie geldpolitischen Entscheidungen wieder mehr Dynamik in den Markt kommt.</div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Fazit: Ich bleibe für den deutschen Bund Future weiterhin klar bärisch. Die Kombination aus steigender Staatsverschuldung, einem hohen Emissionsvolumen neuer Bundesanleihen und anhaltend erhöhten Renditen spricht aus meiner Sicht gegen eine nachhaltige Erholung. Kurzfristig dürfte der Markt zwar in eine ruhige Sommerphase übergehen, mittelfristig überwiegen für mich jedoch weiterhin die Abwärtsrisiken</div><br/><br/></div></div></div></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div><span><div><br/></div></span></div></div></div></div><div><span style="text-align:center;"><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">EUR/USD - LONG</span></div></span></div>
</div><div><div><div style="text-align:center;"><br/><div><div><div><div> Der EUR/USD verliert auf Wochenbasis -0,20%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -3,72%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart:&nbsp; </div>
</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_EURUSD_12072026.png"/></div></div>
<div><br/></div><strong><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>EUR/USD: Märkte warten auf die Fed – Positionierung bleibt richtungslos</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b><br/></span></b></span></b></span></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></strong><div><div><div><p><br/></p></div>
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<div><br/></div><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">GOLD - LONG</span><br/></div>
<div style="text-align:center;"><div><br/></div><div><div><div><div> Gold verliert auf Wochenbasis -2,54%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +126,95%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div></div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Gold_19072026.png"/></div><div><br/></div>
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<div><span><span>Performance 5 Jahre: -22,29%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Henry%20Hub_19072026.png"/></div><div><br/></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div>
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<div><span style="color:inherit;"><div style="display:inline;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">KAFFEE - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><div> Der Kaffee-Future verliert auf Wochenbasis -4,86%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +98,82%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kaffee_19072026.png"/></div><div><br/></div><strong><div><b></b></div></strong><b><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Kaffee-Future: Konsolidierung nach der Rally – Bullen bleiben am Ruder</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></b><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div>
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<div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">KAKAO - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><div> Der Kakao-Future verliert auf Wochenbasis -6,08%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +131,60%</span></span>&nbsp; </div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kakao_19072026.png"/></div><div><br/></div><strong><div><b></b></div></strong><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Kakao-Future: El Niño hält die Bullen trotz Konsolidierung im Spiel</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
<div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div><div><div></div><div><div></div>
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</div></div></div></div></div><div><div><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><div> Der Kupfer-Future verliert auf Wochenbasis -0,22%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +46,07%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kupfer_19072026.png"/></div><div><br/></div><strong><span><span><span><div style="display:inline;"><span><b><span><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></span></b></span></div></span></span></span></strong><span><b><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span>Kupfer-Future: Produktionsprobleme in Chile stützen den Aufwärtstrend</span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></b></span><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div>
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<div style="text-align:center;"><div><div></div></div><div><div><div><br/><div><div> Der Mais-Future gewinnt auf Wochenbasis +1,40%. </div>
<div> Performance 5 Jahre: -26,49%&nbsp; <br/></div><div> Die letzte Woche im 15min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Mais_19072026.png"/></div><div><br/></div>
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<div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Mais-Future: Managed Money kehrt zurück – El Niño und Düngerengpässe stützen den Aufwärtstrend</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
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<div><span><span><div style="text-align:center;"><span style="color:inherit;font-weight:700;">SOJABOHNEN - LONG</span></div></span></span></div></span></span></span></div></div></div><div style="color:inherit;"><span><span><span><span><span><span><span><span><div><br style="text-align:center;"/><div style="text-align:center;"><div><div> Der Sojabohnen-Future gewinnt auf Wochenbasis +1,09%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -14,22%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></div>
<div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Sojabohnenen_19072026.png"/></div>
</div><div style="text-align:center;"><div><p><strong><b><br/></b></strong></p><p><strong><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></strong></p></div>
<div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Sojabohnen-Future: China-Käufe und El-Niño-Risiken treiben die Bullen</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
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<div style="color:inherit;"><br/></div><div><div><div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">WEIZEN - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><p>Weizen gewinnt auf Wochenbasis +7,12%.</p><p>Performance 5 Jahre:+0,55%&nbsp;<br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Weizen_19072026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><span><span><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Weizen-Future: Short-Covering und Exportangst treiben die Rally</span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></span></span></span></span></span></b></span></div>
</div></div></div><div><span style="font-weight:800;"><b><span><span><br/></span></span></b></span></div>
<div><div><div><div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span><span></span></span></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div><p>Der Weizen-Future an der CBOT hat in der vergangenen Woche eine beeindruckende Aufwärtsbewegung gezeigt. Auf Wochensicht legte der Future um 7,12 Prozent zu und schloss bei 684,75 US-Cent je Scheffel. Damit gehörte Weizen zu den stärksten Agrarrohstoffen der Woche. Die Bewegung war nicht nur technisch stark, sondern wurde auch von einer deutlichen Veränderung bei der Positionierung und einer Reihe fundamentaler Risiken getragen</p></div></div></div><div><br/><div><div><p></p></div></div></div></div></div></div></div><div><p>Besonders auffällig sind die COT-Daten. Das Managed Money hat seine Netto-Short-Position massiv reduziert und hält nur noch 16.339 Kontrakte short. Für den Weizenmarkt ist das eine vergleichsweise geringe Short-Position. Die spekulativen Marktteilnehmer ziehen sich damit erkennbar von ihrer bislang stark pessimistischen Haltung zurück. Diese Entwicklung spricht dafür, dass ein Teil der jüngsten Rally durch Short-Covering ausgelöst wurde. Gleichzeitig verbessert sich damit die technische Ausgangslage für weitere Kursgewinne.</p><p><br/></p><p>Fundamental erhält der Markt Unterstützung durch die zunehmenden Risiken für Getreideexporte aus Russland und der Ukraine. Drohnenangriffe auf Schiffe, Häfen und alternative Transportwege im Schwarzen Meer und im Asowschen Meer erhöhen die Gefahr, dass ein erheblicher Teil der Exporte ausfällt. Marktbeobachter warnen bereits davor, dass bis zu einem Drittel der Weizenexporte gefährdet sein könnte.</p><p><br/></p><p>Hinzu kommen weitere Angebotsrisiken. Die US-Ernte fällt knapp aus, die europäische Produktion wurde durch Hitzewellen belastet und ein starkes El-Niño-Ereignis könnte die australische Ernte beeinträchtigen. Auch mögliche Düngerengpässe im kommenden Jahr verschärfen die Perspektive für das globale Angebot.</p><p><br/></p><p>Saisonal bleibt das Bild ebenfalls positiv. Der Weizenmarkt befindet sich in einer Phase, in der steigende Notierungen grundsätzlich begünstigt werden. Die Kombination aus Short-Covering, geopolitischen Risiken und knapperen Ernteaussichten spricht für weiteres Aufwärtspotenzial.</p><p><br/></p><p>Fazit: Der Weizen-Future hat sich mit der starken Wochenbewegung technisch und fundamental deutlich verbessert. Die stark reduzierte Short-Position des Managed Money, die Risiken im Schwarzen Meer und die belasteten Ernteaussichten sprechen dafür, dass die Rally noch nicht beendet sein muss.</p></div><br/></div></div><div style="text-align:center;"><br/></div>
<div><div><div><span><span><span><span><span><span><div><span style="font-weight:700;">WTI CRUDE OIL - LONG</span></div></span></span></span></span></span></span></div>
</div></div></div></div><div><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><div><p>WTI Crude Oil gewinnt auf Wochenbasis +14,43%.</p><p><span><span>Performance 5 Jahre: +11,27%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div></div><br/></div><div><img src="/TU_WTI_19072026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p></p><p><strong><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></strong></p><div><p></p><p><strong><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></strong></p><div><p></p><p><strong><b></b></strong></p><div><p></p><p><strong><b></b></strong></p><span style="font-weight:800;background-color:rgb(255, 255, 255);"><b><b><b></b></b></b></span><span style="font-weight:800;"><span>WTI-Future: Der Ölmarkt glaubt nicht an die Eskalation – das könnte teuer werden</span></span><p><br/></p></div></div>
</div></div></div><div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><p></p><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span><span></span></span></div></div></div></div><span>Der WTI-Future hat in der vergangenen Woche eine beeindruckende Rally hingelegt. Auf Wochensicht legte der amerikanische Ölpreis um 14,43 Prozent zu und schloss bei 81,77 US-Dollar je Barrel. Auslöser war die erneute Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Die militärischen Angriffe wurden im Wochenverlauf nochmals ausgeweitet, während der Iran mit Angriffen auf amerikanische Einrichtungen in der Golfregion reagierte. Gleichzeitig verschärfte sich die Lage rund um die Straße von Hormus erneut, während auch die Schifffahrtsroute durch Bab al-Mandab zunehmend unter Druck gerät.</span></div><div><br/></div><div><div><p>Fundamental spricht derzeit vieles für anhaltend hohe Ölpreise. Die Öltransporte durch die Straße von Hormus sind massiv eingeschränkt, während auch die Sicherheitslage im Bab al-Mandab zunehmend kritischer wird. Gleichzeitig liegen die Lagerbestände in den USA unter ihren saisonalen Durchschnittswerten und die Crack Spreads sind auf Rekordniveau gestiegen. Raffinerien haben dadurch einen starken Anreiz, zusätzliches Rohöl zu verarbeiten, was die Nachfrage nach WTI weiter unterstützt.</p><p><br/></p><p>Saisonal befindet sich der Ölmarkt ohnehin in einer starken Phase. Statistisch besteht bis Ende Oktober Rückenwind für steigende Notierungen. Sollte sich die geopolitische Lage weiter verschärfen, könnte dieser saisonale Effekt zusätzlich verstärkt werden.</p><p><br/></p><p>Fazit: Der WTI-Future profitiert derzeit von einer geopolitischen Lage, deren Risiken aus meiner Sicht noch immer unterschätzt werden. Die ungewöhnlich niedrige Long-Positionierung des Managed Money, die zunehmende Eskalation im Nahen Osten und das saisonal freundliche Umfeld sprechen dafür, dass das Aufwärtspotenzial beim Ölpreis noch nicht ausgeschöpft sein könnte.</p></div><div><div><div><br/></div></div></div></div></div></div><span style="text-align:center;"><div><span><span><span><span><span><span><div><span><span><span><span><span><span><div><br/></div></span></span></span></span></span></span></div></span></span></span></span></span></span></div></span></div>
</div><div><div style="text-align:center;"><span><span><div><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">ZUCKER - LONG</span></div>
<br/></div><div><div style="text-align:center;"><div><div><div><p>Zucker verliert auf Wochenbasis -0,34%.</p><p><span><span>Performance 5 Jahre: -17,94%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div></div><br/><div><img src="/TU_Zucker_19072026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Zucker-Future: Fonds reduzieren Shorts – El Niño bleibt der entscheidende Preistreiber</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></div>
</div></div></div><br/><div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
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</div></span></span></div></div><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; 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font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; 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</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 19 Jul 2026 14:09:24 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Trumps Benzin-Falle: Wenn Crack Spreads die Midterms gefährden]]></title><link>https://www.dcx-zertifikat.de/blogs/post/trumps-benzin-falle-wenn-crack-spreads-die-midterms-gefährden</link><description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, &nbsp; die vergangene Woche hat gezeigt, wie trügerisch die derzeitige Ruhe an den Finanzmärkten ist. Auf den ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_79h0tGJrRGurEzsAFVmSGw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_TONDBkarTzinGtDrx0lc1A" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_5upZymjgSiGHVK0uaeGL2w" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-12 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_dVtnqQbnRjmtPpXP3NkGbQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><div><div><p style="color:inherit;"><img src="/DCX%20Teaser_12072026.jpeg"/></p><div><div style="color:inherit;"><div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Liebe Leserinnen und Leser,</span></div><div><p>&nbsp;</p><div><div></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p><span></span></p><div><p><span></span></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;">die vergangene Woche hat gezeigt, wie trügerisch die derzeitige Ruhe an den Finanzmärkten ist. Auf den ersten Blick war es keine außergewöhnliche Handelswoche. Aktienmärkte blieben robust, der Rohölpreis reagierte erstaunlich verhalten und die Zinsmärkte bewegten sich zwar, aber ohne große Verwerfungen.<br/><br/>Unter der Oberfläche hat sich die Lage jedoch deutlich verschärft.<br/><br/>Der Waffenstillstand beziehungsweise die kurzfristige Entspannung im Iran-Konflikt scheint faktisch beendet. Die Situation hat sich im Laufe der Woche wieder zugespitzt und ist in der vergangenen Nacht vollständig eskaliert. Der Iran hat erneut in der Region um sich geschlagen und unter anderem Katar, Bahrain, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate unter Beschuss genommen. Auch hier in Dubai waren wir erstmals seit rund zwei Monaten wieder unmittelbar von Angriffen betroffen.<br/><br/>Das zeigt: Die geopolitische Lage im Nahen Osten ist keineswegs stabilisiert. Sie ist weiterhin hochgradig fragil. Und jeder Versuch, eine nachhaltige politische Entspannung einzupreisen, kann sehr schnell wieder überholt sein.<br/><br/>Umso interessanter ist die Reaktion des Ölmarktes. Rohöl hat auf diese Eskalation bislang deutlich weniger reagiert, als man es bei einer solchen Bedrohungslage erwarten würde. Das politische Narrativ von Donald Trump spielt dabei offenbar weiterhin eine wichtige Rolle. Sein Interesse ist klar: Der Ölpreis soll niedrig bleiben, weil niedrige Energiepreise für die amerikanische Bevölkerung und damit auch für die bevorstehenden Midterm-Wahlen im November von enormer Bedeutung sind.<br/><br/>Doch genau hier lohnt sich ein genauerer Blick.<br/><br/>Während der Rohölpreis unter Druck bleibt, reagieren die raffinierten Produkte deutlich weniger stark. Kerosin, Heizöl, Benzin und Diesel sind nicht im gleichen Ausmaß gefallen wie Rohöl. Die Crack Spreads bleiben hoch. Normalerweise besteht zwischen dem Rohölpreis und diesen Produkten eine hohe Korrelation. Wenn Rohöl deutlich fällt, müssten die Endprodukte mit Verzögerung, aber grundsätzlich ebenfalls spürbar günstiger werden.<br/><br/>Genau das passiert aktuell nicht.<br/><br/>Das bedeutet nicht automatisch, dass der Rohölpreis „falsch“ ist. Aber es zeigt, dass er die reale Knappheit und die Risiken im Energiesystem möglicherweise nicht vollständig widerspiegelt. Hohe Crack Spreads signalisieren, dass die Raffinerieprodukte knapp bleiben oder zumindest mit einer deutlich höheren Risikoprämie gehandelt werden als das Rohöl selbst. Die Entlastung, die ein niedrigerer Rohölpreis verspricht, kommt beim Verbraucher damit nur begrenzt an.<br/><br/>Politisch ist das für Donald Trump problematisch. Der amerikanische Wähler bewertet die wirtschaftliche Lage vor allem über zwei sehr direkte Größen: Aktienkurse und Preise an der Zapfsäule. Die Aktienmärkte liefern bislang das gewünschte Bild. Die Benzin- und Dieselpreise jedoch nicht. Sie liegen deutlich über dem Niveau zu Beginn seiner Amtszeit. Wenn sich Benzinpreise von deutlich unter zwei US-Dollar je Gallone in Richtung vier US-Dollar bewegen, wird das für viele Haushalte unmittelbar spürbar.</div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/>Das könnte im Vorfeld der Midterms zu einem erheblichen politischen Belastungsfaktor werden.<br/><br/>Parallel dazu liefert auch die US-Notenbank ein wichtiges Signal. Die jüngsten FOMC-Minutes vom 16. und 17. Juni zeigen, dass die Fed in einem zunehmend schwierigen Umfeld agiert. Der Leitzins wurde zwar einstimmig bei 3,50 bis 3,75 Prozent belassen. Gleichzeitig ist aber klar: Die Inflationssorgen sind keineswegs verschwunden.<br/><br/>Die Fed beziffert die PCE-Inflation im April auf 3,8 Prozent. Für Mai wurde sogar ein Anstieg auf rund 4,1 Prozent geschätzt. Die Kerninflation lag bei 3,3 Prozent im April und dürfte im Mai bei etwa 3,4 Prozent gelegen haben. Damit liegt die Inflation weiterhin deutlich über dem Zwei-Prozent-Ziel der Notenbank.<br/><br/>Die Gründe sind vielfältig: höhere Energie- und Inputkosten, die Folgen von Zöllen, Lieferkettenstörungen und eine anhaltend robuste Nachfrage durch den massiven Ausbau von KI-Infrastruktur. Besonders bemerkenswert ist, dass die Fed inzwischen nicht nur kurzfristige Energieeffekte sieht. Mehrere Teilnehmer warnten davor, dass der Preisdruck breiter geworden ist und sich in immer mehr Güter- und Dienstleistungsbereichen festsetzt.<br/><br/>Gleichzeitig bleibt der Arbeitsmarkt stabil. Die Arbeitslosenquote lag im Mai bei 4,3 Prozent, die Beschäftigung entwickelte sich solide und die Wirtschaft expandiert weiterhin mit ordentlichem Tempo. Genau das macht die Lage für die Fed kompliziert: Sie hat aktuell keinen offensichtlichen Anlass, schnell in Richtung Zinssenkung zu gehen.<br/><br/>Im Gegenteil: Die Minutes zeigen, dass einige Mitglieder bereits Argumente für eine weitere Zinserhöhung gesehen haben. Zwar unterstützten alle Teilnehmer bei diesem Treffen noch eine Zinspause. Aber viele Mitglieder hielten es für möglich, dass bei dauerhaft hoher Inflation und stabilem Arbeitsmarkt zusätzliche geldpolitische Straffung notwendig werden könnte.<br/><br/>Der Markt muss deshalb vorsichtig bleiben. Die Hoffnung auf schnelle Zinssenkungen steht weiterhin im Widerspruch zu einer Inflation, die hartnäckiger sein könnte als viele Marktteilnehmer erwarten. Die Fed hat zudem ihre frühere Formulierung mit einer impliziten Lockerungstendenz aus dem Statement gestrichen. Das ist ein wichtiges kommunikatives Signal: Die Notenbank möchte sich in keine Richtung festlegen.</div></div></div></div></div></div></div></div><div><span></span></div>
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<div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;">Unsere Positionen im Überblick</span></strong></div>
</div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><br/><div></div>
<div><p></p><div><div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><p></p><div><p></p><div><p></p><div style="display:inline;"><div></div><div><div></div><div><div></div><div style="display:inline;"><div><div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;">Der DCX steht aktuell bei 158,21 Punkten. Auf Wochenbasis gewann der Index 3,75 %. Seit Jahresanfang 2026 liegt die Performance bei +14,46 %. Seit Auflegung am 10. Dezember 2024 beträgt der Gewinn +58,37 %. Die 5-Jahres-Performance liegt bei +58,37 %.<br/><br/>Die vergangene Woche verlief für den DCX ausgesprochen erfolgreich. Besonders stark entwickelten sich Kakao, Kaffee, Weizen und Baumwolle. Auch Mais, WTI Crude Oil, Sojabohnen, Kupfer und Zucker legten zu. Belastend wirkten dagegen vor allem Henry Hub Erdgas, Gold, Platin und EUR/USD. Unsere Short-Position im Bund-Future profitierte von den weiter fallenden Anleihekursen. Insgesamt bleibt das Bild konstruktiv: Wetterrisiken, geopolitische Spannungen und knapper werdende Angebotsprognosen treiben mehrere Rohstoffmärkte gleichzeitig nach oben.<br/><br/>• Baumwolle | +5,76 % | Long<br/><br/>Baumwolle stieg auf 81,54 US-Cents je Pfund und schloss nahezu am Wochenhoch. Bemerkenswert ist, dass der Markt trotz höherer US-Produktions- und Lagerprognosen deutlich zulegen konnte. Das Managed Money baute seine Netto-Long-Position auf rund 88.400 Kontrakte aus. Kurzfristig bleibt die schwächere Saisonalität jedoch ein Risikofaktor.<br/><br/>• Bund-Future | -0,79 % | Short<br/><br/>Der Bund-Future fiel auf 125,58 Punkte und entwickelte sich damit zugunsten unserer Short-Position. Die steigende deutsche Staatsverschuldung, höhere zukünftige Zinsausgaben und fehlende strukturelle Reformen belasten den Rentenmarkt. Solange der Future unter 126 Punkten bleibt, ist der kurzfristige Trend weiter abwärtsgerichtet.<br/><br/>• EUR/USD | -0,20 % | Long<br/><br/>EUR/USD gab leicht auf 1,14108 nach. Wesentlich bedeutender ist die Veränderung bei den COT-Daten: Das Managed Money ist erstmals seit Februar 2025 wieder netto short positioniert und hält mehr als 16.000 Kontrakte short. Die zunehmenden Erwartungen an weitere US-Zinserhöhungen unterstützen den Dollar und belasten unsere Long-Position.<br/><br/>• Gold | -1,38 % | Long<br/><br/>Gold fiel auf 4.128,90 US-Dollar je Feinunze. Die Eskalation im Nahen Osten erhöht zwar die Nachfrage nach sicheren Häfen, gleichzeitig treiben steigende Energiepreise jedoch die Inflations- und Zinssorgen zurück in den Markt. Unterstützend bleiben die hohe chinesische Goldnachfrage, die positive Saisonalität und die Managed-Money-Long-Position von mehr als 194.200 Kontrakten.<br/><br/>• Henry Hub Erdgas | -9,26 % | Long<br/><br/>Henry Hub Erdgas fiel deutlich auf 2,948 US-Dollar je MMBtu und damit unter die Marke von drei US-Dollar. Kühlere Wetterprognosen, hohe Lagerbestände und Wartungsarbeiten bei Freeport LNG belasteten den Markt. Das Managed Money hält weiterhin mehr als 165.000 Kontrakte short. Der saisonale Rückenwind beginnt historisch erst gegen Ende August.<br/><br/>• Kaffee | +11,91 % | Long<br/><br/>Arabica Coffee stieg auf 337,75 US-Cents je Pfund und handelte zwischenzeitlich sogar über 354 US-Cents. El Niño, Wetterrisiken in Brasilien und mögliche Beeinträchtigungen der Erntequalität bleiben die wichtigsten Preistreiber. Das Managed Money baute seine Long-Position auf mehr als 25.600 Kontrakte aus. Trotz des starken Setups bleibt der Markt extrem volatil.<br/><br/>• Kakao | +19,13 % | Long<br/><br/>Kakao sprang auf 5.973 US-Dollar je Tonne und erreichte zwischenzeitlich 6.478 US-Dollar. Starke Regenfälle, überflutete Transportwege und Sorgen um die kommende Ernte in Westafrika lösten die Rally aus. Gleichzeitig hält das Managed Money weiterhin mehr als 12.700 Kontrakte netto short. Dadurch bleibt erhebliches Short-Covering-Potenzial vorhanden.<br/><br/>• Kupfer | +0,99 % | Long<br/><br/>Kupfer legte leicht zu. Der Markt wartet weiterhin auf die Entscheidung der US-Regierung über mögliche Zölle auf raffiniertes Kupfer. Im Raum stehen 15 % ab 2027 und 25 % ab 2028. Das Managed Money hält nur noch knapp über 4.200 Kontrakte long. Unterstützend wirken die positive Saisonalität und das bereits bestehende strukturelle Angebotsdefizit.<br/><br/>• Mais | +4,42 % | Long<br/><br/>Mais stieg auf 460,25 US-Cents je Scheffel. Niedrigere US- und globale Endbestände, bessere Exportaussichten und wachsende Wetterrisiken durch El Niño stützen den Markt. Das Managed Money erhöhte seine Long-Position auf 100.980 Kontrakte. Hinzu kommen mögliche Engpässe und steigende Preise bei Stickstoffdüngern infolge der Krise im Nahen Osten.<br/><br/>• Platin | -0,80 % | Long<br/><br/>Platin fiel leicht auf 1.638,60 US-Dollar je Feinunze. Das Managed Money bleibt mit 13.872 Kontrakten klar netto long positioniert. Kurzfristig überwiegen jedoch die Risiken: Die saisonal starke Phase ist ausgelaufen, während steigende Zinserwartungen und ein möglicherweise festerer US-Dollar zusätzlichen Druck ausüben könnten.<br/><br/>• Sojabohnen | +3,75 % | Long<br/><br/>Sojabohnen stiegen auf 1.189,50 US-Cents je Scheffel. Knapper werdende Bestände, höhere US-Exportprognosen und Wetterrisiken im Mittleren Westen unterstützten den Markt. Das Managed Money hält inzwischen wieder fast 113.000 Kontrakte long. Bis Mitte beziehungsweise Ende Juli liefert auch die Saisonalität noch Rückenwind.<br/><br/>• Weizen | +6,54 % | Long<br/><br/>Weizen legte kräftig zu. Die Risiken rund um den Don-Asow-Kanal und eine mögliche Einschränkung der Straße von Kertsch erhöhen die Unsicherheit bei russischen Getreideexporten. Gleichzeitig erwartet das USDA die kleinste amerikanische Weizenernte seit 1970. Das Managed Money hält weiterhin fast 49.700 Kontrakte short, wodurch erhebliches Short-Squeeze-Potenzial besteht.<br/><br/>• WTI Crude Oil | +4,03 % | Long<br/><br/>WTI stieg auf 71,41 US-Dollar je Barrel. Die erneute Eskalation zwischen den USA und dem Iran sowie die Beeinträchtigung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormuz brachten die Risikoprämie zurück. Das Managed Money hält dennoch nur rund 75.700 Kontrakte long. Sollte die Blockade länger andauern, könnte die geringe Positionierung zusätzlichen Kaufdruck auslösen.<br/><br/>• Zucker | +0,20 % | Long<br/><br/>Zucker schloss bei 14,88 US-Cents je Pfund und konnte zwischenzeitliche Gewinne nicht vollständig verteidigen. Die weiterhin unterdurchschnittlichen Monsunregenfälle in Indien, die schwächere Zuckerproduktion in Brasilien und die stärkere Verwendung von Zuckerrohr für Ethanol bleiben unterstützend. Das Managed Money reduzierte seine Netto-Short-Position deutlich auf rund 59.000 Kontrakte.</div></div></div></div><div></div></div></div><div></div></div><div></div></div><div></div></div><p></p></div>
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<div><span style="font-family:inherit;font-size:inherit;"></span></div><div style="display:inline;">Im Energiesektor sollte man nicht nur auf den Rohölpreis schauen. Die Crack Spreads, also die Differenz zwischen Rohöl und raffinierten Produkten wie Benzin, Diesel, Heizöl und Kerosin, liefern aktuell das wesentlich aussagekräftigere Bild. Solange diese Spreads hoch bleiben, ist die tatsächliche Belastung für Verbraucher, Industrie und Transportsektor größer, als es der reine Blick auf WTI oder Brent vermuten lässt.<br/><br/>Die geopolitische Risikoprämie kann jederzeit wieder sehr schnell zurückkehren. Besonders dann, wenn die Angriffe in der Region zunehmen, Transportwege gefährdet werden oder sich erneut Risiken für die Energieversorgung und Schifffahrt im Nahen Osten ergeben.<br/><br/>Für die Zinsmärkte bleibt die Fed der zentrale Faktor. Die jüngsten Minutes bestätigen: Die Inflation ist zu hoch, das Wachstum ist robust und der Arbeitsmarkt stabil. Damit bleibt das Risiko bestehen, dass der Markt eine zu lockere Geldpolitik einpreist. Für Anleihen und zinssensitive Märkte ist das kein einfaches Umfeld.<br/><br/>Unsere Strategie bleibt deshalb unverändert: selektiv bleiben, Risiken aktiv steuern und nicht dem scheinbar ruhigen Gesamtmarkt vertrauen. Gerade wenn geopolitische Risiken, hohe Energiepreise im Endproduktbereich und eine weiterhin restriktive Fed zusammenkommen, können Märkte sehr schnell ihre Richtung ändern.<br/><br/>Die zweite Jahreshälfte bietet weiterhin gute Chancen — insbesondere in Märkten, in denen Fundamentaldaten, Saisonalität, Positionierung und Marktstruktur zusammenpassen. Aber sie verlangt Disziplin. Nicht jede Bewegung im Rohölpreis ist ein verlässliches Signal. Nicht jede Aktienrallye ist Ausdruck wirtschaftlicher Entspannung. Und nicht jede Zinshoffnung ist durch die Daten gedeckt.</div><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><span><span><span><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"></div></span></div></span></span></span></span></div><div></div></div>
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</div></div><div><br/></div></div></div></div><div><div><div><span style="font-weight:700;">Performance DCX&nbsp;</span><br/></div>
</div></div></div><div><br/><div><div></div><div><div> aktueller Indexstand: 158,21</div>
<div> Wochenperformance: +3,75% </div><div> Seit Jahresanfang 2026: +14,46% </div>
<div> Seit Auflegung (10. Dezember 2024): +58,37% </div><div> Performance 5 Jahre: +38,37% </div>
<div><br/></div><div><img src="/DCX%20Performance_12072026.png"/></div></div><div><span><br/></span></div>
</div><div><span style="font-weight:700;">DCX POSITIONEN</span><br/></div><div><span style="font-weight:700;"><br/></span></div>
</div></div></div><div style="color:inherit;"><div><div><div><div style="font-weight:700;text-align:center;"><span style="color:inherit;">BAUMWOLLE - LONG</span></div></div></div><div><div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div><div> Baumwolle gewinnt auf Wochenbasis +5,76%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -4,13%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div></div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><img src="/TU_Baumwolle_12072026.png"/></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div><span><div style="display:inline;"><span>Der Baumwolle-Future hat eine starke Handelswoche hinter sich. Auf Wochensicht legte der Future um 5,76 Prozent zu und schloss am Freitag bei 81,54 US-Cent je Pfund. Bemerkenswert ist dabei, dass der Markt nahezu am Wochenhoch aus dem Handel ging. Das spricht dafür, dass die Käufer bis zum Schluss die Kontrolle behielten.</span></div></span></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div></div><div><div><div></div></div><div style="display:inline;"></div></div><div style="display:inline;">Die Aufwärtsbewegung erfolgte trotz eines auf den ersten Blick eher belastenden WASDE-Berichts. Das US-Landwirtschaftsministerium hob seine Prognose für die amerikanische Baumwollproduktion 2026/27 aufgrund der größeren Anbaufläche von 13,3 auf 13,7 Millionen Ballen an. Gleichzeitig wurde die Schätzung für die US-Endbestände von 3,7 auf 4,1 Millionen Ballen erhöht.<br/><br/>Dass der Markt auf diese höheren Angebotsprognosen dennoch mit steigenden Kursen reagierte, ist ein positives Signal. Offensichtlich waren Teile dieser Entwicklung bereits eingepreist oder die Marktteilnehmer richten ihren Blick stärker auf mögliche Wetterrisiken in den kommenden Wochen.<br/><br/>Unterstützend wirkt weiterhin die Positionierung des Managed Money. Die großen spekulativen Marktteilnehmer haben ihre Netto-Long-Position erneut ausgebaut und halten aktuell rund 88.400 Kontrakte long. Das ist eine ausgesprochen starke Positionierung und zeigt, dass das spekulative Kapital weiterhin von steigenden Baumwollpreisen ausgeht.<br/><br/>Gleichzeitig sollte die ungewöhnlich hohe Long-Position nicht ausschließlich positiv interpretiert werden. Sollten die Kurse ins Stocken geraten oder neue fundamentale Belastungsfaktoren auftreten, besteht durch die bereits starke Positionierung grundsätzlich auch das Risiko von Gewinnmitnahmen und Long-Liquidationen.<br/><br/>Von der Saisonalität kommt kurzfristig nur begrenzter Rückenwind. Historisch bewegt sich der Baumwolle-Future bis etwa Mitte August häufig seitwärts oder leicht abwärts. Erst danach verbessert sich das saisonale Muster wieder deutlich.</div><div><div><p></p></div><br/><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div><span style="color:inherit;"></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><br/></div></div><div></div><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">FAZIT</span></div><div><span style="color:inherit;"><span>Baumwolle zeigt aktuell relative Stärke. Der Schlusskurs am Wochenhoch und der weitere Aufbau der Long-Position des Managed Money sind klar positiv. Die höheren Produktions- und Lagerprognosen sowie die schwächere Saisonalität sprechen jedoch dafür, kurzfristig mit Rücksetzern und hoher Volatilität zu rechnen</span></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><span><span><span><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div><div><br/></div></div><div><br/></div><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">BUND FUTURE - SHORT</span></div></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></span></span></span></div><div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div> Der Bund Future verliert auf Wochenbasis -0,79%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -26,75%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><img src="/TU_Bund%20Future_12072026.png"/></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div><span><span><span>Der deutsche Bund-Future hat seine Abwärtsbewegung in der vergangenen Woche fortgesetzt. Auf Wochensicht verlor der September-Kontrakt 0,79 Prozent und schloss bei 125,58 Punkten. Zwischenzeitlich fiel der Future bis in die Nähe der Marke von 125 Punkten, konnte sich zum Wochenschluss jedoch leicht stabilisieren.</span></span></span><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div></div></div></div></div><div></div>
</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;">An meiner negativen Einschätzung hat sich nichts geändert. Der Markt beginnt zunehmend, die langfristigen Folgen der deutschen Finanz- und Schuldenpolitik einzupreisen. Die Bundesregierung hat zwar umfassende Reformen noch vor der Sommerpause angekündigt. Die bisherigen Signale wurden vom Rentenmarkt allerdings offenbar nicht als überzeugender Kurswechsel interpretiert.<br/><br/>Das grundlegende Problem bleibt die massive Ausweitung der Staatsverschuldung. Immer neue Ausgabenprogramme werden angekündigt, während gleichzeitig bereits feststeht, dass Deutschland in den kommenden Jahren erheblich mehr Kapital am Anleihemarkt aufnehmen muss. Ein großer Teil der zusätzlichen Mittel fließt in Verteidigung und laufende staatliche Ausgaben. Investitionen, die nachhaltig Produktivität, technologische Innovation oder industrielles Wachstum schaffen könnten, stehen dagegen nicht ausreichend im Mittelpunkt.<br/><br/>Besonders problematisch ist die künftige Zinsbelastung. Nach den aktuellen Projektionen könnte der deutsche Staat bis zum Jahr 2030 jährlich rund 80 Milliarden Euro allein für Zinsen aufbringen müssen. Im historischen Vergleich wäre das eine außergewöhnlich hohe Belastung für den Bundeshaushalt. Dieses Geld fehlt anschließend für Infrastruktur, Bildung, Forschung oder steuerliche Entlastungen.<br/><br/></div><p></p></div></div><br/></span></div></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div><div><img src="/TU_Bund_Germany%20Central%20Govt%20Interest%20Expenditure.png"/></div></div><div><span><br/></span></div><div><span><div style="display:inline;"></div></span></div><div style="display:inline;">Gleichzeitig leidet der Industriestandort weiterhin unter hohen Energiepreisen, schwacher Wettbewerbsfähigkeit und fehlender Planungssicherheit. Steigende Schulden lösen diese strukturellen Probleme nicht. Sie verschieben sie lediglich in die Zukunft und erhöhen dabei die Finanzierungskosten.<br/><br/>Technisch bleibt das Bild ebenfalls angeschlagen. Die Marke von 126 Punkten wurde unterschritten und fungiert nun als wichtiger Widerstand. Auf der Unterseite liegt die nächste relevante Unterstützungszone im Bereich von 125,30 bis 125 Punkten.</div><div><span><div style="display:inline;"></div><br/></span></div><div><span><br/></span></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">FAZIT<br/></span><span><span><span><span><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><div style="display:inline;"><span>Solange der Bund-Future unter 126 Punkten notiert, bleibt der kurzfristige Trend abwärtsgerichtet. Steigende Schulden, höhere Zinsausgaben und fehlende strukturelle Reformen sprechen weiterhin gegen eine nachhaltige Erholung.</span></div></span></span></span></span></span></span></span></span></div></span></span></span><br/></span></div>
<div><span><div><br/></div><div><br/></div></span></div></div></div></div><div><span style="text-align:center;"><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">EUR/USD - LONG</span></div></span></div>
</div><div><div><div style="text-align:center;"><br/><div><div><div><div> Der EUR/USD verliert auf Wochenbasis -0,20%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -3,72%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart:&nbsp; </div>
</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_EURUSD_12072026.png"/></div></div>
<div><br/></div><strong><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Managed Money dreht beim Euro erstmals seit Februar 2025 auf Short</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b><br/></span></b></span></b></span></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></strong><div><div><div><p><br/></p></div>
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<div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div></div>
<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div></div>
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</div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div><span><span>Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar in der vergangenen Woche leicht an Boden verloren. Der EUR/USD gab auf Wochensicht um genau 0,20 Prozent nach und schloss bei 1,14108. Auch hier fiel die Bewegung überschaubar aus, auf der Positionierungsseite hat sich jedoch eine bemerkenswerte Veränderung ergeben.</span></span><div><br/></div><div><div style="display:inline;"></div><div><p></p><div style="display:inline;">Das Managed Money ist beim Euro erstmals seit langer Zeit wieder auf die Short-Seite gedreht. Aktuell halten die spekulativen Marktteilnehmer knapp über 16.000 Kontrakte short. Zuletzt war eine Netto-Short-Positionierung in dieser Form im Februar 2025 zu beobachten. Damit hat sich die Stimmung gegenüber dem Euro deutlich verschlechtert.<br/><br/>Der wichtigste Grund liegt auch hier in den Zinsdifferenzen. Die erneute Eskalation im Nahen Osten treibt die Öl- und Energiepreise nach oben und erhöht die Inflationsrisiken sowohl in den USA als auch in Europa. Der entscheidende Unterschied ist jedoch, dass der Markt der US-Notenbank momentan eher weitere Zinserhöhungen zutraut als der Europäischen Zentralbank.<br/><br/>Dadurch verbessert sich der relative Renditevorteil des US-Dollars. Solange das Wachstum stabil bleibt und die höheren US-Zinsen nicht zu einer stärkeren konjunkturellen Abschwächung führen, dürfte der Dollar gegenüber dem Euro unterstützt bleiben.<br/><br/>Die neue Short-Positionierung des Managed Money ist deshalb ein ernst zu nehmendes Signal. Sie zeigt, dass institutionelle Marktteilnehmer nicht nur kurzfristig auf einen schwächeren Euro setzen, sondern offenbar eine grundlegende Veränderung im Zins- und Renditeausblick erwarten.</div><p></p></div><br/><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><p><br/></p><p><span style="color:inherit;font-weight:700;">FAZIT</span></p></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div>
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<div><br/></div><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">GOLD - LONG</span><br/></div>
<div style="text-align:center;"><div><br/></div><div><div><div><div> Gold verliert auf Wochenbasis -1,38%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +132,13%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div></div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Gold_12072026.png"/></div><div><br/></div>
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In der vergangenen Nacht kam es zu den bislang schwersten gegenseitigen Angriffen zwischen den USA und dem Iran seit Beginn des Krieges.</span></span><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"></div><br/></span></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div><p></p><div style="display:inline;">Für den Goldpreis ist diese Entwicklung zunächst ein zweischneidiges Schwert. Einerseits sollte die zunehmende geopolitische Unsicherheit die Nachfrage nach dem sicheren Hafen Gold unterstützen. Andererseits treiben die Angriffe und die damit verbundenen Risiken für die Energieversorgung die Ölpreise und insbesondere die Crack Spreads nach oben. Dadurch kehrt auch die Angst vor einer erneuten Beschleunigung der Inflation zurück.<br/><br/>Genau diese Inflationssorgen haben die Erwartungen an die US-Notenbank zuletzt wieder verändert. Steigende Energiepreise könnten die Federal Reserve dazu zwingen, ihre restriktive Geldpolitik länger beizubehalten oder die Zinsen sogar erneut anzuheben. Höhere Zinsen sind grundsätzlich negativ für Gold, da das Edelmetall keine laufenden Erträge abwirft.<br/><br/>Der Gold Future hat diese Entwicklung in der vergangenen Woche bereits teilweise vorweggenommen. Auf Wochensicht verlor er 1,38 Prozent und schloss bei 4.128,90 US-Dollar je Feinunze. Das ist angesichts des eigentlich unterstützenden geopolitischen Umfelds natürlich nicht erfreulich.<br/><br/>Unterstützung erhält der Goldpreis weiterhin durch die Positionierung des Managed Money. Die spekulativen Marktteilnehmer nutzen die zurückkommenden Kurse zum Ausbau ihrer Long-Positionen und halten aktuell knapp über 194.200 Kontrakte long.<br/><br/>Ein weiterer wichtiger struktureller Unterstützungsfaktor kommt aus China. Die Goldkäufe der Volksrepublik befinden sich laut den vorliegenden Daten auf einem Niveau, das seit langer Zeit nicht mehr erreicht wurde.</div><p></p><p><br/></p><p><img src="/TU_Gold_China%20buying.jpeg"/></p><p><span><br/></span></p><p><span style="color:inherit;"><span>Gleichzeitig sind auch die chinesischen Goldimporte ausgesprochen hoch. Damit trifft eine starke staatliche und private Nachfrage auf ein begrenztes globales Angebot. Diese kontinuierlichen Käufe entziehen dem Markt physisches Gold und stützen den Preis unabhängig von den kurzfristigen Schwankungen bei Zinsen und US-Dollar.</span></span></p></div><br/></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><img src="/TU_Gold_China%20Imports.jpeg"/></div></div><div><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div><div><div style="display:inline;"><span>Auch die Saisonalität spricht klar für den Gold Future. Historisch beginnt nun eine starke Phase, die in der Regel bis Anfang beziehungsweise Mitte Oktober anhält.</span><br/></div></div><div><div style="display:inline;"><span style="color:inherit;font-weight:700;"><br/></span></div></div><div><div style="display:inline;"><span style="color:inherit;font-weight:700;">FAZIT</span></div></div><div></div><div><span style="color:inherit;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><br/></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></div></span></div></div></span></div><div><span style="color:inherit;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div><p><span>Die Ausgangslage bleibt grundsätzlich positiv, kurzfristig steht Gold jedoch zwischen zwei gegensätzlichen Kräften. Die Eskalation im Nahen Osten erhöht zwar den Bedarf an sicheren Häfen, gleichzeitig bringen steigende Ölpreise die Inflations- und Zinssorgen zurück in den Markt. Die hohen Goldkäufe und Importe Chinas, der weitere Positionsaufbau des Managed Money sowie die positive Saisonalität bilden jedoch ein starkes strukturelles Fundament.</span></p></div></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></div></span></div></div></span></div></div></div></div><div><span style="color:inherit;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div>
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</div></span></div><div><span style="color:inherit;"><div style="display:inline;"><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">HENRY HUB ERDGAS - LONG</span><br/></div>
<div style="text-align:center;"><div><br/></div><div><div><div> Henry Hub verliert auf Wochenbasis -9,26%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -21,52%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Henry%20Hub_12072026.png"/></div><div><br/></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div>
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</div><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span>Natural Gas fällt unter drei Dollar – der saisonale Rückenwind kommt erst später</span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong><div><span style="font-weight:800;"><b><br/></b></span></div>
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</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><span></span><div style="display:inline;"></div></span></span></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;">Belastet wurde der Markt vor allem durch etwas kühlere Wetterprognosen für die kommenden Wochen, geringere Erwartungen an die Nachfrage der Gaskraftwerke sowie reichlich vorhandene Lagerbestände. Die US-Gasspeicher liegen weiterhin deutlich über ihrem saisonalen Fünfjahresdurchschnitt. Gleichzeitig sorgt die angekündigte Wartung am LNG-Terminal Freeport dafür, dass vorübergehend weniger Gas für den Export benötigt wird. Das erhöht kurzfristig das verfügbare Angebot im amerikanischen Binnenmarkt.<br/><br/>Bei den COT-Daten hat das Managed Money seine Short-Positionen zwar erneut leicht reduziert, hält aber weiterhin mehr als 165.000 Kontrakte short. Das bleibt eine ausgesprochen große Short-Position und zeigt, dass die spekulativen Marktteilnehmer dem Henry Hub Natural Gas Future momentan noch keine nachhaltige Erholung zutrauen.<br/><br/>Auch die Saisonalität liefert derzeit noch keine Unterstützung. Historisch beginnt die stärkere saisonale Phase beim Henry Hub Natural Gas Future erst gegen Ende August. Das hängt unter anderem mit der Hurricane-Saison zusammen, die offiziell vom 1. Juni bis zum 30. November dauert. Erfahrungsgemäß treten die ersten wirklich marktbewegenden Hurricanes jedoch häufig erst im August oder September auf.<br/><br/>Kurzfristig könnte die Entwicklung der Temperaturen in den USA entscheidend werden. Bleibt das Wetter heiß, steigt der Bedarf an Klimaanlagen und damit auch die Stromnachfrage. Da Erdgas ein zentraler Energieträger für die amerikanische Stromproduktion ist, kann eine längere Hitzeperiode den Gasverbrauch der Kraftwerke deutlich erhöhen. Rund um die Wettermodelle dürfte die Volatilität deshalb hoch bleiben.</div><div><br/></div><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">FAZIT</span></div></div></div></div></div></div></div>
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<div><span style="color:inherit;"><div style="display:inline;"><br/></div></span></div>
<div><span style="color:inherit;"><div style="display:inline;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">KAFFEE - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><div> Der Kaffee-Future gewinnt auf Wochenbasis +11,91%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +107,48%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kaffee_12072026.png"/></div><div><br/></div><strong><div><b></b></div></strong><b><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Arabica Coffee im El-Niño-Modus – Managed Money baut die Long-Position weiter aus</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></b><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div>
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</div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div><p><span>Arabica Coffee bleibt einer der spannendsten, aber auch volatilsten Rohstoffmärkte. El Niño, die verzögerte Ernte in Brasilien und die weiter wachsende Long-Position des Managed Money sprechen für anhaltenden Preisdruck nach oben. Gleichzeitig muss jederzeit mit heftigen Rücksetzern gerechnet werden.</span></p></div></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div>
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<div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">KAKAO - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><div> Der Kakao-Future gewinnt auf Wochenbasis +19,13%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +153,87%</span></span>&nbsp; </div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kakao_12072026.png"/></div><div><br/></div><strong><div><b></b></div></strong><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span>Kakao explodiert – Managed Money bleibt trotz Rally short</span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
<div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div><div><div></div><div><div></div>
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</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div><div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><span>Der Kakao-Future hat eine außergewöhnliche Handelswoche hinter sich. Auf Wochensicht legte der Future um 19,13 Prozent zu und schloss bei 5.973 US-Dollar je Tonne. Zwischenzeitlich war die Bewegung noch wesentlich extremer: Im Wochenverlauf stieg der Preis bis auf 6.478 US-Dollar, bevor am Freitag massive Gewinnmitnahmen und Long-Liquidationen einsetzten.</span></span></span></div></div></div></div><div><br/></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div style="display:inline;">Auslöser der Rally waren vor allem die Wetterbedingungen in Westafrika. Starke Regenfälle in der Elfenbeinküste und in Ghana haben Straßen überflutet und teilweise den Zugang zu Plantagen und Häfen erschwert. Gleichzeitig erhöht zu viel Feuchtigkeit das Risiko von Pilzerkrankungen wie Black Pod und kann damit sowohl die Erträge als auch die Qualität der Ernte beeinträchtigen.<br/><br/>Hinzu kommen Sorgen um die kommende Hauptsaison 2026/27. Erste Erhebungen deuten auf eine unterdurchschnittliche Fruchtbildung und eine möglicherweise deutlich kleinere Ernte in der Elfenbeinküste hin. Der erwartete außergewöhnlich starke El Niño könnte das Problem weiter verschärfen, weil er in Westafrika typischerweise wärmere und trockenere Bedingungen mit sich bringt und damit die Kakaobäume zusätzlich unter Stress setzt.</div><div><br/></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div><img src="/TU_Kakao_El%20Nino%20Forecast%20July.jpeg"/><br/><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div></div></div><span>Der El Niño hat begonnen</span><div><span style="color:inherit;"></span></div><div><span><div><p><br/></p><p></p><div style="display:inline;">Kurzfristig stehen diesen Risiken allerdings hohe Liefermengen gegenüber. Die Kakaoankünfte an den Häfen der Elfenbeinküste liegen bislang deutlich über dem Vorjahresniveau. Auch die ICE-Lagerbestände sind auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahren gestiegen. Diese Daten erklären, warum der Markt nach dem parabolischen Anstieg zum Wochenschluss so heftig korrigierte.<br/><br/>Besonders spannend bleibt die Positionierung des Managed Money. Trotz des massiven Preisanstiegs halten die spekulativen Marktteilnehmer weiterhin eine Netto-Short-Position von etwas mehr als 12.700 Kontrakten. Sie haben damit bislang nicht vollständig die Reißleine gezogen. Sollte der Preis erneut nach oben drehen, könnte weiterer Eindeckungsdruck entstehen.<br/><br/>Auch saisonal bleibt das Umfeld zunächst freundlich. Bis Ende Juli zeigt der Kakao-Future historisch häufig eine positive Tendenz.</div><p></p></div><br/></span></div><div><span><br/></span></div><div><strong>FAZIT<br/></strong></div></div>
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</div></div></div><br/></div><div style="text-align:center;"><span style="color:inherit;font-weight:700;">KUPFER - LONG</span></div>
</div></div></div></div></div><div><div><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><div> Der Kupfer-Future gewinnt auf Wochenbasis +0,99%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +46,47%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kupfer_12072026.png"/></div><div><br/></div><strong><span><span><span><div style="display:inline;"><span><b><span><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></span></b></span></div></span></span></span></strong><span><b><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span>Kupfer wartet auf Trumps Zollentscheidung</span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></b></span><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
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</div><div><strong style="color:inherit;">FAZIT</strong></div></div></div></div></div>
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<div style="text-align:center;"><div><div><div></div></div><div><div><div><br/><div><div> Der Mais-Future gewinnt auf Wochenbasis +4,42%. </div>
<div> Performance 5 Jahre: -27,36%&nbsp; <br/></div><div> Die letzte Woche im 15min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Mais_12072026.png"/></div><div><br/></div>
<div><strong><b></b></strong></div><div><span style="font-weight:800;"></span></div>
<div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span>Knappere Bestände, El Niño und Düngerengpässe treiben Mais nach oben</span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
<div><strong><b><div><br/></div></b></strong></div><div><div></div><div><div></div>
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<div><span><span><div style="text-align:center;"><span style="color:inherit;font-weight:700;">SOJABOHNEN - LONG</span></div></span></span></div></span></span></span></div></div></div><div style="color:inherit;"><span><span><span><span><span><span><span><span><div><br style="text-align:center;"/><div style="text-align:center;"><div><div> Der Sojabohnen-Future gewinnt auf Wochenbasis +3,75%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -15,10%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></div>
<div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Sojabohnen_12072026.png"/></div>
</div><div style="text-align:center;"><div><p><strong><b><br/></b></strong></p><p><strong><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></strong></p></div>
<div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Sojabohnen profitieren von knapperen Beständen und neuer Kaufbereitschaft</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
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</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div>
</div></div></div></div></div></div></div></div><div style="text-align:center;"><div><div></div>
</div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><span><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></span></span></span></div></div></div></span></span></div></div></div></div></div></div><span><span><div><p><span>Die Ausgangslage beim Sojabohnen Future bleibt konstruktiv. Der Markt profitiert von einem engeren fundamentalen Bild und einer wieder zunehmenden Kaufbereitschaft der spekulativen Marktteilnehmer. Entscheidend wird nun das Wetter im US-Mittleren Westen. Kommt es dort zu Problemen, könnte sich die Aufwärtsbewegung bis Ende Juli weiter beschleunigen.</span></p></div></span></span><br/></span></span></span></span></span></span></span></span><p></p></div>
<div style="color:inherit;"><br/></div><div><div><div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">WEIZEN - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><p>Weizen gewinnt auf Wochenbasis +6,54%.</p><p>Performance 5 Jahre: -5,71%&nbsp;<br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Weizen_12072026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><span><span><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Weizen Future: <span>Kertsch-Risiko bringt die große Short-Position ins Wanken</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></span></span></span></span></span></b></span></div>
</div></div></div><div><span style="font-weight:800;"><b><span><span><br/></span></span></b></span></div>
<div><div><div><div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span><span></span></span></div></div></div></div></div><div style="display:inline;">Auslöser war vor allem die erneute Eskalation im Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Nach ukrainischen Angriffen auf mehrere russische Schiffe im Asowschen Meer stoppte Russland vorübergehend den Schiffsverkehr durch den Don-Asow-Kanal. Gleichzeitig kamen Spekulationen auf, dass auch die Straße von Kertsch geschlossen werden könnte.<br/><br/>Das ist für den globalen Weizenmarkt von großer Bedeutung. Ein erheblicher Teil der russischen Weizenexporte wird über das Asowsche Meer und die angrenzenden Wasserwege abgewickelt. Russland ist der weltweit größte Weizenexporteur. Werden diese Handelsrouten längerfristig beeinträchtigt, könnte ein bedeutendes Volumen russischen Weizens nicht mehr oder nur verspätet auf den Weltmarkt gelangen. Gleichzeitig wächst auch das Risiko weiterer Störungen bei den ukrainischen Getreideexporten aus der Schwarzmeerregion.<br/><br/>Zusätzliche Unterstützung kam vom aktuellen USDA-Bericht. Das US-Landwirtschaftsministerium erwartet für 2026 mit 1,536 Milliarden Scheffeln die kleinste amerikanische Weizenernte seit 1970. Gleichzeitig wurden die prognostizierten weltweiten Endbestände für das Wirtschaftsjahr 2026/27 auf 272,84 Millionen Tonnen gesenkt, nach 279,04 Millionen Tonnen im Vorjahr. Das weltweite Angebot wird damit enger, während gleichzeitig die Risiken für den Export aus einer der wichtigsten Anbauregionen steigen.<br/><br/>Bemerkenswert ist, dass sich die starke Preisbewegung bislang noch nicht in den COT-Daten widerspiegelt. Das Managed Money hält weiterhin eine Netto-Short-Position von knapp 49.700 Kontrakten. Diese große Short-Position birgt erhebliches Eindeckungspotenzial. Sollte der Wheat Future weiter steigen, könnten spekulative Marktteilnehmer gezwungen sein, ihre Short-Positionen zurückzukaufen und die Aufwärtsbewegung zusätzlich zu beschleunigen.</div></div><div><br/><div><div><p></p></div><span><img src="https://media.renditemanufaktur.de/tu-weizen-wheat-harvest-05072026-1783160360385-bb7be007.png"/></span></div><div><div><p><strong>FAZIT</strong></p></div></div>
</div></div></div><div><div><div><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div><p><span>Der Weizenmarkt wird momentan gleichzeitig von einem knapperen globalen Angebotsbild und zunehmenden geopolitischen Risiken unterstützt. Eine längerfristige Beeinträchtigung des Don-Asow-Kanals oder der Straße von Kertsch könnte einen bedeutenden Teil der russischen Weizenexporte blockieren. Die weiterhin große Short-Position des Managed Money erhöht zusätzlich das Potenzial für einen Short Squeeze.</span></p></div></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div>
</div></div></div></div><br/></div></div><div style="text-align:center;"><br/></div>
<div><div><div><span><span><span><span><span><span><div><span style="font-weight:700;">WTI CRUDE OIL - LONG</span></div></span></span></span></span></span></span></div>
</div></div></div></div><div><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><div><p>WTI Crude Oil gewinnt auf Wochenbasis +4,03%.</p><p><span><span>Performance 5 Jahre: -2,84%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div></div><br/></div><div><img src="/TU_WTI_12072026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p></p><p><strong><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></strong></p><div><p></p><p><strong><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></strong></p><div><p></p><p><strong><b></b></strong></p><div><p></p><p><strong><b></b></strong></p><span style="font-weight:800;background-color:rgb(255, 255, 255);"><b><b><b></b></b></b></span><span style="font-weight:800;">WTI Crude Oil Future:&nbsp; Hormuz ist wieder zu – doch das Managed Money bleibt skeptisch</span><p><br/></p></div></div>
</div></div></div><div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><p></p><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span><span>Der WTI Crude Oil Future hat in der vergangenen Woche deutlich zugelegt. Auf Wochensicht gewann er 4,03 Prozent und schloss bei 71,41 US-Dollar je Barrel.</span></span></div></div></div></div><div><br/></div><div><div><p></p><div><div>Der Grund für den Preisanstieg liegt klar in der erneuten Eskalation im Nahen Osten. Nach massiven Angriffen der USA auf den Iran reagierte Teheran umgehend mit Gegenangriffen auf Ziele in den Golfstaaten. Gleichzeitig wurden erneut Schiffe in der Straße von Hormuz attackiert. Seit der Nacht auf Samstag ist die strategisch wichtige Meerenge offenbar wieder gesperrt beziehungsweise der Schiffsverkehr massiv beeinträchtigt.</div><div><br/></div><div>Dazu habe ich einen Chart mitgebracht, der genau zeigt, welche Bereiche der Straße von Hormuz derzeit betroffen sind.</div></div><div><br/></div><p></p><p><img src="/TU_WTI_Hormuz_Safe%20Route.jpeg"/></p></div><br/><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div><div></div></div><div><p></p><div><div>Besonders kritisch ist die omanische Seite der Meerenge. Dort kommt der Schiffsverkehr faktisch vollständig zum Erliegen. Auf der iranischen Seite konnten dagegen vereinzelt Schiffe passieren. Offenbar war dies jedoch nur möglich, wenn zuvor eine entsprechende Maut beziehungsweise Durchfahrtsgebühr an den Iran bezahlt wurde.</div><br/><div>Damit ist die Risikoprämie am Ölmarkt zurück. Über die Straße von Hormuz läuft ein erheblicher Teil des weltweiten Öl- und Gasexports. Jede weitere Einschränkung des Tankerverkehrs kann deshalb unmittelbar zu Versorgungsproblemen führen. Gleichzeitig befinden sich die globalen Lagerbestände bereits auf einem angespannten Niveau. In den USA liegen sowohl die Rohöl- als auch die Benzin- und Destillatbestände deutlich unter ihren saisonalen Fünfjahresdurchschnitten.</div><br/><div>Ein zweiter Chart zeigt jedoch auch, wer von dieser Situation wirtschaftlich profitiert. Die Exporte raffinierter Erdölprodukte aus den USA sind auf ein neues Allzeithoch gestiegen.</div></div><p></p></div></span></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div><br/></div><div><img src="/TU_WTI_US%20Refined%20Products%20Exports.jpeg"/></div><div><br/></div><div><div style="display:inline;">Das verdeutlicht, wie stark dieser Konflikt auch eine wirtschaftliche und politische Dimension besitzt. Während die Versorgungssicherheit anderer Regionen abnimmt, verbessern sich die Absatzmöglichkeiten für die amerikanische Energieindustrie erheblich. Die USA treten damit nicht nur als militärischer und politischer Akteur auf, sondern gehören gleichzeitig zu den größten wirtschaftlichen Profiteuren der angespannten Versorgungslage.<br/><br/>In der kommenden Woche wird entscheidend sein, ob der Markt weiterhin dem Narrativ von Donald Trump folgt, wonach die Gespräche mit dem Iran trotz der militärischen Eskalation auf einem guten Weg seien. Bislang scheint ein großer Teil des Marktes davon auszugehen, dass die jüngsten Angriffe nur eine vorübergehende Episode bleiben und es nicht zu einer nachhaltigen Unterbrechung der Energieexporte kommt.<br/><br/>Genau diese Skepsis zeigt sich auch in den COT-Daten. Das Managed Money hält aktuell nur noch knapp über 75.700 Kontrakte long. Für den WTI Crude Oil Future ist das eine vergleichsweise geringe Long-Positionierung. Die spekulativen Marktteilnehmer setzen damit bislang nicht auf eine längerfristige Eskalation und unterschätzen möglicherweise das Risiko einer anhaltenden Blockade der Straße von Hormuz.<br/><br/>Auch die Saisonalität spricht weiterhin für den Ölpreis. Historisch beginnt nun eine starke Phase, die bis Mitte beziehungsweise Ende Oktober andauern kann.</div><br/><br/></div></div>
</div><div><strong>FAZIT<br/></strong></div></div></div></div><span style="text-align:center;"><p><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><div><div></div><span><span><span><span><span><span><div><span><span><span><span><span><span><div><span><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></div></span></div></span></span></div></span></span></div></div></span></span></div><span><div><p><span>Die erneute Sperrung der Straße von Hormuz, die Angriffe auf Schiffe und die Eskalation zwischen den USA und dem Iran erhöhen das Risiko weiterer Preissteigerungen deutlich. Besonders die Blockade auf der omanischen Seite verschärft die Lage. Gleichzeitig profitieren die USA erheblich von Rekordexporten raffinierter Produkte und hohen Crack Spreads. Das Managed Money bleibt dennoch auffallend zurückhaltend. Sollte sich die Krise länger hinziehen als vom Markt erwartet, könnte genau diese geringe Positionierung zusätzlichen Kaufdruck auslösen.</span></p></div><span></span></span><div><br/></div><div><br/></div></span></span></span></span></span></span></div></span></span></span></span></span></span></div></span></div>
</div><div><div style="text-align:center;"><span><span><div><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">ZUCKER - LONG</span></div>
<br/></div><div><div style="text-align:center;"><div><div><div><p>Zucker gewinnt auf Wochenbasis +0,20%.</p><p><span><span>Performance 5 Jahre: -16,96%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div></div><br/><div><img src="/TU_Zucker_12072026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Zucker zwischen El-Niño-Fantasie und Gewinnmitnahmen</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></div>
</div></div></div><br/><div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span><span>Der Zucker-Future hat eine ausgesprochen volatile Handelswoche hinter sich. Auf Wochensicht legte der Future zwar um 0,20 Prozent zu und schloss bei 14,88 US-Cent je Pfund, zwischenzeitlich war die Bewegung jedoch deutlich dynamischer. Im Wochenverlauf stieg der Preis zeitweise über 15,30 US-Cent, konnte diese Gewinne zum Wochenschluss aber nicht verteidigen.</span></span><div><br/></div><div><div style="display:inline;"></div><div><p></p><div style="display:inline;">In Indien hat sich die Monsunlage zuletzt zwar etwas verbessert. Die Niederschlagsmenge lag Anfang Juli aber weiterhin rund 15 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt. Damit bleibt die Situation angespannt. Gleichzeitig wird für die Saison 2026/27 inzwischen von mehreren Marktbeobachtern wieder ein globales Defizit erwartet.<br/><br/>Auch Brasilien liefert preisstützende Signale. Die Zuckerproduktion im wichtigen Center-South-Gebiet liegt bislang unter dem Vorjahresniveau. Gleichzeitig verwenden die Mühlen einen deutlich größeren Anteil des Zuckerrohrs für die Ethanolproduktion. Steigende Ölpreise und ein fester brasilianischer Real erhöhen den Anreiz zusätzlich, weniger Zucker auf den Weltmarkt zu bringen.<br/><br/>Besonders interessant ist die Positionierung des Managed Money. Die spekulativen Marktteilnehmer reduzieren ihre Netto-Short-Position weiterhin deutlich und halten aktuell nur noch knapp über 59.000 Kontrakte short. Das ist zwar immer noch eine ausgeprägte Short-Position, der massive Rückgang zeigt jedoch, dass der Markt seine pessimistische Haltung zunehmend aufgibt.<br/><br/>Auch saisonal verhält sich Zucker derzeit weitgehend nach Plan. Historisch steigt der Future häufig bis Ende Juli, bevor das Risiko eines erneuten Rücksetzers zunimmt.<br/><br/></div><p></p></div><div><br/></div></div><div><strong>FAZIT</strong></div></div></div></div></div><span style="text-align:center;"><div><div><div><div><div><div><div><div><div style="display:inline;"></div>
</div><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></div></div></div></div></div></div></span></div></div><span><span><span><span><span><span><div><p></p></div></span></span></span></span></span></span><span>Zucker bleibt ein interessanter El-Niño-Trade. Die reduzierte Short-Position des Managed Money, die angespannte Monsunlage und die stärkere Ethanolproduktion in Brasilien sprechen für weiteres Aufwärtspotenzial. Der schwache Wochenschluss zeigt jedoch, dass der Markt kurzfristig anfällig für Gewinnmitnahmen bleibt.</span><div><div style="text-align:center;"><br/></div>
</div></span></span></div></div><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; 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</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 12 Jul 2026 13:20:38 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Der Markt dreht die Zinsstory]]></title><link>https://www.dcx-zertifikat.de/blogs/post/der-markt-dreht-die-zinsstory</link><description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, &nbsp; die vergangenen zwei Wochen haben gezeigt, wie schnell sich die Stimmung an den Finanzmärkten veränder ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_79h0tGJrRGurEzsAFVmSGw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_TONDBkarTzinGtDrx0lc1A" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_5upZymjgSiGHVK0uaeGL2w" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-12 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_dVtnqQbnRjmtPpXP3NkGbQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><div><div><p style="color:inherit;"><img src="/DCX_Teaser_05072026.jpg"/></p><div><div style="color:inherit;"><div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Liebe Leserinnen und Leser,</span></div><div><p>&nbsp;</p><div><div></div>
<div><p></p><div><div></div><div><div></div><div><p><span></span></p><div><p><span></span></p><div><p><span></span></p><div><div></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p><span></span></p><div><p><span></span></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;">die vergangenen zwei Wochen haben gezeigt, wie schnell sich die Stimmung an den Finanzmärkten verändern kann. Nach dem ersten Fed-Meeting unter Kevin Warsh hatte der Markt noch begonnen, ein deutlich strafferes geldpolitisches Umfeld einzupreisen. Zwischenzeitlich wurde darüber spekuliert, dass die US-Notenbank bis zu drei Zinserhöhungen um jeweils 25 Basispunkte vornehmen könnte. Insgesamt also 75 Basispunkte zusätzlicher Straffung.<br/><br/>Diese Erwartung hat sich inzwischen massiv abgeschwächt.<br/><br/>Der wichtigste Grund dafür waren die neuen US-Arbeitsmarktdaten. Die Daten fielen schwächer aus als erwartet und haben die Fed wieder stärker an ihr duales Mandat erinnert. Die US-Notenbank muss nicht nur Preisstabilität gewährleisten, sondern auch Vollbeschäftigung berücksichtigen. Genau hier entsteht nun der Zielkonflikt. Solange die Inflation das Hauptproblem ist, kann die Fed restriktiv bleiben. Wenn aber der Arbeitsmarkt deutlich an Dynamik verliert, wird eine weitere Straffung schwieriger.<br/><br/>Der zweite wichtige Faktor ist der Ölpreis. WTI Crude Oil ist inzwischen sogar unter das Vorkriegsniveau von Ende Februar gefallen. Damit ist ein großer Teil der geopolitischen Risikoprämie wieder aus dem Markt verschwunden. Für die Inflationsdebatte ist das grundsätzlich entlastend. Fallende Ölpreise reduzieren den Druck auf Energiepreise, Transportkosten und Inflationserwartungen.<br/><br/>Genau deshalb hat sich die Zinsfantasie so schnell verändert. Vor zwei Wochen diskutierte der Markt noch über weitere Zinserhöhungen. Jetzt stellt sich bereits wieder die Frage, ob die Fed überhaupt noch einmal erhöhen kann – oder ob die nächste größere geldpolitische Bewegung am Ende sogar wieder in Richtung Zinssenkung geht.<br/><br/>Das ist ein kompletter Schwenk innerhalb kürzester Zeit.<br/><br/>Interessant bleibt dabei der Ölmarkt. Die Friedensverhandlungen zwischen den USA und Iran laufen weiter, offenbar aber nicht ganz so reibungslos, wie es das politische Narrativ teilweise nahelegt. Dennoch ist der Rohölpreis stark gefallen. Was mich dabei besonders beschäftigt: Die raffinierten Produkte folgen dieser Bewegung nicht im gleichen Ausmaß. Die Crack Spreads bleiben hoch. Benzin, Heizöl, Diesel und Kerosin sind im Verhältnis zu Rohöl weiterhin deutlich teurer, als man es bei einem so starken Rückgang des Ölpreises erwarten würde.<br/><br/>Das ist eine wichtige Beobachtung. Wenn Rohöl fällt, die Endprodukte aber nicht im gleichen Tempo nachgeben, kommt die Entlastung beim Verbraucher nur teilweise an. Für Raffinerien ist das positiv. Für Verbraucher und Politik ist es problematisch. Und es wirft die Frage auf, ob der Rohölpreis aktuell die tatsächliche Knappheit im Energiesystem überhaupt korrekt widerspiegelt.<br/><br/>Parallel dazu beginnt nun die entscheidende Phase für die Agrar- und Soft-Commodity-Märkte. Der Sommer steht vor der Tür, und ich bleibe überzeugt, dass sich El Niño weiter verstärken und ausbreiten wird. Die ersten Auswirkungen sehen wir bereits. Kaffee, Kakao und Zucker reagieren zunehmend auf Wetterrisiken, niedrige Lagerbestände und angespannte Angebotslagen. Auch bei den klassischen Agrarrohstoffen wird es spannender.<br/><br/>Besonders bemerkenswert ist Weizen. Die USA stehen vor der kleinsten geernteten Weizenfläche seit fast 150 Jahren. Damals lebten weltweit rund 1,8 Milliarden Menschen. Heute sind es mehr als 8 Milliarden Menschen. Natürlich ist die Produktivität pro Acre heute deutlich höher als damals. Trotzdem ist diese historische Dimension nicht zu unterschätzen. Wenn ein Markt mit ohnehin niedriger Positionierung, Wetterrisiken und globaler Nachfrage auf eine so kleine US-Erntefläche trifft, kann sich die Wahrnehmung sehr schnell verändern.</div></div></div></div></div></div></div><div><span></span></div>
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<div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;">Unsere Positionen im Überblick</span></strong></div>
</div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><br/><div></div>
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Insgesamt bleibt das Bild konstruktiver als in der Vorwoche: Mehrere Märkte verteidigten wichtige Unterstützungen, während Wetterrisiken, Saisonalität und Short-Covering-Potenzial wieder stärker in den Vordergrund rücken.<br/><br/>• Baumwolle | +0,98 % | Long<br/><br/>Baumwolle stabilisierte sich bei 77,12 US-Cents je Pfund. Der fallende Ölpreis bleibt belastend, weil synthetische Fasern dadurch günstiger werden. Die Exportdaten liefern noch keinen klaren Impuls. Positiv bleibt die deutliche Managed-Money-Long-Position von 83.558 Kontrakten, auch wenn sie bei weiterer Schwäche Liquidationsrisiken birgt.<br/><br/>• Bund-Future | -0,65 % | Short<br/><br/>Der Bund-Future fiel auf 126,50 Punkte. Für unsere Short-Position war das positiv. Der Markt spielt wieder eine mögliche EZB-Straffung, was die Renditen steigen und Anleihekurse fallen lässt. Solange die Konjunkturdaten robust bleiben, bleibt der Bund-Future unter Druck.<br/><br/>• EUR/USD | +0,47 % | Long<br/><br/>EUR/USD stieg auf 1,1434 und konnte die Marke von 1,14 zurückerobern. Die schwachen US-Arbeitsmarktdaten belasteten den Dollar. Gleichzeitig verliert auch die europäische Zinsfantasie etwas an Kraft. Das Managed Money bleibt mit gut 30.150 Kontrakten netto long positioniert, aber deutlich weniger stark als noch im Februar.<br/><br/>• Gold | +2,06 % | Long<br/><br/>Gold erholte sich deutlich auf 4.187,30 US-Dollar je Unze. Der Rückfall unter 4.000 US-Dollar wurde schnell gekauft. Schwächere US-Arbeitsmarktdaten, niedrigere Zinserhöhungserwartungen und ein schwächerer Dollar stützten den Markt. Auch Saisonalität, CoT-Daten und Zentralbankennachfrage bleiben konstruktiv.<br/><br/>• Henry Hub Erdgas | -1,22 % | Long<br/><br/>Henry Hub Erdgas gab auf 3,245 US-Dollar je MMBtu nach. Der Lageraufbau fiel höher aus als erwartet, doch die Marktreaktion blieb moderat. Noch fehlt der erste echte Wetter- oder Hurrikan-Impuls. Spannend bleibt die hohe Managed-Money-Short-Position von mehr als 176.600 Kontrakten.<br/><br/>• Kaffee | +10,27 % | Long<br/><br/>Arabica Coffee sprang auf 302,15 US-Cents je Pfund. Haupttreiber waren weiter fallende ICE-Lagerbestände, die nur noch bei 373.018 Säcken liegen. Auch das Managed Money baut wieder Long-Positionen auf. Nach dem starken Anstieg ist eine Konsolidierung möglich, fundamental bleibt das Bild aber klar verbessert.<br/><br/>• Kakao | -1,72 % | Long<br/><br/>Kakao konsolidierte auf 5.017 US-Dollar je Tonne. Nach der starken Rally der Vorwochen sind Gewinnmitnahmen normal. Die Wetterrisiken in Westafrika, schwache frühe Erntesignale und El-Niño-Risiken bleiben unterstützend. Zudem ist das Managed Money weiterhin netto short positioniert.<br/><br/>• Kupfer | +0,44 % | Long<br/><br/>Kupfer schloss nahezu unverändert bei 622,40 US-Cents je Pfund. Der Markt wartet weiter auf Trumps mögliche Zollentscheidung für raffinierte Kupferimporte. Das Managed Money bleibt mit 71.620 Kontrakten deutlich netto long. Bis Ende Juli spricht auch die Saisonalität für Unterstützung.<br/><br/>• Mais | +0,17 % | Long<br/><br/>Mais schloss fast unverändert bei 440,75 US-Cents je Scheffel, aber nahe dem Wochenhoch. Die USDA-Daten zu den Quartalsbeständen halfen kurzfristig. Gleichzeitig bremsen günstigeres Wetter und die stark reduzierte Managed-Money-Long-Position die Euphorie. Der Sommer bleibt entscheidend.<br/><br/>• Sojabohnen | -0,71 % | Long<br/><br/>Sojabohnen fielen leicht auf 1.146,75 US-Cents je Scheffel. Die USDA-Daten lieferten keinen klar bullischen Impuls, und die Exportverkäufe enttäuschten. Gleichzeitig bleiben chinesisches Kaufinteresse, Wetterrisiken und die bessere Saisonalität bis Mitte oder Ende Juli mögliche Unterstützungsfaktoren.<br/><br/>• Weizen | +1,74 % | Long<br/><br/>Weizen stieg auf 600,25 US-Cents je Scheffel. Der USDA-Report zeigte die kleinste geerntete US-Weizenfläche seit 149 Jahren. Das verändert die Wahrnehmung des Marktes. Das Managed Money bleibt weiterhin netto short, wodurch bei weiter steigenden Kursen Short-Covering entstehen könnte.<br/><br/>• WTI Crude Oil | -2,05 % | Long<br/><br/>WTI fiel auf 68,78 US-Dollar je Barrel. Die Kriegsprämie verschwindet weiter, weil sich die Handelsströme durch die Straße von Hormus normalisieren. Auffällig bleibt aber, dass Benzin, Diesel und Heizöl dem fallenden Rohölpreis nicht im gleichen Ausmaß folgen. Die Crack Spreads bleiben hoch.<br/><br/>• Zucker | +2,34 % | Long<br/><br/>Zucker stieg auf 14,85 US-Cents je Pfund. Schwacher Monsun in Indien, El-Niño-Fantasie und eine geringere Zuckerproduktion in Brasilien stützen den Markt. Besonders spannend bleibt die hohe Managed-Money-Short-Position von mehr als 134.400 Kontrakten. Über 15 US-Cents könnte Short-Covering einsetzen.</div></div></div><div></div></div></div><div></div></div><div></div></div><div></div></div><p></p></div>
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<div><span style="font-family:inherit;font-size:inherit;">Unsere Strategie bleibt deshalb klar. Wir haben in den vergangenen Wochen die Cashquote deutlich erhöht und das Portfolio umstrukturiert. Das war notwendig, weil sich das Marktumfeld nach dem ersten Warsh-Meeting, dem starken US-Dollar, den steigenden Zinserwartungen und der Entspannung am Ölmarkt massiv verändert hatte. Diese Umstellung hat Zeit gebraucht, und wir mussten in dieser Phase auch einen Drawdown hinnehmen.</span></div><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><span><span><span><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><br/>Ich fühle mich mit der aktuellen Struktur des Portfolios jedoch wieder deutlich wohler. Wir sind selektiver positioniert, haben Risiken reduziert und gleichzeitig Märkte im Portfolio, die im zweiten Halbjahr echte Chancen bieten können.<br/><br/>Das zweite Halbjahr ist für Commodity-Trading historisch häufig die spannendere Phase. Wetter, Ernten, Lagerbestände, Energiepreise, geopolitische Entwicklungen und Positionierungen treffen nun aufeinander. Genau in solchen Phasen entstehen die besten Opportunitäten – aber eben nicht überall gleichzeitig und nicht ohne Risiko.<br/><br/>Deshalb bleibt unser Ansatz unverändert: diszipliniert bleiben, Risiken aktiv steuern und dort investiert sein, wo Saisonalität, CoT-Daten, Fundamentaldaten und Marktstruktur zusammenpassen.<br/><br/>Nach den schwierigen Wochen im Juni ist der DCX wieder besser aufgestellt. Das Portfolio ist robuster, die Cashquote höher, und die Chancen im zweiten Halbjahr nehmen zu.</div></span></div></span></span></span></span></div><div></div></div>
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</div></div><div><br/></div></div></div></div><div><div><div><span style="font-weight:700;">Performance DCX&nbsp;</span><br/></div>
</div></div></div><div><br/><div><div></div><div><div> aktueller Indexstand: 152,49</div>
<div> Wochenperformance: +2,74% </div><div> Seit Jahresanfang 2026: +10,32% </div>
<div> Seit Auflegung (10. Dezember 2024): +52,64% </div><div> Performance 5 Jahre: +52,64% </div>
<div><br/></div><div><img src="/DCX_Performance_05072026.png"/></div></div><div><span><br/></span></div>
</div><div><span style="font-weight:700;">DCX POSITIONEN</span><br/></div><div><span style="font-weight:700;"><br/></span></div>
</div></div></div><div style="color:inherit;"><div><div><div><div style="font-weight:700;text-align:center;"><span style="color:inherit;">BAUMWOLLE - LONG</span></div></div></div><div><div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div><div> Baumwolle gewinnt auf Wochenbasis +0,98%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -9,32%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div></div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><img src="/TU_Baumwolle_05072026.png"/></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div><span><div style="display:inline;">Der Baumwolle-Future konnte in der vergangenen Woche leicht zulegen. Auf Wochensicht gewann der Future 0,98 % und schloss bei 77,12 US-Cent je Pfund. Damit gelang zwar eine Stabilisierung, allerdings bleibt der Markt deutlich unter seinen Hochs aus dem Mai. Damals notierte Baumwolle zeitweise noch über 88 US-Cent, bevor eine spürbare Korrektur einsetzte.</div></span></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div></div><div><div><div></div></div><div style="display:inline;">Der wichtigste Belastungsfaktor bleibt der fallende Ölpreis. Baumwolle konkurriert am Fasermarkt mit synthetischen Alternativen wie Polyester. Diese werden aus petrochemischen Vorprodukten hergestellt. Wenn Öl fällt, sinken auch die Kosten für synthetische Fasern. Dadurch wird Baumwolle im relativen Vergleich weniger attraktiv. Genau dieser Zusammenhang hat den Markt in den vergangenen Wochen belastet.</div></div><div><div style="display:inline;"><br/>Fundamental ist das Bild gemischt. Die jüngsten US-Exportdaten waren nicht stark. Die Exportverkäufe fielen auf ein Sieben-Wochen-Tief, lagen aber weiterhin deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Auch die Lieferungen gingen zurück, blieben im Jahresvergleich jedoch solide. Die ICE-zertifizierten Bestände lagen zuletzt unverändert bei rund 185.000 Ballen und signalisieren aktuell keine akute Knappheit.</div></div><div><br/></div><div><div><p>Interessant bleibt die Positionierung. Das Managed Money hält weiterhin eine deutliche Netto-Long-Position von 83.558 Kontrakten. Das zeigt, dass spekulative Marktteilnehmer trotz der Korrektur seit Mai grundsätzlich weiter auf steigende Baumwollpreise setzen. Strukturell ist das positiv zu werten, weil institutionelles Kapital dem Markt weiterhin die Treue hält. Gleichzeitig bedeutet eine große Long-Position aber auch: Sollte der Markt weiter fallen, könnten zusätzliche Long-Liquidationen entstehen.</p><p><br/></p><p>Saisonal ist das Umfeld kurzfristig schwierig. Historisch betrachtet tendiert Baumwolle bis Mitte August eher schwächer. Damit fehlt dem Markt im Moment ein klarer saisonaler Rückenwind. Nach dem Rückgang von über 88 US-Cent auf den Bereich um 77 US-Cent ist eine technische Gegenbewegung möglich, aber noch kein bestätigter Trendwechsel.</p></div><br/><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div><span style="color:inherit;"></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><br/></div></div><div></div><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">FAZIT</span></div><div><span style="color:inherit;">Baumwolle hat sich in der vergangenen Woche stabilisiert, bleibt aber in einem herausfordernden Umfeld. Der fallende Ölpreis belastet die relative Attraktivität gegenüber synthetischen Fasern, die Saisonalität spricht bis Mitte August eher gegen den Markt, und die Exportdaten liefern noch keinen klaren Impuls. Positiv bleibt die starke Long-Positionierung des Managed Money. Entscheidend wird nun, ob der Future den Bereich um 76 bis 77 US-Cent verteidigen kann. Gelingt das, könnte sich die Stabilisierung fortsetzen. Bricht dieser Bereich, droht neuer Druck durch Long-Liquidationen.</span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><span><span><span><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div><div><br/></div></div><div><br/></div><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">BUND FUTURE - SHORT</span></div></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></span></span></span></div><div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div> Der Bund Future verliert auf Wochenbasis -0,65%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -26,17%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><img src="/TU_Bund%20Future_05072026.png"/></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div><span><span>Der deutsche Bund-Future stand in der vergangenen Woche klar unter Druck. Auf Wochensicht verlor der Future 0,65 % und schloss bei 126,50 Punkten. Damit zeigte sich einmal mehr, wie sensibel der europäische Anleihemarkt aktuell auf jede Veränderung der Zinserwartungen reagiert.</span></span><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div></div></div></div></div><div></div>
</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div><p>Der entscheidende Belastungsfaktor war nicht die Diskussion über mögliche Zinssenkungen. Diese stehen im Euroraum aktuell nicht zur Debatte. Im Gegenteil: Der Markt preist inzwischen wieder eine mögliche Zinserhöhung der EZB ein. Genau das setzte den Bund-Future unter Druck. Steigende Leitzinserwartungen führen zu höheren Renditen bei deutschen Bundesanleihen – und höhere Renditen bedeuten fallende Anleihekurse.</p></div></div><br/></span></div></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div><div><span><img src="https://media.renditemanufaktur.de/ezb-zinserwartung-05072026-1783140300623-dbeeadff.jpg"/></span><br/></div></div><div><span><br/></span></div><div><span><div style="display:inline;">Hinzu kamen robuste Konjunkturdaten aus Europa und den USA. Sie stärkten die Einschätzung, dass die Notenbanken vorerst keinen Grund haben, geldpolitisch lockerer zu werden. Für den Bund-Future ist das ein schwieriges Umfeld. Solange Wachstum und Arbeitsmarkt stabil bleiben und der Inflationsdruck nicht eindeutig nachlässt, bleibt der Markt anfällig für steigende Renditen.</div></span></div><div><span><div style="display:inline;"><br/>Auch die höhere Risikobereitschaft an den Aktienmärkten belastete den Anleihemarkt. In einer Woche, in der US-Aktien trotz verkürzter Handelszeit weiter zulegen konnten, war die Nachfrage nach sicheren Staatsanleihen begrenzt. Kapital floss stärker in risikoreichere Anlageklassen, während Bundesanleihen verkauft wurden.</div></span></div><div><span><div style="display:inline;"><br/>Im Wochenverlauf startete der Bund-Future bereits schwächer. Am Dienstag kam es zwar zu einer kurzen Stabilisierung, doch diese hielt nicht lange. Am Donnerstag gerieten die globalen Anleihemärkte erneut unter Druck, nachdem starke US-Daten die Renditen weiter steigen ließen. Der Feiertag in den USA sorgte am Freitag zwar für einen ruhigeren Handel, änderte aber nichts an der grundsätzlichen Tendenz.</div><br/></span></div><div><span><br/></span></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">FAZIT<br/></span><span><span><span><span><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><div style="display:inline;">Der Bund-Future bleibt angeschlagen. Der Markt diskutiert keine Zinssenkungen, sondern spielt wieder eine mögliche Straffung der EZB. Genau das ist Gift für langlaufende Anleihen. Solange die Renditen weiter steigen und die Konjunkturdaten robust bleiben, bleibt der Bund-Future unter Druck.</div></span></span></span></span></span></span></span></span></div></span></span></span><br/></span></div>
<div><span><div><br/></div><div><br/></div></span></div></div></div></div><div><span style="text-align:center;"><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">EUR/USD - LONG</span></div></span></div>
</div><div><div><div style="text-align:center;"><br/><div><div><div><div> Der EUR/USD gewinnt auf Wochenbasis +0,47%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -3,57%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart:&nbsp; </div>
</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_EURUSD_05072026.png"/></div></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div>
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<div><br/></div><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">GOLD - LONG</span><br/></div>
<div style="text-align:center;"><div><br/></div><div><div><div><div> Gold gewinnt auf Wochenbasis +2,06%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +136,46%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div></div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Gold_05072026.png"/></div><div><br/></div>
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<div style="display:inline;"><div><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
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Gold machte damit genau dort Stärke sichtbar, wo der Markt zuvor noch sehr angeschlagen wirkte.</span><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"></div><br/></span></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div><p>Der wichtigste Impuls kam von den schwachen US-Arbeitsmarktdaten. Die Nonfarm Payrolls lagen im Juni mit nur 57.000 neuen Stellen deutlich unter den Erwartungen von 110.000. Dadurch gingen die Erwartungen an eine baldige Zinserhöhung der US-Notenbank deutlich zurück. Laut CME FedWatch fiel die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im September von zuvor 66 Prozent auf nur noch rund 54,6 Prozent. Für Gold ist das wichtig, weil niedrigere Zinserwartungen die Opportunitätskosten für das zinslose Edelmetall senken.</p><p><br/></p><p>Zusätzliche Unterstützung kam vom schwächeren US-Dollar, der nach den Arbeitsmarktdaten ebenfalls unter Druck geriet. Ein fallender Dollar macht Gold für Käufer außerhalb des Dollarraums günstiger und stützt damit die Nachfrage.</p><p><br/></p><p>Auch die COT-Daten bleiben konstruktiv. Das Managed Money hat den Rücksetzer genutzt, um die Long-Position weiter auszubauen. Aktuell hält diese Gruppe mehr als 181.000 Kontrakte netto long. Das zeigt, dass spekulative Investoren die Korrektur nicht zum Ausstieg genutzt haben, sondern weiterhin auf steigende Kurse setzen.</p><p>Saisonal sieht das Bild für Gold ebenfalls sehr gut aus. Historisch beginnt jetzt eine starke Phase, die sich häufig bis in den Oktober hinein fortsetzen kann. Das passt zur aktuellen technischen Erholung und zur verbesserten Zinsfantasie.</p><p><br/></p><p>Ein weiterer struktureller Faktor bleibt die starke Nachfrage der Zentralbanken. Laut World Gold Council kauften die Notenbanken im ersten Quartal rund 244 Tonnen Gold. Setzt sich dieses Tempo fort, könnten die Zentralbanken auch 2026 wieder auf Käufe von knapp 1.000 Tonnen kommen.</p><p><br/></p><p><span><img src="https://media.renditemanufaktur.de/gold-cb-buying-more-gold-than-reported-1783152536402-c4c4c86b.jpeg"/></span><br/></p><p><span><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Die offiziellen Goldbestände der Zentralbanken liegen bereits so hoch wie seit Ende der 1990er-Jahre nicht mehr – mit weiter steigender Tendenz.</span></p></div><br/></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><span><img src="https://media.renditemanufaktur.de/central-bank-gold-holdings-1783152603912-c0c84965.jpeg"/></span><br/></div></div><div><div style="display:inline;"><span style="color:inherit;font-weight:700;"><br/></span></div></div><div><div style="display:inline;"><span style="color:inherit;font-weight:700;">FAZIT</span></div></div><div></div><div><span style="color:inherit;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><br/></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></div></span></div></div></span></div><div><span style="color:inherit;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div><p>Gold hat in der vergangenen Woche ein wichtiges Lebenszeichen gesendet. Der Rückfall unter 4.000 US-Dollar wurde schnell gekauft, die Zinserwartungen haben sich zugunsten des Edelmetalls verschoben, das Managed Money baut Long-Positionen auf und die Saisonalität spricht klar für weiter steigende Kurse. Nach einem schwachen 1. Halbjahr könnte Gold damit den Grundstein für eine neue Aufwärtsbewegung gelegt haben.</p></div></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></div></span></div></div></span></div></div></div></div><div><span style="color:inherit;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div>
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<div style="text-align:center;"><div><br/></div><div><div><div> Henry Hub verliert auf Wochenbasis -1,22%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -13,37%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Henry%20Hub%20NatGas_05072026.png"/></div><div><br/></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div>
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</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><span></span><div style="display:inline;">Die EIA meldete für die Woche bis zum 26. Juni einen Lageraufbau von 87 Milliarden Kubikfuß. Das lag über den Erwartungen und auch deutlich über dem Fünfjahresdurchschnitt von 64 Milliarden Kubikfuß. Normalerweise wäre das klar negativ für den Erdgaspreis. Die Marktreaktion fiel allerdings vergleichsweise moderat aus. Das zeigt, dass die Händler aktuell nicht nur auf die Lagerbestände schauen, sondern auch auf mögliche Wetterrisiken und die Nachfrage durch Stromerzeugung und LNG-Exporte.</div></span></span></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><br/>Ein wichtiger Punkt ist der Beginn der Hurrikan-Saison. Diese läuft offiziell vom 1. Juni bis zum 30. November. Aktuell ist es im Atlantik allerdings noch ruhig. Die beigefügte Karte zeigt, dass derzeit keine akute größere Störung im Fokus steht.</div><span style="text-align:center;"></span></span><br/></span></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><br/></div></span></span></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><span><img src="https://media.renditemanufaktur.de/tu-henry-hub-natgas-atlantik-05072026-1783159216682-8a2c1a00.jpg"/></span><br/></div></span></span></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></span></span></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;">Genau deshalb fehlt dem Markt momentan noch der unmittelbare Wetterimpuls. Historisch wird diese Phase vor allem ab Mitte bis Ende August interessanter, wenn die Wahrscheinlichkeit steigt, dass tropische Stürme oder Hurrikane tatsächlich Landfall in den USA machen.</div></span></div></span></span></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><br/>Die COT-Daten bleiben dagegen spannend. Das Managed Money hat seine Short-Position zuletzt zwar leicht reduziert, hält aber immer noch mehr als 176.600 Kontrakte netto short. Das ist eine sehr große Position. Sollte es in den kommenden Wochen zu einer bullischen Nachricht kommen – etwa durch stärkere Hitze, fallende Lageraufbauten, hohe LNG-Nachfrage oder ein erstes ernstes Hurrikan-Risiko –, könnte diese Positionierung schnell zu einem Short-Squeeze führen.</div></span></div></span></span></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><br/>Saisonal ist Erdgas aktuell noch nicht in der stärksten Phase. Der wirklich interessante Zeitraum beginnt erfahrungsgemäß erst später im Sommer. Ab Mitte bis Ende August steigen die Wetterrisiken deutlich, und genau dann kann der Henry Hub Future besonders sensibel auf Nachrichten reagieren. Bis dahin bleibt der Markt aber anfällig für kurzfristige Schwankungen durch Lagerdaten und Temperaturprognosen.</div><br/></span></div></span></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div></div><div></div></div><div><span></span></div></div><br/><span style="font-weight:700;">FAZIT</span></div>
<div><span><div><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></div></span></div><span><div><p>Erdgas hat in der vergangenen Woche leicht verloren, obwohl die Marktreaktion auf den überdurchschnittlichen Lageraufbau eher moderat ausfiel. Die Hurrikan-Saison hat zwar begonnen, im Atlantik ist es aktuell aber noch ruhig. Entscheidend bleibt die extrem hohe Short-Positionierung des Managed Money. Solange mehr als 176.600 Kontrakte netto short gehalten werden, bleibt das Risiko eines Short-Squeeze bestehen. Der eigentliche saisonale Rückenwind beginnt jedoch voraussichtlich erst ab Mitte bis Ende August.</p></div></span><div><br/></div></span></div></div></div></div></div></div></span></div>
<div><span style="color:inherit;"><div style="display:inline;"><br/></div></span></div>
<div><span style="color:inherit;"><div style="display:inline;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">KAFFEE - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><div> Der Kaffee-Future gewinnt auf Wochenbasis +10,27%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +86,96%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kaffee_05072026.png"/></div><div><br/></div><strong><div><b></b></div></strong><b><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Kaffee-Future explodiert: Lagerbestände fallen auf Mehrjahrestief</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></b><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div>
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<div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">KAKAO - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><div> Der Kakao-Future verliert auf Wochenbasis -1,72%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +110,80%</span></span>&nbsp; </div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kakao_05072026.png"/></div><div><br/></div><strong><div><b></b></div></strong><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span>Kakao-Future holt Luft: Die Wetterprämie bleibt im Markt</span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
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</div></div></div><br/></div><div style="text-align:center;"><span style="color:inherit;font-weight:700;">KUPFER - LONG</span></div>
</div></div></div></div></div><div><div><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><div> Der Kupfer-Future gewinnt auf Wochenbasis +0,44%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +45,12%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kupfer_05072026.png"/></div><div><br/></div><strong><span><span><span><div style="display:inline;"><span><b><span><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></span></b></span></div></span></span></span></strong><span><b><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span>Kupfer Future: Der Markt wartet auf Trumps Zollentscheidung</span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></b></span><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div>
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</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><br/></span></span></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div><p>Im Fokus steht der Bericht des US-Handelsministeriums. Erwartet wird, dass das Ministerium der Regierung und Donald Trump eine Empfehlung vorlegt, ob auf raffinierte Kupferimporte Zölle eingeführt werden sollen, ab wann diese gelten und in welcher Höhe. Im Raum steht derzeit ein mögliches Modell mit 15 Prozent Zoll ab 2027 und 30 Prozent ab 2028.</p><p><br/></p><p>Sollte es genau so kommen, dürfte ein Teil dieser Entwicklung bereits im Markt eingepreist sein. Dennoch wäre eine konkrete Zollentscheidung grundsätzlich positiv für den US-Kupferpreis, weil sie den heimischen Markt zusätzlich verknappen könnte. Noch positiver wäre es, wenn die Zölle höher ausfallen würden als bisher erwartet. Negativ wäre dagegen ein Szenario, in dem keine Zölle kommen oder die Maßnahmen deutlich schwächer ausfallen als vom Markt antizipiert.</p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Dass sich der Markt auf dieses Thema vorbereitet, sieht man auch an der Positionierung. Das&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Managed Money hält aktuell 71.620 Kontrakte netto long. Das ist eine signifikante Long-</span><span style="color:inherit;">Position und zeigt, dass spekulative Marktteilnehmer weiterhin klar auf steigende Kupferpreise setzen. Trotz der zuletzt schwierigen Phase bei Industriemetallen wurde diese Positionierung nicht massiv abgebaut.</span></p><p><br/></p><p>Zusätzliche Unterstützung kommt von der Saisonalität. Der Kupfer Future befindet sich historisch in einer Phase, die bis Ende Juli häufig von steigenden Kursen geprägt ist. Diese saisonale Stärke passt gut zum aktuellen Setup: Der Markt wartet auf eine politische Entscheidung, die Angebots- und Importströme verändern könnte, während gleichzeitig große spekulative Marktteilnehmer bereits auf der Long-Seite positioniert sind.</p><p><br/></p><p>Interessant ist zudem die Entwicklung bei den Kupferbeständen. Der beigefügte Chart zeigt, dass die Inventories zuletzt deutlich angestiegen sind.</p></div><br/></span></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
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</div><div><strong style="color:inherit;">FAZIT</strong></div></div></div></div></div>
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<div style="text-align:center;"><div><div><div></div></div><div><div><div><br/><div><div> Der Mais-Future gewinnt auf Wochenbasis +0,17%. </div>
<div> Performance 5 Jahre: -30,08%&nbsp; <br/></div><div> Die letzte Woche im 15min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Mais_05072026.png"/></div><div><br/></div>
<div><strong><b></b></strong></div><div><span style="font-weight:800;"></span></div>
<div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span>Mais Future: Die Fonds ziehen sich zurück, während der Wettermarkt beginnt</span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
<div><strong><b><div><br/></div></b></strong></div><div><div></div><div><div></div>
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<div><span><span><div style="text-align:center;"><span style="color:inherit;font-weight:700;">SOJABOHNEN - LONG</span></div></span></span></div></span></span></span></div></div></div><div style="color:inherit;"><span><span><span><span><span><span><span><span><div><br style="text-align:center;"/><div style="text-align:center;"><div><div> Der Sojabohnen-Future verliert auf Wochenbasis -0,71%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -18,16%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></div>
<div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Sojabohnen_05072026.png"/></div>
</div><div style="text-align:center;"><div><p><strong><b><br/></b></strong></p><p><strong><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></strong></p></div>
<div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Sojabohnen Future: USDA-Impuls trifft auf schwindende Managed Money-Longs</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
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</div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span>Der Sojabohnen Future stand in der vergangenen Woche leicht unter Druck. Auf Wochensicht verlor der Future 0,71 Prozent und schloss bei 1.146,75 US-Cent je Scheffel. Damit blieb die Erholung nach den USDA-Daten zunächst begrenzt. Zwar konnten die Agrarmärkte nach dem Report zwischenzeitlich zulegen, doch bei Sojabohnen reichte die Unterstützung nicht aus, um die Woche im Plus zu beenden.</span></div></div></div><div><br/></div><div><div><p>Im Mittelpunkt stand der USDA-Report vom Dienstag. Dieser sorgte bei den Grains zunächst für eine Gegenbewegung, weil insbesondere die Daten zu Weizenanbauflächen und Maisbeständen freundlicher ausfielen als vom Markt erwartet. Auch Sojabohnen profitierten kurzfristig von dieser verbesserten Stimmung im gesamten Agrarsektor. Gleichzeitig wirkten die USDA-Daten bei Sojabohnen weniger klar bullisch als bei Mais oder Weizen, weil die US-Anbaufläche höher ausfiel und damit das Angebotsthema zunächst nicht so unterstützend war.</p><p><br/></p><p>Zusätzliche Hoffnung kam durch Marktgerüchte über chinesisches Kaufinteresse an US-Sojabohnen. Der Markt wartet seit dem Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping im Mai auf größere Käufe Chinas. Bislang ist daraus aber noch keine echte, belastbare Nachfragewelle entstanden. Die jüngsten Exportdaten waren eher enttäuschend. Die US-Exportverkäufe lagen deutlich unter den Erwartungen, und die Verkäufe für die alte Ernte erreichten sogar ein neues Tief im laufenden Vermarktungsjahr.</p><p><br/></p><p>Auch das Wetter bleibt ein wichtiger Faktor. Die Hitzephase im Mittleren Westen wurde vom Markt beobachtet, allerdings begrenzten die Aussichten auf kühlere Temperaturen und neue Niederschläge die Sorgen um größeren Crop Stress.</p></div><br/><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div><span><img src="https://media.renditemanufaktur.de/tu-sojabohnen-us-drought-conditions-05072026-1783159817556-25af4cd2.jpg"/></span><br/><br/></div></div></div></div></div></div><div><div></div>
</div></div></div><p></p></div><div><div><p>Solange das Wetter keine ernsthafte Bedrohung für die Erträge darstellt, fehlt den Sojabohnen ein klarer bullischer Impuls.</p><p><br/></p><p>Die COT-Daten zeigen ebenfalls, dass die spekulative Unterstützung nachlässt. Das Managed Money hat seine Long-Position weiter reduziert und hält aktuell nur noch etwas mehr als 100.000 Kontrakte netto long. Das ist immer noch eine relevante Long-Position, aber deutlich weniger als im November des vergangenen Jahres, als das Managed Money noch rund 254.000 Kontrakte long hielt. Diese massive Reduktion zeigt, dass viele Fonds ihre bullische Überzeugung im Sojabohnenmarkt deutlich zurückgefahren haben.</p><p><br/></p><p>Saisonal sieht das Bild kurzfristig dennoch konstruktiver aus. Der Sojabohnen Future hat jetzt gute Chancen, bis Mitte oder Ende Juli noch einmal anzusteigen. Genau in dieser Phase reagiert der Markt besonders sensibel auf Wetterentwicklung, Bestandsdaten und Exportnachfrage. Sollte China tatsächlich stärker als Käufer auftreten oder das US-Wetter wieder problematischer werden, könnte daraus schnell neuer Aufwärtsdruck entstehen.</p></div><br/></div><br/><div><span style="font-weight:700;">FAZIT</span></div>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div>
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</div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><span><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></span></span></span></div></div></div></span></span></div></div></div></div></div></div><span><span><div><p>Sojabohnen konnten vom USDA-Report nur begrenzt profitieren und schlossen die Woche leicht im Minus. Die schwachen Exportverkäufe und die reduzierte Long-Positionierung des Managed Money belasten das Bild. Gleichzeitig bleiben chinesisches Kaufinteresse, Wetterrisiken im Mittleren Westen und die saisonal bessere Phase bis Mitte/Ende Juli wichtige Chancenfaktoren. Der Markt braucht jetzt einen klaren Nachfrage- oder Wetterimpuls, damit aus der aktuellen Stabilisierung wieder mehr wird.</p></div></span></span><br/></span></span></span></span></span></span></span></span><p></p></div>
<div style="color:inherit;"><br/></div><div><div><div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">WEIZEN - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><p>Weizen gewinnt auf Wochenbasis +1,74%.</p><p>Performance 5 Jahre: -11,67%&nbsp;<br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Weizen_05072026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><span><span><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Weizen Future: Die kleinste US-Erntefläche seit 149 Jahren verändert das Bild</span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></span></span></span></span></span></b></span></div>
</div></div></div><div><span style="font-weight:800;"><b><span><span><br/></span></span></b></span></div>
<div><div><div><div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span>Der Weizen Future konnte in der vergangenen Woche deutlich zulegen. Auf Wochensicht gewann Weizen 1,74 Prozent und schloss bei 600,25 US-Cent je Scheffel. Besonders wichtig war dabei die Reaktion auf den USDA-Report vom Dienstag. Der Markt war zuvor stark unter Druck geraten, doch nach den neuen Daten kam es zu einer deutlichen Gegenbewegung.</span></div></div></div></div></div><div><br/></div><div><div><p>Der zentrale Punkt des Reports war die US-Erntefläche. Laut USDA werden die USA 2026 voraussichtlich nur noch 32,1 Millionen Acres Weizen ernten. Das wäre die kleinste geerntete Weizenfläche seit 149 Jahren. Zum Vergleich: Im Jahr 1877 lag die geerntete Fläche bei rund 28 Millionen Acres. Damals lebten weltweit etwa 1,5 Milliarden Menschen. Heute sind es mehr als 8 Milliarden Menschen. Allein dieser Vergleich zeigt, wie außergewöhnlich die aktuelle Entwicklung ist.</p></div><span><img src="https://media.renditemanufaktur.de/tu-weizen-wheat-harvest-05072026-1783160360385-bb7be007.png"/></span></div><div><div><p>Natürlich ist die Produktivität pro Acre heute deutlich höher als im 19. Jahrhundert. Trotzdem ist die historische Dimension bemerkenswert. Die USA ernten so wenig Weizenfläche wie seit dem späten 19. Jahrhundert nicht mehr, während der globale Nahrungsmittelbedarf heute um ein Vielfaches größer ist. Genau deshalb hat der USDA-Report das Potenzial, die Wahrnehmung des Marktes zu verändern.</p><p><br/></p><p>Zusätzliche Unterstützung kam auch von den Daten aus Kanada. Dort wurde die Weizenfläche ebenfalls niedriger eingeschätzt als vom Markt erwartet. Gleichzeitig gibt es Fragezeichen bei der europäischen Ernte nach der jüngsten Hitzewelle sowie Unsicherheiten rund um die russische Produktion. Zwar bleiben die globalen Weizenvorräte noch nicht kritisch, aber das Bild ist nicht mehr so komfortabel, wie es der Markt zuvor eingepreist hatte.</p><p><br/></p><p>Das sieht man auch an der Positionierung. Das Managed Money hat auf den USDA-Report reagiert und seine Short-Position leicht abgebaut. Aktuell halten die Fonds noch etwas mehr als 48.400 Kontrakte netto short. Das ist weiterhin eine relevante Short-Position. Sollte der Weizen Future weiter steigen, könnte es zu zusätzlichem Eindeckungsdruck kommen.</p><p><br/></p><p>Besonders spannend wird das Ganze im Zusammenhang mit dem Super-El-Niño-Thema. Sollten sich in den kommenden Monaten zusätzliche Wetterverwerfungen zeigen, könnte ein ohnehin sensibler Markt schnell weiter angeheizt werden. Eine historisch kleine US-Erntefläche, Wetterrisiken in wichtigen Anbauregionen und eine weiterhin vorhandene Netto-Short-Position des Managed Money ergeben zusammen ein interessantes Setup.</p><p><br/></p><p>Auch saisonal sieht das Bild für den Weizen Future jetzt besser aus. Historisch besteht ab dieser Phase die Möglichkeit für einen stetigeren Anstieg, der sich bis in den Oktober hinein fortsetzen kann. Das passt gut zur aktuellen Marktlage, denn der Report hat den Markt an einem Punkt getroffen, an dem viele spekulative Marktteilnehmer bereits negativ positioniert waren.</p></div><br/><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div></div><div><strong>FAZIT</strong></div></div></div>
</div></div></div><div><div><div><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div><p>Der Weizen Future hat in der vergangenen Woche ein wichtiges Signal geliefert. Der USDA-Report zeigte, dass die USA 2026 voraussichtlich die kleinste Weizenerntefläche seit 149 Jahren einbringen werden. In einer Welt mit mehr als 8 Milliarden Menschen ist das eine bemerkenswerte Entwicklung. Managed Money bleibt weiterhin netto short, baut die Position aber bereits leicht ab. Wenn jetzt noch Wetterrisiken durch Super El Niño hinzukommen, könnte Weizen deutlich stärker in den Fokus rücken. Saisonal besteht zudem Potenzial für steigende Kurse bis in den Oktober hinein.</p></div></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div>
</div></div></div></div><br/></div></div><div style="text-align:center;"><br/></div>
<div><div><div><span><span><span><span><span><span><div><span style="font-weight:700;">WTI CRUDE OIL - LONG</span></div></span></span></span></span></span></span></div>
</div></div></div></div><div><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><div><p>WTI Crude Oil verliert auf Wochenbasis -2,05%.</p><p><span><span>Performance 5 Jahre: -6,54%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div></div><br/></div><div><img src="/TU_WTI_05072026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p></p><p><strong><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></strong></p><div><p></p><p><strong><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></strong></p><div><p></p><p><strong><b></b></strong></p><span style="font-weight:800;background-color:rgb(255, 255, 255);"><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span>WTI Crude Oil Future: Die Kriegsprämie verschwindet, aber Benzin bleibt teuer</span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span><p><br/></p></div>
</div></div></div><div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><p></p><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span>Der WTI Crude Oil Future stand in der vergangenen Woche erneut unter Druck. Auf Wochensicht verlor WTI 2,05 Prozent und schloss bei 68,78 US-Dollar je Barrel. Damit hat der Markt einen Großteil der zuvor aufgebauten Kriegsprämie wieder abgegeben. Der Ölpreis handelt inzwischen wieder ungefähr auf dem Niveau, auf dem er vor der Eskalation im Nahen Osten notierte.</span></div></div></div></div><div><br/></div><div><div><p>Seit dem Hoch vom 9. März ist der WTI Crude Oil Future inzwischen um rund 42 Prozent gefallen. Auf Jahresbasis liegt der Future nur noch rund 19 Prozent im Plus. Das ist bemerkenswert, weil der Markt zwischenzeitlich ein völlig anderes Bild gezeigt hatte. Die Sorge vor einer länger anhaltenden Störung der Lieferströme durch die Straße von Hormus hatte die Preise stark nach oben getrieben. Diese Risikoprämie ist nun weitgehend aus dem Markt verschwunden.</p><p><br/></p><p>Der wichtigste Grund dafür ist die Entspannung im Nahen Osten. Die Handelsströme durch die Straße von Hormus normalisieren sich zunehmend, während die Gespräche zwischen den USA und Iran weiterlaufen. Der Markt nimmt damit immer stärker an, dass es nicht zu einer dauerhaften Unterbrechung der Öllieferungen kommt. Genau diese Erwartung drückt die Preise.</p><p><br/></p><p>Interessant ist allerdings, dass diese Entspannung bisher nicht in gleichem Ausmaß bei den raffinierten Produkten ankommt. Die Crack Spreads bleiben ungewöhnlich hoch. Während WTI wieder knapp über 68 US-Dollar handelt, notieren die Preise für raffinierte Produkte weiterhin deutlich fester. Die Differenz zwischen Rohöl und Produkten wie Benzin, Heizöl oder Diesel läuft damit stark auseinander.</p><p><span><img src="https://media.renditemanufaktur.de/tu-wti-and-crack-spreads-1783158641112-159da2c1.jpeg"/></span><br/></p></div><br/><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div><div></div></div><div><p>Das ist für Verbraucher entscheidend. Sinkende Rohölpreise bedeuten eben nicht automatisch, dass Benzin- und Heizölpreise im gleichen Tempo fallen. Genau hier liegt aktuell die eigentliche Marktverzerrung. Die Kriegsprämie im Rohöl ist fast verschwunden, aber bei den raffinierten Produkten bleibt sie teilweise bestehen. Für Raffinerien ist das positiv, für Verbraucher dagegen belastend.</p><p><br/></p><p>Auch die COT-Daten zeigen, dass sich die spekulativen Marktteilnehmer weiter zurückziehen. Das Managed Money hat seine Long-Position erneut reduziert und hält aktuell nur noch 114.633 Kontrakte netto long. Das zeigt, dass viele Investoren die geopolitische Prämie nicht mehr spielen und ihre Positionen weiter abbauen.</p><p><br/></p><p>Saisonal wäre das Bild für WTI eigentlich besser. Durch die Sommermonate und die Reisesaison besteht normalerweise Unterstützung für den Ölmarkt. Aktuell wird diese saisonale Komponente aber von der geopolitischen Entspannung überlagert. Der Markt handelt weniger die klassische Sommernachfrage, sondern vor allem das Ende der Kriegsprämie.</p><p><br/></p><p>Politisch könnte genau diese Entwicklung noch relevant werden. Für Donald Trump ist nicht nur der Rohölpreis entscheidend, sondern vor allem der Benzinpreis an der Zapfsäule. Wenn WTI und Brent deutlich fallen, die Benzinpreise aber hoch bleiben, kommt die Entlastung beim Verbraucher nicht an. Das könnte im Vorfeld der Midterms zu einem Problem werden.</p></div></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div><br/></div></div>
</div><div><strong>FAZIT<br/></strong></div></div></div></div><span style="text-align:center;"><p><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><div><div></div><span><span><span><span><span><span><div><span><span><span><span><span><span><div><span><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></div></span></div></span></span></div></span></span></div></div></span></span></div><span><div><p>WTI ist erneut gefallen, weil die Kriegsprämie aus dem Markt verschwindet und sich die Lieferströme durch die Straße von Hormus normalisieren. Der Rohölpreis ist fast wieder auf Vorkriegsniveau zurückgefallen, doch die raffinierten Produkte bleiben teuer. Genau darin liegt die zentrale Marktstory: Öl fällt, aber Benzin, Diesel und Heizöl folgen nicht im gleichen Ausmaß. Für den Ölmarkt ist das eine Normalisierung, für Verbraucher und Politik bleibt es ein Problem.</p></div><span></span></span><div><br/></div><div><br/></div></span></span></span></span></span></span></div></span></span></span></span></span></span></div></span></div>
</div><div><div style="text-align:center;"><span><span><div><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">ZUCKER - LONG</span></div>
<br/></div><div><div style="text-align:center;"><div><div><div><p>Zucker gewinnt auf Wochenbasis +2,34%.</p><p><span><span>Performance 5 Jahre: -17,13%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div></div><br/><div><img src="/TU_Zucker_05072026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Zucker vor dem Short Squeeze: El Niño bringt die Bären unter Druck</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></div>
</div></div></div><br/><div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div></div><span>Der Zucker-Future konnte in der vergangenen Woche deutlich zulegen. Auf Wochensicht stieg der Future um 2,34 % und schloss bei 14,85 US-Cent je Pfund. Zwischenzeitlich kletterte der Markt sogar über die Marke von 15,20 US-Cent, konnte diese Gewinne zum Wochenschluss aber nicht vollständig verteidigen.</span><div><br/></div><div><div style="display:inline;"></div><div><p>Der wichtigste Preistreiber bleibt das Wetter. Besonders im Fokus steht der schwache Monsun in Indien. Indien ist der zweitgrößte Zuckerproduzent der Welt, und die Niederschläge liegen aktuell deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Das erhöht die Sorge, dass die Zuckerrohrernte schwächer ausfallen könnte. Gleichzeitig warnen Meteorologen davor, dass der diesjährige Monsun einer der schwächsten der vergangenen Jahre werden könnte.</p><p><br/></p><p>Hinzu kommt das Risiko eines starken El-Niño-Ereignisses. Zucker gehört zu den Rohstoffen, die besonders sensibel auf El Niño reagieren, weil Brasilien, Indien und Thailand zu den wichtigsten Produktionsregionen der Welt zählen. Trockenheit oder unregelmäßige Niederschläge in diesen Ländern können schnell zu Ernteproblemen führen. Beim letzten starken El Niño 2015/2016 hat sich der Zuckerpreis mehr als verdoppelt. Genau diese Erinnerung dürfte nun wieder stärker in den Markt eingepreist werden.</p><p><br/></p><p>Auch aus Brasilien kommen unterstützende Signale. In der wichtigen Center-South-Region lag die Zuckerproduktion zuletzt unter dem Vorjahresniveau. Gleichzeitig verarbeiten die Mühlen einen deutlich größeren Anteil des Zuckerrohrs zu Ethanol statt zu Zucker. Das reduziert das verfügbare Zuckerangebot zusätzlich und verschärft die Angebotslage, falls die Wetterrisiken in Indien und Thailand weiter zunehmen.</p><p><br/></p><p>Die COT-Daten bleiben ebenfalls spannend. Das Managed Money ist im Zucker-Future weiterhin massiv netto short und hat die Short-Position sogar leicht auf knapp über 134.400 Kontrakte ausgebaut. Genau darin liegt aber auch das Potenzial. Sollte der Zuckerpreis weiter steigen, könnten diese Short-Positionen zunehmend unter Druck geraten. Ein Short Covering würde dem Markt zusätzliche Dynamik geben.</p><p><br/></p><p>Auch saisonal sieht das Bild konstruktiv aus. Der Zucker-Future hat historisch betrachtet die Möglichkeit, bis Anfang August weiter zuzulegen. Damit treffen aktuell mehrere Faktoren zusammen: ein positives saisonales Zeitfenster, Wetterrisiken in Indien, El-Niño-Fantasie, ein knapperes Angebot aus Brasilien und eine sehr hohe spekulative Short-Positionierung.</p></div><div><br/></div></div><div><strong>FAZIT</strong></div></div></div></div></div><span style="text-align:center;"><div><div><div><div><div><div><div><div><div style="display:inline;"></div>
</div><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></div></div></div></div></div></div></span></div></div><span><span><span><span><span><span><div><p>Der Zucker-Future hat in der vergangenen Woche ein wichtiges Lebenszeichen gesendet. Der Anstieg von 2,34 % ist noch kein großer Ausbruch, aber die Marktstruktur verbessert sich. Entscheidend ist nun, ob der Future die Marke von 15 US-Cent nachhaltig zurückerobern kann. Gelingt das, könnten die hohen Short-Positionen des Managed Money zum Treibstoff für eine stärkere Aufwärtsbewegung werden. Zucker bleibt damit einer der spannendsten Agrarrohstoffe im aktuellen El-Niño-Setup.</p></div></span></span></span></span></span></span><div><div style="text-align:center;"><br/></div>
</div></span></span></div></div><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; 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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p><span></span></p><div><p><span></span></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;">die Märkte gehen in diese neue Woche mit einer deutlich schwierigeren Ausgangslage als noch vor wenigen Tagen. Am Freitag war es wieder soweit: Der Iran hatte am Donnerstag einen Tanker in der Straße von Hormuz mit einer Drohne beschossen. Die USA reagierten darauf am Freitag nach Marktschluss mit erneuten Angriffen auf iranische Ziele. Am Samstag folgte der nächste Angriff auf einen Tanker, woraufhin die USA in der Nacht von Samstag auf Sonntag erneut militärisch reagierten. Anschließend weitete der Iran seine Angriffe auf benachbarte Golfstaaten aus.<br/><br/>Damit muss man festhalten: Die Friedensbemühungen, die in den vergangenen Tagen noch große Hoffnungen geweckt hatten, sind vorerst gescheitert.<br/><br/>Donald Trump hatte in den vergangenen Monaten immer wieder davon gesprochen, dass ein Frieden kurz bevorstehe. Zuletzt schien das unterzeichnete Memorandum of Understanding genau in diese Richtung zu weisen. Doch die Realität sieht nun anders aus. Die Verhandlungen sind nicht nur ins Stocken geraten, sie wirken aktuell praktisch gescheitert.<br/><br/>Das ist vor allem deshalb relevant, weil der Ölmarkt am Freitag bereits sehr viel Entspannung eingepreist hatte. Sowohl WTI als auch Brent waren deutlich zurückgekommen. WTI fiel unter 70 US-Dollar, Brent handelte bei rund 72,50 US-Dollar. Damit lagen die Preise wieder ungefähr auf den Niveaus, die wir zu Beginn des Krieges am 28. Februar gesehen hatten.<br/><br/>Die große Frage lautet nun: Was passiert zur Markteröffnung in der Nacht von Sonntag auf Montag?<br/><br/>Sollte der Markt die erneute Eskalation ernst nehmen, könnte der Ölpreis sehr schnell wieder nach oben drehen. Denn die Lage in der Straße von Hormuz bleibt angespannt. Die Schifffahrt ist weiterhin massiv eingeschränkt. Praktisch durchführbar scheint derzeit vor allem die Route auf der omanischen Seite. Die iranische Seite ist nur mit Zustimmung Teherans passierbar. Gleichzeitig gibt es Berichte über zusätzliche Gebühren und politische Bedingungen für die Durchfahrt.<br/><br/>Damit bleibt das zentrale Risiko bestehen: Nicht der Ölpreis selbst ist das Problem, sondern die physische Verfügbarkeit. Wenn Öl, LNG und raffinierte Produkte nicht zuverlässig durch die Straße von Hormuz transportiert werden können, dann steigt der Druck nicht nur bei Rohöl, sondern auch bei Kerosin, Benzin, Diesel und Heizöl.<br/><br/>Für Donald Trump ist das politisch höchst unangenehm. Vor den Midterms im November wollen amerikanische Wähler im Kern zwei Dinge sehen: hohe Aktienkurse und niedrige Benzinpreise. Beides ist derzeit in Gefahr.<br/><br/>Die Benzinpreise sind gefährdet, weil der Konflikt im Nahen Osten wieder eskaliert. Die Aktienkurse sind gefährdet, weil besonders die großen Technologieaktien zuletzt unter Druck geraten sind. Der Nasdaq hat in den vergangenen zwei Wochen deutlich an Dynamik verloren. Der Future handelt aktuell bei 29.368 Punkten und damit klar unter dem Allzeithoch von 30.975 Punkten. Das ist immer noch ein sehr hohes Niveau, aber die Bewegung zeigt: Der Markt ist nicht mehr so sorglos wie noch vor wenigen Wochen.<br/><br/>Hinzu kommt die neue Zinsperspektive in den USA. Nach der ersten Fed-Sitzung unter Kevin Warsh am 17. Juni verschoben sich die Zinserwartungen deutlich in Richtung einer restriktiveren Geldpolitik. Zeitweise preiste der Markt bis zu drei Zinserhöhungen bis Ende 2027 ein, davon zwei noch im laufenden Jahr 2026.<br/><br/>In der vergangenen Woche hat sich dieses Bild wieder etwas relativiert. Der Markt rechnet inzwischen nur noch mit etwa einer Zinserhöhung bis Ende 2027. Für sich genommen wäre das eine Entlastung für die Metallpreise. Gold, Silber und Kupfer waren in den vergangenen Tagen deutlich unter Druck geraten. Gold handelte zeitweise sogar unter 4.000 US-Dollar, Silber fiel unter 60 US-Dollar. Auch Kupfer und die anderen Metalle konnten sich dem Druck nicht entziehen.<br/><br/>Der Grund war klar: Höhere Zinserwartungen stärken den US-Dollar, erhöhen die Opportunitätskosten für Edelmetalle und belasten zyklische Rohstoffe. Wenn sich die Zinserwartungen nun wieder etwas entspannen, wäre das grundsätzlich positiv für Gold, Silber und Kupfer.<br/><br/>Allerdings gibt es einen entscheidenden Vorbehalt: Sollte die Eskalation im Nahen Osten erneut zu steigenden Energiepreisen führen, könnte auch der Inflationsdruck wieder zunehmen. Dann wäre die Entspannung bei den Zinserwartungen möglicherweise nur von kurzer Dauer.<br/><br/>Die jüngsten US-Inflationsdaten bestätigen dieses Spannungsfeld. Der PCE-Preisindex, also die bevorzugte Inflationskennzahl der Fed, lag im Mai bei 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Kernrate stieg auf 3,4 Prozent. Das entsprach im Wesentlichen den Erwartungen, zeigt aber dennoch: Die Inflation ist nicht verschwunden. Sie liegt weiterhin klar über dem Ziel der Fed.<br/><br/>Für Kevin Warsh bedeutet das: Er kann sich eine zu frühe Entwarnung kaum leisten. Die Fed wird die kommenden Daten sehr genau beobachten.<br/><br/>Ein wichtiger Termin in der kommenden Woche ist der US-Arbeitsmarktbericht für Juni. Dieser wird wegen des Independence-Day-Feiertags in den USA nicht wie üblich am Freitag, sondern bereits am Donnerstag, dem 2. Juli, um 8:30 Uhr New Yorker Zeit veröffentlicht. Für uns ist dabei nicht nur die klassische Arbeitslosenquote relevant, sondern besonders auch die breitere U-6-Arbeitslosenquote. Sie zeigt nicht nur die offiziell Arbeitslosen, sondern auch entmutigte Arbeitnehmer und Personen, die unfreiwillig in Teilzeit arbeiten. Gerade in einem Umfeld, in dem die Fed unter Kevin Warsh stärker auf Inflationsrisiken achtet, kann ein robuster Arbeitsmarkt die Zinssenkungsfantasie weiter begrenzen. Umgekehrt würde eine klare Abschwächung am Arbeitsmarkt den Druck von der Fed nehmen und könnte vor allem Gold, Silber und andere zinssensitive Rohstoffe unterstützen.<br/><br/>Die kommende Handelswoche ist in den USA wegen des Independence-Day-Feiertags verkürzt. Am Freitag, dem 3. Juli, bleiben die US-Börsen geschlossen, am Donnerstag ist der Handel verkürzt. Das kann die Liquidität zusätzlich ausdünnen und Marktbewegungen verstärken.<br/><br/>Bei Kupfer kommt in der kommenden Woche ein zusätzlicher Risikofaktor hinzu. Bis zum 30. Juni wird erwartet, dass das US-Handelsministerium der Regierung einen Vorschlag vorlegt, ob künftig auch raffinierter Kupfer mit Importzöllen belegt werden soll. Der Markt rechnet derzeit mit einem gestaffelten Modell: 15 Prozent Zoll ab 2027 und 30 Prozent ab 2028. Bislang waren vor allem halbfertige Kupferprodukte und kupferintensive Derivate betroffen, während raffinierter Kupfer zunächst ausgeklammert wurde. Sollte sich das ändern, könnte dies erneut zu deutlichen Verwerfungen zwischen dem US-Kupfermarkt und dem internationalen LME-Markt führen. Für unsere Kupferposition bedeutet das: Die fundamentale Story bleibt interessant, aber rund um die Entscheidung ist mit erhöhter Volatilität zu rechnen. Entsprechend vorsichtig bleiben wir im Positionsmanagement.<br/><br/>Damit stehen wir vor einer Woche, in der gleich mehrere Faktoren zusammenlaufen: eine erneute Eskalation im Nahen Osten, ein Ölmarkt, der zuletzt viel Frieden eingepreist hatte, eine Fed, die unter Kevin Warsh deutlich härter auftritt, ein wichtiger US-Arbeitsmarktbericht und ein Aktienmarkt, der erstmals seit längerer Zeit wieder verletzlicher wirkt.</div></div></div></div></div></div><div><span></span></div>
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<div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;">Unsere Positionen im Überblick</span></strong></div>
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Insgesamt bleibt das Bild gemischt: Einige Märkte profitieren bereits wieder von Wetterrisiken, Saisonalität und Short-Covering-Potenzial, während andere weiterhin unter dem stärkeren US-Dollar, den Zinserwartungen und geopolitischer Unsicherheit leiden.<br/><br/>• Baumwolle | -4,12 % | Long<br/><br/>Baumwolle schloss schwächer bei 76,38 US-Cents je Pfund. Belastend wirkten fallende Ölpreise, ein festerer US-Dollar und enttäuschende Exportzahlen. Da synthetische Fasern bei niedrigeren Ölpreisen günstiger werden, geriet Baumwolle zusätzlich unter Druck. Die CoT-Daten bleiben mit rund 83.500 Managed-Money-Long-Kontrakten zwar grundsätzlich konstruktiv, erhöhen aber zugleich das Risiko weiterer Long-Liquidationen. Saisonal bleibt das Bild kurzfristig schwierig.<br/><br/>• Bund-Future | +1,07 % | Short<br/><br/>Der Bund-Future legte deutlich zu und schloss bei 127,41 Punkten. Für unsere Short-Position war diese Bewegung negativ. Unterstützt wurde der Markt durch sinkende Ölpreise, rückläufige Inflationserwartungen und zunehmende Risikoaversion an den Aktienmärkten. Deutsche Bundesanleihen wurden wieder stärker als sicherer Hafen gesucht. Kurzfristig bleibt der Bund-Future konstruktiv, solange der Markt die jüngsten Gewinne verteidigen kann.<br/><br/>• EUR/USD | -0,77 % | Long<br/><br/>EUR/USD fiel auf 1,1381 zurück. Der US-Dollar profitierte weiterhin von der veränderten Wahrnehmung der US-Geldpolitik nach dem ersten Fed-Meeting unter Kevin Warsh. Gleichzeitig haben sich die US-Zinserhöhungserwartungen im Wochenverlauf wieder etwas relativiert. Die EZB bleibt ebenfalls restriktiv, und das Managed Money hält weiterhin knapp über 30.000 Kontrakte netto long im Euro. Auch saisonal beginnt nun eine konstruktivere Phase für EUR/USD.<br/><br/>• Gold | -1,68 % | Long<br/><br/>Gold verlor auf Wochensicht und schloss bei 4.103 US-Dollar je Unze. Zwischenzeitlich fiel der Markt unter die psychologisch wichtige Marke von 4.000 US-Dollar, konnte diese zum Wochenschluss aber zurückerobern. Der Druck kam vor allem vom stärkeren US-Dollar und den höheren Zinserwartungen. Positiv ist, dass sich die Zinserhöhungserwartungen wieder deutlich relativiert haben. Zudem hält das Managed Money weiterhin mehr als 181.000 Kontrakte netto long, und die Saisonalität verbessert sich nun spürbar.<br/><br/>• Henry Hub Erdgas | +1,09 % | Long<br/><br/>Henry Hub Erdgas konnte leicht zulegen und schloss bei 3,232 US-Dollar je MMBtu. Hohe Lagerbestände begrenzen kurzfristig noch das Aufwärtspotenzial, gleichzeitig nehmen Wetterrisiken deutlich zu. Ein heißer US-Sommer könnte die Stromnachfrage durch Klimaanlagen spürbar erhöhen. Besonders interessant bleibt die hohe Netto-Short-Positionierung des Managed Money von rund 176.600 Kontrakten. Sollten Hitze oder Hurrikanrisiken zunehmen, bleibt erhebliches Short-Squeeze-Potenzial vorhanden.<br/><br/>• Kaffee | +3,11 % | Long<br/><br/>Arabica Coffee erholte sich deutlich und schloss bei 273,95 US-Cents je Pfund. Unterstützend wirkten Short-Eindeckungen, niedrige ICE-zertifizierte Lagerbestände von nur rund 382.000 Säcken sowie Wetterrisiken in Brasilien. Das Managed Money hat seine Long-Positionierung wieder leicht ausgebaut und hält knapp über 15.000 Kontrakte netto long. Kurzfristig bleibt saisonal noch etwas Vorsicht angebracht, doch mit Blick auf mögliche El-Niño-Risiken bleibt das Setup interessant.<br/><br/>• Kakao | +20,19 % | Long<br/><br/>Kakao war der mit Abstand stärkste Markt der Woche und schloss bei 5.107 US-Dollar je Tonne. Starke Regenfälle in der Elfenbeinküste und Ghana haben erneut Angebotsrisiken in den Fokus gerückt. Überflutete Straßen, erschwerter Zugang zu Plantagen und Häfen sowie Krankheitsrisiken wie Brown Rot stützten den Markt. Besonders spannend bleibt die Positionierung: Das Managed Money hält weiterhin knapp 20.000 Kontrakte netto short. Sollte Kakao weiter steigen, könnte zusätzliches Short-Covering entstehen.<br/><br/>• Kupfer | -3,15 % | Long<br/><br/>Kupfer schloss schwächer bei 613,75 US-Cents je Pfund. Belastend wirkten der festere US-Dollar, höhere Zinserwartungen und Konjunktursorgen. Strukturell bleibt das Bild jedoch interessant. Das Managed Money hält weiterhin mehr als 71.500 Kontrakte netto long, und die Saisonalität verbessert sich. Der wichtigste kurzfristige Faktor ist die mögliche US-Zollentscheidung. Bis zum 30. Juni wird ein Vorschlag des US-Handelsministeriums erwartet. Im Markt steht ein Modell mit 15 % Zoll ab 2027 und 30 % ab 2028 im Raum. Das kann im Kupfer-Future zu deutlich erhöhter Volatilität führen.<br/><br/>• Mais | -0,96 % | Long<br/><br/>Mais gab leicht nach und schloss bei 440 US-Cents je Bushel. Belastend wirkten fallende Ölpreise, eine Entspannung bei Energie- und Düngemittelrisiken sowie eine schwächere Saisonalität. Die CoT-Daten zeigen, dass das Managed Money seine Long-Positionierung massiv reduziert hat. Aktuell liegen nur noch rund 58.300 Kontrakte netto long im Markt, nach mehr als 433.000 Kontrakten Anfang April. Ein möglicher Gegenpol bleibt das Wetter in den USA, insbesondere die entscheidende Bestäubungsphase im Juli.<br/><br/>• Platin | -2,34 % | Long<br/><br/>Platin fiel auf 1.629,10 US-Dollar je Unze zurück. Zwischenzeitlich wurde sogar ein Tief bei 1.563 US-Dollar erreicht. Belastend wirkten der stärkere US-Dollar, höhere Zinserwartungen und die generelle Schwäche im Metallsektor. Positiv ist jedoch, dass das Managed Money die Schwäche zum Ausbau der Long-Position genutzt hat und nun etwas mehr als 15.000 Kontrakte netto long hält. Für eine nachhaltige Erholung braucht es jedoch mehr Stabilität im Metallsektor und ein besseres saisonales Umfeld.<br/><br/>• Silber | -8,14 % | Short<br/><br/>Silber brach deutlich ein und schloss bei 59,605 US-Dollar je Unze. Seit dem ersten Fed-Meeting unter Kevin Warsh hat Silber damit mehr als 12 US-Dollar verloren. Für unsere Short-Position war diese Bewegung positiv. Der Abverkauf wirkt inzwischen allerdings sehr weit fortgeschritten. Die Zinserhöhungserwartungen haben sich wieder relativiert, die Energiepreise sind gefallen, und das Managed Money hält weiterhin mehr als 23.700 Kontrakte netto long. Zudem verbessert sich die Saisonalität bis Ende Juli. Wir beobachten daher, ob Silber nun eine Stabilisierung versucht.<br/><br/>• Sojabohnen | +1,14 % | Long<br/><br/>Sojabohnen konnten trotz fallender Ölpreise und festem US-Dollar zulegen und schlossen bei 1.155 US-Cents je Bushel. Das ist ein konstruktives Signal. Der Markt richtet den Blick zunehmend auf Wetterrisiken in den USA. Hohe Temperaturen und fehlende Niederschläge könnten in der wichtigen Wachstumsphase schnell Ertragsrisiken erzeugen. Das Managed Money hat seine Long-Positionierung zwar weiter auf knapp 101.000 Kontrakte reduziert, saisonal bleibt das Bild aber bis Mitte oder Ende Juli freundlich.<br/><br/>• Weizen | -3,96 % | Long<br/><br/>Weizen fiel deutlich auf 588,75 US-Cents je Bushel und damit wieder unter die wichtige Marke von 600 US-Cents. Seit dem Hoch Mitte Mai hat der Markt fast 100 US-Cents verloren. Hauptbelastung bleibt der zunehmende Erntedruck auf der Nordhalbkugel. Auch die CoT-Daten bleiben schwach: Das Managed Money ist weiterhin rund 48.400 Kontrakte netto short. Kurzfristig spricht auch die Saisonalität bis Mitte Juli eher gegen eine schnelle Trendwende. Wetterrisiken in Europa bleiben ein möglicher Gegenpol.<br/><br/>• WTI Crude Oil | -8,24 % | Long<br/><br/>WTI Crude Oil fiel deutlich und schloss bei 70,24 US-Dollar je Fass. Zwischenzeitlich notierte der Markt sogar unter 69 US-Dollar. Der Hauptgrund war die Hoffnung auf Fortschritte in den US-Iran-Verhandlungen und eine stärkere Öffnung der Straße von Hormus. Zum Wochenschluss verschärfte sich die Lage jedoch wieder durch neue Angriffe in der Straße von Hormus und US-Vergeltungsschläge. Die CoT-Daten zeigen mit nur noch rund 114.600 Managed-Money-Long-Kontrakten eine vorsichtige Positionierung. Sollte die Risikoprämie zurückkehren, könnte WTI schnell wieder fester eröffnen.<br/><br/>• Zucker | +2,87 % | Long<br/><br/>Zucker erholte sich deutlich und schloss bei 13,98 US-Cents je Pfund. Besonders stark war die Bewegung am Freitag, als der Markt vom Wochentief rund 5 % zulegen konnte. Unterstützend wirken schwächere Monsunregen in Indien, mögliche El-Niño-Risiken und eine steigende Verwendung von Zuckerrohr für Ethanol in Brasilien. Besonders spannend bleibt die CoT-Positionierung: Das Managed Money hält rund 134.422 Kontrakte netto short. Sollte Zucker die Marke von 14 US-Cents nachhaltig zurückerobern, könnte daraus weiteres Short-Covering entstehen.</div></div><div></div></div></div><div></div></div><div></div></div><div></div></div><p></p></div>
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<div><strong style="font-family:inherit;font-size:inherit;"><br/></strong></div><div><span style="font-family:inherit;font-size:inherit;"><span><div style="display:inline;"></div></span></span></div>
<div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><div style="display:inline;"><div><div><span></span></div>
<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div></div><div style="display:inline;"><span><span><span><span><div style="display:inline;"><span>Wir müssen diszipliniert bleiben. Die Lage ist nicht einfach, aber sie ist handelbar. Entscheidend ist, nicht jeder kurzfristigen Bewegung hinterherzulaufen, sondern die großen Linien im Blick zu behalten. Öl bleibt politisch getrieben. Metalle hängen zwischen Inflationsschutz und Zinsdruck. Kupfer steht zusätzlich vor einem möglichen Zollimpuls. Der Nasdaq bleibt anfällig, wenn Liquidität und Zinserwartungen gegen den Markt laufen.</span></div></span></span></span></span></div><div></div></div>
</div></div><div><span></span></div></div></div></span></span></span></span></span></div>
<div><span style="font-family:inherit;font-size:inherit;"><span><div style="display:inline;"></div></span></span></div>
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</div></div></div></span></span></div></div><div><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span>Good Luck in Trading,</span></span></div>
</div></div></div></span></span></div></div><div><span></span></div></div><div><span></span></div>
</div><div><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><div><span><span><span><span><span><span><span><div><span><span><span><span><span><span><div><span></span></div></span></span></span></span></span></span><div><span style="font-family:inherit;font-size:inherit;"></span></div>
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</div></div><div><br/></div></div></div></div><div><div><div><span style="font-weight:700;">Performance DCX&nbsp;</span><br/></div>
</div></div></div><div><br/><div><div></div><div><div> aktueller Indexstand: 148,43</div>
<div> Wochenperformance: -1,32% </div><div> Seit Jahresanfang 2026: +7,39% </div>
<div> Seit Auflegung (10. Dezember 2024): +48,58% </div><div> Performance 5 Jahre: +48,58% </div>
<div><br/></div><div><span><img src="/Sun%20Jun%2028%202026-1.png" alt=""/></span><br/></div></div><div><span><br/></span></div>
</div><div><span style="font-weight:700;">DCX POSITIONEN</span><br/></div><div><span style="font-weight:700;"><br/></span></div>
</div></div></div><div style="color:inherit;"><div><div><div><div style="font-weight:700;text-align:center;"><span style="color:inherit;">BAUMWOLLE - LONG</span></div></div></div><div><div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div><div> Baumwolle verliert auf Wochenbasis -4,12%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -7,29%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div></div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><img src="/TU_Baumwolle_28062026.png"/></div>
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<div><div style="font-weight:700;"></div><div><div style="font-weight:700;"></div>
<div><div style="font-weight:700;"></div><div><p style="font-weight:700;"><b></b></p><div style="font-weight:700;"><p><b></b></p><div><p><b><b><b></b></b></b></p><div><p><strong></strong></p></div>
</div></div><div><br/></div><div><span style="font-weight:700;"><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Baumwolle zwischen Ölpreisrückgang und Long-Liquidation</span><br/></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></span></div>
<div><span style="font-weight:900;"><br/></span><div></div><div><div></div><div><div></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div></div></div></div></div><span>Der Baumwolle Future stand in der vergangenen Woche klar unter Druck. Auf Wochensicht verlor der Future 4,12 Prozent und schloss bei 76,38 US-Cent je Pfund. Damit setzte sich die Korrektur nach dem starken Anstieg der vergangenen Monate fort.</span></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div></div><div><div><div>Ein wesentlicher Belastungsfaktor waren die deutlich fallenden Ölpreise. Baumwolle korreliert häufig mit dem Ölpreis, weil synthetische Fasern wie Polyester aus petrochemischen Vorprodukten hergestellt werden. Wenn Öl fällt, werden synthetische Alternativen günstiger. Das kann die relative Attraktivität von Baumwolle belasten und entsprechend Druck auf die Preise ausüben.</div><div><br/></div><div>Auch die Nachfrage bleibt ein Thema. Der zuletzt festere US-Dollar erschwert die Wettbewerbsfähigkeit amerikanischer Baumwolle auf dem Weltmarkt. Für Käufer außerhalb der USA wird US-Baumwolle dadurch tendenziell teurer. Entsprechend blieben die jüngsten US-Exportzahlen eher enttäuschend. Der Markt fand auf der Nachfrageseite daher bislang keine neuen positiven Impulse.</div></div><br/><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div></div></div><div><div>Auf der Angebotsseite gibt es zwar weiterhin Risiken. Trockene Bedingungen in wichtigen Anbauregionen, insbesondere in Indien, sowie das Risiko eines stärkeren El-Niño-Ereignisses könnten die Produktion belasten. Auch in den USA bleibt das Wetter ein wichtiger Faktor, vor allem mit Blick auf Texas. Kurzfristig reichten diese Risiken jedoch nicht aus, um den Preisdruck durch fallende Ölpreise, stärkeren Dollar und schwache Nachfrage auszugleichen.</div><br/><div><span style="color:inherit;">Interessant bleiben die CoT-Daten. Das Managed Money ist weiterhin ordentlich long positioniert und hält aktuell rund 83.500 Kontrakte netto long. Das zeigt zwar, dass spekulatives Kapital grundsätzlich noch auf steigende Preise setzt. Gleichzeitig kann eine hohe Long-Positionierung in einem schwachen Markt auch zum Risiko werden, wenn weitere Positionsreduzierungen einsetzen.</span></div><br/><div><span style="color:inherit;">Saisonal sieht das Bild aktuell ebenfalls nicht besonders stark aus. Die Tendenz geht in dieser Phase eher seitwärts bis abwärts, und besonders in Richtung August ist bei Baumwolle historisch häufig mit Gegenwind zu rechnen.</span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><br/></div></div><div></div><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">FAZIT</span></div>
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<div><span><span>Performance 5 Jahre: -25,19%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><img src="/TU_Bund%20Future_28062026.png"/></div>
</div></div><br/><div><div><div style="font-weight:700;"></div><div><div style="font-weight:700;"></div>
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<div><p style="font-weight:700;"><b></b></p><div style="font-weight:700;"><p><b></b></p><div><p><b><b></b></b></p><div><p><strong></strong></p></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div><span>Der deutsche Bund-Future entwickelte sich in der vergangenen Woche deutlich freundlich. Auf Wochensicht legte der Future 1,07 Prozent zu und schloss bei 127,41 Punkten. Damit konnte sich der Markt spürbar von den vorherigen Niveaus lösen und zeigte eine der stärkeren Wochenbewegungen der letzten Zeit.</span><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div></div></div></div></div><div></div>
</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;">Haupttreiber waren vor allem sinkende Ölpreise und eine wieder zunehmende Risikoaversion an den Aktienmärkten. Fallende Energiepreise wirken dämpfend auf die Inflationserwartungen. Das ist grundsätzlich positiv für Anleihen, da niedrigere Inflationserwartungen den Druck auf die Zentralbanken reduzieren und Staatsanleihen wieder attraktiver machen.<br/><br/>Gleichzeitig gerieten die Aktienmärkte, insbesondere der Technologiesektor, deutlich unter Druck. In solchen Phasen steigt häufig die Nachfrage nach sicheren Staatsanleihen. Genau davon konnte der Bund-Future profitieren. Deutsche Bundesanleihen wurden wieder stärker als sicherer Hafen gesucht.<br/><br/>Ein weiterer Punkt ist die politische Entwicklung in Deutschland. Der Markt dürfte auch die Frage spielen, ob es der Bundesregierung tatsächlich gelingt, die angekündigten Reformen umzusetzen. Besonders die geplante Rentenreform steht dabei im Fokus. Sollte es gelingen, die langfristigen Belastungen für den Staatshaushalt glaubwürdig zu begrenzen, wäre das grundsätzlich positiv für deutsche Staatsanleihen.<br/><br/>Ich persönlich bleibe an diesem Punkt allerdings skeptisch. Die Bundesregierung wirkt weiterhin zerstritten, und genau darin liegt das Risiko. Zwischen großen Reformankündigungen und tatsächlicher Umsetzung liegt in Deutschland oft ein weiter Weg. Für den Bund-Future bedeutet das: Reformhoffnungen können kurzfristig stützen, politische Enttäuschungen aber ebenso schnell wieder belasten.<br/><br/>Technisch ist der Anstieg positiv zu werten. Der Schlusskurs bei 127,41 Punkten zeigt, dass Käufer wieder bereit sind, auf höheren Niveaus aktiv zu werden. Gleichzeitig bleibt das Umfeld sensibel. Sollte die Inflation durch neue Konjunkturdaten oder erneut steigende Energiepreise wieder in den Vordergrund rücken, könnte der Druck auf Anleihen schnell zurückkehren.</div><br/></span></div></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div><div><br/></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">FAZIT<br/></span><span><span><span><span><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span>Der Bund-Future hat eine starke Woche hinter sich. Sinkende Ölpreise, rückläufige Inflationserwartungen, Unsicherheit an den Aktienmärkten und gewisse Reformhoffnungen in Deutschland sorgten für Rückenwind. Kurzfristig bleibt das Bild konstruktiv, solange der Markt die jüngsten Gewinne verteidigen kann.</span></span></span></span></span></span></span></span></div></span></span></span><br/></span></div>
<div><span><div><br/></div><div><br/></div></span></div></div></div></div><div><span style="text-align:center;"><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">EUR/USD - LONG</span></div></span></div>
</div><div><div><div style="text-align:center;"><br/><div><div><div><div> Der EUR/USD verliert auf Wochenbasis -0,77%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -6,88%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart:&nbsp; </div>
</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_EURUSD_28062026.png"/></div></div>
<div><br/></div><strong><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span>Euro-Dollar unter Druck – aber CoT und Saisonalität bleiben konstruktiv</span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b><br/></span></b></span></b></span></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></strong><div><div><div><p><br/></p></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span></span></div>
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<div><br/></div><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">GOLD - LONG</span><br/></div>
<div style="text-align:center;"><div><br/></div><div><div><div><div> Gold verliert auf Wochenbasis -1,68%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +114,83%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div></div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Gold_28062026.png"/></div><div><br/></div>
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</div><div><span style="font-weight:800;"><b><span><b><span><b><span><b><span><span><b><br/></b></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></div>
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<div style="display:inline;"><div><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span>Der Gold Future stand in der vergangenen Woche erneut unter Druck. Auf Wochensicht verlor Gold 1,68 Prozent und schloss bei 4.103 US-Dollar je Unze. Damit blieb der Markt zwar im Minus, konnte sich aber zum Wochenschluss wieder über der wichtigen Marke von 4.000 US-Dollar stabilisieren.</span></div></div></div></div></div><div></div>
</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;">Unter der Woche war Gold bereits unter diese psychologisch wichtige Schwelle gefallen. Das hat kurzfristig für Nervosität gesorgt, zumal der Markt zuletzt stark unter dem festeren US-Dollar und den höheren Zinserwartungen gelitten hatte. Nach dem ersten Fed-Meeting unter Kevin Warsh hatte der Markt zeitweise bis zu 75 Basispunkte an zusätzlichen Zinserhöhungen eingepreist. Diese Erwartung hat sich inzwischen wieder deutlich relativiert.<br/><br/>Aktuell geht der Markt nur noch von einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte in den USA aus. Das ist ein wichtiger Punkt. Wenn der Druck von der Zinsseite nachlässt, sollte dies grundsätzlich positiv für Gold wirken. Gold zahlt keine laufenden Erträge, daher reagiert der Markt sehr sensibel auf Veränderungen bei Realzinsen, Dollar und Zinserwartungen.<br/><br/>Die jüngsten Inflationsdaten waren zwar weiterhin hoch, lagen aber offenbar im Rahmen der Erwartungen. Das hat dazu geführt, dass die Zinserhöhungserwartungen nicht weiter gestiegen sind. Gleichzeitig kamen die Renditen etwas zurück, während Gold am Freitag wieder zulegen konnte. Nach dem starken Abverkauf der vergangenen Wochen ist das zumindest ein erstes stabilisierendes Signal.<br/><br/>Interessant ist auch der Blick auf die CoT-Daten. Das Managed Money hat in der Abwärtsbewegung nicht aggressiv abgebaut, sondern hält weiterhin knapp über 181.000 Kontrakte netto long. Das ist ein starkes Signal. Institutionelle Marktteilnehmer scheinen den Rückgang bislang nicht zum Ausstieg genutzt zu haben, sondern bleiben grundsätzlich weiter auf der Long-Seite engagiert.<br/><br/>Auch die Saisonalität verbessert sich nun deutlich. Ab diesem Zeitpunkt beginnt für Gold historisch eine sehr interessante Phase, die bis in den Oktober hinein anhalten kann. Besonders bis zum 8. Oktober zeigt sich saisonal häufig Rückenwind für den Goldpreis.</div><br/></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><br/><span style="color:inherit;font-weight:700;">FAZIT</span></div>
</div><div><span style="color:inherit;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Gold hat erneut eine schwache Woche hinter sich, konnte aber die Marke von 4.000 US-Dollar zum Wochenschluss zurückerobern. Die deutlich gesunkenen Zinserhöhungserwartungen, die weiterhin hohe Long-Positionierung des Managed Money und die nun positive Saisonalität sprechen dafür, dass sich Gold in den kommenden Wochen stabilisieren und wieder nach oben arbeiten könnte.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div>
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</div></span></div><div><span style="color:inherit;"><div style="display:inline;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">HENRY HUB ERDGAS - LONG</span><br/></div>
<div style="text-align:center;"><div><br/></div><div><div><div> Henry Hub gewinnt auf Wochenbasis +1,09%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +8,00%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Henry%20Hub_28062026.png"/></div><div><br/></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div>
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</div><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><b><span><span><span><span><span><span>Henry Hub: Short-Positionierung trifft auf Sommerhitze und Hurrikanrisiken</span></span></span></span></span></span></b></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong><div><span style="font-weight:800;"><b><br/></b></span></div>
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</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><span>Kurzfristig bleibt das Umfeld gemischt. Auf der einen Seite sind die US-Lagerbestände weiterhin komfortabel und liegen über dem saisonalen Durchschnitt. Das begrenzt zunächst das Aufwärtspotenzial. Auf der anderen Seite steigt nun das Wetterrisiko deutlich an. Die USA steuern möglicherweise auf einen sehr heißen Sommer zu. Das wäre für Erdgas wichtig, weil hohe Temperaturen die Stromnachfrage durch Klimaanlagen erhöhen. Da ein großer Teil der US-Stromproduktion über Gaskraftwerke läuft, kann eine starke Kühlungsnachfrage den Gasverbrauch spürbar anheben.</span><br style="text-align:center;"/><br style="text-align:center;"/><span style="text-align:center;">Besonders interessant sind die CoT-Daten. Das Managed Money ist im Henry Hub Erdgas Future netto short positioniert und hält aktuell rund 176.600 Kontrakte short. Das ist eine sehr relevante Ausgangslage. Sollte es nun zu einer deutlichen Veränderung durch extreme Hitze oder Hurrikanrisiken kommen, könnten diese Short-Positionen schnell unter Druck geraten. Dann müssten spekulative Marktteilnehmer ihre Shorts eindecken, was eine Aufwärtsbewegung zusätzlich beschleunigen könnte.</span><br style="text-align:center;"/><br style="text-align:center;"/><span style="text-align:center;">Die Hurrikan-Saison hat offiziell am 1. Juni begonnen und dauert bis zum 30. November. Besonders ab Mitte August steigt historisch das Risiko tropischer Stürme im Golf von Mexiko deutlich an. Diese Stürme können Produktion, LNG-Infrastruktur und Transportwege beeinträchtigen. Genau deshalb bleibt das Wetterthema für Henry Hub bis in den Herbst hinein relevant, auch wenn die Kühlungsnachfrage vor allem in den heißen Sommermonaten im Fokus steht.</span><br style="text-align:center;"/><br style="text-align:center;"/><span style="text-align:center;">Saisonal könnte der Markt zunächst noch eher seitwärts laufen. Ab Mitte August verbessert sich das saisonale Bild jedoch deutlich. Dann treffen Hurrikanrisiken, mögliche Angebotsunterbrechungen und eine große spekulative Short-Position aufeinander. Das kann bei Erdgas schnell zu dynamischen Bewegungen führen.</span></span><br/></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
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<div><span style="color:inherit;"><div style="display:inline;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">KAFFEE - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><div> Der Kaffee-Future gewinnt auf Wochenbasis +3,11%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +68,64%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kaffee_28062026.png"/></div><div><br/></div><strong><div><b></b></div></strong><b><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Arabica Coffee: Lager knapp, Wetter riskant, Shorts unter Druck</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></b><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div>
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<div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">KAKAO - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><div> Der Kakao-Future gewinnt auf Wochenbasis +20,19%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +110,80%</span></span>&nbsp; </div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kakao_28062026.png"/></div><div><br/></div><strong><div><b></b></div></strong><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span>Kakao explodiert – aber das Managed Money bleibt short</span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
<div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div><div><div><div></div><div><div></div>
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</div></div></div><br/></div><div style="text-align:center;"><span style="color:inherit;font-weight:700;">KUPFER - LONG</span></div>
</div></div></div></div></div><div><div><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><div> Der Kupfer-Future verliert auf Wochenbasis -3,15%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +31,41%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kupfer_28062026.png"/></div><div><br/></div><strong><span><span><span><div style="display:inline;"><span><b><span><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></span></b></span></div></span></span></span></strong><span><b><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span>wartet auf Washington – Zollentscheidung könnte den nächsten Move auslösen</span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></b></span><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div>
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<div style="text-align:center;"><div><div><div></div></div><div><div><div><br/><div><div> Der Mais-Future verliert auf Wochenbasis -0,96%. </div>
<div> Performance 5 Jahre: -38,03%&nbsp; <br/></div><div> Die letzte Woche im 15min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Mais_28062026.png"/></div><div><br/></div>
<div><strong><b></b></strong></div><div><span style="font-weight:800;"></span></div>
<div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span>Mais verliert spekulativen Rückenwind – Öl und Saisonalität belasten</span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
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<div style="display:inline;"></div></div><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span>Der Mais Future stand in der vergangenen Woche erneut leicht unter Druck. Auf Wochensicht verlor Mais 0,96 Prozent und schloss bei 440 US-Cent je Bushel. Damit bleibt der Markt in einer schwierigen Phase, auch wenn der Rückgang im Vergleich zu Weizen oder anderen Agrarmärkten moderat ausfiel.</span></div></div></div></div></div><div></div>
</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;">Belastend wirken mehrere Faktoren gleichzeitig. Zum einen sind die Ölpreise deutlich gefallen. Das ist für Mais wichtig, weil Mais über Ethanol eng mit dem Energiemarkt verbunden ist. Wenn Rohöl fällt, sinkt tendenziell auch die Unterstützung durch die Biokraftstoff-Nachfrage. Genau dieser Zusammenhang hat den Maispreis zuletzt belastet.<br/><br/>Hinzu kommt, dass sich durch die Wiederöffnung der Straße von Hormus auch die Lage bei Energie, Transportkosten und Düngemitteln etwas entspannt hat. Besonders bei Urea dürfte ein Teil der geopolitischen Risikoprämie wieder aus dem Markt genommen worden sein. Das reduziert kurzfristig die Kosten- und Versorgungsängste im Agrarsektor.<br/><br/>Sehr spannend sind die CoT-Daten. Das Managed Money hat seine Long-Positionierung weiter deutlich reduziert und hält aktuell nur noch knapp 58.300 Kontrakte netto long. Anfang April lag diese Positionierung noch bei mehr als 433.000 Kontrakten. Das ist eine massive Reduktion und zeigt, wie stark sich das spekulative Interesse am Maismarkt abgekühlt hat.<br/><br/>Diese Entwicklung sieht man auch im Preis. Der Markt hat den großen spekulativen Rückenwind der ersten Jahreshälfte weitgehend verloren. Solange das Managed Money weiter abbaut oder keine neuen Käufer in den Markt kommen, dürfte es Mais schwer haben, eine nachhaltige Aufwärtsbewegung zu starten.<br/><br/>Auch saisonal wird das Bild nun schwieriger. Für Mais beginnt jetzt eine Phase, in der die Tendenz historisch eher nach unten zeigt und sich dieser Gegenwind häufig bis in den Herbst hinein fortsetzt. Das passt zum aktuellen Umfeld aus fallenden Ölpreisen, nachlassendem spekulativem Interesse und anstehenden USDA-Daten.<br/><br/>Ein möglicher Gegenpol bleibt das Wetter. In den USA wird es in wichtigen Anbauregionen heißer, und die entscheidende Phase für Mais ist die Bestäubung im Juli. Sollte die Hitze anhalten oder Trockenstress zunehmen, könnte der Markt schnell wieder eine Wetterprämie einpreisen. Noch reicht dieses Thema aber nicht aus, um die übrigen Belastungsfaktoren vollständig zu überlagern.</div><br/></span></div></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"></div><div></div></div></div><div></div>
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<div><span><span><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">PLATIN - LONG</span></div>
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<div><div><div><br/><div><div> Der Platin-Future verliert auf Wochenbasis -2,34%. </div>
<div> Performance 5 Jahre: +39,09%&nbsp; <br/></div><div> Die letzte Woche im 15min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Platinum_28062026.png"/></div><div><br/></div>
<div><strong><b><div><b></b></div></b></strong></div><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span>Platin fällt tief – doch das Managed Money kauft den Rücksetzer</span></span></span></span></span></span></span></strong><div><strong><b><div><br/></div></b></strong></div>
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<div><strong>FAZIT</strong></div></div></div></div></div></div></div></div></div>
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Für eine nachhaltige Aufwärtsbewegung braucht es jedoch mehr Stabilität im Metallsektor und idealerweise ein besseres saisonales Umfeld, das bei Platin eher erst später im Jahr stärker wird.</span></span></span></span></span></span></span></div><div><span><span><span><span><br/></span></span></span></span></div><div><span><span><span><span><br/></span></span></span></span></div><div><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">SILBER - SHORT</span></div><br style="text-align:center;"/><div style="text-align:center;"><div><div>Der Silber-Future verliert auf Wochenbasis -8,14%.</div><div>Performance 5 Jahre: +111,06%&nbsp;<br/></div><div>Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart:</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Silber_28062026.png"/></div></div><div style="text-align:center;"><div><p><strong><b><br/></b></strong></p><p><strong></strong></p></div><div><strong><span><span><span><span>Silber nach dem Ausverkauf: Übertriebene Schwäche oder Beginn einer Trendwende?</span></span></span></span></strong></div><div><br/><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div></div></div></div></div></div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div><div></div></div></div><div><div></div></div></div><div><div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span>Der Silber Future stand in der vergangenen Woche massiv unter Druck. Auf Wochensicht verlor Silber 8,14 Prozent und schloss bei 59,605 US-Dollar je Unze. Damit beendete der Markt die Woche knapp unter der wichtigen Marke von 60 US-Dollar.</span></div></div></div><div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;">Seit dem ersten Fed-Meeting unter Kevin Warsh hat Silber inzwischen mehr als 12 US-Dollar je Unze verloren. Das ist eine extrem starke Bewegung in sehr kurzer Zeit. Aus meiner Sicht wirkt dieser Abverkauf inzwischen deutlich übertrieben, vor allem wenn man die veränderten Rahmenbedingungen betrachtet.<br/><br/>Ein wichtiger Punkt sind die deutlich gesunkenen Energiepreise. Durch den Rückgang bei Öl und Energie nimmt das globale Rezessionsrisiko tendenziell ab. Das ist gerade für Silber wichtig, weil Silber nicht nur ein Edelmetall, sondern auch ein Industriemetall ist. Wenn die Konjunktursorgen nachlassen, sollte die industrielle Nachfrage grundsätzlich stabil bleiben. Genau deshalb erscheint die starke Schwäche der letzten Tage fundamental nicht vollständig gerechtfertigt.<br/><br/>Hinzu kommt, dass sich auch die Zinserhöhungserwartungen in den USA in dieser Woche wieder relativiert haben. Direkt nach dem Fed-Meeting hatte der Markt zeitweise noch deutlich aggressivere Zinserhöhungen eingepreist. Inzwischen rechnet der Markt nur noch mit einer weiteren Zinserhöhung von 25 Basispunkten. Das nimmt grundsätzlich etwas Druck von den Edelmetallen, da höhere Realzinsen einer der wichtigsten Belastungsfaktoren für Gold und Silber sind.<br/><br/>Auch die CoT-Daten bleiben unterstützend. Das Managed Money hat auf den jüngsten Abverkauf nicht wirklich reagiert und hält weiterhin mehr als 23.700 Kontrakte netto long. Diese Positionierung ist nicht mehr so hoch wie in früheren Extremphasen, aber sie zeigt weiterhin strukturelles Interesse auf der Long-Seite. Spekulatives Kapital hat Silber also trotz der starken Korrektur nicht aufgegeben.<br/><br/>Saisonal sieht das Bild nun ebenfalls deutlich besser aus. Für Silber beginnt jetzt eine Phase, die historisch bis Ende Juli häufig freundlich verläuft. Gerade nach einem so starken Rücksetzer kann diese Saisonalität ein wichtiger Stabilisierungsfaktor werden.</div><br/></span></div></div></div></div><br/><div><span style="font-weight:700;">FAZIT</span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="text-align:center;"><div></div><div><div><span><span><span><span>Silber hat eine sehr schwache Woche hinter sich und ist unter die Marke von 60 US-Dollar gefallen. Der Abverkauf seit dem Fed-Meeting war heftig und wirkt inzwischen überzogen. Gesunkene Energiepreise, relativierte Zinserhöhungserwartungen, eine weiterhin robuste Long-Positionierung des Managed Money und die positive Saisonalität bis Ende Juli sprechen dafür, dass Silber nun eine Stabilisierungschance hat.</span></span></span></span></div></div></div></div><span><span><span><div><br/></div>
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<br style="text-align:center;"/><div style="text-align:center;"><div><div> Der Sojabohnen-Future gewinnt auf Wochenbasis +1,14%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -25,02%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></div>
<div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Sojabohnen_28062026.png"/></div>
</div><div style="text-align:center;"><div><p><strong><b><br/></b></strong></p><p><strong><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></strong></p></div>
<div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Sojabohnen zwischen Ölpreisdruck und Wetterfantasie</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
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</div></div></div><p></p></div><br/><div><span style="font-weight:700;">FAZIT</span></div>
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</div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><span><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></span></span></span></div></div></div></span></span></div></div></div></div></div></div><span><span>Sojabohnen konnten in der vergangenen Woche trotz fallender Ölpreise, festem US-Dollar und abgebauter Long-Positionen zulegen. Das ist ein konstruktives Signal. Wetterrisiken in den USA, die positive Saisonalität und mögliche Nachfrage aus China könnten den Markt in den kommenden Wochen weiter stützen.</span></span><br/></span></span></span></span></span></span></span></span><p></p></div>
<div style="color:inherit;"><br/></div><div><div><div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">WEIZEN - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><p>Weizen verliert auf Wochenbasis -3,96%.</p><p>Performance 5 Jahre: -12,40%&nbsp;<br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Weizen_28062026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><span><span><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span>Weizen fällt unter 600 US-Cent – Erntedruck bleibt dominant</span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></span></span></span></span></span></b></span></div>
</div></div></div><div><span style="font-weight:800;"><b><span><span><br/></span></span></b></span></div>
<div><div><div><div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span>Der Weizen Future stand in der vergangenen Woche erneut deutlich unter Druck. Auf Wochensicht verlor der Future 3,96 Prozent und schloss bei 588,75 US-Cent je Bushel. Damit fiel Weizen wieder unter die wichtige Marke von 600 US-Cent.</span></div></div></div></div></div><div></div>
</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;">Die Bewegung der vergangenen Wochen ist erheblich. Seit dem Hoch Mitte Mai bei 688,25 US-Cent hat der Markt inzwischen fast 100 US-Cent verloren. Das ist eine klare und dynamische Abwärtsbewegung, die zeigt, wie stark der Verkaufsdruck zuletzt geworden ist.<br/><br/>Hauptbelastung bleibt der zunehmende Erntedruck auf der Nordhalbkugel. In den USA schreitet die Winterweizenernte weiter voran, und auch in anderen wichtigen Anbauregionen kommt zunehmend neues Angebot auf den Markt. Diese Phase ist für Weizen häufig schwierig, weil der Markt kurzfristig stärker auf physische Verfügbarkeit und Erntefortschritte achtet.<br/><br/>Hinzu kommen die anstehenden USDA-Berichte zu Anbauflächen und Lagerbeständen. Der Markt rechnet tendenziell mit eher bearishen Zahlen, insbesondere mit höheren Lagerbeständen als im Vorjahr. Solange diese Unsicherheit im Markt steht, dürften viele Marktteilnehmer vorsichtig bleiben und Risiko reduzieren.<br/><br/>Auch die CoT-Daten bestätigen das schwache Bild. Das Managed Money ist weiterhin netto short positioniert. Zwar wurde die Short-Position zuletzt etwas reduziert, sie liegt aber immer noch bei rund 48.400 Kontrakten. Das zeigt, dass spekulative Marktteilnehmer Weizen weiterhin eher skeptisch einschätzen.<br/><br/>Kurzfristig spricht auch die Saisonalität nicht für eine schnelle Trendwende. Bis Mitte Juli sieht das saisonale Muster für Weizen eher schwach aus. Gerade in der Phase der laufenden Ernte kann zusätzlicher Angebotsdruck den Markt weiter belasten.<br/><br/>Ein möglicher Gegenpol bleibt das Wetter in Europa. Die starke Hitze in Teilen Westeuropas könnte die dortigen Ernten belasten. Bisher reicht dieses Thema aber nicht aus, um den Erntedruck in den USA und auf der Nordhalbkugel auszugleichen.</div><br/></span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div></div><div><br/></div></div></div><div><strong>FAZIT</strong></div>
</div></div></div><div><div><div><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Weizen bleibt kurzfristig klar angeschlagen. Der Bruch unter 600 US-Cent, der Rückgang von fast 100 US-Cent seit Mitte Mai, die weiterhin hohe Short-Positionierung des Managed Money und die schwache Saisonalität sprechen zunächst für weiteren Druck. Erst wenn Wetterrisiken in Europa oder neue USDA-Daten das Bild verändern, könnte sich eine Stabilisierung ergeben.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div>
</div></div></div></div><br/></div></div><div style="text-align:center;"><br/></div>
<div><div><div><span><span><span><span><span><span><div><span style="font-weight:700;">WTI CRUDE OIL - LONG</span></div></span></span></span></span></span></span></div>
</div></div></div></div><div><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><div><p>WTI Crude Oil verliert auf Wochenbasis -8,24%.</p><p><span><span>Performance 5 Jahre: +3,82%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div></div><br/></div><div><img src="/TU_WTI_28062026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p></p><p><strong><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></strong></p><div><p></p><p><strong><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></strong></p><div><p></p><p><strong><b></b></strong></p><span style="font-weight:800;background-color:rgb(255, 255, 255);"><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span>WTI zwischen Friedenshoffnung und neuem Hormus-Schock</span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span><p><br/></p></div>
</div></div></div><div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><p></p><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span>Der WTI Crude Oil Future stand in der vergangenen Woche massiv unter Druck. Auf Wochensicht verlor WTI 8,24 Prozent und schloss bei 70,24 US-Dollar je Fass. Zwischenzeitlich fiel der Markt sogar unter die Marke von 69 US-Dollar und erreichte damit wieder Niveaus, die vor der jüngsten Eskalation im Nahen Osten gehandelt wurden.</span></div></div></div></div></div><div></div>
</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><br/></span></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><div><div>Der Hauptgrund für den starken Rückgang war die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung zwischen den USA und dem Iran. Die laufenden Friedensverhandlungen in der Schweiz haben die Erwartung geweckt, dass die Straße von Hormus wieder stärker geöffnet werden könnte und deutlich mehr Öl aus der Golfregion auf den Weltmarkt gelangt. Tatsächlich haben sich die Tankerbewegungen zuletzt deutlich verbessert, was die Risikoprämie im Ölpreis stark reduziert hat.</div><br/><div>Zum Wochenschluss änderte sich die Lage jedoch erneut. Nachdem der Iran ein Schiff in der Straße von Hormus angegriffen hatte, kam es in der Nacht zu einem Vergeltungsschlag der USA gegen den Iran. Daraufhin reagierte der Iran wiederum mit Angriffen auf US-Basen in den Golfstaaten. Damit bleibt die Lage extrem fragil. Es wird sehr spannend zu sehen sein, wie der Ölmarkt am Montag eröffnet. Nach diesen neuen Ereignissen ist zunächst mit einer festeren Eröffnung zu rechnen.</div><div><br/></div><div>Trotzdem bleibt die übergeordnete Frage, ob die Friedensverhandlungen tatsächlich zu einem tragfähigen Ergebnis führen. Das Memorandum of Understanding sieht einen Zeitraum von 60 Tagen vor. Die Gespräche gehen nun in die dritte Woche, doch die zentralen Streitpunkte bleiben erheblich.</div><br/><div>Erstens fordert der Iran Reparationszahlungen von 300 Milliarden US-Dollar. Präsident Trump hat zwar signalisiert, dass diese gezahlt werden könnten, aber nicht von den USA selbst. Zweitens bleibt die Kontrolle über die Straße von Hormus ein zentraler Knackpunkt. Es ist schwer vorstellbar, dass der Iran seine strategische Vormachtstellung in dieser Region freiwillig aufgibt. Drittens geht es um das angereicherte Uran, das der Iran weiterhin nicht abgeben möchte. Genau an diesen Punkten könnte eine Einigung scheitern.</div><div><br/></div><div>Auch die CoT-Daten zeigen, dass der Markt deutlich vorsichtiger geworden ist. Das Managed Money hat seine Long-Positionierung weiter abgebaut und hält aktuell nur noch rund 114.600 Kontrakte netto long. Das ist für WTI ein relativ niedriges Niveau und zeigt, dass viele spekulative Marktteilnehmer inzwischen darauf setzen, dass wieder deutlich mehr Öl auf den Markt kommt.</div><br/><div>Saisonal sieht das Bild dagegen konstruktiver aus. Historisch kann der Ölpreis bis Ende Oktober eine stärkere Phase durchlaufen. Das steht im Gegensatz zur aktuellen Markterwartung eines steigenden Angebots und macht die kommenden Wochen besonders spannend.</div></div><br/></span></div></div></div></div></div></div><div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><br/></div></div>
</div><div><strong>FAZIT<br/></strong></div></div></div></div><span style="text-align:center;"><p><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><div><div></div><span><span><span><span><span><span><div><span><span><span><span><span><span><div><span><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><span><span><div style="display:inline;"><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></div></span></div></span></span></div></span></span></div></div></span></span></div><span>&nbsp;<span>WTI hat mit einem Wochenverlust von 8,24 Prozent eine sehr schwache Woche hinter sich. Die Hoffnung auf Fortschritte in den US-Iran-Verhandlungen und steigende Ölexporte aus der Golfregion haben den Preis stark belastet. Gleichzeitig zeigen die neuen Angriffe in der Straße von Hormus und auf US-Basen, wie schnell die Risikoprämie zurückkommen kann. Die CoT-Daten bleiben kurzfristig vorsichtig, während die Saisonalität bis Ende Oktober für eine mögliche Erholung spricht.</span></span><div><br/></div><div><br/></div></span></span></span></span></span></span></div></span></span></span></span></span></span></div></span></div>
</div><div><div style="text-align:center;"><span><span><div><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">ZUCKER - LONG</span></div>
<br/></div><div><div style="text-align:center;"><div><div><div><p>Zucker gewinnt auf Wochenbasis +2,87%.</p><p><span><span>Performance 5 Jahre: -20,16%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div></div><br/><div><img src="/TU_Zucker_28062026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Zucker vor dem Short-Squeeze? Monsun und El Niño treiben den Markt</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></div>
</div></div></div><br/><div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
</div></div></div><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span>Der Zucker Future konnte sich in der vergangenen Woche deutlich erholen. Auf Wochensicht legte der Future 2,87 Prozent zu und schloss bei 13,98 US-Cent je Pfund. Damit beendete der Markt die Woche knapp unter der wichtigen Marke von 14 US-Cent.</span></div></div></div></div></div></div><div><br/></div><div><div style="display:inline;">Besonders auffällig war die starke Bewegung am Freitag. Nachdem der Zucker Future im Wochenverlauf noch knapp über 13 US-Cent gehandelt hatte, setzte zum Wochenschluss eine deutliche Rallye ein. Vom Wochentief aus konnte der Markt rund 5 Prozent zulegen. Das ist ein erstes deutliches Lebenszeichen nach der vorherigen Schwächephase.<br/><br/>Der wichtigste fundamentale Treiber bleibt das Wetter. In Indien, dem zweitgrößten Zuckerproduzenten der Welt, sind die Monsunregen bislang deutlich schwächer ausgefallen als normal. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, könnte dies die Zuckerrohrerträge belasten und die Ernteerwartungen reduzieren. Gleichzeitig rückt auch bei Zucker das Thema Super-El-Niño immer stärker in den Fokus. Ein starkes El-Niño-Ereignis könnte die Niederschlagsmuster in wichtigen Produktionsländern wie Indien, Brasilien und Thailand verändern und damit zusätzliche Angebotsrisiken schaffen.<br/><br/>Auch Brasilien liefert ein interessantes Bild. Dort wurde zuletzt ein größerer Anteil des Zuckerrohrs für Ethanol statt für Zucker verwendet. Wenn die Mühlen mehr Zuckerrohr in die Ethanolproduktion lenken, steht weniger Rohstoff für die Zuckerproduktion zur Verfügung. Das kann das globale Angebot zusätzlich verknappen.<br/><br/>Besonders spannend sind die CoT-Daten. Das Managed Money ist im Zucker Future weiterhin massiv short positioniert. Aktuell liegt die Netto-Short-Position bei rund 134.422 Kontrakten. Das ist eine sehr große Short-Position. Sollte der Markt weiter steigen, könnte dies zu schnellen Eindeckungen führen. Genau solche Short-Covering-Bewegungen können in Zucker sehr dynamisch ausfallen.<br/><br/>Auch die Saisonalität sieht nun sehr gut aus. Zucker gehört zu den Märkten, die in dieser Phase des Jahres häufig Rückenwind bekommen können. In Kombination mit schwachem Monsun, El-Niño-Risiken und der hohen Short-Positionierung entsteht damit ein interessantes antizyklisches Setup.</div><br/><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div></div></div><div><br/></div></div><div><strong>FAZIT</strong></div></div></div></div></div><span style="text-align:center;"><div><div><div><div><div><div><div><div><div style="display:inline;"></div>
</div><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></div></div></div></div></div></div></span></div></div><span><span><span><span><span><span>Der Zucker Future hat zum Wochenschluss ein klares Lebenszeichen gesendet. Der Anstieg auf 13,98 US-Cent, die starke Erholung vom Wochentief, die sehr große Short-Position des Managed Money und die positive Saisonalität sprechen für weiteres Aufwärtspotenzial. Entscheidend wird nun sein, ob der Markt die Marke von 14 US-Cent nachhaltig zurückerobern kann.</span></span></span></span></span></span><div><div style="text-align:center;"><br/></div>
</div></span></span></div></div><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; 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</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 28 Jun 2026 11:53:09 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Die neue Fed, der alte Inflationskampf und die fragile Hoffnung auf Frieden]]></title><link>https://www.dcx-zertifikat.de/blogs/post/die-neue-fed-der-alte-inflationskampf-und-die-fragile-hoffnung-auf-frieden</link><description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, &nbsp; die vergangene Handelswoche hatte es in sich. Sie war verkürzt durch den Juneteenth-Feiertag in den US ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_79h0tGJrRGurEzsAFVmSGw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_TONDBkarTzinGtDrx0lc1A" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_5upZymjgSiGHVK0uaeGL2w" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-12 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_dVtnqQbnRjmtPpXP3NkGbQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><div><div><p style="color:inherit;"><img src="/DCX_Teaser_21062026.jpg"/></p><div><div style="color:inherit;"><div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Liebe Leserinnen und Leser,</span></div><div><p>&nbsp;</p><div><div></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p><span></span></p><div><p><span></span></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;">die vergangene Handelswoche hatte es in sich. Sie war verkürzt durch den Juneteenth-Feiertag in den USA, aber inhaltlich war sie alles andere als ruhig. Im Zentrum stand die erste Fed-Sitzung unter Kevin Warsh – und dieses Meeting war ein klares Signal: Die neue Fed-Führung will im Zweifel lieber zu hart als zu weich auftreten.<br/><br/>Die Zinsen blieben zwar unverändert. Doch das war nicht die eigentliche Botschaft. Entscheidend war der Ton. Warsh machte deutlich, dass die Fed ihre Aufgabe vor allem darin sieht, Preisstabilität zu sichern. Das duale Mandat bleibt bestehen, aber solange der Arbeitsmarkt stabil ist und die Inflation durch höhere Energiepreise wieder nach oben gedrückt werden könnte, liegt der Fokus eindeutig auf dem Kampf gegen Inflation.<br/><br/>Der Markt hat diese Botschaft sofort verstanden. Während des Statements und der anschließenden Pressekonferenz verschoben sich die Zinserwartungen deutlich nach oben. Innerhalb kurzer Zeit preiste der Markt rund 50 Basispunkte mehr an möglichen Zinserhöhungen ein. Das ist eine massive Bewegung. Noch vor wenigen Wochen war das zentrale Thema, wann die Fed die Zinsen wieder senken könnte. Jetzt diskutiert der Markt wieder über weitere Zinserhöhungen.<br/><br/>Gerade für Edelmetalle und Industriemetalle war das keine gute Nachricht. Gold kam unter Druck, Kupfer ebenfalls. Auch viele andere Rohstoffmärkte reagierten schwach. Höhere Zinserwartungen stützen den US-Dollar, erhöhen die Opportunitätskosten bei Gold und belasten zugleich konjunktursensible Rohstoffe.<br/><br/>Doch genau an dieser Stelle wird die Sache interessant. Am selben Tag unterzeichnete Donald Trump das Memorandum of Understanding mit dem Iran. In den kommenden 60 Tagen sollen Friedensverhandlungen geführt und zentrale offene Punkte geklärt werden. Die Märkte reagierten sofort. Ölpreise fielen deutlich. WTI notierte zeitweise wieder im Bereich um 75 US-Dollar, Brent in Richtung 80 US-Dollar.<br/><br/>Das ist der entscheidende Gegenpol zur hawkischen Fed. Wenn der Konflikt im Nahen Osten tatsächlich entschärft wird und die Energiepreise weiter fallen, dann würde genau der Inflationsdruck nachlassen, vor dem Warsh die Märkte gewarnt hat. In diesem Fall wären die aktuell eingepreisten Zinserhöhungen keineswegs ausgemachte Sache. Die Fed wäre dann nicht gezwungen, so aggressiv zu handeln, wie der Markt es nach der Pressekonferenz zunächst eingepreist hat.<br/><br/>Deshalb bleibt die Lage widersprüchlich. Auf der einen Seite steht eine Fed, die klar restriktiver kommuniziert. Auf der anderen Seite steht die Möglichkeit, dass sinkende Energiepreise den Inflationsdruck wieder entschärfen. Genau daraus entsteht das Spannungsfeld für die kommenden Wochen.<br/><br/>Besonders bemerkenswert war ein weiterer Punkt: Kevin Warsh hat die Forward Guidance faktisch gestrichen. Seit Ende der 1990er- beziehungsweise Anfang der 2000er-Jahre war die Kommunikation der Fed immer stärker darauf ausgerichtet, die Märkte vorzubereiten, Erwartungen zu steuern und Volatilität zu reduzieren. Diese Phase scheint nun vorbei zu sein.<br/><br/>Das Statement der Fed war extrem kurz. Keine langen Erklärungen. Keine klare Wegbeschreibung für die kommenden Monate. Keine komfortable Orientierung für Anleger. Dazu kommen fünf neue Taskforces, die sich mit Kommunikation, Datenquellen, geldpolitischem Rahmenwerk und weiteren operativen Fragen der Fed beschäftigen sollen. Die Botschaft dahinter ist klar: Unter Warsh wird die Fed neu ausgerichtet.<br/><br/>Für die Märkte bedeutet das vor allem eines: Jedes künftige Fed-Meeting kann wieder deutlich mehr Überraschungspotenzial haben. Wenn die Notenbank weniger vorab erklärt und weniger klare Leitplanken setzt, müssen Anleger stärker mit plötzlichen Neubewertungen rechnen. Das nächste Meeting am 29. Juli wird deshalb bereits ein wichtiger Test. Nicht zwingend, weil dort die nächste große Entscheidung fallen muss, sondern weil der Markt lernen muss, wie diese neue Fed tatsächlich funktioniert.<br/><br/>Interessant war, dass der Aktienmarkt die hawkische Tendenz der Fed weitgehend ignorierte. Technologie- und Wachstumswerte hielten sich erstaunlich robust. Offenbar überwog kurzfristig die Hoffnung, dass ein Frieden im Nahen Osten die Energiepreise senkt und damit den Inflationsdruck begrenzt. Bei Rohstoffen sah das anders aus. Metalle, Energie und einzelne Agrarmärkte kamen stärker unter Druck.<br/><br/>Gleichzeitig bleibt die Lage im Nahen Osten fragil. Die Gespräche zwischen den USA und Iran sollen nun in der Schweiz begonnen haben, nachdem sie zuvor zunächst abgesagt worden waren. Auch die Straße von Hormus ist formal wieder offen, aber die Realität scheint komplizierter zu sein. Der Schiffsverkehr bleibt eingeschränkt, viele Tanker warten weiter ab, und große Reedereien zögern offenbar, ihre Schiffe ohne klare Sicherheitsgarantien durch die Meerenge zu schicken. Sorgen über mögliche Minen, informelle Absprachen oder sogar Mautforderungen bleiben bestehen.<br/><br/>Damit ist die geopolitische Risikoprämie zwar deutlich gefallen, aber sie ist nicht verschwunden. Der Markt handelt aktuell eine Hoffnung. Ob daraus eine belastbare Lösung wird, muss sich erst zeigen.<br/><br/>Für uns bedeutet das: Wir bleiben wachsam. Die Reduzierung des Risikos im Ölbereich war richtig, weil sich das Chance-Risiko-Verhältnis mit den Friedensverhandlungen verändert hat. Gleichzeitig entstehen durch die neue Fed-Politik, die fragile Lage im Nahen Osten und die beginnende Sommerphase neue Chancen.<br/><br/>Die kommenden Wochen könnten deutlich volatiler werden, als es viele Anleger derzeit erwarten. Ohne Forward Guidance fehlt dem Markt ein wichtiges Sicherheitsnetz. Gleichzeitig kann jede neue Nachricht aus dem Nahen Osten die Inflationserwartungen, die Zinserwartungen und die Rohstoffpreise stark bewegen.<br/><br/>Genau solche Phasen sind anspruchsvoll. Aber sie sind auch voller Chancen. Entscheidend wird sein, nicht jeder Schlagzeile hinterherzulaufen, sondern geduldig auf die Setups zu warten, bei denen Risiko und Chance wieder klar auf unserer Seite liegen.</div></div></div></div></div><div><span></span></div>
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<div style="display:inline;"><div><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;">Unsere Positionen im Überblick</span></strong></div>
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Insgesamt bleibt das Bild gemischt: Einige Märkte zeigen klare Erholungstendenzen, andere stehen weiter unter dem Einfluss der hawkischen Fed und des stärkeren US-Dollars.<br/><br/>• Baumwolle | +4,28 % | Long<br/><br/>Baumwolle schloss stark bei 79,67 US-Cents. Zwischenzeitlich gelang sogar der Sprung über 80 US-Cents. Trotz festerem US-Dollar und leicht schwächerer Ölpreise zeigte der Markt relative Stärke. Die COT-Daten bleiben mit fast 76.000 Managed-Money-Long-Kontrakten konstruktiv. Kurzfristig mahnt allerdings die schwierige Saisonalität zur Geduld.<br/><br/>• Bund-Future | +0,03 % | Short<br/><br/>Der Bund-Future schloss nahezu unverändert bei 126,07 Punkten. Die zwischenzeitliche Erholung wurde fast vollständig wieder abgegeben. Für unsere Short-Position war der kleine Wochenanstieg nicht ideal, das Umfeld bleibt aber durch hawkische Notenbanken und wieder steigende Renditen neutral bis leicht unterstützend.<br/><br/>• EUR/USD | -0,82 % | Long<br/><br/>EUR/USD schloss schwächer bei 1,1470. Die hawkische Fed setzte den Euro klar unter Druck, während der US-Dollar von steigenden Zinserwartungen und geopolitischer Unsicherheit profitierte. Die COT-Daten zeigen eine deutlich reduzierte Managed-Money-Long-Position von nur noch knapp 14.000 Kontrakten. Wir beobachten die Position mit erhöhter Vorsicht.<br/><br/>• Gold | -1,57 % | Long<br/><br/>Gold schloss bei 4.172,90 US-Dollar und bleibt durch höhere US-Zinserwartungen und einen stärkeren Dollar belastet. Seit dem Hoch im Januar hat Gold inzwischen fast 26 % verloren. Strukturell bleibt das Bild aber interessant: Das Managed Money hält weiterhin fast 174.000 Long-Kontrakte, und saisonal verbessert sich das Umfeld ab Anfang Juli.<br/><br/>• Henry Hub Erdgas | +1,85 % | Long<br/><br/>Henry Hub schloss bei 3,198 US-Dollar je MMBtu. Unterstützend wirkten kleinere Speicheraufbauten und steigender Strombedarf durch höhere Temperaturen in den USA. Besonders spannend bleibt die hohe Managed-Money-Short-Position von fast 194.000 Kontrakten. Dazu kommt die beginnende Hurrikan-Saison, die in den kommenden Monaten zusätzliche Volatilität bringen kann.<br/><br/>• Kaffee | +4,75 % | Long<br/><br/>Arabica-Kaffee schloss deutlich höher bei 265,80 US-Cents. Die Lagerbestände bleiben ein wichtiger Unterstützungsfaktor. Die ICE-zertifizierten Arabica-Bestände haben sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als halbiert. Gleichzeitig ist das Managed Money mit etwas mehr als 6.000 Long-Kontrakten nicht überhitzt positioniert. Das lässt Raum für weitere spekulative Käufe.<br/><br/>• Kakao | +9,50 % | Long<br/><br/>Kakao war einer der stärksten Märkte der Woche und schloss bei 4.254 US-Dollar je Tonne. Der Super-El-Niño rückt die Angebotsrisiken in Westafrika wieder stärker in den Fokus. Besonders interessant bleibt die Netto-Short-Position des Managed Money von knapp 23.500 Kontrakten. Sollte der Markt weiter steigen, könnte daraus zusätzliches Short-Covering-Potenzial entstehen.<br/><br/>• Kupfer | -2,10 % | Long<br/><br/>Kupfer schloss schwächer bei 633,70 US-Cents. Belastend wirkten neue Angebotsimpulse aus der Oyu-Tolgoi-Mine sowie die hawkische Fed. Technisch muss der mögliche Ansatz eines Doppeltops ernst genommen werden. Strukturell bleibt Kupfer aber interessant: Das Managed Money hält weiterhin 74.450 Long-Kontrakte, und auf Jahressicht liegt der Markt noch immer klar im Plus.<br/><br/>• Mais | +0,74 % | Long<br/><br/>Mais konnte leicht zulegen und schloss bei 444,25 US-Cents. Unterstützend wirkten solide Exportdaten und eine leichte Erholung im Agrarkomplex. Gleichzeitig mahnen die COT-Daten zur Vorsicht. Das Managed Money hat seine Long-Positionierung massiv reduziert – von über 430.000 Kontrakten Anfang Mai auf nur noch etwas mehr als 103.000 Kontrakte. Auch saisonal wird das Bild schwieriger.<br/><br/>• Platin | -3,00 % | Long<br/><br/>Platin schloss schwächer bei 1.668,20 US-Dollar. Die hawkische Fed, steigende Zinserwartungen und ein stärkerer US-Dollar belasteten den Markt. Positiv bleibt, dass das Managed Money weiterhin knapp über 15.000 Long-Kontrakte hält. Auch die strukturell enge Angebotslage und die bessere Saisonalität ab Ende Juni sprechen dafür, Platin nicht vorschnell abzuschreiben.<br/><br/>• Silber | -4,71 % | Short<br/><br/>Silber fiel deutlich auf 64,91 US-Dollar und ging nahezu am Wochentief aus dem Handel. Für unsere Short-Position war das positiv. Die hawkische Fed und der stärkere US-Dollar haben Silber besonders stark belastet. Allerdings bleibt das Managed Money weiterhin mit mehr als 22.000 Kontrakten netto long positioniert, und saisonal verbessert sich das Bild ab Ende Juni.<br/><br/>• Sojabohnen | +0,82 % | Long<br/><br/>Sojabohnen schlossen leicht höher bei 1.142 US-Cents. Unterstützend wirkten neue US-Verkäufe nach China sowie solide Exportdaten. Auch die COT-Daten bleiben konstruktiv, da das Managed Money weiterhin knapp über 150.000 Kontrakte long hält. Saisonal bleibt das Bild bis Mitte oder Ende Juli freundlich.<br/><br/>• Weizen | +2,81 % | Long<br/><br/>Weizen konnte sich deutlich erholen und schloss bei 613,25 US-Cents. Nach dem vorherigen Rückgang auf ein Zwei-Monats-Tief ist die Bewegung positiv zu werten. Gleichzeitig bleibt die Ausgangslage schwierig. Das Managed Money hält mehr als 57.000 Kontrakte short, und die Saisonalität bleibt bis Anfang Juli eher belastend. Short-Covering bleibt dennoch jederzeit möglich.<br/><br/>• WTI Crude Oil | -9,16 % | Long<br/><br/>WTI Crude Oil fiel deutlich auf 76,54 US-Dollar. Das unterzeichnete Memorandum of Understanding zwischen den USA und Iran drückte die geopolitische Risikoprämie aus dem Markt. Gleichzeitig bleibt die Lage im Nahen Osten fragil. Die Managed-Money-Long-Positionierung liegt nur noch knapp über 130.000 Kontrakten und ist für die aktuelle geopolitische Lage eher niedrig. Sollte sich die Situation wieder verschärfen, könnte neue spekulative Nachfrage entstehen.<br/><br/>• Zucker | -0,66 % | Long<br/><br/>Zucker schloss schwächer bei 13,59 US-Cents und damit praktisch am Wochentief. Belastend wirken weiterhin die komfortable Versorgungslage in Brasilien und schwächere Ölpreise. Gleichzeitig bleibt Indien der wichtigste bullische Faktor. Das Managed Money hält mehr als 105.000 Kontrakte short, und die Saisonalität verbessert sich nun deutlich. Eine Stabilisierung könnte daher schnell Short-Covering auslösen.</div><div></div></div></div><div></div></div><div></div></div><div></div></div><p></p></div>
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<div><strong style="font-family:inherit;font-size:inherit;"><br/></strong></div><div><span style="font-family:inherit;font-size:inherit;"><span><div style="display:inline;"></div></span></span></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div></div><div style="display:inline;"><span><span><span><span><div style="display:inline;">Die Woche war für den DCX mit -1,06 % erneut leicht negativ, aber nicht einseitig schwach. Der größte Belastungsfaktor war der deutliche Rückgang bei WTI Crude Oil. Auch Silber, Platin, Gold und Kupfer standen unter Druck, vor allem wegen der hawkischen Fed und der gestiegenen US-Zinserwartungen.<br/><br/>Positiv war dagegen die Stärke bei Kakao, Baumwolle, Kaffee, Weizen und Henry Hub Erdgas. Besonders die Soft Commodities bleiben durch Wetterthemen, El-Niño-Risiken und teils extreme COT-Positionierungen spannend. Der DCX liegt seit Jahresanfang weiterhin mit +8,82 % im Plus und seit Auflegung bei +50,56 %.<br/><br/>Entscheidend bleibt jetzt, die schwächeren Positionen engmaschig zu beobachten und gleichzeitig die stärkeren Setups konsequent laufen zu lassen. Die Kombination aus hawkischer Fed, geopolitischer Unsicherheit, fallenden Ölpreisen und Wetterrisiken dürfte auch in den kommenden Wochen für hohe Volatilität sorgen. Genau daraus können sich neue Chancen ergeben.</div></span></span></span></span></div><div></div></div>
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</div></div></div><div><br/><div><div></div><div><div> aktueller Indexstand: 150,41</div>
<div> Wochenperformance: -1,06% </div><div> Seit Jahresanfang 2026: +8,82% </div>
<div> Seit Auflegung (10. Dezember 2024): +50,56% </div><div> Performance 5 Jahre: +50,56% </div>
<div><br/></div><div><img src="/DCX_Performance_21062026.png"/></div></div><div><br/></div>
</div><div><span style="font-weight:700;">DCX POSITIONEN</span><br/></div><div><span style="font-weight:700;"><br/></span></div>
</div></div></div><div style="color:inherit;"><div><div><div><div style="font-weight:700;text-align:center;"><span style="color:inherit;">BAUMWOLLE - LONG</span></div></div></div><div><div><div style="text-align:center;"><div><br/><div><div><div><div> Baumwolle gewinnt auf Wochenbasis +4,28%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -3,30%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div></div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><img src="/TU_Baumwolle_21062026.png"/></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span>Der Baumwolle-Future, gehandelt an der ICE US, konnte in der vergangenen Handelswoche deutlich zulegen. Auf Wochensicht gewann der Kontrakt 4,28 % und schloss bei 79,67 US-Cent je Pfund. Zwischenzeitlich gelang sogar der Sprung über die Marke von 80 US-Cent. Damit bleibt das technische Bild konstruktiv.</span><br/><br/><div style="display:inline;">Besonders wichtig ist, dass Baumwolle trotz eines festeren US-Dollars und leicht schwächerer Rohölpreise Stärke zeigen konnte. Normalerweise wirken ein stärkerer Dollar und fallende Energiepreise eher belastend auf viele Rohstoffe. Dass Baumwolle sich dennoch behauptet hat, ist ein positives Signal.<br/><br/>Auch die Exportdaten lieferten grundsätzlich Unterstützung. Die US-Exportverkäufe für Baumwolle lagen in der Berichtswoche zwar auf einem Drei-Wochen-Tief, waren aber fast dreimal so hoch wie im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Besonders Pakistan, Indien und Vietnam traten als wichtige Käufer auf. Das zeigt, dass die Nachfrage nach US-Baumwolle weiterhin vorhanden ist.<br/><br/>Ein weiterer Blick gilt den Lagerbeständen. Die ICE-zertifizierten Baumwollbestände gingen zuletzt leicht zurück und lagen bei rund 191.000 Ballen. Das ist kein akuter Engpass, aber auch kein Signal für eine übermäßig entspannte Versorgungslage.</div></div></div></div></div><div></div>
</div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><br/></div></div></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div>Sehr interessant bleiben die COT-Daten. Das Managed Money hält weiterhin Long-Positionen von fast 76.000 Kontrakten. Das zeigt, dass die spekulativen Marktteilnehmer grundsätzlich weiter auf steigende Kurse setzen. Anders als bei Märkten mit hoher Short-Positionierung entsteht hier zwar weniger Short-Covering-Potenzial, dafür bestätigt die Positionierung aber den bestehenden Aufwärtstrend.</div><div><br/></div><div>Der wichtigste Gegenwind kommt aktuell von der Saisonalität. Historisch verläuft Baumwolle in dieser Phase bis in den August hinein eher seitwärts bis leicht schwächer. Erst danach verbessert sich das saisonale Bild wieder deutlicher. Das bedeutet: Kurzfristig sollte man trotz des positiven Wochenverlaufs nicht zu euphorisch werden.</div></div><br/></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><br/></div></div><div></div><div><span style="font-weight:700;color:inherit;">FAZIT</span></div>
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<div><span><span>Performance 5 Jahre: -25,99%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div><div style="font-weight:700;"><br/></div><div style="font-weight:700;"><img src="/TU_Bund%20Future_21062026.png"/></div>
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<div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;">Der deutsche Bund-Future beendete die vergangene Handelswoche nahezu unverändert. Auf Wochensicht gewann der Kontrakt lediglich 0,03 % und schloss bei 126,07 Punkten. Damit blieb von der zwischenzeitlichen Erholung am Ende kaum noch etwas übrig.<br/><br/>Zu Wochenbeginn hatte der Bund-Future zunächst deutlich von der Entspannung im Nahen Osten profitiert. Die Hoffnung auf eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus und fallende Ölpreise reduzierten kurzfristig die Inflationssorgen. Das stützte die globalen Anleihemärkte. Sinkende Renditen führten entsprechend zu steigenden Kursen bei Anleihen und damit auch zu einem Anstieg des Bund-Futures.<br/><br/>Im Wochenverlauf konnte der Future diese Bewegung zunächst fortsetzen und zeitweise bis in den Bereich von 126,70 bis 126,80 Punkten steigen. Genau dort fehlte dann aber das Anschlussmomentum. Zum Wochenschluss drehte das Bild wieder. Die Renditen zogen erneut an, und der Bund-Future gab einen Großteil seiner Gewinne wieder ab.<br/><br/>Belastend wirkte vor allem die Kommunikation der Notenbanken. Die Fed ließ die Zinsen zwar unverändert, signalisierte aber eine deutlich restriktivere Haltung. Kevin Warsh machte klar, dass die Bekämpfung der Inflation weiter Priorität hat. Der Markt hat seine Zinssenkungserwartungen in den USA inzwischen weitgehend aufgegeben und preist sogar wieder mögliche Zinserhöhungen ein.<br/><br/></div></div></div></div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;">Auch die EZB lieferte keine echte Entwarnung für die Anleihemärkte. Die jüngste Zinserhöhung war zwar erwartet und eingepreist, gleichzeitig bleiben weitere Schritte nicht ausgeschlossen. Damit bleibt das Umfeld für Duration schwierig.<br/><br/>Der Bund-Future ist besonders zinssensitiv. Steigende Renditen belasten den Future unmittelbar. Genau das war am Freitag zu beobachten, als die deutsche 10-jährige Rendite wieder in Richtung 3 % anzog. Dadurch wurde die vorherige Erholungsbewegung fast vollständig neutralisiert.</div></div></div><div></div></div></div></div><div></div>
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</div><div><div><div style="text-align:center;"><br/><div><div><div><div> Der EUR/USD verliert auf Wochenbasis -0,82%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -6,21%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart:&nbsp; </div>
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<div><br/></div><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">GOLD - LONG</span><br/></div>
<div style="text-align:center;"><div><br/></div><div><div><div><div> Gold verliert auf Wochenbasis -1,57%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +118,84%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
</div></div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Gold_21062026.png"/></div><div><br/></div>
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<div style="text-align:center;"><div><br/></div><div><div><div> Henry Hub gewinnt auf Wochenbasis +1,85%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +5,34%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div>
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<div><span><div><span><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Henry Hub Erdgas bleibt interessant. Die Kombination aus kleineren Speicheraufbauten, steigender Stromnachfrage, beginnender Wetterrisiken und einer sehr hohen Managed-Money-Short-Position schafft ein konstruktives Setup. Kurzfristig bleibt der Markt volatil, aber das Chance-Risiko-Verhältnis verbessert sich. Wir bleiben investiert und beobachten, ob der Bereich um 3,30 US-Dollar nachhaltig überwunden werden kann.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div>
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<div><span style="color:inherit;"><div style="display:inline;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">KAFFEE - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><div> Der Kaffee-Future gewinnt auf Wochenbasis +4,75%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +65,31%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kaffee_21062026.png"/></div><div><br/></div><strong><div><b></b></div></strong><b><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Arabica Coffee: Niedrige Lagerbestände stützen den Markt</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></b><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div>
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<div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">KAKAO - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><div> Der Kakao-Future gewinnt auf Wochenbasis +9,50%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: +75,30%</span></span>&nbsp; </div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kakao_21062026.png"/></div><div><br/></div><strong><div><b></b></div></strong><div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span>Cocoa: Super-El-Niño treibt die nächste Short-Covering-Rally</span></span></span></span></span></span></strong></div>
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<div><span><span>Performance 5 Jahre: +35,64%</span></span><br/></div><div> Die letzte Woche im 30min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Kupfer_21062026.png"/></div><div><br/></div><strong><span><span><span><div style="display:inline;"><span><b><span><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></span></b></span></div></span></span></span></strong><span><b><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><b><span><b><span><span><span><span>Kupfer: Technisches Warnsignal, aber strukturell weiter stark</span></span></span></span></b></span></b></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></b></span><div><div><p><strong><b><br/></b></strong></p></div>
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</div><div><strong style="color:inherit;">FAZIT</strong></div></div></div></div></div>
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<div style="text-align:center;"><div><div><div></div></div><div><div><div><br/><div><div> Der Mais-Future gewinnt auf Wochenbasis +0,79%. </div>
<div> Performance 5 Jahre: -37,31%&nbsp; <br/></div><div> Die letzte Woche im 15min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Mais_21062026.png"/></div><div><br/></div>
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<div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span>Mais: Leichtes Wochenplus, aber COT-Daten mahnen zur Vorsicht</span></span></span></span></span></span></strong></div>
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<div style="display:inline;"></div></div><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;">Der Mais-Future, gehandelt an der CBOT in den USA, konnte in der vergangenen Handelswoche leicht zulegen. Auf Wochensicht gewann der Kontrakt 0,79 % und schloss bei 444,25 US-Cent je Scheffel. Damit zeigte Mais zwar eine gewisse Stabilisierung, ein klarer bullischer Ausbruch ist daraus aber noch nicht entstanden.<br/><br/>Kurzfristig profitierte der Markt von einer leichten Erholung im Agrarkomplex und soliden Exportdaten. Die USDA meldete unter anderem neue Maisverkäufe nach Mexiko. Auch die wöchentlichen Exportverkäufe lagen ordentlich und zeigen, dass internationale Nachfrage grundsätzlich vorhanden bleibt.<br/><br/>Gleichzeitig gab es aber auch Belastungsfaktoren. Ein stärkerer US-Dollar macht amerikanische Agrarrohstoffe für Käufer außerhalb des Dollarraums teurer. Hinzu kamen schwächere Rohölpreise. Das ist für Mais relevant, weil Mais über die Ethanolproduktion eng mit dem Energiemarkt verbunden ist. Fallen Ölpreise, wird auch die Biokraftstofffantasie weniger stark eingepreist.<br/><br/>Wichtig bleibt zudem der Blick auf das Wetter im US-Corn-Belt. Zuletzt haben starke Regenfälle in Teilen des Mittleren Westens die Feldarbeit erschwert. Wenn Landwirte Dünger oder Pflanzenschutz nicht rechtzeitig ausbringen können, kann das die Ertragsaussichten belasten. Gleichzeitig haben die Regenfälle in anderen Regionen die zuvor vorhandene Trockenheit reduziert. Das Wetterbild ist also nicht eindeutig, bleibt aber ein zentraler Faktor für die kommenden Wochen.<br/><br/>Bei den COT-Daten zeigt sich eine klare Veränderung. Das Managed Money hat seine Long-Positionierung weiter reduziert und hält aktuell nur noch etwas mehr als 103.000 Kontrakte long. Anfang Mai lag diese Positionierung noch bei über 430.000 Kontrakten. Das ist eine massive Veränderung und zeigt, dass spekulative Marktteilnehmer ihre bullische Haltung deutlich zurückgefahren haben.<br/><br/>Auch saisonal wird das Bild schwieriger. Ab dieser Phase zeigt der Mais-Future historisch eher eine fallende Tendenz. Das passt zur reduzierten Long-Positionierung und mahnt kurzfristig zur Vorsicht.</div></div></div></div></div><div></div>
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<div> Performance 5 Jahre: +40,86%&nbsp; <br/></div><div> Die letzte Woche im 15min Chart:&nbsp; </div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Platinum_21062026.png"/></div><div><br/></div>
<div><strong><b><div><b></b></div></b></strong></div><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span>Platinum: Hawkische Fed belastet, aber Saisonalität bleibt positiv</span></span></span></span></span></span></strong><div><strong><b><div><br/></div></b></strong></div>
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<div><strong>FAZIT</strong></div></div></div></div></div></div></div></div></div>
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Wir bleiben investiert und beobachten, ob sich nach dem schwachen Wochenschluss eine Stabilisierung ausbilden kann.</span></span></span></span></span></span></div><div><span><span><span><span><br/></span></span></span></span></div><div><span><span><span><span><br/></span></span></span></span></div><div><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">SILBER - SHORT</span></div><br style="text-align:center;"/><div style="text-align:center;"><div><div>Der Silber-Future verliert auf Wochenbasis -4,71%.</div><div>Performance 5 Jahre: +131,33%&nbsp;<br/></div><div>Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart:</div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Silber_21062026.png"/></div></div><div style="text-align:center;"><div><p><strong><b><br/></b></strong></p><p><strong></strong></p></div><div><strong><span><span><span>Silber: Hawkische Fed drückt den Markt ans Wochentief</span></span></span></strong></div><div><br/><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div></div></div></div></div></div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div></div><div><div><div></div></div></div><div><div></div></div></div><div><div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;">Der Silber-Future, gehandelt an der CME, beendete die vergangene Handelswoche deutlich schwächer. Auf Wochensicht verlor der Kontrakt 4,71 % und schloss bei 64,91 US-Dollar je Unze. Damit ging Silber nahezu am Wochentief aus dem Handel, obwohl der Markt im Wochenverlauf zwischenzeitlich noch deutlich höher notierte.<br/><br/>Der zentrale Belastungsfaktor war erneut die US-Notenbank. Das Fed-Meeting hat die Zinserwartungen am Markt deutlich verändert. Statt über baldige Zinssenkungen zu spekulieren, preisen Investoren inzwischen wieder die Möglichkeit steigender Zinsen ein. Diese hawkische Verschiebung hat die Edelmetalle massiv unter Druck gesetzt.<br/><br/>Für Silber ist dieses Umfeld besonders schwierig. Wie Gold wirft auch Silber keine laufenden Erträge ab. Steigende Zinserwartungen machen Anleihen und andere zinstragende Anlagen attraktiver. Gleichzeitig wurde der US-Dollar durch den strafferen Fed-Ausblick gestützt. Ein stärkerer Dollar belastet Rohstoffe zusätzlich, da sie für Käufer außerhalb des Dollarraums teurer werden.<br/><br/>Die kurzfristige Kursentwicklung ist entsprechend enttäuschend. Seit dem Hoch Ende Januar hat Silber mittlerweile fast 47 % verloren. Auch auf Jahressicht liegt der Future inzwischen mit 8,55 % im Minus. Das ist ein klares Zeichen dafür, wie stark die Neubewertung der Zinsen und die Dollarstärke auf dem Markt lasten.<br/><br/>Trotzdem ist das Bild nicht ausschließlich negativ. Die COT-Daten zeigen weiterhin, dass das Managed Money im Silber-Future netto long positioniert ist. Aktuell halten die spekulativen Marktteilnehmer mehr als 22.000 Kontrakte long. Das ist strukturell unterstützend und zeigt, dass große Marktteilnehmer Silber trotz der schwachen Kursentwicklung noch nicht aufgegeben haben.<br/><br/>Auch saisonal verbessert sich das Bild jetzt. Ab Ende Juni beginnt bei Silber historisch häufig eine stärkere Phase. Das bedeutet nicht, dass der Markt sofort drehen muss. Aber die saisonale Unterstützung nimmt nun zu und könnte helfen, die jüngste Schwäche zu stabilisieren.</div></div></div><div></div></div></div><br/><div><span style="font-weight:700;">FAZIT</span></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div style="text-align:center;"><div></div><div><div><span><span><span>Silber steht kurzfristig klar unter Druck. Die Kombination aus hawkischer Fed, steigenden Zinserwartungen und starkem US-Dollar ist ein schwieriges Umfeld für Edelmetalle. Gleichzeitig sprechen die COT-Daten und die nun bessere Saisonalität dafür, Silber nicht vorschnell abzuschreiben. Wir bleiben investiert und beobachten, ob sich nach dem schwachen Wochenschluss eine Stabilisierung ausbilden kann.</span></span></span></div></div></div></div><span><span><span><div><br/></div>
<div><div style="text-align:center;"><span><span><span><span><span><div><div><div style="text-align:center;"><br/></div>
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<br style="text-align:center;"/><div style="text-align:center;"><div><div> Der Sojabohnen-Future gewinnt auf Wochenbasis +0,82%. </div>
<div><span><span>Performance 5 Jahre: -25,89%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></div>
<div> Die letzte Woche im 30-Minuten-Chart: </div><div><br/></div></div><div><img src="/TU_Sojabohnen_21062026.png"/></div>
</div><div style="text-align:center;"><div><p><strong><b><br/></b></strong></p><p><strong><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></strong></p></div>
<div style="display:inline;"><strong><span style="font-weight:800;"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Sojabohnen: Unterstützende COT-Daten und starke Saisonalität</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></div>
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</div></div></div><p></p></div><br/><div><span style="font-weight:700;">FAZIT</span></div>
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<div style="color:inherit;"><br/></div><div><div><div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">WEIZEN - LONG</span></div>
<div style="text-align:center;"><div><div><div><br/><div><p>Weizen gewinnt auf Wochenbasis +2,81%.</p><p>Performance 5 Jahre: -8,80%&nbsp;<br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div><br/></div><div><img src="/TU_Weizen_21062026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><span><span><span><b><span><span><span><span><span><span><span>Weizen: Erholung trotz schwieriger Ausgangslage</span></span></span></span></span></span></span></b></span></span></span></span></span></span></b></span></div>
</div></div></div><div><span style="font-weight:800;"><b><span><span><br/></span></span></b></span></div>
<div><div><div><div></div></div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;">Der Weizen-Future, gehandelt an der CBOT in den USA, konnte in der vergangenen Handelswoche deutlich zulegen. Auf Wochensicht gewann der Kontrakt 2,81 % und schloss bei 613,25 US-Cent je Scheffel. Damit zeigte Weizen nach den vorherigen Rücksetzern eine spürbare Erholung.<br/><br/>Die Bewegung ist grundsätzlich positiv zu werten, zumal der Markt zuvor auf ein Zwei-Monats-Tief gefallen war. Ein Teil der Erholung dürfte auf technische Gegenbewegungen zurückzuführen sein. Nach der starken Schwäche der vergangenen Wochen war der Markt kurzfristig überverkauft, sodass bereits kleinere Impulse ausreichen konnten, um Käufer zurückzubringen.<br/><br/>Fundamental bleibt das Bild allerdings gemischt. Auf der einen Seite gibt es weiterhin Unsicherheiten rund um die globalen Handelsströme. Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe könnten die monatlichen Getreideexporte aus der Ukraine spürbar belasten. Solche geopolitischen Risiken können den Weizenpreis jederzeit unterstützen, weil die Schwarzmeerregion für den Weltmarkt nach wie vor eine zentrale Rolle spielt.<br/><br/>Auf der anderen Seite wirkten zuletzt bessere Wetterbedingungen in Teilen der USA belastend. Regenfälle und warme Temperaturen haben die Ernteaussichten in einigen Regionen verbessert. Auch die US-Ernte schreitet voran, was kurzfristig zusätzlichen Angebotsdruck erzeugen kann.<br/><br/>Wichtig ist der Blick auf die COT-Daten. Das Managed Money hat seine Short-Positionen weiter ausgebaut und hält inzwischen mehr als 57.000 Kontrakte short. Das ist zunächst ein negatives Signal, weil spekulative Marktteilnehmer weiterhin gegen Weizen positioniert sind. Gleichzeitig entsteht dadurch aber auch Short-Covering-Potenzial, falls der Markt weiter steigt oder neue geopolitische Risiken eingepreist werden.<br/><br/>Saisonal bleibt das Bild vorerst schwierig. Bis zumindest Anfang Juli spricht die historische Saisonalität beim Weizen-Future eher gegen eine starke Aufwärtsbewegung. Das bedeutet: Trotz der guten Wochenperformance sollte man die Erholung noch nicht überbewerten.</div></div></div></div></div><div></div>
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</div></div></div><div><div><div><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Weizen hat sich in der vergangenen Woche stark erholt, aber die Ausgangslage bleibt herausfordernd. Die hohe Short-Positionierung des Managed Money und die schwache Saisonalität mahnen zur Vorsicht. Gleichzeitig können geopolitische Risiken und mögliche Short-Eindeckungen jederzeit für schnelle Gegenbewegungen sorgen. Wir bleiben investiert, beobachten den Markt aber weiterhin mit erhöhter Vorsicht.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div>
</div></div></div></div><br/></div></div><div style="text-align:center;"><br/></div>
<div><div><div><span><span><span><span><span><span><div><span style="font-weight:700;">WTI CRUDE OIL - LONG</span></div></span></span></span></span></span></span></div>
</div></div></div></div><div><div style="text-align:center;"><div><div><br/><div><div><p>WTI Crude Oil verliert auf Wochenbasis -9,16%.</p><p><span><span>Performance 5 Jahre: +14,79%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div></div><br/></div><div><img src="/TU_WTI_21062026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p></p><p><strong><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><span><span><b><span><b><span><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b><span><b></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></b></span></b></span></span></span></b></span></b></span></b></span></b></span></b></span></span></strong></p><div><p></p><p><strong><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b><b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></b></strong></p><div><p></p><p><strong><b></b></strong></p><span style="font-weight:800;background-color:rgb(255, 255, 255);"><span><b><span><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><b><span><span><span><span><span><span><span>WTI Crude Oil: Friedensnarrativ drückt den Markt, Geopolitik bleibt entscheidend</span></span></span></span></span></span></span></b></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></b></span></span><p><br/></p></div>
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</div><div><div style="text-align:center;"><span><span><div><div><div style="text-align:center;"><span style="font-weight:700;">ZUCKER - LONG</span></div>
<br/></div><div><div style="text-align:center;"><div><div><div><p>Zucker verliert auf Wochenbasis -0,66%.</p><p><span><span>Performance 5 Jahre: -22,39%</span><span style="text-align:center;">&nbsp;</span></span><br/></p><div><p>Die letzte Woche im 30min Chart:</p></div>
</div></div></div><br/><div><img src="/TU_Zucker_21062026.png"/></div><div><div><p><strong><br/></strong></p><p><strong></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong><b></b></strong></p><div><p><strong></strong></p><span style="font-weight:800;"><b><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Zucker: Schwache Woche, aber starke Saisonalität voraus</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></b></span></div>
</div></div></div><br/><div><div><div><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"></div>
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</div></div></div><div><p></p><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;"><div style="display:inline;">Der Zucker-Future, gehandelt an der ICE US, beendete die vergangene Handelswoche erneut schwächer. Auf Wochensicht verlor der Kontrakt 0,66 % und schloss bei 13,59 US-Cent je Pfund. Damit ging Zucker praktisch am Wochentief aus dem Handel. Das ist enttäuschend, denn zwischenzeitlich konnte sich der Markt bis in den Bereich von 14 US-Cent erholen.<br/><br/>Die Handelswoche war allerdings durch den Juneteenth-Feiertag in den USA verkürzt. Viele Rohstoffmärkte blieben am Freitag geschlossen, wodurch Liquidität und Aussagekraft der Wochenbewegung etwas eingeschränkt waren. Dennoch bleibt festzuhalten: Der Markt hat den kurzen Erholungsversuch nicht halten können.<br/><br/>Fundamental bleibt das Bild gemischt. Belastend wirken weiterhin die komfortable Versorgungslage in Brasilien sowie die Entwicklung am Ölmarkt. Schwächere Ölpreise verschlechtern tendenziell die Ethanol-Ökonomie. Dadurch steigt der Anreiz für brasilianische Mühlen, mehr Zuckerrohr in Zucker statt in Ethanol zu verarbeiten. Das erhöht das verfügbare Angebot und bremst den Zuckerpreis.<br/><br/>Auf der anderen Seite bleibt Indien der wichtigste bullische Faktor. Die Monsunregenfälle lagen zuletzt deutlich unter dem Normalwert. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, könnten die Ernteaussichten in Indien belastet werden. Zusätzlich bleibt die indische Exportpolitik ein zentrales Thema. Solange Indien seine Zuckerexporte begrenzt und der Fokus stärker auf Versorgungssicherheit und Ethanolproduktion liegt, fehlt dem Weltmarkt ein wichtiger zusätzlicher Angebotsfaktor.<br/><br/>Auch die COT-Daten sind interessant. Das Managed Money hat seine Short-Position zuletzt wieder leicht erhöht und hält aktuell mehr als 105.000 Kontrakte short. Das zeigt, dass der Markt spekulativ weiterhin sehr negativ positioniert ist. Genau darin liegt aber auch Potenzial. Sollte Zucker eine technische Stabilisierung schaffen oder sollten sich die Wetterrisiken in Indien verschärfen, könnte es schnell zu Short-Covering kommen.<br/><br/>Saisonal verbessert sich das Bild jetzt deutlich. Historisch beginnt beim Zucker-Future ab diesem Zeitpunkt eine starke Phase, die häufig bis Ende Juli anhält. Das bedeutet nicht automatisch steigende Kurse, aber die saisonale Unterstützung nimmt nun klar zu.</div></div></div></div></div><div><br/></div></div><div><strong>FAZIT</strong></div></div></div></div></div><span style="text-align:center;"><div><div><div><div><div><div><div><div><div style="display:inline;"></div>
</div><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div></div></div></div></div></div></div></span></div></div><span><span><span><span><span>Zucker bleibt kurzfristig angeschlagen, aber nicht uninteressant. Der Schluss am Wochentief ist negativ, die hohe spekulative Short-Positionierung und die nun deutlich bessere Saisonalität sprechen jedoch gegen zu viel Pessimismus. Entscheidend wird sein, ob der Markt den Bereich um 13,5 US-Cent verteidigen kann und ob Indien beziehungsweise der Monsun neue Impulse liefern. Wir bleiben investiert und beobachten, ob aus der aktuellen Schwäche eine Gegenbewegung entstehen kann.</span></span></span></span></span><div><div style="text-align:center;"><br/></div>
</div></span></span></div></div><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; line-height: 115% }div.WordSection1 { page: WordSection1 }</style><style>@font-face {}@font-face {}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 8pt; margin-left: 0cm; line-height: 115%; font-size: 12pt; font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoChpDefault { font-family: "Aptos", sans-serif }.MsoPapDefault { margin-bottom: 8pt; 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